{"id":23101,"date":"2023-04-01T11:52:00","date_gmt":"2023-04-01T09:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=23101"},"modified":"2023-03-21T09:35:27","modified_gmt":"2023-03-21T08:35:27","slug":"digitale-transformation-jetzt-drei-strategische-prioritaeten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=23101","title":{"rendered":"Digitale Transformation jetzt: drei strategische Priorit\u00e4ten"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.hyland.com\/de-DE\">Heinz Wietfeld, Director bei Hyland<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.de.digital\/DIGITAL\/Navigation\/DE\/Lagebild\/Digitalisierungsindex\/digitalisierungsindex.html\">Digitalisierungsindex<\/a> des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz zeigt: W\u00e4hrend in 2021 die Corona-Pandemie ein gro\u00dfer Treiber f\u00fcr die Digitalisierung der deutschen Unternehmen war, ist die deutsche Wirtschaft in 2022 unter dem Eindruck weiterer globaler Krisen und der Inflation nur geringf\u00fcgig digitaler geworden. Trotz der Digitalisierungsschritte, die viele Unternehmen zur Sicherstellung der Business Continuity bereits gegangen sind \u2013 Stichwort hybride Arbeitsmodelle \u2013 attestiert das Bundesministerium dennoch, dass die Corona-Pandemie insgesamt noch nicht zu einem umfassenden und nachhaltigen Digitalisierungsschub der deutschen Wirtschaft gef\u00fchrt hat. Es gibt also noch immer Handlungsbedarf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Heinz-Wietfeld_Hyland-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"740\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Heinz-Wietfeld_Hyland-740x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23103\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Heinz-Wietfeld_Hyland-740x1024.jpg 740w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Heinz-Wietfeld_Hyland-217x300.jpg 217w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Heinz-Wietfeld_Hyland-768x1063.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Heinz-Wietfeld_Hyland-1109x1536.jpg 1109w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Heinz-Wietfeld_Hyland-1479x2048.jpg 1479w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Heinz-Wietfeld_Hyland-1320x1828.jpg 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Heinz-Wietfeld_Hyland-scaled.jpg 1849w\" sizes=\"auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Heinz Wietfeld, Director bei Hyland (Quelle: Hyland)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Dabei ist es eine Sache, die digitale Transformation (und ihre kontinuierliche Weiterentwicklung) als Gesch\u00e4ftsziel zu identifizieren, jedoch eine v\u00f6llig andere, die notwendigen Schritte zu unternehmen. Schlie\u00dflich kommt \u201eDigitalisierung\u201c in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, und je gr\u00f6\u00dfer das Unternehmen, desto mehr Optionen gibt es. Um herauszufinden, welcher Weg am besten zum eigenen Unternehmen passt, sollten drei strategische Faktoren ber\u00fccksichtigt werden, um eine reibungslose Durchf\u00fchrung der f\u00fcr 2023 geplanten Projekte zu gew\u00e4hrleisten: Modernisierung, die digitale Nutzererfahrung und kontinuierliche Innovation.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Modernisierung: resilienter in die Zukunft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es eine Sache gibt, die Unternehmen in den letzten Jahren gelernt haben, dann ist es Resilienz verbunden mit der Erkenntnis, wie wichtig es ist, auf Krisen und Disruption vorbereitet zu sein. Vorbereitet sein auf das Unvorhersehbare? Konnte irgendwer den Start der Pandemie 2020 vorhersagen? Nein. War jedoch absehbar, dass sich einige Unternehmen besser mit der Situation arrangieren w\u00fcrden als andere? Auf jeden Fall!<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.hyland.com\/en\/learn\/global-services\/forrester-content-at-your-service-wp\">2019<\/a>, also noch vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, erkl\u00e4rte Forrester, dass alte Enterprise Content Management (ECM)-L\u00f6sungen nicht f\u00fcr die digitale Transformation hin zu agilen und flexiblen IT-Umgebungen geeignet seien. Und <a href=\"https:\/\/www.hyland.com\/en\/learn\/global-services\/forrester-content-at-your-service-wp\">89 Prozent<\/a> der IT-Entscheidungstr\u00e4ger waren der Meinung, dass der Wechsel vom klassischen ECM hin zu Content Services wichtig sei f\u00fcr die erfolgreiche Umsetzung ihrer digitalen Transformationsinitiativen. Der Weg, der sich damals schon abzeichnete, erwies sich auch in der R\u00fcckschau als richtig: Diejenigen, die bereits eine moderne Content-Services-Strategie eingef\u00fchrt hatten, waren resilienter und besser gewappnet gegen externe Krisen. Entsprechend zeigte eine Studie im vergangenen Jahr, dass <a href=\"https:\/\/www.hyland.com\/en\/learn\/it-programs\/forrester-content-services?_ga=2.123602507.1144099523.1675079168-1424122251.1669278302&amp;_gl=1*h1eyr3*_ga*MTQyNDEyMjI1MS4xNjY5Mjc4MzAy*_ga_N3PL677CX8*MTY3NTE3Nzc0NS4zOS4xLjE2NzUxNzc5ODcuMjcuMC4w\">neun von zehn<\/a> der befragten Unternehmen, die Content Services nutzen, die pandemiebedingten Herausforderungen besser bew\u00e4ltigen konnten \u2013 im Vergleich zu 57 Prozent die noch ein Legacy-Informationsmanagement einsetzen. Diese waren vor allem damit besch\u00e4ftigt, die Business Continuity aufrechtzuerhalten, sprich \u00fcberhaupt zu arbeiten, statt sich beispielsweise auf Business-Innovationen zu konzentrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>In der gegenw\u00e4rtigen sozialen, geopolitischen und \u00f6kologischen Situation, in der jeden Tag neue Krisensituationen auftreten k\u00f6nnen, ist Pr\u00e4vention wichtiger denn je, genau wie ein aufmerksames Beobachten und Antizipieren zuk\u00fcnftiger Entwicklungen. In einer Welt, in der Unternehmen bestehen, die jederzeit agil und schnell reagieren k\u00f6nnen, braucht es daher IT-L\u00f6sungen, die immer auf dem aktuellen Stand sind und durch Konfiguration und Weiterentwicklung mit jeder neuen Entwicklung Schritt halten k\u00f6nnen. Dabei spielt die Cloud eine entscheidende Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine komplette Systemmigration ist ein umfassendes Projekt. Gleichzeitig ist zu bedenken, dass es bei der Modernisierung nicht immer darum geht, den gesamten Tech-Stack zu \u00fcberarbeiten und alle Bestandsl\u00f6sungen zu ersetzen. Stattdessen sollte punktuell und regelm\u00e4\u00dfig eine Bewertung der L\u00f6sungen stattfinden k\u00f6nnen, um festzustellen, ob die aktuellen Anwendungen noch den Anforderungen entsprechen und ob neue Investitionen erforderlich sind. Dies kann auch der Zeitpunkt sein, an dem man sich mit seinem Partneranbieter zusammensetzt, um sicherzustellen, dass alle Updates durchgef\u00fchrt wurden, und um neue Optionen zu evaluieren.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>2. User-Experience: der Nordstern der Digitalisierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Kundenerfahrung ein entscheidender Faktor f\u00fcr den Unternehmenserfolg ist, haben die letzten drei Jahre unmissverst\u00e4ndlich best\u00e4tigt. W\u00e4hrend der Fokus dabei fr\u00fcher vor allem auf Touchpoints wie der pers\u00f6nlichen Interaktion, Telefonaten und Chats lag, umfasst die Kundenerfahrung heute auch Self-Service-Angebote, \u00fcber die Menschen eigenst\u00e4ndig mit Unternehmen interagieren k\u00f6nnen. So schaffen moderne Anwendungen und Schnittstellen intuitive und nahtlose Erlebnisse, wie wir sie vom Online-Banking oder Shopping gew\u00f6hnt sind. Unternehmen punkten heute mit intuitiven Self-Service-Kan\u00e4len, \u00fcber die Dienstleistungen nur wenige Klicks entfernt rund um die Uhr und von \u00fcberall verf\u00fcgbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine gute \u201eExperience\u201c endet jedoch nicht bei den Kunden. Sie muss auch die Mitarbeitenden einbeziehen \u2013 nicht zuletzt, weil sich deren Erfahrung mittelbar auf die Kundenerfahrung auswirkt. Auch Ph\u00e4nomene wie die \u201egro\u00dfe Resignation\u201c oder auch \u201eQuiet Quitting\u201c zeigen, dass Arbeitnehmende sich sinnvolle Arbeit w\u00fcnschen und ihren Tag nicht mit unn\u00f6tigen und demotivierenden Aufgaben verbringen m\u00f6chten. Die Work-Experience z\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine M\u00f6glichkeit, die Nutzererfahrung zu optimieren, besteht darin, Systeme und Prozesse so zu gestalten, dass Kunden und Mitarbeitende mit m\u00f6glichst wenig Reibungsverlusten arbeiten k\u00f6nnen. Intuitive Collaboration-Tools und automatisierte Content-Prozesse, zum Beispiel das Routing von Freigaben oder das automatisierte \u00dcbertragen von Daten von einem in ein anderes System, k\u00f6nnen Freir\u00e4ume f\u00fcr kreative oder strategische Aufgaben schaffen. Kunden erleben durch intuitive Self-Service-Angebote, beispielsweise zum Abfragen eines Auftragsstatus, reibungslose Interaktionen und k\u00f6nnen beispielsweise durch optimierte Backend-Prozesse von schnelleren Durchlaufzeiten profitieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Letztlich sollte sie immer unser aller Leben ein St\u00fcck besser machen und die Nutzererfahrung im Zentrum jeder Digitalisierungsinitiative stehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Innovation: ein Investment f\u00fcr Morgen und \u00dcbermorgen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die eigenen Produkte und Dienstleistungen nicht mehr von denen der Konkurrenz zu unterscheiden sind, ist das h\u00e4ufig der Anfang vom Ende. Was es braucht, ist kontinuierliche Innovation. Das bedeutet jedoch nicht zwingend, st\u00e4ndig v\u00f6llig neue Funktionen zu launchen. Die erfolgreichsten Unternehmensinnovationen sind h\u00e4ufig das Ergebnis von \u00dcberlegungen, wie man bestimmte Dinge anders machen kann oder welche Aspekte aus anderen Branchen sich positiv auf das eigene Angebot auswirken k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sind F\u00fchrungskr\u00e4fte jedoch die meiste Zeit damit besch\u00e4ftigt, gesch\u00e4ftskritische Prozesse aufrechtzuerhalten oder sich Sorgen \u00fcber die Auswirkungen der unbest\u00e4ndigen Wirtschaftslage zu machen, ist Innovation h\u00e4ufig das Erste, was zu kurz kommt. Wenn man Innovation jedoch im Kontext von Modernisierung und \u201eExperience\u201c&nbsp; betrachtet, &nbsp;wird ihre Bedeutung klar \u2013 und auch die daraus resultierende Zeit- und Geldersparnis, die sich wiederum im konkreten ROI niederschl\u00e4gt. Modernisierung gibt Mitarbeitenden die Zeit und Energie, die sie brauchen, um kreativ und innovativ zu denken. Und die so entwickelten L\u00f6sungen k\u00f6nnen Prozesse, Produkte und Services revolutionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen, deren digitale Transformationsvorhaben noch in den Kinderschuhen stecken, aber auch solche, die sich in einer fortgeschritteneren Reifephase befinden, sollten sich Gedanken \u00fcber die ideale Digitalisierungsstrategie f\u00fcr die Zukunft machen. Bei der Planung geben die Punkte Modernisierung, Experience und Innovation Orientierung, um Optimierungspotenziale aufzudecken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Digitalisierungsindex des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz zeigt: W\u00e4hrend in 2021 die Corona-Pandemie ein gro\u00dfer Treiber f\u00fcr die Digitalisierung der deutschen Unternehmen war, ist die deutsche Wirtschaft in 2022 unter dem Eindruck weiterer globaler Krisen und der Inflation nur geringf\u00fcgig digitaler geworden. Trotz der Digitalisierungsschritte, die viele Unternehmen zur Sicherstellung der Business Continuity bereits gegangen sind \u2013 Stichwort hybride Arbeitsmodelle \u2013 attestiert das Bundesministerium dennoch, dass die Corona-Pandemie insgesamt noch nicht zu einem umfassenden und nachhaltigen Digitalisierungsschub der deutschen Wirtschaft gef\u00fchrt hat. 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