{"id":21705,"date":"2022-08-27T11:46:00","date_gmt":"2022-08-27T09:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=21705"},"modified":"2022-08-16T11:07:26","modified_gmt":"2022-08-16T09:07:26","slug":"schneller-digitalisieren-allen-hindernissen-zum-trotz-ja-dank-des-richtigen-ansatzes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=21705","title":{"rendered":"Schneller digitalisieren, allen Hindernissen zum Trotz? Ja, dank des richtigen Ansatzes"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.endava.com\/\">Peter Skulimma, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei Endava Berlin<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne Digitalisierung kein Fortschritt \u2013 diese Erkenntnis hat sich in den vergangenen zwei Jahren durchgesetzt. Denn die COVID-19-Pandemie hat \u00f6ffentlichen Einrichtungen, Unternehmen, aber auch der Gesellschaft insgesamt deutlich vor Augen gef\u00fchrt, dass wir zuverl\u00e4ssige Daten und Transparenz ben\u00f6tigen, genauso wie schnelle(re) Prozesse und Flexibilit\u00e4t. Nur so k\u00f6nnen wir wichtige Entscheidungen auf Basis aller Fakten treffen, neue Arbeitsformen erfolgreich einf\u00fchren oder die Produktivit\u00e4t steigern. Ein Anfang ist gemacht \u2013 doch jetzt muss der Blick auf die kommenden Herausforderungen gerichtet werden. Dieser Beitrag erkl\u00e4rt, welche dies sind und wie die Verantwortlichen sie meistern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2201-Peter_Skulimma_Portrait.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"684\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2201-Peter_Skulimma_Portrait-684x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21709\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2201-Peter_Skulimma_Portrait-684x1024.jpg 684w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2201-Peter_Skulimma_Portrait-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2201-Peter_Skulimma_Portrait-768x1150.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2201-Peter_Skulimma_Portrait-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2201-Peter_Skulimma_Portrait-1367x2048.jpg 1367w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2201-Peter_Skulimma_Portrait-1320x1977.jpg 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/2201-Peter_Skulimma_Portrait.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px\" \/><\/a><figcaption>Bild: Endava<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Es ist wahrlich kein Geheimnis, dass Deutschland mit der Digitalisierung zu k\u00e4mpfen hat. Zu lange haben wir uns auf Erfolgsfaktoren von fr\u00fcher verlassen und notwendige Ver\u00e4nderungen auf die lange Bank geschoben. Das hat sich in vielerlei Hinsicht w\u00e4hrend der Coronapandemie ger\u00e4cht. So sind beispielsweise Daten wie die <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/corona-daten-hospitalisierungsindex-100.html\">Hospitalisierungsrate<\/a> bis heute, also dem dritten Pandemiejahr, nicht zuverl\u00e4ssig, und dennoch dienen sie als Basis f\u00fcr weitgreifende Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade in Unternehmen hat die Pandemie allerdings einen enormen Digitalisierungsschub ausgel\u00f6st, und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, wie eine <a href=\"https:\/\/bit.ly\/3M3jI9S\">aktuelle Studie von Endava<\/a> zeigt: Demnach hat bei 84 Prozent der Unternehmen ihre schnelle Reaktion auf die Pandemie die Digitalisierung um bis zu zehn Jahre beschleunigt. In Deutschland f\u00fchrt dies zudem dazu, dass nahezu alle Befragten den Digitalisierungsstand ihres Unternehmens inzwischen als \u201egut\u201c oder sogar \u201eexzellent\u201c bewerten.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch das ist nur der aktuelle Ist-Zustand, der morgen schon wieder veraltet sein kann. Wer sein Unternehmen langfristig auf die digitale Zukunft vorbereiten will, muss die kommenden Herausforderungen \u2013 und ihre L\u00f6sungen \u2013 erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Herausforderungen auf organisatorischer und operativer Ebene<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die gr\u00f6\u00dften Risikofaktoren bei der Digitalisierung unterscheiden sich von Branche zu Branche, schlie\u00dflich unterscheiden sich auch die Voraussetzungen und Bed\u00fcrfnisse der entsprechenden Unternehmen. Insgesamt stellen aber hybride Arbeitsformen oder das Arbeiten g\u00e4nzlich aus dem Homeoffice die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung dar (40 Prozent). Dahinter kommen ein sich ver\u00e4nderndes Marktumfeld, etwa durch Fusionen, die sich wandelnden Kundenerwartungen sowie die Herausforderung, mit dem Wachstum des Marktes, beispielsweise durch neue Dienstleistungen und Gesch\u00e4ftsmodelle der Wettbewerber, Schritt zu halten (jeweils 34 Prozent).<\/p>\n\n\n\n<p>Letzteres ist f\u00fcr gut die H\u00e4lfte der Einzelh\u00e4ndler (47 Prozent) das gr\u00f6\u00dfte Risiko in den kommenden Jahren, knapp dahinter folgen die Kundenerwartungen (45 Prozent). Beides verwundert nicht, denn wir m\u00fcssen damit rechnen, dass sich das Einkaufserlebnis durch den technologischen Fortschritt stark weiterentwickeln wird. Das \u201eMetaverse\u201c ist hier sicherlich ein Stichwort, das Unternehmen spannende M\u00f6glichkeiten verspricht, die aber auch Ressourcen wie Zeit und Geld in Anspruch nehmen und neue F\u00e4higkeiten f\u00fcr die Umsetzung verlangen werden. Aber schon heute haben Amazon oder Aldi erste <a href=\"https:\/\/www.wuv.de\/Themen\/Business-Model\/Shop-Go-So-sieht-der-Kassenlos-Pilot-von-Aldi-Nord-aus\">kassenlose Gesch\u00e4fte<\/a> realisiert, w\u00e4hrend <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/handel-konsumgueter\/e-commerce-google-macht-youtube-zum-shopping-kanal-und-greift-amazon-an\/28518106.html\">Google<\/a> das Thema Social Commerce vorantreibt. Auch wenn diesen Konzernen andere Mittel zur Verf\u00fcgung stehen, setzen sie die Messlatte, an denen Einzelh\u00e4ndler heute und in Zukunft gemessen werden, hoch. Wer nicht in der Lage ist, mitzuhalten oder durch andere USPs hervorzustechen, wird \u00fcber kurz oder lang seine Kunden an Wettbewerber verlieren.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Bei den Finanzdienstleistern birgt dagegen Remote- und Hybridarbeit das gr\u00f6\u00dfte Risiko (43 Prozent) f\u00fcr die digitale Weiterentwicklung von Unternehmen. Dabei m\u00fcssen die Verantwortlichen zwei verschiedene Aspekte im Blick haben: Zum einen brauchen sie Tools, Systeme und Prozesse, die neue Arbeitsformen f\u00f6rdern und nicht behindern oder die Mitarbeiter \u00fcberfordern. Das hei\u00dft, sie m\u00fcssen die Bed\u00fcrfnisse ihrer Angestellten kennen oder abfragen und L\u00f6sungen einf\u00fchren, die diese erf\u00fcllen. Auch Trainings sind in vielen F\u00e4llen essenziell, um die bestm\u00f6gliche Nutzung von Anwendungen und Prozessen sicherzustellen. Zum anderen m\u00fcssen sie aufpassen, dass ihre Unternehmenskultur nicht verloren geht, wenn alle oder die meisten Mitarbeiter nur noch allein zuhause sitzen und arbeiten. Dadurch sinkt wom\u00f6glich die Bindung ans Unternehmen, was Wettbewerbern gerade in dem aktuellen arbeitnehmerfreundlichen Markt die Chance bietet, Angestellte abzuwerben. Insbesondere IT-Fachkr\u00e4fte sind aufgrund der beschleunigten Digitalisierung derzeit in allen Sektoren stark nachgefragt; aus demselben Grund k\u00f6nnen es sich Unternehmen aber auch nicht leisten, diese Mitarbeiter zu verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einem bew\u00e4hrten Ansatz folgen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ob bei der Verbesserung der Unternehmenskultur, der Einf\u00fchrung neuer Tools und Prozesse, der Umsetzung neuer Gesch\u00e4ftsmodelle oder anderen Herausforderungen \u2013 Unternehmen brauchen einen neuen Ansatz, um mit diesen Ver\u00e4nderungen zurechtzukommen und ihre Zukunft aktiv zu gestalten. Die L\u00f6sung liegt dabei allerdings n\u00e4her, als manche vielleicht meinen: Die Verantwortlichen m\u00fcssen so vorgehen, wie sie es insbesondere zu Beginn der Pandemie getan haben. Damals haben sie schnell und flexibel auf neue Entwicklungen oder St\u00f6rungen in ihren Betriebsabl\u00e4ufen reagiert, nicht lange \u00fcber das F\u00fcr und Wider nachgedacht, sondern einfach gehandelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich funktioniert dabei nicht jede neue L\u00f6sung, jede Idee wie gew\u00fcnscht. Das ist aber der Vorteil dieses agilen, iterativen Ansatzes: Ist die L\u00f6sung erst mal einsatzbereit, kann sie kontinuierlich verbessert werden, etwa durch das Feedback von Mitarbeitern oder Kunden. Erf\u00fcllt sie dagegen in keiner Weise die Erwartungen, kann sie nach kurzer Zeit wieder verworfen und eine Alternative ausprobiert werden. So k\u00f6nnen Unternehmen viele interne Prozesse und nat\u00fcrlich auch ihre Digitalisierung enorm beschleunigen und ganz anhand ihrer tats\u00e4chlichen Bed\u00fcrfnisse gestalten \u2013 im Gegensatz zu traditionellen digitalen Transformationsprojekten, die oft mit ambitionierten langfristigen und aufwendigen Strategien und Pl\u00e4nen einhergehen, die die aktuellen Mittel und Voraussetzungen von Unternehmen \u00fcbersteigen. Dabei kann es von Vorteil sein, mit einem erfahrenen Partner zusammenzuarbeiten, der die Voraussetzungen des Unternehmens analysiert und wei\u00df, an welchen Stellschrauben zu drehen ist. Arbeitet dieser zudem selbst viel in flexiblen, hybriden Arbeitsformen kann er nicht nur helfen, die Digitalisierung voranzutreiben, sondern auch den notwendigen Kulturwandel f\u00fcr neue Arbeitsweisen einzuleiten und zu realisieren. So arbeiten Unternehmen in einem agilen, iterativen Ansatz im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten und erzielen nach und nach Erfolge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ohne Digitalisierung kein Fortschritt \u2013 diese Erkenntnis hat sich in den vergangenen zwei Jahren durchgesetzt. Denn die COVID-19-Pandemie hat \u00f6ffentlichen Einrichtungen, Unternehmen, aber auch der Gesellschaft insgesamt deutlich vor Augen gef\u00fchrt, dass wir zuverl\u00e4ssige Daten und Transparenz ben\u00f6tigen, genauso wie schnelle(re) Prozesse und Flexibilit\u00e4t. Nur so k\u00f6nnen wir wichtige Entscheidungen auf Basis aller Fakten treffen, neue Arbeitsformen erfolgreich einf\u00fchren oder die Produktivit\u00e4t steigern. Ein Anfang ist gemacht \u2013 doch jetzt muss der Blick auf die kommenden Herausforderungen gerichtet werden. 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