{"id":24386,"date":"2023-06-08T11:57:00","date_gmt":"2023-06-08T09:57:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=24386"},"modified":"2023-05-31T11:07:00","modified_gmt":"2023-05-31T09:07:00","slug":"effektives-zugriffsmanagement-in-devops-umgebungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=24386","title":{"rendered":"Effektives Zugriffsmanagement in DevOps-Umgebungen"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/delinea.com\/de\/\">Andreas M\u00fcller, VP DACH bei Delinea<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Entwicklung und Bereitstellung von Software und digitalen Services ist der DevOps-Ansatz mittlerweile kaum noch wegzudenken. Unternehmen bietet er eine unvergleichliche Agilit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t bei der Bereitstellung und f\u00f6rdert die Zusammenarbeit von Development- und Betriebsteams. Die Entwicklung qualitativ hochwertiger Produkte wird so nachhaltig beschleunigt und gleichzeitig ein zuverl\u00e4ssiger Betrieb gew\u00e4hrleistet. Doch bei all dem Fokus auf Optimierung darf man auch die Sicherheit und Compliance nicht aus den Augen verlieren. Tatsache ist, dass DevOps-Teams sehr oft Zugang zu kritischen Infrastrukturen, Systemen sowie sensiblen Daten wie Codes und geistigen Eigentum haben. Effektive Zugriffskontrollen sind f\u00fcr sie daher umso wichtiger, um das Risiko f\u00fcr Kompromittierungen zu reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/andreas-mueller.1024x1024-002.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"874\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/andreas-mueller.1024x1024-002-1024x874.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-24388\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/andreas-mueller.1024x1024-002-1024x874.webp 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/andreas-mueller.1024x1024-002-300x256.webp 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/andreas-mueller.1024x1024-002-768x655.webp 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/andreas-mueller.1024x1024-002.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild: Delinea<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Sicherheitsrisiken in DevOps-Prozessen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Benutzerfreundliche, schnelle Zugriffe sind in DevOps-Umgebungen essenziell, da produktive Prozesse nicht gest\u00f6rt werden sollen und die Teams oft unter dem Druck einer kurzen Time-to-Market arbeiten. Dies hat nicht selten schwache Authentifizierungsmethoden sowie einen laschen Umgang mit Anmeldeinformation zur Folge. So kommt es vor, dass Mitarbeitende ein und dasselbe Passwort anwendungs\u00fcbergreifend verwenden oder hartkodierte Schl\u00fcssel in eine Anwendung einbetten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso riskant, in DevOps-Teams aber nicht un\u00fcblich, sind Data-Buckets, bei denen der urspr\u00fcngliche Server wiederholt geklont und Anmeldeinformationen \u00fcber alle Instanzen hinweg dupliziert werden. Ein kompromittiertes Passwort w\u00fcrde einem Angreifer in diesen F\u00e4llen ausreichen, um auch auf andere sensible Programme oder Container zugreifen zu k\u00f6nnen. Und auch zu weit gefasste Zugriffsrechte und \u00fcberprivilegierte User sind im DevOps-Umfeld nicht selten. Sie vergr\u00f6\u00dfern die Angriffsfl\u00e4che eines Unternehmens unn\u00f6tig und sorgen daf\u00fcr, dass Angreifer nur weniger Schritte ben\u00f6tigen, um sich auszubreiten und Daten zu exfiltrieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die wesentlichen Vorteile von PAM in DevOps-Umgebungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um unsichere Authentifizierungen in DevOps-Umgebungen zu verhindern, ohne dabei die Komplexit\u00e4t der Prozesse zu erh\u00f6hen und damit die Benutzerfreundlichkeit zu mindern, braucht es ein Zugriffsmanagement, das auf einer automatisierten Passwortverwaltung sowie granularen Zugriffskontrollen samt entsprechendem Monitoring basiert. Hierzu eignen sich insbesondere Privileged-Access-Management (PAM)-L\u00f6sungen, die speziell f\u00fcr DevOps entwickelt wurden. Sie bieten den Unternehmen folgende Vorteile:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erh\u00f6hte Sicherheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>PAM-L\u00f6sungen bieten robuste Authentifizierungs- und Autorisierungskontrollen, die sicherstellen, dass nur legitime Benutzer \u2013 egal ob menschlich oder maschinell \u2013 Zugriff auf privilegierte Konten und Systeme haben. So profitieren DevOps-Teams unter anderem von speziellen Hochgeschwindigkeits-Passworttresoren, die sich \u00fcber API-Aufrufe mit den Systemen verbinden und dort sichere Passw\u00f6rter generieren und verarbeiten. Sicherheitsrisiken, die mit dem manuellen Erstellen und Merken schwacher Passw\u00f6rter einhergehen, werden so eliminiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem setzt PAM Zugriffsrichtlinien gem\u00e4\u00df einem Least-Privilege-Prinzip um und stellt so sicher, dass User grunds\u00e4tzlich nur auf die Ressourcen zugreifen k\u00f6nnen, die f\u00fcr die Erf\u00fcllung ihrer Aufgaben auch erforderlich sind. Auf diese Weise wird das Risiko f\u00fcr unautorisierte Privilegien-Eskalation verringert und so verhindert, dass sich Angreifer \u00fcber kompromittierte Konten Zugriff auf weitere sensible Systeme verschaffen. Beschr\u00e4nken sich die Zugriffsm\u00f6glichkeiten auf die tats\u00e4chlich n\u00f6tigen Ressourcen und werden \u00fcberprivilegierte Konten abgeschaltet, kann die Angriffsfl\u00e4che eines Unternehmens nachhaltig minimiert werden.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>Verbesserte Compliance<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gesetzliche Regularien und Compliance-Vorschriften wie PCI-DSS, HIPAA oder SOX setzen bei den betroffenen Unternehmen die Implementierung von effektiven Kontrollen privilegierter Zugriffe zwingend voraus. PAM-L\u00f6sungen unterst\u00fctzen Unternehmen bei der Einhaltung gesetzlicher Branchenvorschriften, indem sie etwa spezielle Pr\u00fcfprotokolle bereitstellen, mit denen die Teams privilegierte Aktivit\u00e4ten kontinuierlich nachverfolgen und l\u00fcckenlos protokollieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rationalisierte Abl\u00e4ufe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um den nicht unerheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand, der mit der Verwaltung von privilegierten Konten einhergeht, nachhaltig zu reduzieren, erm\u00f6glichen es PAM-L\u00f6sungen, sowohl das Bereitstellen als auch das Entziehen privilegierter Zugriffsrechte (provisioning \/ de-provisioning) zu automatisieren. Diese Automatisierung macht nicht nur das manuelle Eingreifen \u00fcberfl\u00fcssig und entlastet so die Teams, sondern verhindert auch unerw\u00fcnschten Identit\u00e4ts-Wildwuchs sowie die Entstehung von riskanten Geister-Accounts, die die Sicherheit des Unternehmens gef\u00e4hrden. Zudem unterst\u00fctzt PAM die Implementierung rollenbasierter Zugriffskontrollen, die die Verwaltung von Zugriffsberechtigungen vereinfachen, indem sie Benutzer auf der Grundlage ihrer Arbeitsfunktionen in Rollen gruppieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zentralisierte Verwaltung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit PAM lassen sich Zugriffe auf kritische Ressourcen von einer einzigen Konsole aus zentral verwalten und \u00fcberwachen, was das Fehlerrisiko deutlich verringert und gleichzeitig die Transparenz \u00fcber s\u00e4mtliche privilegierte Aktivit\u00e4ten erh\u00f6ht. Potenzielle Sicherheitsbedrohungen k\u00f6nnen so zeitnah erkannt, gepr\u00fcft und abgewehrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Optimierte Zusammenarbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dank der Bereitstellung eines sicheren Zugriffs auf gemeinsam genutzte Ressourcen erm\u00f6glichen PAM-L\u00f6sungen DevOps-Teams eine effektivere Zusammenarbeit. Indem sensible Zugriffe auf der Grundlage von zuvor definierten Rollen oder Projekten gew\u00e4hrt werden, wird eine noch reibungslosere Kollaboration zwischen Entwicklungs- und Betriebsteams m\u00f6glich gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Risikobewertung und Schulung: Voraussetzungen f\u00fcr effektives PAM<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>PAM hat sich als wichtiges Tool erwiesen, um die Sicherheit von DevOps-Abl\u00e4ufen zu gew\u00e4hrleisten, den Betrieb zu rationalisieren und die Verwaltung zu zentralisieren. Effektives PAM erfordert jedoch eine gr\u00fcndliche Risikobewertung vor der Implementierung, um kritische Ressourcen zu identifizieren und das Risiko f\u00fcr unautorisierte Zugriffe vorab zu bewerten. Auf dieser Grundlage k\u00f6nnen anschlie\u00dfend Kontrollen eingef\u00fchrt werden, die speziell auf die individuelle Bedrohungssituation des Unternehmens ausgerichtet sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem sind eine gute Zusammenarbeit und fortlaufende, abteilungs\u00fcbergreifende Schulungen vonn\u00f6ten. DevOps-Teams sollten die Benutzer \u00fcber die Bedeutung von PAM f\u00fcr die Sicherheit und Effizienz ihrer Arbeitsprozesse aufkl\u00e4ren und die vielf\u00e4ltigen Vorteile deutlich machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Entwicklung und Bereitstellung von Software und digitalen Services ist der DevOps-Ansatz mittlerweile kaum noch wegzudenken. Unternehmen bietet er eine unvergleichliche Agilit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t bei der Bereitstellung und f\u00f6rdert die Zusammenarbeit von Development- und Betriebsteams. 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