{"id":21780,"date":"2022-09-22T11:52:00","date_gmt":"2022-09-22T09:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=21780"},"modified":"2022-09-07T09:17:08","modified_gmt":"2022-09-07T07:17:08","slug":"hybride-arbeit-nach-corona-fuer-die-besten-nur-das-beste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=21780","title":{"rendered":"Hybride Arbeit nach Corona: F\u00fcr die Besten \u2013 nur das Beste"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.unisys.com\/de\/\">Jochen Kunert, Unisys<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn sich Unternehmen, Mitarbeitende, Analysten und Hersteller nach den vergangenen zwei Jahren in etwas einig sind, dann wohl darin: Die Zukunft der Arbeit ist hybrid. Die (oft nicht ganz freiwillige) Umstellung der Arbeitsmodelle durch die Corona-Pandemie hat alle Beteiligten zum Nachdenken, Ausprobieren und nicht zuletzt auch zum Investieren gebracht. Nun ist die Frage: Was tun mit alten Gewohnheiten, neuen M\u00f6glichkeiten, ge\u00e4nderten Erwartungen \u2013 und einer heterogenen IT zwischen Cloud-Migration, BYOD und Compliance? <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/DSC_4775-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/DSC_4775-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21782\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/DSC_4775-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/DSC_4775-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/DSC_4775-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/DSC_4775-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/DSC_4775-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/DSC_4775-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/DSC_4775-1320x1320.jpg 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/DSC_4775-120x120.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Quelle: Unisys<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Diese f\u00fcnf Schritte k\u00f6nnen helfen, ins hybride Arbeits-Zeitalter einzusteigen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Erfolg gemeinsam verstehen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eines scheint fest zu stehen: Die \u201eRolle r\u00fcckw\u00e4rts\u201c nach Covid-19 wird in Sachen Job und Arbeitsmodelle nicht so einfach funktionieren. Ein schlichtes \u201eAlles wie vor Corona\u201c machen viele Mitarbeitende h\u00f6chstwahrscheinlich nicht mit. Warum auch? Denn die vergangenen Jahre haben gezeigt: Es geht. Remote Work, hybrides Arbeiten und neue, h\u00fcrdenlose Apps aus den Cloud haben viele Perspektiven er\u00f6ffnet, was Arbeiten 2022 bedeuten kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Art und Weise, wie Mitarbeitende arbeiten, wird sich im Zuge neuer Technologien und Innovationen weiterentwickeln. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sollten hier auf dem Laufenden bleiben und \u00fcberdenken, wie sie die Produktivit\u00e4t und Konnektivit\u00e4t am Arbeitsplatz jetzt und k\u00fcnftig steuern k\u00f6nnen. Denn Arbeiten wird mit Sicherheit mobiler und dezentraler. Das ist eine wichtige Erkenntnis. Und wer die besten Talente halten will, sollte <a href=\"https:\/\/www.unisys.com\/de\/news-release\/new-digital-workplace-divide-unisys-study\/\">ihre Anspr\u00fcche an nahtloses und komfortables Arbeiten nicht untersch\u00e4tzen<\/a>. Wie also Technologien am besten einsetzen, um ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben zu schaffen? Haben alle Mitarbeitenden die richtigen Werkzeuge f\u00fcr ihre Arbeit? Ist ihr Arbeitsplatz ergonomisch, angenehm und mit allem ausgestattet, was produktives Arbeiten f\u00f6rdert? Dies sind die wichtigsten Fragen, die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen, um sicherzustellen, dass ihre Mitarbeitenden nachhaltigen Erfolg haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Prozesse und Lieferketten pr\u00fcfen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer nicht wei\u00df, wo es im Unternehmen an Prozessen, Lieferketten und Co. hakt, der kann auch nicht sinnvoll intervenieren. <a href=\"https:\/\/secureoutreach.unisys.com\/helpmetoproductivity-ebook?src=howtoblog&amp;_ga=2.97032607.1639685821.1656409191-1222726552.1650472321\">Gemeinsam mit ISG<\/a> wurde daher j\u00fcngst untersucht, wie Organisationen die Bed\u00fcrfnisse ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfassen, bewerten und in umsetzbare Programme zur Verbesserung der Work-Life-Balance \u00fcberf\u00fchren k\u00f6nnen. Und wie sie mit Hilfe unabh\u00e4ngiger Marktberatung die erforderlichen Technologien zur Verbesserung der Unternehmensproduktivit\u00e4t identifizieren. Denn nicht alle Mitarbeitenden sind gleich. Und jeder braucht etwas anderes, um all seine F\u00e4higkeiten zum Besten des Unternehmens entfalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer einmaligen Untersuchung ist es hier \u00fcbrigens nicht getan. Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit sollten regelm\u00e4\u00dfig durchgef\u00fchrt werden, denn Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erwarten auch im Job inzwischen ein Digital-Erlebnis, das sie auch aus dem Privatleben kennen. Und die Entwicklungen haben bekanntlich eine rasante Geschwindigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Mitarbeiterbed\u00fcrfnisse und Technologie zusammen denken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Junge Talente von morgen wollen Flexibilit\u00e4t. Eine <a href=\"https:\/\/www.cbre.com\/report-download?PUBID=56b0be17-1137-4952-ad28-f9f507c4176f\">Umfrage von CBRE<\/a> zeigt, dass 69 Prozent der Millennials f\u00fcr einen flexibleren Arbeitsplatz auf andere Arbeitsvorteile verzichten w\u00fcrden. Die M\u00f6glichkeit, eigenorganisierter zu werden und auf die Gesundheit zu achten, ist ein eindeutiger Trend in der modernen Arbeitswelt. Eine betr\u00e4chtliche Anzahl von Menschen gibt an, dass die Flexibilit\u00e4t der Arbeit und der Arbeitszeiten f\u00fcr sie an erster Stelle steht. Corona ist dabei ein Kapitel f\u00fcr sich: \u00dcber 40 Prozent geben an, dass sich ihre psychische Gesundheit seit Beginn der Pandemie verschlechtert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Interessant: Mehr als 50 Prozent der Mitarbeitenden, die von zu Hause aus arbeiten, sind der Meinung, dass Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in bessere Technologie investieren m\u00fcssen, weil die derzeitige Einrichtung nicht optimal ist. Au\u00dferdem geben 37 Prozent der befragten IT-Leiterinnen und -Leiter an, dass die Mitarbeitenden bei der Umstellung auf Heimarbeit nicht \u00fcber die richtigen Tools verf\u00fcgten, um die Arbeit zu Hause in vollem Umfang zu erm\u00f6glichen. Dies f\u00fchrte dazu, dass fast 40 Prozent der Angestellten ihre technologischen Upgrades teilweise oder vollst\u00e4ndig selbst finanzieren mussten. Das kann Frust und \u00c4rger f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>4. Auf der sicheren Seite bleiben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den vergangenen Jahren hat sich Software zur \u00dcberwachung der Internetnutzung, des Kalenders und der Tastatureingaben immer mehr durchgesetzt. Stichprobenartige \u00dcberpr\u00fcfungen oder aktive \u00dcberwachung (etwa das stichprobenartige Durchsuchen von E-Mails nach Schl\u00fcsselw\u00f6rtern oder Phrasen) lassen sich mit moderner Software relativ leicht durchf\u00fchren. Richtig eingesetzt, und in Verbindung mit einer Stimmungsanalyse, kann solche Software Unternehmen dabei helfen, die Arbeitserfahrung ihrer Mitarbeitenden zu bewerten. Die \u00dcberwachung von Privatwohnungen wird jedoch als h\u00f6chst invasiv angesehen. Hier gilt es, auf der sicheren Seite zu bleiben, transparent zu agieren und den Mitarbeitenden das Gef\u00fchl zu geben, dass sie umfassend begleitet werden, aber nicht ausspioniert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Von der Struktur zur Kultur: AI schafft Platz f\u00fcr Kreativit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der sich schnell ver\u00e4ndernden, stark dynamischen digitalen Welt werden immer wieder Fragen auftauchen, wenn komplexe Technologien interaktive Funktionen \u00fcbernehmen. KI geh\u00f6rt sicher dazu, daher sollte sie m\u00f6glichst komfortabel und intuitiv zum Einsatz kommen; praktisch eine Art \u201epers\u00f6nlicher Assistent\u201c im gesamten Digital-Erlebnis sein. Wie ein guter Hotel-Concierge sollten KI-getriebene Anwendungen Bed\u00fcrfnisse antizipieren, Antworten parat haben und sie in der Sprache des Fragestellers, in seiner bevorzugten Visualisierung auf valider Datenbasis bereitstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>KI eignet sich besonders, um Aufgaben auf niedriger Ebene \u00fcbernehmen, so dass hoch qualifizierte Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter ihre Zeit und Energie auf h\u00f6here kognitive Aufgaben konzentrieren und kreativ sein k\u00f6nnen. F\u00fcr Digital Workerinnen und Worker, die in ihrer Organisation aufsteigen und gr\u00f6\u00dfere Verantwortung mit mehr Transparenz \u00fcbernehmen m\u00f6chte, kann KI Routineaufgaben beschleunigen und vereinfachen. KI kann den Support zeitsparend automatisieren und rund um die Uhr bereitgestellt werden, w\u00e4hrend gleichzeitig Informationen \u00fcber die Bed\u00fcrfnisse und Reaktionen der Mitarbeiter gesammelt und ausgewertet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Chancen von KI tauchen daher auch immer mehr im Bewusstsein auf: Laut Studien mit Stichproben in den USA, Asien und Europa m\u00f6chten die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weltweit inzwischen KI nutzen. Untersuchungen von Unisys zur <a href=\"https:\/\/www.unisys.com\/de\/news-release\/new-digital-workplace-divide-unisys-study\/\">Digital Workplace Divide<\/a> zeigen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sechsmal h\u00e4ufiger ihren Job k\u00fcndigen wollen, wenn sie f\u00fcr einen \u201eTechnologie-Nachz\u00fcgler\u201c arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Damit der Arbeitsplatz der Zukunft Erfolg haben kann, m\u00fcssen Unternehmen eine Kultur schaffen, die sowohl die Zeit als auch die Gesundheit ihrer mobilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter respektiert. Um erfolgreich zu sein, brauchen Unternehmen zufriedene, gesunde Mitarbeitende und eine hocheffiziente und widerstandsf\u00e4hige IT, die auch die n\u00e4chste gro\u00dfe Herausforderung \u00fcbersteht. Um hier gut ger\u00fcstet zu sein, tun weitsichtige Unternehmen ihren Mitarbeitenden am besten etwas Gutes: Sie bieten die besten Technologien an, um ihre Organisation zukunftssicher und nachhaltig erfolgreich zu machen. Sie f\u00fchren eine gr\u00fcndliche Mitarbeiteranalyse durch, um zu ermitteln, welche Arten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern es gibt, welche Technologien sie ben\u00f6tigen und wie sie unterst\u00fctzt werden m\u00fcssen. Und sie lassen sich professionell beraten, um die Stimmung in ihrem Unternehmen zu verstehen und ad\u00e4quat aufzunehmen und zu bedienen. Sind diese Punkte gew\u00e4hrleistet, steht einem erfolgreichen Wachstum mit digitalen Arbeitspl\u00e4tzen auch nach Corona nichts im Wege.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn sich Unternehmen, Mitarbeitende, Analysten und Hersteller nach den vergangenen zwei Jahren in etwas einig sind, dann wohl darin: Die Zukunft der Arbeit ist hybrid. Die (oft nicht ganz freiwillige) Umstellung der Arbeitsmodelle durch die Corona-Pandemie hat alle Beteiligten zum Nachdenken, Ausprobieren und nicht zuletzt auch zum Investieren gebracht. Nun ist die Frage: Was tun mit alten Gewohnheiten, neuen M\u00f6glichkeiten, ge\u00e4nderten Erwartungen \u2013 und einer heterogenen IT zwischen Cloud-Migration, BYOD und Compliance? <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":21782,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[8,14618],"tags":[6258,6257,1016,13432,10277],"class_list":["post-21780","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-collaboration","tag-byod","tag-cloud","tag-compliance","tag-corona","tag-unisys"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21780","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21780"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21780\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21785,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21780\/revisions\/21785"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/21782"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21780"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21780"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21780"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}