{"id":22468,"date":"2022-12-20T11:15:00","date_gmt":"2022-12-20T10:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=22468"},"modified":"2022-12-08T10:44:10","modified_gmt":"2022-12-08T09:44:10","slug":"aufbruch-in-neue-welten-so-gelingt-der-einstieg-in-ar-und-vr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=22468","title":{"rendered":"<strong>Aufbruch in neue Welten: So gelingt der Einstieg in AR und VR<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.endava.com\/\">Thomas Bedenk, Vice President Extended Reality bei Endava<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Augmented und Virtual Reality k\u00f6nnten Grundlage f\u00fcr die n\u00e4chste Stufe der Digitalisierung werden. Zumindest setzt Facebook-Mutterkonzern Meta genau auf diese Entwicklung. Doch auch wenn noch nicht sicher ist, ob diese Rechnung wie von Meta erwartet aufgeht, k\u00f6nnen Unternehmen die Technologien heute schon zu ihrem Vorteil nutzen. Die Voraussetzung daf\u00fcr: der richtige strategische Ansatz. Dieser Beitrag erkl\u00e4rt, auf welche Aspekte Unternehmen dabei achten m\u00fcssen und wie sie AR\/VR einsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Endava-Thomas-Bedenk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Endava-Thomas-Bedenk-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22470\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Endava-Thomas-Bedenk-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Endava-Thomas-Bedenk-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Endava-Thomas-Bedenk-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Endava-Thomas-Bedenk-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Endava-Thomas-Bedenk-120x120.jpg 120w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Endava-Thomas-Bedenk.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild: Endava<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>\u201eDigitalisierung\u201c ist sicherlich eines der wichtigsten Schlagw\u00f6rter der letzten Jahre. Nachdem lange haupts\u00e4chlich dar\u00fcber gesprochen wurde, waren Unternehmen schlie\u00dflich durch die COVID-19-Pandemie zum Handeln gezwungen. Und vielerorts wurden die Vorteile innerhalb k\u00fcrzester Zeit offensichtlich \u2013 schnellere Prozesse, weniger manuelle Arbeit, h\u00f6here Effizienz. Bei der gro\u00dfen Mehrheit der deutschen Unternehmen (84 Prozent) hat sich ihr Digitalisierungsgrad um bis zu zehn Jahre beschleunigt, wie eine <a href=\"https:\/\/www.endava.com\/de-DE\/About\/News\/2022\/New-Research-Shows-Increased-Momentum-on-Digital-Acceleration\">Studie von Endava<\/a> ergeben hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>AR\/VR \u2013 nur Gaming oder mehr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beigetragen hat dazu auch die Tatsache, dass Unternehmen schnell handeln mussten, um ihren Betrieb am Laufen zu halten. F\u00fcr lange \u00dcberlegungen und detaillierte Pl\u00e4ne blieb dabei keine Zeit. Stattdessen haben Unternehmen einfach mal gemacht \u2013 und waren mit dieser Strategie erfolgreich. L\u00f6sungen, die sich in der Praxis bew\u00e4hrten, wurden weiterentwickelt und kontinuierlich an die Bed\u00fcrfnisse von Unternehmen, Mitarbeitern und Kunden angepasst. L\u00f6sungen, die sich nicht bew\u00e4hrten, wurden wieder verworfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn sich die Situation vielerorts wieder normalisiert hat, m\u00fcssen Unternehmen ihre Digitalisierung weiter vorantreiben und \u00fcber die Einf\u00fchrung neuer Technologien nachdenken. Dieser agile, iterative Ansatz kann dabei der Schl\u00fcssel zum Erfolg sein. Dies gilt zum Beispiel bei Augmented und Virtual Reality (AR\/VR): W\u00e4hrend bei Ersterem die Realit\u00e4t etwa mithilfe spezieller Apps oder AR-Brillen erweitert wird, tauchen Nutzer bei Letzterem komplett in computergenerierte immersive Welten ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den ersten Blick scheinen sich diese Technologien vor allem im Entertainment-Bereich anzubieten \u2013 so soll etwa der Umsatz von VR-Gaming weltweit bis zum Jahr 2024 auf <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/infografik\/26907\/geschaetzter-umsatz-mit-vr-gaming\/#:~:text=Durch%20die%20Oculus%2DRift%2DBrille,Pico%20mit%209%2C2%20Prozent.&amp;text=Die%20Grafik%20zeigt%20den%20gesch%C3%A4tzten%20Umsatz%20mit%20VR%2DGaming.\">2,4 Milliarden US-Dollar<\/a> ansteigen. Doch auch Unternehmen aus anderen Branchen k\u00f6nnen AR- und VR-Projekte an verschiedenen Stellen umsetzen, um einen Mehrwert zu generieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einpr\u00e4gsame Erfahrungen in der virtuellen Welt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Naheliegend ist der Einsatz beispielsweise beim Onboarding, Trainings und bei der Weiterentwicklung von Mitarbeitern. Und M\u00f6glichkeiten hierf\u00fcr finden sich in praktisch jedem Unternehmen. In der Industrie k\u00f6nnen zum Beispiel Maschinen virtuell nachgebaut werden, damit die Angestellten bestimmte Handgriffe oder die Wartung \u00fcben k\u00f6nnen, ohne den Betrieb zu st\u00f6ren. Auch in der Luftfahrtindustrie erm\u00f6glicht VR-Training Piloten wie Kabinenpersonal, verschiedene Szenarien unter nahezu realen Bedingungen durchzuspielen. So k\u00f6nnen sie ihr Verhalten etwa in Krisensituationen \u00fcben und anpassen. Der gro\u00dfe Vorteil von AR- und VR-Training ist, dass viele Menschen durch die Visualisierung und das Ausprobieren Prozesse schneller und besser verinnerlichen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen weitere Informationen, Erkl\u00e4rungen und n\u00e4chste Schritte virtuell eingeblendet werden, um das Training zu vervollst\u00e4ndigen.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Unternehmen sollten sich allerdings bewusst sein, dass AR- und VR-Trainings in der Regel nur eine Erg\u00e4nzung ihrer bisherigen Methoden sein sollten und diese nicht komplett ersetzen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem sollten sie beachten, dass unterschiedliche Menschen unterschiedlich lernen und virtuelle Welten wom\u00f6glich nicht f\u00fcr jeden die daf\u00fcr ideale Umgebung darstellen. Dementsprechend ist es f\u00fcr Unternehmen wichtig, genau abzuw\u00e4gen, welche Aspekte ihres Schulungs- und Weiterbildungsprogramms sie immersiv gestalten wollen und k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Thomas-Bedenk.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Thomas-Bedenk-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-22471\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Thomas-Bedenk-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Thomas-Bedenk-300x169.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Thomas-Bedenk-768x432.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Thomas-Bedenk-1536x864.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Thomas-Bedenk-1320x743.png 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Thomas-Bedenk.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bild: Endava<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein anderes Beispiel f\u00fcr den Einsatz von AR kommt aus dem Onlinehandel: Hier werden AR-Anwendungen genutzt, um das Shoppingerlebnis zu verbessern und potenzielle K\u00e4ufer von Produkten zu \u00fcberzeugen, indem diese als virtuelle Inhalte in realen Umgebungen dargestellt werden. Damit k\u00f6nnen Verbraucher direkt \u00fcberpr\u00fcfen, ob das ausgesuchte Sofa tats\u00e4chlich in ihr Wohnzimmer passt oder ob Farbe und Form eines Kleidungsst\u00fccks ihnen schmeicheln.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einer \u00e4hnlichen Idee \u2013 aber gemeinhin in weitaus gr\u00f6\u00dferem Umfang \u2013 bauen virtuelle Showrooms auf, bei denen sich das volle Potenzial von VR entfalten kann. F\u00fcr manche Unternehmen waren sie die L\u00f6sung w\u00e4hrend der Hochphase der Pandemie, als Messen weltweit ausgefallen sind. Doch virtuelle Showrooms bieten auch weiterhin Vorteile, um Kunden, Partner oder der \u00d6ffentlichkeit Produkte ohne gro\u00dfen Aufwand vorzuf\u00fchren und diese erlebbar zu machen. Zudem k\u00f6nnen in der virtuellen Welt einzelne Komponenten leicht ausgetauscht oder personalisiert werden, um so alle M\u00f6glichkeiten des Produkts zu demonstrieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klein anfangen und stetig verbessern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer jetzt \u00fcberlegt, eine eigene AR- oder VR-L\u00f6sung oder -Umgebung zu entwickeln oder entwickeln zu lassen, sollte dabei einige Aspekte beachten. Der erste: Welcher Use Case bietet sich an? Bei dieser Entscheidung spielen verschiedene Kriterien eine Rolle \u2013 zum Beispiel Branche, Produkte, Gesch\u00e4ftspriorit\u00e4ten. Vor allem aber sollte das Projekt tats\u00e4chlich einen greifbaren Mehrwert f\u00fcr das Unternehmen, seine Kunden oder Mitarbeiter bieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig sollten Unternehmen aufpassen, sich am Anfang nicht zu viel vorzunehmen. Deshalb bieten sich sowohl kleinere Projekte an als auch Use Cases, die weitgehend losgel\u00f6st von anderen Prozessen sind. Dadurch sinkt die Anzahl der weiteren Prozesse, Systeme und Nutzer, die bei der Entwicklung ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. Zudem sollten sich die Verantwortlichen von etwaigen Fehlern und Fehlschl\u00e4gen nicht entmutigen lassen, sondern aus diesen \u2013 gem\u00e4\u00df des agilen, iterativen Digitalisierungsansatzes \u2013 die richtigen Lehren ziehen und ihr Projekt kontinuierlich verbessern. So kommen sie langsam, aber sicher und vor allem erfolgreich in der Welt der Augmented und Virtual Reality an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Augmented und Virtual Reality k\u00f6nnten Grundlage f\u00fcr die n\u00e4chste Stufe der Digitalisierung werden. Zumindest setzt Facebook-Mutterkonzern Meta genau auf diese Entwicklung. Doch auch wenn noch nicht sicher ist, ob diese Rechnung wie von Meta erwartet aufgeht, k\u00f6nnen Unternehmen die Technologien heute schon zu ihrem Vorteil nutzen. Die Voraussetzung daf\u00fcr: der richtige strategische Ansatz. 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