{"id":22667,"date":"2023-01-23T11:30:00","date_gmt":"2023-01-23T10:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=22667"},"modified":"2023-01-16T09:32:00","modified_gmt":"2023-01-16T08:32:00","slug":"zufriedenheit-von-anfang-an-wie-mitarbeiter-apps-das-kuendigungsrisiko-durch-automatisiertes-onboarding-senken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=22667","title":{"rendered":"Zufriedenheit von Anfang an: Wie Mitarbeiter-Apps das K\u00fcndigungsrisiko durch automatisiertes Onboarding senken"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.beekeeper.io\/de\/\">Cristian Grossmann, CEO der Beekeeper AG<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Mitarbeitende k\u00fcndigen, wird es oft teuer: Eine Studie von Deloitte kommt zu dem Ergebnis, dass Einstellung und Entlassung Unternehmen im Jahr 2019 durchschnittlich 14.900 Euro pro Stelle kosteten. Zus\u00e4tzlich gehen wichtiges Fachwissen und betriebsspezifische Kenntnisse verloren \u2013 eine Ressource, die unbezahlbar ist. Wie k\u00f6nnen Unternehmen verhindern, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter k\u00fcndigen? Zum Beispiel, indem sie daf\u00fcr sorgen, dass schon die Einarbeitungszeit als angenehm und strukturiert erlebt wird. Ist der erste Eindruck positiv, wirkt sich das langfristig auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und ihre Bindung an das Unternehmen aus. Beim Onboarding k\u00f6nnen Mitarbeiter-Apps beide Seiten entlasten, indem sie Workflows automatisieren, Feedbacks erm\u00f6glichen und Informationen bereitstellen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Beekeeper_Onboarding_Welcome_Message-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"661\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Beekeeper_Onboarding_Welcome_Message-1-661x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-22672\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Beekeeper_Onboarding_Welcome_Message-1-661x1024.png 661w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Beekeeper_Onboarding_Welcome_Message-1-194x300.png 194w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Beekeeper_Onboarding_Welcome_Message-1-768x1190.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Beekeeper_Onboarding_Welcome_Message-1-992x1536.png 992w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Beekeeper_Onboarding_Welcome_Message-1.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 661px) 100vw, 661px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild: Beekeeper AG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>In den vergangenen Jahren haben infolge der Pandemie \u00fcberdurchschnittlich viele Besch\u00e4ftigte ihren Arbeitgebern den R\u00fccken gekehrt \u2013 nicht nur in Gastronomie und Hotellerie, sondern auch an den Flugh\u00e4fen, in Krankenh\u00e4usern oder in Pflegeeinrichtungen. Viele Berufst\u00e4tige haben ihre Branche auf der Suche nach krisensicheren Arbeitspl\u00e4tzen vielleicht f\u00fcr immer verlassen. Die h\u00f6chste Fluktuation weisen in Deutschland laut IAB-Forschungsbericht vom Dezember 2020 die Beherbergungs- und die Gastronomiebranche auf. Am treuesten sind die Besch\u00e4ftigten in der \u00f6ffentlichen Verwaltung und in der Kredit- und Versicherungsbranche. Hier bleiben sie im Schnitt mehr als 18 Jahre im selben Betrieb. Die Besch\u00e4ftigungsdynamik ist mit einer Abwanderungsquote von 23,1 Prozent in mittleren Betrieben am h\u00f6chsten, gefolgt von Gro\u00dfbetrieben mit einer Quote von 20,5 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von einem erfolgreichen Onboarding profitieren beide Seiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund des Fachkr\u00e4ftemangels wird es f\u00fcr die Personalabteilungen immer schwerer und langwieriger, frei gewordene Stellen mit Kandidatinnen und Kandidaten neu zu besetzen. Unternehmen k\u00f6nnen nicht immer verhindern, dass Mitarbeitende gehen. Es gibt jedoch M\u00f6glichkeiten, wertvolle Fachkr\u00e4fte wirkungsvoll an die Firma zu binden. Eine wichtige Basis f\u00fcr eine langfristige Zusammenarbeit ist f\u00fcr alle Beteiligten ein gelungener und effektiver Start in die neue Position. Die Neuen einzustellen, sie zielgerichtet einzuarbeiten und in die bestehenden Abl\u00e4ufe, Strukturen und in die Firmenkultur einzubinden \u2013 das Onboarding \u2013 ist ein komplexer Prozess f\u00fcr Personaler und F\u00fchrungskr\u00e4fte. Je nach Position und Aufgabe kann er sich \u00fcber mehrere Monate erstrecken. Kein Unternehmen sollte es dem Zufall \u00fcberlassen, wie neue Teammitglieder ihre ersten Tage erleben. Denn auch aus dem Blickwinkel der Besch\u00e4ftigten gilt: Der erste Eindruck z\u00e4hlt. In einer Zeit mit viel Wechseldynamik, wie wir sie aktuell erleben, ist es f\u00fcr die Arbeitgeber wiederum wirtschaftlich nicht nur entscheidend, dass neue Kolleginnen und Kollegen \u00fcber die Probezeit hinaus bleiben, sondern auch, wie zeitnah sie ihre Arbeit produktiv erledigen k\u00f6nnen. Wer beim Onboarding Zeit verliert, verliert Geld.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Automatisierte Prozesse senken Einarbeitungszeit um 50 Prozent<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie in anderen Unternehmensbereichen auch sind im Onboarding-Prozess viele Arbeitsabl\u00e4ufe standardisiert. Sie lassen sich daher leicht digitalisieren und automatisieren. Mit digitalen L\u00f6sungen k\u00f6nnen Mitarbeitende jederzeit \u00fcber eine App auf ihrem Smartphone auf wichtige Informationen zugreifen und in Arbeitsabl\u00e4ufe eingebunden werden. Hier finden sie alles von der Willkommensnachricht und dem Orientierungsvideo \u00fcber Informationen zu Schulungen, wichtigen Leitf\u00e4den und Policies wie Arbeitsanleitungen, Gesundheits- und Sicherheitsverfahren bis hin zu Feedbackformularen und Informationen zu Entwicklungsm\u00f6glichkeiten im Unternehmen. Zugleich profitiert die Personalabteilung von einem systematischen Prozess, mit dem sie die wichtigsten Informationen und Aufgaben strukturiert an neue Mitarbeitende \u00fcbermitteln und die Fortschritte bei deren Erledigung nachverfolgen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen, die Onboarding-Tools wie unsere Beekeeper-App nutzen, konnten die Einarbeitungszeit neuer Mitarbeiter um bis zu 50 Prozent reduzieren. Das Luxushotel Resorts World Las Vegas beispielsweise hat innerhalb weniger Wochen erfolgreich insgesamt 5.000 neue Mitarbeitende in allen Abteilungen eingearbeitet. Wurde zuvor mit mehreren HR-Tools unterschiedlicher Hersteller gearbeitet, finden sich heute alle Standardprozesse und Richtlinien an einem Ort. Die Schulung neuer Kolleginnen und Kollegen erfolgt vollst\u00e4ndig ohne Papiermaterialien \u2013 und schont so ganz nebenbei die Umwelt und das Budget. \u00c4ndern sich Arbeitsanweisungen oder gibt es einen Notfall, so werden \u00fcber die mobilf\u00e4hige App zielgerichtet die betroffenen Besch\u00e4ftigten innerhalb von einer Minute informiert.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>Onboarding-Prozesse haben Frontline-Besch\u00e4ftigte oft nicht im Blick<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sinnvoll ist der Einsatz automatisierter Prozesse vor allem f\u00fcr Unternehmen mit vielen Besch\u00e4ftigten, die nicht an einem PC arbeiten und dadurch von strukturierten aktuellen Informationen, internem Austausch und digitalen Tools abgeschnitten sind. Das betrifft Mitarbeitende in der Produktion, im Einzelhandel, auf Baustellen, in der Gastronomie und Hotellerie, im Transportwesen, etwa auf Flugh\u00e4fen und im \u00f6ffentlichen Nahverkehr, oder im Gesundheitswesen \u2013 auch Frontline-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen genannt. Das Problem ist, dass viele Unternehmen in diesen Branchen Onboarding-Strategien verfolgen, die zwar f\u00fcr B\u00fcroangestellte geeignet sind, aber wichtige Anforderungen von Frontline-Mitarbeitenden vernachl\u00e4ssigen. Solche Teams sind oft \u00fcber verschiedene Standorte verteilt, was pers\u00f6nliche Schulungen kostspielig und ineffizient macht. Hohe Fluktuation und saisonale Arbeitsvertr\u00e4ge machen es schwierig, zus\u00e4tzliche Investitionen in passende Onboarding-Programme zu rechtfertigen. Gerade an diesen Arbeitspl\u00e4tzen helfen automatisierte Prozesse, insbesondere dann, wenn es um Informationen geht, die neue Besch\u00e4ftige brauchen, um sich schnell selbst\u00e4ndig zurecht zu finden. Eine <a href=\"https:\/\/services.google.com\/fh\/files\/misc\/forrester_research_study_on_cloud_and_frontline_workers.pdf\">Studie von Forrester Research<\/a> hat beispielsweise ergeben, dass 58 Prozent der befragten Frontline-Mitarbeitenden sich einen selbstst\u00e4ndigen und bequemen Zugriff auf Schulungsunterlagen w\u00fcnschen. Eine Mitarbeiter-App kann dies leisten und die wichtigsten Unterlagen, Tools oder Einf\u00fchrungsvideos ortsunabh\u00e4ngig bereitstellen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mensch und Technologie arbeiten Hand in Hand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens haben auch die Manager und Teamleiter oft noch wenig Erfahrung mit der verantwortungsvollen Aufgabe, neue Mitarbeitende einzuarbeiten: Die <a href=\"https:\/\/hbr.org\/2022\/03\/why-u-s-frontline-workers-are-quitting\">Harvard Business Review<\/a> stellte fest, dass bis zu 40 Prozent der Manager von Frontline-Teams im ersten Jahr ihrer F\u00fchrungst\u00e4tigkeit sind. Durch die Zuweisung von Aufgaben im Rahmen des automatisierten Onboardings k\u00f6nnen sie dabei unterst\u00fctzt werden, die Mitglieder ihrer Teams bestm\u00f6glich zu begleiten: Die App erinnert sie beispielsweise an Feedback-Gespr\u00e4che und liefert eine strukturierte Anleitung f\u00fcr das Gespr\u00e4ch gleich mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn digitalisierte Prozesse zu nutzen, bedeutet selbstverst\u00e4ndlich nicht, die gesamte Einarbeitung zu automatisieren. Automatisierte Prozesse k\u00f6nnen in vielen Bereichen unterst\u00fctzen, sie m\u00fcssen aber immer pers\u00f6nlich begleitet werden. Insbesondere in den ersten Wochen im neuen Job sind der pers\u00f6nliche Kontakt mit Personalern und F\u00fchrungskr\u00e4ften und der Austausch mit dem Team unverzichtbar. Ersetzen kann eine digitale L\u00f6sung das nicht. Aber sie kann alle Beteiligten entlasten und ihnen die Arbeit erleichtern. Ein Beispiel: Die Mitarbeitenden k\u00f6nnen \u00fcber die App ihr Feedback zum Onboarding-Prozess geben. Falls dabei Probleme bei der Einarbeitung deutlich werden, sollte ein Personaler oder eine F\u00fchrungskraft direkt ein Gespr\u00e4ch suchen. Auch die Erwartungen, die der Arbeitgeber an neue Kolleginnen und Kollegen hat, sollten stets pers\u00f6nlich vermittelt werden. Wenn es um F\u00fchrung geht, ist der pers\u00f6nliche Kontakt nicht zu ersetzen. Aber der automatisierte Workflow stellt sicher, dass die Grundstruktur und die Qualit\u00e4t des Onboarding-Prozesses gew\u00e4hrleistet sind. Und Personalverantwortliche k\u00f6nnen sich st\u00e4rker auf die wichtigen pers\u00f6nlichen Kontakte fokussieren. Im Zusammenspiel sorgen Mensch und Technologie so daf\u00fcr, dass neue Mitarbeitende vom ersten Arbeitstag an zufrieden sind und legen damit den Grundstein f\u00fcr eine dauerhafte Arbeitsbeziehung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Mitarbeitende k\u00fcndigen, wird es oft teuer: Eine Studie von Deloitte kommt zu dem Ergebnis, dass Einstellung und Entlassung Unternehmen im Jahr 2019 durchschnittlich 14.900 Euro pro Stelle kosteten. Zus\u00e4tzlich gehen wichtiges Fachwissen und betriebsspezifische Kenntnisse verloren \u2013 eine Ressource, die unbezahlbar ist. Wie k\u00f6nnen Unternehmen verhindern, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter k\u00fcndigen? Zum Beispiel, indem sie daf\u00fcr sorgen, dass schon die Einarbeitungszeit als angenehm und strukturiert erlebt wird. Ist der erste Eindruck positiv, wirkt sich das langfristig auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und ihre Bindung an das Unternehmen aus. 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