{"id":23153,"date":"2023-04-10T11:41:00","date_gmt":"2023-04-10T09:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=23153"},"modified":"2023-04-03T10:07:12","modified_gmt":"2023-04-03T08:07:12","slug":"digitale-unternehmen-sind-nach-dem-lockdown-flexibler-aufgestellt-als-zuvor-es-gibt-jedoch-noch-viel-zu-tun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=23153","title":{"rendered":"Digitale Unternehmen sind nach dem Lockdown flexibler aufgestellt als zuvor, es gibt jedoch noch viel zu tun"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.unit4.com\/de\">Jochen Wie\u00dfler, Regional President Continental Europe bei Unit4<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird oft behauptet, dass die Pandemie eine Art Fast Forward f\u00fcr die Arbeitsweise von Unternehmen war. So zeigt die Unit4-Umfrage zum Business Future Index 2022, an der weltweit 3.450 Unternehmen teilgenommen haben, dass die digitale Transformation, flexibles Arbeiten und Produktivit\u00e4t bei fast der H\u00e4lfte der befragten Unternehmen einen gro\u00dfen Sprung nach vorne gemacht haben. 74 Prozent der Befragten gaben an, dass sich das Wohlbefinden der Mitarbeiter verbessert habe, 73 Prozent sprachen von einer engeren Zusammenarbeit in ihren jeweiligen Teams und 72 Prozent sahen ein rundum verbessertes Benutzererlebnis.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Unit4_Wiessler_Jochen1-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Unit4_Wiessler_Jochen1-1024x730.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23155\" width=\"1024\" height=\"730\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Unit4_Wiessler_Jochen1-1024x730.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Unit4_Wiessler_Jochen1-300x214.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Unit4_Wiessler_Jochen1-768x547.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Unit4_Wiessler_Jochen1-1536x1094.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Unit4_Wiessler_Jochen1-2048x1459.jpg 2048w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Unit4_Wiessler_Jochen1-1320x940.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild: Unit4<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Man hat die vielf\u00e4ltigen Vorteile der Konferenz- und Kollaborationstechnologie sch\u00e4tzen gelernt, auch, mit der Cloud zu leben \u2013 flexibel produktiv, dank mobiler Endger\u00e4te und der M\u00f6glichkeit, von jedem Ort aus zu arbeiten, an dem es einen Webbrowser und WiFi gab. Die Verlagerung von Software-Anwendungen in die Cloud hat sich als bedeutsame Entwicklung erwiesen \u2013 und zwar auch dann, wenn es um gesch\u00e4ftskritische Unternehmenssoftware geht. Mit einer Verlagerung in die Cloud sind eindeutig zahlreiche Vorteile verbunden: einfacheres Remote-Arbeiten, eine erh\u00f6hte Skalierbarkeit, verbesserte Mitarbeiter- und Kundenerfahrung, die Steigerung der Produktivit\u00e4t sowie geringere Betriebskosten sind nur einige davon.<\/p>\n\n\n\n<p>Entscheidend, um Probleme im Unternehmen zu l\u00f6sen, ist eine entsprechende Planung. 80 Prozent Planung und 20 Prozent Umsetzung \u2013 so in etwa setzt sich digitale Transformation zusammen. Bevor Unternehmen also in die Planung einsteigen, sollte ihnen bewusst sein, dass die Cloud ein wichtiger Bestandteil s\u00e4mtlicher Gesch\u00e4ftsmodelle ist und von allen Mitarbeitenden im gesamten Unternehmen genutzt wird. Nur wenn Unternehmen das Potenzial einer Cloudl\u00f6sung erkennen und sie als Fundament f\u00fcr alle Gesch\u00e4ftsprozesse nutzen, kann daraus wirklich der maximale Wert gesch\u00f6pft werden. Zu wissen, welche individuellen Probleme des Unternehmens gel\u00f6st werden sollen, ist entscheidend bei der Planung. Ist das Problem bekannt, lassen sich unn\u00f6tige Umfangserweiterungen verhindern und das richtige Tool f\u00fcr das Unternehmen identifizieren. Mitarbeiter sollen im Rahmen der Change-Management Strategie von Anfang an mit an Bord genommen werden, geplante Ver\u00e4nderungen offen kommuniziert und so die Akzeptanz auf allen Ebenen vorangetrieben werden. Auch die wichtigsten KPIs sind entsprechend festzulegen und zu kommunizieren, sodass sich die Erwartungen richtig steuern lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kommt es zur Auswahl der richtigen Cloudl\u00f6sung sollten IT-Administratoren auf folgende Merkmale achten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Offenheit: Idealerweise sollte die Software mit offenen APIs entwickelt worden sein, die die Einbindung anderer Systeme erlauben.<\/li>\n\n\n\n<li>Flexibilit\u00e4t: Selbst wenn die Software \u00fcber Standardmodule verf\u00fcgt, sollte sie in der Lage sein, diese problemlos (und ohne zus\u00e4tzlichen Programmieraufwand) so zu konfigurieren, dass sie auch Spezialprozesse abbilden k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Erweiterbarkeit: Die Software sollte auch ein Integrations-Toolkit mitbringen, das die Verbindung zu anderen (in der Cloud oder lokal betriebenen) Elementen Ihres \u00d6kosystems erlaubt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Auch die Sicherheit ist ein zentrales Anliegen. IT-Administratoren haben sicherzustellen, dass die Zugriffs- und Verwaltungsrechte eingeschr\u00e4nkt sind und dass die Integrationspunkte nicht zu Quellen von Sicherheitsl\u00fccken werden. Dazu geh\u00f6rt auch, einen \u00dcberblick \u00fcber die Prozesse \u00fcber die Sicherheits-Patches und deren Implementierung zu behalten. Dies ist insbesondere auch beim Thema Remote Work und Remote Zugriff essentiell.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein anderes Schlagwort f\u00fcr Unternehmen auf der ganzen Welt war Wachstum, da sie versuchen, nach Covid wieder Boden gut zu machen, aber mehr als ein Viertel (28 Prozent) sagen, dass sie ihre Leistung von 2021 nicht \u00fcbertreffen, und fast die H\u00e4lfte sagt, dass sie bestenfalls auf dem richtigen Weg sind. Diejenigen, die sich auf Wachstum konzentrierten (und entsprechend investierten), hatten eine weitaus h\u00f6here Erfolgswahrscheinlichkeit (51 Prozent), was zeigt, wie wichtig zielgerichteter Ehrgeiz und ein gelebtes Engagement f\u00fcr Innovation sind.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Es ist kein Platz f\u00fcr Selbstgef\u00e4lligkeit oder die Erwartung, automatisch zu einer Vor-Pandemie-Performance zur\u00fcck zu kehren, und es ist auch klar, dass es f\u00fcr viele schwierig ist, die notwendigen Grundlagen zu schaffen. Eine erschreckend hohe Zahl der Befragten gibt zu, dass ihre Finanzmanagementprozesse zu kompliziert sind oder dass sie nicht in der Lage sind, genaue Prognosen zu erstellen (87 respektive 89 Prozent). Und auch die Ergebnisse in den Themenbereichen ESG und Diversity sind f\u00fcr die meisten noch weit von dem Ideal entfernt: Nur 24 Prozent der Befragten geben an, dass sie die Nachhaltigkeitsziele zumindest gut erreichen k\u00f6nnen. Ein gutes F\u00fcnftel (20 Prozent) gibt zu, dass die ESG-Kriterien nur unzureichend erf\u00fcllt werden. Dies wiederum beeintr\u00e4chtigt die F\u00e4higkeit, gute Mitarbeiter zu gewinnen und vor allem auch generations\u00fcbergreifend rekrutieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schauen wir uns den Bereich flexibles Arbeiten genauer an: Obwohl die meisten Unternehmen (92 Prozent) irgendeine Form von flexiblen Arbeitsvorgaben eingef\u00fchrt haben, sind diese Ma\u00dfnahmen sehr unterschiedlich: flexible Arbeitszeiten, obligatorische Kernarbeitszeiten oder komplette Flexibilit\u00e4tspakete. Wenn Unternehmen nicht die besten und attraktivsten Pakete anbieten, werden die Mitarbeiter zu Unternehmen wechseln, die dies tun. Die Einstellung und Umschulung von Mitarbeitern ist nach wie vor eine gro\u00dfe Herausforderung. So sind die meisten Unternehmen (76 Prozent) der Meinung, dass ihre Ma\u00dfnahmen zur flexiblen Arbeit verbessert werden m\u00fcssen. 62 Prozent sind der Meinung, dass bessere Instrumente und Technologien helfen w\u00fcrden. Obwohl die Pandemie einen Anstieg der Digitalisierung mit sich brachte, gibt es immer noch Spielraum f\u00fcr die \u00dcbernahme von Best Practices bei wesentlichen Mechanismen wie Cloud, Datenmanagement, KI\/Machine Learning, Reporting und Workflow-Automatisierung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Lehren k\u00f6nnen wir daraus ziehen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Klar ist, dass es einen eindeutigen Zusammenhang gibt und diejenigen, die in Innovation investieren, auch diejenigen sind, die einen \u00fcberdurchschnittlichen Mehrwert generieren. In einem \u00e4u\u00dferst wettbewerbsintensiven globalen Gesch\u00e4ftsumfeld m\u00fcssen Unternehmen ihre IT dahingehend bef\u00e4higen, Echtzeitdaten zur Unterst\u00fctzung wichtiger Entscheidungen zu nutzen und ihren Mitarbeitern durch cloudbasierte Softwarel\u00f6sungen Freir\u00e4ume zu schaffen f\u00fcr kreative, People-zentrierte Aufgaben. Dar\u00fcber hinaus gilt es,  Richtlinien f\u00fcr optimales flexibles Arbeiten zu erarbeiten, vormals manuelle Prozesse zu automatisieren und modernste HR Einstellungs- und Bindungsstrategien mit den entsprechenden Instrumenten zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zeitalter der \u201cGreat Resignation\u201d, der hohen Wechselbereitschaft wertvoller Mitarbeiter m\u00fcssen Unternehmen alles daransetzen, ihren Mitarbeitern ein attraktives Arbeitsumfeld zu bieten, das Mitarbeiter zum Bleiben bewegt, ihnen die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet, individuelle Bestleistungen abzurufen und letztendlich eine \u2013 auch innere \u2013 K\u00fcndigung verhindert. Eine emotionale Bindung an den Arbeitgeber bringt ein h\u00f6heres Qualit\u00e4tsbewusstsein bei der Aufgabenerledigung und geringere Fehlzeiten mit sich. Viele der Antworten liegen in der gelebten Unternehmenskultur und dem jeweiligen F\u00fchrungsstil, aber entsprechende Systeme, Technologien und vor allem die Bereitschaft zu Innovation erm\u00f6glichen flexibleres Arbeiten und minimieren Probleme, auch im Home Office. Wir haben einen langen Weg hinter uns, aber wir sind noch nicht am Ziel, wenn es darum geht, die dynamischen, datenbewussten Unternehmen der Zukunft aufzubauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wird oft behauptet, dass die Pandemie eine Art Fast Forward f\u00fcr die Arbeitsweise von Unternehmen war. 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