{"id":22305,"date":"2022-11-21T11:41:00","date_gmt":"2022-11-21T10:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=22305"},"modified":"2022-11-14T10:57:03","modified_gmt":"2022-11-14T09:57:03","slug":"smart-city-expo-alpha-omega-technology-mit-modellprojekt-fuer-laendliche-kommunen-smartinfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=22305","title":{"rendered":"Smart City Expo: Alpha-Omega Technology mit Modellprojekt f\u00fcr l\u00e4ndliche Kommunen &#8222;SMARTinfeld&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.alpha-omega-technology.de\/\">Alpha-Omega Technology GmbH &amp; Co. KG<\/a> war vom 15. bis 17. November auf der Messe Smart City Expo World Congress in Barcelona pr\u00e4sent. Am Gemeinschaftsstand der <a href=\"https:\/\/www.leg-thueringen.de\/\">Landesentwicklungsgesellschaft Th\u00fcringen<\/a> bekamen die Besucher Einblicke in das Smart-Village-Projekt &#8222;<a href=\"https:\/\/alpha-omega-technology.de\/iot-in-smartinfeld-ein-kleiner-ort-auf-dem-weg-zur-smart-city\">SMARTinfeld<\/a>&#8220; in der Gemeinde Martinfeld im th\u00fcringischen Landkreis Eichsfeld. Seit mehr als f\u00fcnf Jahren testet Alpha-Omega Technology hier in Zusammenarbeit mit der Gemeinde sensorbasierte LoRaWAN-IoT-Anwendungen unter realistischen Bedingungen und optimiert sie f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum: Von der intelligenten Stra\u00dfenbeleuchtung \u00fcber die Messung der Temperatur von Fahrbahnen, Bodenfeuchtesensoren und Traffic Counter f\u00fcr die Verkehrssteuerung bis zur \u00dcberwachung von Trafostationen. Im n\u00e4chsten Schritt sind Testprojekte im Bereich der Umweltsensorik geplant, etwa um Waldbrandgefahren fr\u00fchzeitig zu erkennen. Die Erkenntnisse und Kompetenzen sollen IoT-Projekten in anderen Gemeinden zugutekommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Smart-village_rgb.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Smart-village_rgb-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22307\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Smart-village_rgb-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Smart-village_rgb-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Smart-village_rgb-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Smart-village_rgb.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Digitalisierung bringt kleinen Kommunen gro\u00dfe Vorteile: Defekte Stra\u00dfenlaternen werden innerhalb von Minuten bemerkt, die M\u00fcllabfuhr wird nach Bedarf eingesetzt und aktuelle Pegelst\u00e4nde von Gew\u00e4ssern sind \u00f6ffentlich einsehbar (Bild: Alpha-Omega Technology)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Meistens sind es Digitalisierungsprojekte in St\u00e4dten \u2013 Stichwort Smart City \u2013, die mediale Aufmerksamkeit erhalten. Aber die hier realisierten L\u00f6sungen sind f\u00fcr l\u00e4ndliche Gebiete nicht immer sinnvoll. Kleine Kommunen haben andere Bed\u00fcrfnisse und stellen somit andere Anforderungen an IoT-Projekte als urbane Gebiete. Die Digitalisierung kann insbesondere f\u00fcr l\u00e4ndliche Kommunen gro\u00dfe Vorteile bringen: Zum Beispiel, wenn in d\u00fcnn besiedelten Gebieten Sensoren den Ausfall von Stra\u00dfenlaternen signalisieren. Ein Dorf mit einer zeitgem\u00e4\u00dfen Infrastruktur hat einen Standortvorteil: Moderne B\u00fcrgerservices tragen dazu bei, dass sich junge Familien und damit dringend ben\u00f6tigte Fachkr\u00e4fte ansiedeln. IoT-L\u00f6sungen k\u00f6nnen auch den bestehenden Personalmangel abmildern. F\u00fcllstandsensoren beispielsweise optimieren den Personaleinsatz der M\u00fcllabfuhr, wenn diese die \u00f6ffentlichen Altglascontainer bei Bedarf leert anstatt zu festen Terminen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>SMARTinfeld: Gemeinsames Modellprojekt von Wirtschaft und Gemeinde<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der th\u00fcringischen Gemeinde Martinfeld haben Jan Bose, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des ortsans\u00e4ssigen IoT-Unternehmens Alpha-Omega Technology, und der damalige Ortsteilb\u00fcrgermeister Gerhard Stitz vor f\u00fcnf Jahren mit SMARTinfeld ein Modellprojekt f\u00fcr Smart-Village-Anwendungen ins Leben gerufen. Jan Bose sagt: \u201eDer Standort unseres Unternehmens ist in Martinfeld. Damit sind wir die treibende Kraft hinter dem Projekt. Das Experten-Knowhow aus unserer langj\u00e4hrigen IoT-Projekterfahrung flie\u00dft direkt in die Entwicklung des Modellortes SMARTinfeld ein.\u201c Technische Grundlage ist ein Long Range Wide Area Netz, kurz LoRaWAN. Diese Funktechnologie braucht nur wenig Energie, um Mess- und Sensordaten \u00fcber gro\u00dfe Distanzen zu \u00fcbertragen. In l\u00e4ndlichen Gebieten k\u00f6nnen das bis zu zehn Kilometer sein. F\u00fcr LoRaWAN bietet der Markt zudem eine gro\u00dfe Auswahl an Sensoren f\u00fcr Anwendungsf\u00e4lle au\u00dferhalb des klassischen Spektrums von Heizungsventilen oder Parkplatzsensoren. Die n\u00f6tige Infrastruktur stellt Alpha-Omega Technology bereit, die auch mit der Projektleitung betraut ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus der Ferne \u00fcberwacht: Stra\u00dfenlampen, Fahrbahnen oder Bienenv\u00f6lker<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als ersten Schritt auf dem Weg zur Smart Village r\u00fcstete die Gemeinde Martinfeld 2017 und 2018 die gesamte Stra\u00dfenbeleuchtung, die etwa 100 Leuchten umfasst, auf moderne LED-Leuchtk\u00f6pfe mit einer Steuerung per LoRaWAN um. Seitdem erkennen Sensoren defekte LEDs. Bei Bedarf steuern sie auch die Schaltzeit jeder einzelnen Lampe, so dass die Gemeinde Energie einspart. Das Projekt stellte die Weichen f\u00fcr die heutigen digitalen Services in Martinfeld: In den Asphalt der Stra\u00dfen sind Messonden eingelassen. Sie ermitteln die Temperatur des Stra\u00dfenbelags. Das Kabel mit der Funkeinheit befindet sich neben der Fahrbahn. Die Gemeinde kann so den Zustand der Fahrbahn \u00fcberwachen oder den Einsatz des Winterdienstes bedarfsgerecht veranlassen. Ist das LoRaWAN-Netzwerk einmal aufgebaut, k\u00f6nnen es auch die B\u00fcrger f\u00fcr eigene kleine Projekte nutzen. Ein Beispiel: F\u00fcr Imker gibt es sensorbasierte IoT-L\u00f6sungen, mit denen sie ihre Bienenv\u00f6lker aus der Ferne kontrollieren k\u00f6nnen. Das bedeutet weniger Stress bei den Kontrollen \u2013 f\u00fcr die Bienen und f\u00fcr den Imker.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Smart Villages haben besondere Anforderungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>L\u00e4ndliche Kommunen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Anwendungsf\u00e4lle von urbanen R\u00e4umen. Sollen IoT-Anwendungen in d\u00fcnn besiedelten Gegenden eine gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4che versorgen, so sind h\u00e4ufig mehrere Gemeinden und damit Beh\u00f6rden involviert \u2013 der Abstimmungsbedarf steigt. Au\u00dferdem identifizieren sich die Menschen auf dem Land h\u00e4ufig stark mit ihrer Kommune. Sie schauen sehr genau, welche Neuerungen eingef\u00fchrt werden und diskutieren ihren Nutzen. Das erh\u00f6ht den Kommunikations- und \u00dcberzeugungsaufwand. Jan Bose erl\u00e4utert: \u201eNeben verl\u00e4sslicher Technik sind in l\u00e4ndlichen Kommunen Aspekte wie der Datenschutz und die Meinung der Anwohnenden entscheidend f\u00fcr die erfolgreiche Etablierung eines IoT-Projekts. Minimalistische Datenmengen sorgen f\u00fcr geringen Leistungsverbrauch und gleichzeitig hohen Datenschutz, weil nur die zwingend ben\u00f6tigten Daten verwendet werden. Mit einem direkten, f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung sichtbaren Mehrwert durch Verbesserungen im Alltag und nachvollziehbare Einsparungen im \u00f6ffentlichen Haushalt steigt die Zustimmung f\u00fcr kommunale IoT-Projekte deutlich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Umweltsensorik f\u00fcr die Land- und Forstwirtschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt werden in SMARTinfeld vor allem Testprojekte im Bereich der Umweltsensorik umgesetzt. Insbesondere Wetterstationen oder die \u00dcberwachung von Bodeneigenschaften sind f\u00fcr die Land- und Forstwirtschaft interessant \u2013 so sollen Sensoren beispielsweise Temperatur, Bodenfeuchte und den Niederschlag messen. Ein LoRaWAN-IoT kann zudem dabei helfen, Waldbrandgefahren so fr\u00fch wie m\u00f6glich zu erkennen. Hierf\u00fcr kommt ein Multisensor zum Einsatz, der Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck und diverse Gase wie Wasserstoff, Kohlenmonoxid oder Kohlendioxid erfasst. In Fl\u00fcssen und Seen geben Sensoren Auskunft \u00fcber die Wasserqualit\u00e4t und Ultraschallsensoren an Br\u00fccken \u00fcberwachen die Pegelst\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen: <a href=\"https:\/\/alpha-omega-technology.de\/\">https:\/\/alpha-omega-technology.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Alpha-Omega Technology GmbH &#038; Co. KG war vom 15. bis 17. November auf der Messe Smart City Expo World Congress in Barcelona pr\u00e4sent. 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