{"id":21321,"date":"2022-06-28T11:11:00","date_gmt":"2022-06-28T09:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=21321"},"modified":"2022-06-20T10:12:12","modified_gmt":"2022-06-20T08:12:12","slug":"business-continuity-fuer-kmus-mit-draas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=21321","title":{"rendered":"Business Continuity f\u00fcr KMUs mit DRaaS"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.arcserve.com\/de\">Florian Malecki, Executive Vice President Marketing bei Arcserve<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Unternehmen stehen vor ernsthaften technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, wenn es zu IT-Ausfallzeiten kommt. Ein potenzielles Ausfallszenario ist ein Angriff durch Ransomware. Laut einer <a href=\"https:\/\/www.bitkom.org\/sites\/default\/files\/2021-08\/bitkom-slides-wirtschaftsschutz-cybercrime-05-08-2021.pdf\">Umfrage<\/a> des IT-Branchenverbands Bitkom bel\u00e4uft sich allein der durch Ransomware und andere Cyber-Angriffe entstandene Gesamtschaden im Jahr 2021 auf rund 223,5 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung von \u00fcber 350 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019. Eingerechnet in den Gesamtschaden sind auch der Ausfall oder die Sch\u00e4digung von Informations- und Produktionssystemen beziehungsweise Betriebsabl\u00e4ufen, die 61,9 Milliarden Euro der Gesamtsumme ausmachen. Und dabei sind die Sch\u00e4den durch Ransomware nur ein Teil der potenziellen Ausfallm\u00f6glichkeiten in der IT, denn auch technische Komplikationen oder Naturkatastrophen k\u00f6nnen Daten vernichten oder unzug\u00e4nglich machen. Diese Szenarien sind Gr\u00fcnde daf\u00fcr, dass immer mehr Unternehmen auf Disaster Recovery as a Service (DRaaS) setzen. Cloud-basierte Backup- und Disaster-Recovery-L\u00f6sungen stehen dabei ganz oben auf der Wunschliste der Unternehmen. Sie sind fehlertolerant, bieten eine Betriebszeit von nahezu 100 Prozent und erm\u00f6glichen jederzeit und von \u00fcberall einen sicheren Zugriff auf die Daten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Florian-Malecki-Executive-Vice-President-of-Global-Marketing-bei-Arcserve.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Florian-Malecki-Executive-Vice-President-of-Global-Marketing-bei-Arcserve-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21323\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Florian-Malecki-Executive-Vice-President-of-Global-Marketing-bei-Arcserve-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Florian-Malecki-Executive-Vice-President-of-Global-Marketing-bei-Arcserve-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Florian-Malecki-Executive-Vice-President-of-Global-Marketing-bei-Arcserve-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Florian-Malecki-Executive-Vice-President-of-Global-Marketing-bei-Arcserve-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Florian-Malecki-Executive-Vice-President-of-Global-Marketing-bei-Arcserve-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Florian-Malecki-Executive-Vice-President-of-Global-Marketing-bei-Arcserve-2048x2048.jpg 2048w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Florian-Malecki-Executive-Vice-President-of-Global-Marketing-bei-Arcserve-1320x1320.jpg 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Florian-Malecki-Executive-Vice-President-of-Global-Marketing-bei-Arcserve-120x120.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Verteilte Datensicherung f\u00fcr hohe Datensicherheit durch Replizierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Datenreplikation, also das Kopieren von Daten an mehrere Orte zur gleichen Zeit, synchronisiert die Datenquelle (zum Beispiel Prim\u00e4rspeicher) mit dem Backup-Ziel und aktualisiert \u00c4nderungen der Quelldaten sofort in den Datensicherungen. Das Ziel kann dabei die gleichen Daten wie die Quelle (vollst\u00e4ndige Datenbankreplikation) haben oder aus einer Teilmenge der Quelle bestehen. F\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Disaster Recovery ist es sinnvoll, auch eine vollst\u00e4ndige Replikation durchzuf\u00fchren. Gleichzeitig k\u00f6nnen Unternehmen die Arbeitslast auf dem Quellsystem f\u00fcr Analyse- und Reporting-Zwecke reduzieren, indem sie Teilmengen der Quelldaten, etwa sortiert nach Gesch\u00e4ftsbereichen oder L\u00e4ndern, auf die Backup-Ziele replizieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verwalten und Pflegen von Backup Images<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wachsende Backup-Mengen ben\u00f6tigten Speicherplatz und m\u00fcssen administriert werden. Hilfreich sind Image-Management-L\u00f6sungen mit einer verwaltbaren Ordnerstruktur. Sie erm\u00f6glichen es, den Zeitaufwand f\u00fcr die Konfiguration und die n\u00f6tigen Backup-Einstellungen zu reduzieren. Diese L\u00f6sungen bieten oft auch eine Image-Verifizierung, damit die Backup-Image-Dateien f\u00fcr eine schnelle und zuverl\u00e4ssige Wiederherstellung bereitstehen. Image-Management-L\u00f6sungen konsolidieren fortlaufend und automatisch inkrementelle Sicherungsdateien. Das verk\u00fcrzt nicht nur die Wiederherstellungszeit, sondern verringert das Risiko einer Besch\u00e4digung der Sicherheitsdateien und reduziert den ben\u00f6tigten Speicherplatz. Zudem l\u00e4sst sich durch individuelle Richtlinien eine Balance zwischen ben\u00f6tigtem Speicherplatz und der optimalen Datenwiederherstellung herstellen. Image-Management-L\u00f6sungen erm\u00f6glichen es zudem, Backups auf ein lokales Laufwerk, im Netzwerk oder in der Cloud zu replizieren. So sind Unternehmen immer bestm\u00f6glich auf den Notfall vorbereitet. Ein weiterer Vorteil: Auch die Wiederherstellung eines Servers kann mit Image-Management-L\u00f6sungen vorbereitet werden, um Ausfallzeiten zu reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Business Continuity durch Failover<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Failover ist ein Backup-Betriebsmodus, der auf eine Standby-Datenbank, einen Server oder ein Netzwerk dann umschaltet, wenn das prim\u00e4re System ausf\u00e4llt. Failover stellt die Gesch\u00e4ftskontinuit\u00e4t (Business Continuity) sicher, indem die Aufgaben vom ausgefallenen Server oder ausgefallenen unternehmenskritischen System nahtlos auf das Backup-System umgeleitet werden. Die Backup-Systeme sollten dabei die Umgebung des prim\u00e4ren Betriebssystems widerspiegeln und sich auf einem anderen System oder in der Cloud befinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Failover-Funktionen f\u00fcr wichtige Server, Backend-Datenbanken und Netzwerke sorgen f\u00fcr eine kontinuierliche Verf\u00fcgbarkeit und nahezu vollst\u00e4ndige Ausfallsicherheit. Zudem k\u00f6nnen Unternehmen mit Failover auch geplante Software-Updates und Wartungsprojekte automatisch und ohne Aufsicht durchf\u00fchren. Das gew\u00e4hrleistet einen ununterbrochenen Schutz vor Cybersecurity-Risiken.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Zwar kann eine Failover-Integration kostspielig sein, aber die hohen Kosten durch Ausfallzeiten rechtfertigen diese Investition. Failover kann als \u00c4quivalenz zu einer Versicherungspolice f\u00fcr die Sicherheit betrachtet werden und sollte ein wesentlicher Bestandteil jedes Disaster-Recovery-Plans sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur\u00fcck zum Normalzustand mit Failback<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend das Failover den Wechsel zu einer Backup-Quelle darstellt, ist der Failback-Prozess die Wiederherstellung von Daten aus einem Backup auf die urspr\u00fcngliche Ressource. Sobald die Ausfallursache auf den prim\u00e4ren Systemen behoben ist, kann der Normalbetrieb wieder aufgenommen werden. Zum Failback geh\u00f6rt auch die Identifizierung und \u00dcbertragung aller vorgenommen \u00c4nderungen von der Disaster-Recovery-Seite auf die prim\u00e4ren Systeme oder virtuellen Maschinen. Es ist besonders wichtig, dass die Disaster-Recovery-L\u00f6sung die Prozesse im Unternehmen ausf\u00fchrt und den Betrieb so lange wie n\u00f6tig aufrechterhalten kann. Daher sind Failback-Tests als Teil des Disaster-Recovery-Plans essenziell. Entscheidend ist dabei, dass alle Failback-Tests genau \u00fcberwacht und alle Implementierungsl\u00fccken dokumentiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Failback m\u00fcssen Unternehmen einige wichtige Aspekte in ihrem Disaster-Recovery-Plan ber\u00fccksichtigen. Konnektivit\u00e4t hat dabei oberste Priorit\u00e4t. Wenn es keine zuverl\u00e4ssige Verbindung zwischen den prim\u00e4ren und den Backup-Daten gibt, ist ein Failback nicht m\u00f6glich. Nur mit einer funktionierenden Verbindung haben Unternehmen die Gewissheit, dass ihre Quelldaten und die Backup-Daten stets synchronisiert sind und das Risiko f\u00fcr Datenverluste minimiert ist. Zudem sollten Unternehmen daf\u00fcr sorgen, dass die Daten in ihrem Disaster-Recovery-Standort immer sicher sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher ist das Testen aller Systeme und Netzwerkkomponenten essenziell f\u00fcr die Gew\u00e4hrleistung, dass das Failback im Notfall erfolgreich ist. Ein Tipp: Ein alternativer, separater Standort als Testumgebung hilft enorm dabei, Erkenntnisse zur Optimierung der Failback-Strategie zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DRaaS rechnet sich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt keinen Zweifel am Nutzen von DRaaS, egal, ob es sich um eine Naturkatastrophe, wie einen Brand oder eine \u00dcberschwemmung handelt, oder ob Daten durch einen Stromausfall oder sogar eine Ransomware Attacke gef\u00e4hrdet sind. Mit DRaaS kann die Wiederherstellung nach einer Katastrophe schnell und einfach \u00fcber eine Disaster Recovery Cloud erfolgen und die Gesch\u00e4ftskontinuit\u00e4t sicherstellen. Der Einsatz einer DRaaS-L\u00f6sung lohnt sich insbesondere dann, wenn man den Aufwand und die Kosten verlorener Daten, entgangene Produktivit\u00e4t und die Rufsch\u00e4digung im Falle eines Ausfalls betrachtet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die meisten Unternehmen stehen vor ernsthaften technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, wenn es zu IT-Ausfallzeiten kommt. Ein potenzielles Ausfallszenario ist ein Angriff durch Ransomware. Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom bel\u00e4uft sich allein der durch Ransomware und andere Cyber-Angriffe entstandene Gesamtschaden im Jahr 2021 auf rund 223,5 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung von \u00fcber 350 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019. Eingerechnet in den Gesamtschaden sind auch der Ausfall oder die Sch\u00e4digung von Informations- und Produktionssystemen beziehungsweise Betriebsabl\u00e4ufen, die 61,9 Milliarden Euro der Gesamtsumme ausmachen. Und dabei sind die Sch\u00e4den durch Ransomware nur ein Teil der potenziellen Ausfallm\u00f6glichkeiten in der IT, denn auch technische Komplikationen oder Naturkatastrophen k\u00f6nnen Daten vernichten oder unzug\u00e4nglich machen. Diese Szenarien sind Gr\u00fcnde daf\u00fcr, dass immer mehr Unternehmen auf Disaster Recovery as a Service (DRaaS) setzen. Cloud-basierte Backup- und Disaster-Recovery-L\u00f6sungen stehen dabei ganz oben auf der Wunschliste der Unternehmen. 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