{"id":24920,"date":"2023-09-04T11:03:09","date_gmt":"2023-09-04T09:03:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=24920"},"modified":"2023-08-28T11:29:50","modified_gmt":"2023-08-28T09:29:50","slug":"distributed-multicloud-zukunftsweisend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=24920","title":{"rendered":"Distributed-Multicloud: zukunftsweisend"},"content":{"rendered":"\n<p>Autoren\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.skaylink.com\/\">Silvio Kleesattel, Technology Lead und Helmut Weiss, Enterprise Cloud Architect bei Skaylink<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Eine zentrale Datenverarbeitung kann vieles, aber nicht in Echtzeit. Da die aber immer wichtiger wird, braucht man neue Cloud-Modelle \u2013 auch in der Komplexit\u00e4t Herr zu werden. \u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Clipboard-scaled.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"723\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Clipboard-1024x723.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-24922\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Clipboard-1024x723.webp 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Clipboard-300x212.webp 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Clipboard-768x542.webp 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Clipboard-1536x1084.webp 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Clipboard-2048x1446.webp 2048w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Clipboard-1320x932.webp 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: Skaylink<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Mit Blick auf die Cloud gibt es aktuell eine Entwicklungsspirale, auf die Unternehmen Antworten finden m\u00fcssen, losgetreten von einer kontinuierlichen Modernisierung \u2013 der Infrastruktur, des Betriebs und von Anwendungen. In der Konsequenz verteilen Unternehmen bereits zunehmend Anwendungen \u00fcber die eigenen Rechenzentren hinaus in eine oder mehrere \u00f6ffentliche Clouds oder Edge-Umgebungen. Entsprechend wird das Management mehrerer Cloud-Umgebungen f\u00fcr die IT zunehmend zur Regel denn zur Ausnahme \u2013 auch, weil \u00fcber Multi-Cloud-L\u00f6sungen zunehmend Compliance-Bed\u00fcrfnisse oder Anforderungen an die Performance abgedeckt werden k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig sorgen \u201eAltlasten\u201c, also jener harte Kern an Java- oder .Net-Applikationen, daf\u00fcr, dass immer mehr verteilte Umgebungen, die Distributed Cloud-Modelle, entstehen. Denn Altlasten k\u00f6nnen meist nicht auf dieselbe Art und Weise modernisiert werden, sind f\u00fcr den laufenden und reibungslosen Betrieb des Unternehmens jedoch oftmals unverzichtbar. Entsprechend m\u00fcssen neue, kreative Wege gefunden werden, damit sie mit dem Unternehmenswachstum und der damit einhergehenden zunehmenden Komplexit\u00e4t des Cloud-Computings schritthalten k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Distributed Cloud trifft auf zentrale Verwaltung <\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese neue Entwicklungsspirale trifft nun auf ein System der zentralen Datenverwaltung in nur einer Cloud. Das hat bisher prima funktioniert, weil die notwendigen Informationen \u00fcber das Internet abgefragt und \u00fcber eine zentrale, von Hyperscalern gesteuerte API verteilt werden konnten. Schwer wird es allerdings, sobald beispielsweise eine Kommunikation mit einem Bluetooth-Ger\u00e4t au\u00dferhalb der Cloud erforderlich wird. Denn damit entsteht eine Schnittstelle, die eine API au\u00dferhalb der Cloud-Umgebung direkt auf dem Endger\u00e4t des Nutzers anspricht. Hier gilt es, die Kontrolle \u00fcber Funktionalit\u00e4t und Qualit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten und Missbrauch und Manipulation durch Cyberkriminalit\u00e4t zu vermeiden. In einem kleineren Rahmen mit vergleichsweise wenig Ausstattung mag das noch ohne Komplikationen gelingen. Werden die Umgebungen spezifischer, etwa mit bis zu 1.000 Nutzern und entsprechend vielen Ger\u00e4ten, wird es schnell kompliziert und un\u00fcbersichtlich, was die Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Missbrauchsversuche entsprechend erh\u00f6ht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gleiches gilt f\u00fcr ein dezentralisiertes Umfeld mit mehreren spezifischen Cloud-Anwendungen.\u202f Bestes Beispiel: ein 5G-Netz mit vielen Netzbetreibern und unterschiedlichen Funktionen, weswegen APIs lokal aufgerufen werden m\u00fcssen. Die Daten laufen dann direkt in die Basisstation des 5G-Netzes und schaffen es nicht bis ins Rechenzentrum oder ins Gebiet des Cloud-Anbieters. Das verbessert nat\u00fcrlich Leistung und verringert Latenzzeiten, allerdings nicht ohne die bereits erw\u00e4hnten Downsides.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Container und Kubernetes reichen nicht <\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was so entsteht, l\u00e4sst sich zun\u00e4chst als eine Art Durcheinander von APIs, API-Codes und Funktionalit\u00e4ten betrachten, in das es eine Ordnung zu bringen gilt. Nur so kann ein gewisses Ma\u00df an Sicherheit garantiert werden \u2013 vor allem dann, wenn viele Nutzer in unterschiedlichen Regionen t\u00e4tig sind, ihre Standorte und damit auch die URLs wechseln. Denn genau die sind ein beliebtes Ziel f\u00fcr Hacker, um Fakes einzuschleusen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ist die Container-Technologie ein beliebtes Mittel, Interoperabilit\u00e4t zwischen verschiedenen Cloud-Welten trotz hoher Abh\u00e4ngigkeiten zwischen Infrastruktur und Applikationen herzustellen. Sie sorgt mit zentralen Komponenten daf\u00fcr, dass Anwendungen weitgehend unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Umgebung funktionieren, indem sich containerisierte Applikationen auf verschiedene Cloud-Plattformen verschieben lassen. Und auch aus dem Kubernetes-Umfeld gibt es entsprechende Beispiele, die \u2013 genau wie die Container-Technologie \u2013 bei manchen Nutzerszenarien allerdings eindeutig zu kurz greifen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schl\u00fcsselthema bei Distributed-Cloud-Konzepten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr IT-Designer, -Architekten und -Entwickler hei\u00dft es deshalb zun\u00e4chst: Abstand gewinnen. Denn wenn man einen Anwendungsfall aus der Ferne betrachtet, sieht man die verschiedenen APIs oder Funktionalit\u00e4ten, die f\u00fcr eine Anwendung wichtig sind. Hierbei zeigt sich auch, dass Anwendungen immer dann Daten auf lokaler Ebene etwa mit Maschinen in der Fabrik selbst oder mit kleineren Rechenzentren mit lokalen APIs austauschen, wenn etwa lokale Sensordaten essenziell werden. Ein Beispiel findet sich in der produzierenden Industrie, wo Datenschutz und lokale Verarbeitung nicht nur sehr wichtig, sondern teilweise auch gar nicht anders m\u00f6glich sind, etwa wegen der notwendigen kleinen Latenzen der Steuersysteme von Maschinen oder Produktionsprozessen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Genau deshalb d\u00fcrfte sich die Distributed-Multicloud zum Zukunftsmodell der Cloud mausern. Sie schafft Zusammenh\u00e4nge und sorgt daf\u00fcr, dass dezentrale Cloud-Anwendungen nicht nur verstanden, sondern vor allem abgebildet und \u00fcberwacht werden k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Art des Einsatzes eines Distributed-Multicloud-Modells h\u00e4ngt dabei von der zu l\u00f6senden Aufgabe ab. Bedarf findet man bereits heute in der Logistik, der Medizintechnik, der Produktion, dem Maschinenbau und sogar im Einzelhandel. Das Distributed-Multicloud-Modell ist vor allem f\u00fcr Anwendungen von Bedeutung, die ein gewisses Ma\u00df an Echtzeitverarbeitung erfordern, da es Daten in Millisekunden verarbeiten kann, w\u00e4hrend eine zentrale, eventuell weit entfernte Cloud daf\u00fcr mehrere Sekunden braucht. Das Modell unterstreicht allerdings auch, dass die leistungsf\u00e4higen APIs direkt vor Ort ben\u00f6tigt werden.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine zentrale Datenverarbeitung kann vieles, aber nicht in Echtzeit. 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