{"id":22619,"date":"2023-01-16T11:46:00","date_gmt":"2023-01-16T10:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=22619"},"modified":"2023-01-16T08:25:26","modified_gmt":"2023-01-16T07:25:26","slug":"stahlhartes-monitoring-digitalisierte-produktion-steigert-wettbewerbsfaehigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=22619","title":{"rendered":"Stahlhartes Monitoring &#8211; digitalisierte Produktion steigert Wettbewerbsf\u00e4higkeit"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Autor: <a href=\"https:\/\/www.paessler.com\/de\">Felix Berndt, Business Development Manager for IIoT and Data Centers EMEA bei der Paessler AG<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Produktionsausf\u00e4lle sind \u00e4rgerlich. Abgesehen davon verf\u00fcgen sie \u00fcber das Potential, die Supply Chain zu st\u00f6ren und kosten dar\u00fcber hinaus oftmals viel Geld. Deswegen ist es wichtig, solche Ausf\u00e4lle nach M\u00f6glichkeit zu vermeiden. Dieses Ziel l\u00e4sst sich durch den Einsatz eines Monitoring-Tools erreichen. Dieses kann auch dabei helfen, den ben\u00f6tigten Qualit\u00e4tsstandard aufrecht zu erhalten, denn das Werkzeug hilft dabei, Fehler rechtzeitig zu erkennen und zu beheben. Auf diese Weise sorgt es f\u00fcr einen reibungslosen Betriebsablauf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Bild1overview.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"769\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Bild1overview-1024x769.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22663\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Bild1overview-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Bild1overview-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Bild1overview-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Bild1overview-1536x1153.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Bild1overview-1320x991.jpg 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Bild1overview.jpg 1880w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild: Paessler<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">150 Jahre ist die SMS group GmbH bereits im Anlagenbau und in den Services f\u00fcr die Metallindustrie t\u00e4tig. Mittlerweile stellt sie weltweit Anlagen zur Stahlherstellung und -verarbeitung her und ist Trendsetter f\u00fcr die gr\u00fcne Stahlindustrie. Dank hoher Digitalisierungsexpertise kann sich das Unternehmen auf dem Markt abheben und ist wettbewerbsf\u00e4hig. Um Schwachstellen im laufenden Betrieb zu identifizieren, zu beseitigen und die Funktion sowie Zuverl\u00e4ssigkeit von Anlagen sicherstellen zu k\u00f6nnen, \u00fcberwacht die SMS group ihre Anlagen zur Stahlproduktion; sowohl w\u00e4hrend des Baus als auch w\u00e4hrend der Testphase. Damit kann das Unternehmen die hohe Qualit\u00e4t seiner Produktion gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Moderne Stahlproduktion funktioniert digital<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die SMS group liefert weltweit Produktionsanlagen f\u00fcr die Stahlindustrie. In Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 hat das nicht mehr viel mit archaischen Maschinen im \u201erostigen Eisen-und-Feuer-Look\u201c zu tun: Moderne Steuerungstechnik und HMI (Human Machine Interface) sind ebenso Teil der Produktionsanlagen wie Automatisierungssysteme mit entsprechenden Echtzeitnetzwerken. Frank Schweisfurth und das Team von Digital Engineering &amp; Products &amp; Systems Technology EA stehen bei der SMS group f\u00fcr die gesamte IT- und OT-Hard- und -Software der Anlagen in der Verantwortung. Das reicht von relativ kleinen Anlagen mit lediglich zwei oder drei Computern, ein paar PLC und IOs bis hin zu Anlagen von bis zu hundert Bedienpl\u00e4tzen und einer Vielzahl von Steuerungskomponenten. Von der ersten Planung bis zum Aufbau beim Kunden durchlaufen SMS group-Produktionsanlagen einen pr\u00e4zisen strukturierten Prozess aus Planung, Simulation, Tests und Implementierung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor eine SMS group-Produktionsanlage beim Kunden gebaut wird, wird sie mit Hilfe einer 3D-Echtzeitsimulation auf Herz und Nieren getestet und optimiert. Das erfordert eine komplexe IT-Umgebung mit Servern, Datenbanken und Switchen. In dieser Umgebung werden die Hard- und Softwarekomponenten der Produktionsanlagen \u00fcberwacht. Dazu geh\u00f6ren von der SMS group eigens entwickelte X-Pact&nbsp;Embedded-Automatisierungssteuerungen mit VxWorks-basierten Echtzeitsystemen ebenso wie Steuerungskomponenten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kontinuierliches Monitoring sichert Produktion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der \u00dcberwachung der klassischen IT-Komponenten setzt das Unternehmen PRTG auch zum Monitoring der Steuerungssysteme ein. \u201eWir \u00fcberwachen sowohl die von uns entwickelten Steuerungen, die wir dazu eigens mit entsprechenden Schnittstellen versehen haben, als auch Steuerungen, die wir von Lieferanten zukaufen\u201c, sagt Frank Schweisfurth.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf die Simulationsphase folgt die Integration der IT-Komponenten in die OT-Umgebungen. Dabei werden die Steuerungen inklusive der ganzen IT-Komponenten in die physischen Maschinen integriert. Nat\u00fcrlich muss auch w\u00e4hrend der Integration st\u00e4ndig getestet und \u00fcberwacht werden. Durch das Monitoring-Tool konnte das Unternehmen bereits wiederholt St\u00f6rungen entdecken und so Probleme verhindern. \u201eEinige unserer Softwareprodukte versursachten Memory Leaks, die uns so nicht aufgefallen w\u00e4ren. Mit unserer Monitoring-L\u00f6sung konnten wir diese bereits w\u00e4hrend der Testphase entdecken und beseitigen. W\u00e4re uns das nicht gelungen, h\u00e4tten die Memory Leaks im schlimmsten Fall beim produktiven Einsatz zum Ausfall der ganzen Anlage f\u00fchren und so immense Kosten verursachen k\u00f6nnen\u201c, sagt Frank Schweisfurth. Nach erfolgreicher Testphase folgt die Implementierung der Anlage beim Kunden. Je nach Gr\u00f6\u00dfe der Produktionsanlage kann diese Wochen oder auch Monate in Anspruch nehmen. W\u00e4hrend der gesamten Aufbauphase wird laufend weiter optimiert und entwickelt. Auch hier spielt das Monitoring eine zentrale Rolle, und SMS group denkt bereits einen Schritt weiter: \u201ePRTG hat sich zu einem zentralen Bestandteil des gesamten Entstehungsprozesses unserer Anlagen entwickelt: von der Planung bis zur Abnahme durch den Kunden\u201c, sagt Frank Schweisfurth.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Probleme erkennen, verstehen und l\u00f6sen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus verschiedenen Gr\u00fcnden entschied sich die SMS group bei der Auswahl des Monitoring-Tools f\u00fcr PRTG. \u201eDas Monitoring unserer Anlagen ist bereits w\u00e4hrend der Planung von elementarer Bedeutung. Die zentrale Herausforderung ist dabei, sowohl IT als auch OT mit einer L\u00f6sung zu \u00fcberwachen. Nur so sind wir in der Lage, \u00fcbergreifende Zusammenh\u00e4nge aufzudecken, komplexe Probleme zu verstehen und zu l\u00f6sen\u201c, sagt Frank Schweisfurth. Mit dem Maps-Feature der Monitoring-L\u00f6sung k\u00f6nnen s\u00e4mtliche Systeme und Prozesse schnell und einfach \u00fcbersichtlich dargestellt werden, sodass ein zentraler \u00dcberblick \u00fcber die komplette Produktionsanlage gew\u00e4hrleistet wird. Auch die Schnelligkeit des Monitoring-Tools ein wichtiger Aspekt: PRTG ist einfach einzusetzen, liefert zahlreiche Standards out of the Box und bietet dazu ausreichende Optionen f\u00fcr individuelle Erweiterungen und damit den idealen Kompromiss zwischen einer kommerziellen L\u00f6sung mit vielen vordefinierten Features und einem Open-Source-Framework, das sich individuell anpassen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEin weiterer entscheidender Vorteil ist die Lizenzierung. Mit einem Update des Tools auf den PRTG Enterprise Monitor haben wir mehr Flexibilit\u00e4t dazugewonnen. Jetzt k\u00f6nnen wir f\u00fcr jedes Projekt und jede Anlage einen eigenen Server aufsetzen und die lizenzierten Sensoren v\u00f6llig frei \u00fcber die einzelnen Instanzen verteilen. F\u00fcr kleinere Anlagen reichen oft schon 500 Sensoren, f\u00fcr gro\u00dfe k\u00f6nnen es auch schnell einmal ein paar tausend Sensoren werden. All das k\u00f6nnen wir mit einer einzigen Lizenz abdecken, die sich noch dazu einfach und passend zu unserem jeweiligen Bedarf skalieren l\u00e4sst\u201c, sagt Frank Schweisfurth.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Produktionsausf\u00e4lle sind \u00e4rgerlich. Abgesehen davon verf\u00fcgen sie \u00fcber das Potential, die Supply Chain zu st\u00f6ren und kosten dar\u00fcber hinaus oftmals viel Geld. Deswegen ist es wichtig, solche Ausf\u00e4lle nach M\u00f6glichkeit zu vermeiden. Dieses Ziel l\u00e4sst sich durch den Einsatz eines Monitoring-Tools erreichen. 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