{"id":24689,"date":"2023-08-09T11:11:36","date_gmt":"2023-08-09T09:11:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=24689"},"modified":"2023-08-09T12:26:58","modified_gmt":"2023-08-09T10:26:58","slug":"mehr-gefragt-denn-je-schnelle-wiederherstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=24689","title":{"rendered":"Mehr gefragt denn je: Schnelle Wiederherstellung"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/vastdata.com\/\">Sven Breuner, Field CTO International bei VAST Data<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Um negative Auswirkungen auf den Gesch\u00e4ftsbetrieb zu vermeiden, ist die sehr schnelle Wiederherstellung entscheidend. Bei herk\u00f6mmlichen Backup-L\u00f6sungen war diese bislang eher zweitrangig.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/fjfj.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/fjfj-1024x600.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-24691\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/fjfj-1024x600.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/fjfj-300x176.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/fjfj-768x450.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/fjfj.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: Sven Breuner<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>85 Prozent der Unternehmen hatten mindestens einen Ransomware-Angriff im Jahr 2022, so der aktuelle Veeam Data Protection Trends Report. Der daraus resultierende Datenverlust kann f\u00fcr Unternehmen katastrophale Folgen haben. Eine funktionierende Datensicherung ist jedoch nur der erste Schritt. Unternehmen m\u00fcssten heute nicht nur auf Backup und Wiederherstellung, sondern auch auf sofortigen Zugriff und umgehende Wiederaufnahme des Betriebs vorbereitet sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Datensicherung lag der Schwerpunkt lange Zeit darauf, die Daten schnell \u00fcber ein Backup zu verschieben, w\u00e4hrend Wiederherstellungen als sekund\u00e4re, aber notwendige Aufgabe angesehen wurden. Instant Recovery ist nichts Neues, die sofortige Wiederherstellung von zehn bis zwanzig virtuellen Maschinen (VMs) wird seit Jahren unterst\u00fctzt. Angesichts der massiven Zunahme und Ausbreitung von Daten in den vergangenen Jahren stellt sich allerdings die Frage: Wie k\u00f6nnen Unternehmen Tausende von VMs, unstrukturierten Dateisystemen und Datenbanken mit mehr als 20 Terabyte sofort wiederherstellen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele Einfallstore f\u00fcr versierte Angreifer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die heute komplexen Unternehmensumgebungen bestehend aus On-Premises-Infrastruktur, Cloud-Ressourcen und SaaS-Anwendungen, was versierten Angreifern viele Einfallstore er\u00f6ffnet. Damit r\u00fcckt der tats\u00e4chliche Zeitaufwand f\u00fcr eine m\u00f6glicherweise dringende Wiederherstellung immer mehr ins Interesse. Herk\u00f6mmliche Speicherziele f\u00fcr Backups kommen bei gro\u00dfen Datenvolumina schnell an ihre Grenzen. Eine erfolgreiche Wiederherstellung gelingt zudem nur mit unver\u00e4nderlichen Daten oder unzerst\u00f6rbaren Snapshots.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem Ransomware-Angriff wird der Wert einer schnellen Wiederherstellungsf\u00e4higkeit besonders deutlich. Wenn Unternehmen sich entscheiden, das L\u00f6segeld nicht zu zahlen, wozu Sicherheitsexperten ohnehin raten, m\u00fcssen sie versuchen, ihre Daten im letzten bekannten, nicht infizierten Zustand wiederherzustellen. Von dieser F\u00e4higkeit \u2013 und einer m\u00f6glichst schnellen Wiederherstellung \u2013 h\u00e4ngt es ab, ob Unternehmen diese sich h\u00e4ufenden Angriffe schadlos \u00fcberstehen. Um hier ger\u00fcstet zu sein, ben\u00f6tigen Unternehmen f\u00fcr ihre gesch\u00e4ftskritischen Anwendungen die richtige Dateninfrastruktur und leistungsf\u00e4hige Wiederherstellungsfunktionen. Nur so gelingt es, im Ernstfall den sofortigen Zugriff auf die Daten zu erm\u00f6glichen und den Gesch\u00e4ftsbetrieb rasch wiederaufzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schnelle Wiederherstellung von mehreren Faktoren abh\u00e4ngig<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ob eine schnelle Wiederherstellung m\u00f6glich ist, h\u00e4ngt von mehreren Faktoren ab, unter anderem der Netzwerktopologie. Diese definiert den Weg der Daten von der Quelle zum Ziel und die daf\u00fcr erforderliche Zeit. Hierbei ist die Bandbreitenoptimierung etwa durch Datenreduzierung oder Load Balancing ebenfalls relevant. Ein weiterer Faktor ist die Anzahl der physischen oder virtuellen Data Mover, also der auf den Servern laufenden Backup-Agenten. Mehrere Data Mover in einem System erm\u00f6glichen Wiederherstellungen mit mehreren Streams. Entscheidend ist auch ein zuverl\u00e4ssiges Netzwerkziel f\u00fcr die Wiederherstellung nach einem Angriff. Das Datensicherungsziel wird in vielen Rechenzentren zum Flaschenhals, da die Lesegeschwindigkeit herk\u00f6mmlicher Purpose-built Backup-Appliances (PBBAs) nur rund 20 Prozent der Schreibgeschwindigkeit erreicht. Mit den vielerorts eingesetzten PPBAs ist es zwar m\u00f6glich, Daten schnell auf die Festplatte zu schreiben und sie zu deduplizieren, was jedoch eine schnelle Wiederherstellung gro\u00dfer Datens\u00e4tze erschwert.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit abnehmender Gr\u00f6\u00dfe der Systembl\u00f6cke ist zur Wiederherstellung eine \u201eRehydrierung\u201c von mehr einzelnen Bl\u00f6cke \u00fcber zuf\u00e4llige I\/Os erforderlich. Festplatten mit ihren beh\u00e4bigen mechanischen Komponenten sind f\u00fcr zuf\u00e4llige I\/O-Operationen jedoch nicht so gut geeignet. Bei der Markteinf\u00fchrung der ersten PBBAs vor 20 Jahren, galten 500 GByte bereits als gro\u00dfer Datensatz. Die heute zu sichernden Datenvolumina bringen diese Architektur an ihre Grenzen. Vollst\u00e4ndige Systemwiederherstellungen k\u00f6nnen sich so in die L\u00e4nge ziehen \u2013 von mehreren Tagen sogar bis hin zu einigen Wochen. Die Deduplizierung auf Festplatten ist mit schnellen Restores zudem nicht vereinbar, weshalb die Wiederherstellungsleistung herk\u00f6mmlicher PBBAs meist nicht unmittelbar ersichtlich ist. Im Ernstfall kommt diese Erkenntnis oft zu sp\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>All-Flash \u2013 richtiger Ansatz mit der richtigen Technologie<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf die Backup-Verarbeitungskapazit\u00e4t und die Optimierung der Backup-Jobs f\u00fcr ambitionierte Zeitfenster kommt es nach wie vor an. Unternehmen sichern aber prim\u00e4r, um im Ernstfall \u00fcberhaupt \u2013 und im Idealfall schnell \u2013 eine Wiederherstellung durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Hierzu muss das Backup-Speicherziel ein gewisses Performancelevel bieten, um den RTO-Anforderungen (Recovery Time Objective) gerecht zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund l\u00e4uft alles auf eine zeitgem\u00e4\u00dfe All-Flash-Speicherplattform hinaus. Innerhalb dieser Kategorie kommt es jedoch auch auf eine leistungsf\u00e4hige Technologie an, die globale Datenalgorithmen nutzt, was der Kosteneffizienz zugutekommt, ohne Auswirkungen auf die Performance. Hier punktet die DASE-Architektur (Disaggregated Shared Everything) von VAST, die Daten 8-mal schneller lesen als schreiben kann. W\u00e4hrend herk\u00f6mmliche PBBAs sich konzeptbedingt fr\u00fcher oder sp\u00e4ter als Flaschenhals erweisen, wird eine moderne DASE-basierte Datenplattform den Anforderungen an eine sehr schnelle Wiederherstellung problemlos gerecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres entscheidendes Kriterium ist, dass \u201eglobale\u201c Snapshots eine sofortige Wiederherstellung eines vorherigen Stands der Daten erm\u00f6glicht. Hierzu erfolgt eine regelm\u00e4\u00dfige Speicherung der Snapshots auf einem zweiten All-Flash-System. Dabei lassen sich flexibel 100.000 Snapshots in jeder Namespace-Tiefe mit einer Granularit\u00e4t von nur 15 Sekunden erstellen. Der Zugriff auf diese Snapshots ist ohne Wartezeit direkt auf dem Prim\u00e4rsystem wieder m\u00f6glich, bis die Wiederherstellung des Backups fertig ist. Obwohl der Snapshot-Ansatz ein klassisches Backup nicht ersetzt, ist es in den meisten Szenarien unwahrscheinlich, dass Anwender auf die Wiederherstellung eines \u00e4lteren Backups warten m\u00fcssen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kein Kompromiss mehr zwischen Kosten und Wiederherstellungszeit<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Ansatz einer Datenplattform im Exabyte-Ma\u00dfstab mit einem einzigen globalen Datenreduktionspool, anstatt dieselben Daten in mehreren Pools vorzuhalten, erm\u00f6glicht eine zeitgem\u00e4\u00dfe Backup-L\u00f6sung. Eine Architektur dieser Art mit speziellen Datenalgorithmen macht das Speichermedium Flash kosteneffizient und langlebig \u2013 ohne die komplexe Bereitstellung, Verwaltung und Wartung einer herk\u00f6mmlichen Backup-Infrastruktur. Somit ist kein Kompromiss mehr zwischen Kosten und Wiederherstellungszeit n\u00f6tig, w\u00e4hrend die Kapazit\u00e4t und Skalierung ebenfalls gew\u00e4hrleistet ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um negative Auswirkungen auf den Gesch\u00e4ftsbetrieb zu vermeiden, ist die sehr schnelle Wiederherstellung entscheidend. 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