{"id":21136,"date":"2022-05-25T11:32:00","date_gmt":"2022-05-25T09:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=21136"},"modified":"2022-05-16T10:40:51","modified_gmt":"2022-05-16T08:40:51","slug":"mit-der-richtigen-netzwerkinfrastruktur-auf-die-ueberholspur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=21136","title":{"rendered":"Mit der richtigen Netzwerkinfrastruktur auf die \u00dcberholspur"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.deutsche-glasfaser.de\/geschaeftskunden\/\">S\u00fcleyman Karaman, Gesch\u00e4ftsleiter Gesch\u00e4ftskunden bei Deutsche Glasfaser Business<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Der deutsche Mittelstand hat, was die Digitalisierung angeht, sein Potenzial noch lange nicht ausgesch\u00f6pft: Der aktuelle Digitalisierungsbericht der staatlichen F\u00f6rderbank KfW attestiert Deutschland, mit Platz 18 im europ\u00e4ischen Vergleich, einen hohen Aufholbedarf. Zwar gilt dieser nicht f\u00fcr alle gleicherma\u00dfen, in den Ballungszentren und bei Gro\u00dfunternehmen geht es laut dem Digitalisierungsindex des Bundeswirtschaftsministeriums voran. Doch lohnt es sich, die regionalen Unterschiede genauer zu betrachten. Gerade in l\u00e4ndlichen Gebieten ist zentrale, kritische Infrastruktur wie Energie und Versorgung angesiedelt, f\u00fcr die moderne Technologien den Schutz einer ganzen Region bedeuten. Zudem ist den mittelst\u00e4ndischen Unternehmern selbst klar, dass Digitalisierung Zukunft bedeutet: Mehr als die H\u00e4lfte der Betriebe haben sich auf den Weg gemacht, digitalisieren ihre Prozesse und zeigen dem Wettbewerb schon die R\u00fccklichter. Doch technologisch komplexe Entscheidungen wollen gut durchdacht sein, denn Digitalisierung gelingt dann, wenn sie an der richtigen Stelle ansetzt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/DGB2B_Bildmaterial-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/DGB2B_Bildmaterial-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21137\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/DGB2B_Bildmaterial-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/DGB2B_Bildmaterial-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/DGB2B_Bildmaterial-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/DGB2B_Bildmaterial-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/DGB2B_Bildmaterial-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/DGB2B_Bildmaterial-1320x880.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Bild: Deutsche Glasfaser Business<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Vorausschauend digitalisieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den vergangenen Jahren nutzten viele Unternehmen die Gelegenheit, um ihre Gesch\u00e4ftsprozesse digital neu zu denken. Auf den ersten Blick ist die Umsetzung auch vielen gelungen: Die fl\u00e4chendenkende Einrichtung von VPN-Verbindungen verschaffte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von zu Hause aus Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk und der Zukauf von Cloud-Dienstleistungen in Form von Kollaborationstools stellte eine dezentrale Kommunikation und Erreichbarkeit sicher. Teilweise konnten Unternehmen in einem Schritt selbst umfassendere Umstellungen der Gesch\u00e4ftsprozesse vornehmen. Etwa die vollst\u00e4ndige Verlagerung von essenziellen Betriebsanwendungen wie Buchhaltung oder Auftragsbearbeitung in die Cloud. Auf den zweiten Blick wird jedoch klar: Die neuen L\u00f6sungen waren oft nicht nachhaltig gedacht, da die vorhandene Netzinfrastruktur den h\u00f6heren Kapazit\u00e4tsanforderungen nicht gewachsen war. Zugunsten von Schnelligkeit wurde zudem h\u00e4ufig auf eine umfassende Sicherheitsstrategie verzichtet. Diese Faktoren m\u00fcssen jetzt nochmal sorgf\u00e4ltig \u00fcberpr\u00fcft werden, bevor der n\u00e4chste Entwicklungsschritt getan werden kann. Und zwar immer einen Fu\u00df vor den anderen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fortschritt braucht die richtigen Grundlagen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Formel ist einfach: Fortschritt steht und f\u00e4llt mit der vorhandenen Netzwerkinfrastruktur. Nicht selten erweist sich die Netzwerkkapazit\u00e4t als entscheidender Faktor f\u00fcr den Erfolg eines Projekts: Dem IDC-Multicloud Survey 2020 zufolge verz\u00f6gern sich Migrationsprojekte h\u00e4ufig durch Performance-Probleme. Der beste Zeitpunkt in Infrastruktur zu investieren, ist jetzt, denn laut Prognose des BREKO wird sich die Breitbandnachfrage im Down- und Upload in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren bei den Gesch\u00e4ftskunden um das f\u00fcnf- bis sechsfache auf 922 Mbit\/s (Upload) und 1,5 Gbit\/s (Download) erh\u00f6hen. Die Vernetzung mit Cloud-Anbietern, der Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz im Kundenmanagement und L\u00f6sungen der Industrie 4.0 f\u00fcr die Produktion: all das braucht Bandbreite. <\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Wer hier also auf die leistungsf\u00e4higste \u00dcbertragungstechnologie setzt, schafft die bestm\u00f6gliche Ausgangsposition f\u00fcr die Zukunft. Den rasant steigenden Bedarf der kommenden Jahre kann da nur die Glasfaser abdecken. Sie stellt selbst hohe Datenraten stabil zur Verf\u00fcgung. Wo Dienste wie Videotelefonie oder Cloud-Services tadellos und ohne Verz\u00f6gerung funktionieren sollen, braucht man kontinuierlich hohe Down- und Upload-Raten. Insbesondere der Upload ist hierbei der Schl\u00fcssel f\u00fcr die Leistungsf\u00e4higkeit eines Netzwerkanschlusses im Unternehmensumfeld. Zum Vergleich: Rund elf Sekunden dauert der Upload von hundert Bildern mit einer Gr\u00f6\u00dfe von jeweils einem Megabyte mit einem Glasfaseranschluss. Eine Kupferleitung ben\u00f6tigt daf\u00fcr bis zu doppelt so viel Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Unternehmen, die digital nach vorne kommen wollen, lohnt sich also die Selbstreflektion. Wie gut ist eigentlich unsere Infrastruktur? Ist sie den neuen Anforderungen gewachsen? Wie es so sch\u00f6n hei\u00dft: Man muss manchmal ein paar Meter zur\u00fcckgehen, um Anlauf zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Homeoffice als Booster f\u00fcr den Breitbandausbau auf dem Land<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend das Auftreten der Pandemie in manchen Bereichen eher zu Entschleunigung gef\u00fchrt hat, gibt es auf dem Land einen sp\u00fcrbaren Schub f\u00fcr den Breitbandausbau. Bund und Land stellen Kommunen F\u00f6rdert\u00f6pfe bereit, Netzwerkanbieter bauen eigenwirtschaftlich aus. Unternehmen, die sich jetzt auf den Weg in Richtung Fortschritt machen, profitieren in vielerlei Hinsicht: Das Einzugsgebiet f\u00fcr qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erweitert sich, da die Infrastruktur auch einen sicheren und stabilen Zugriff aus dem Homeoffice erm\u00f6glicht. Betriebe im Bereich Produktion und Fertigung oder Handwerk, die auf Mitarbeit in Pr\u00e4senz angewiesen sind, haben es k\u00fcnftig leichter, Fachkr\u00e4fte zu gewinnen. Junge Menschen h\u00e4lt es eher in der Region, wenn sie moderne, zukunftssichere Arbeitspl\u00e4tze in Aussicht haben. Entscheidend ist, dass sich Unternehmen Netzwerkanbieter suchen, die nicht nur zeitnah ausbauen, sondern auch Business-L\u00f6sungen im Portfolio haben. So ist sichergestellt, dass sie auch den weiteren Prozess der Umstellung des Betriebsmodells begleiten k\u00f6nnen, ohne das weitere Anbieter mit einbezogen werden m\u00fcssen. Wenn dieser Partner gefunden ist, f\u00fchrt der Anlauf schnell auf die \u00dcberholspur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der deutsche Mittelstand hat, was die Digitalisierung angeht, sein Potenzial noch lange nicht ausgesch\u00f6pft: Der aktuelle Digitalisierungsbericht der staatlichen F\u00f6rderbank KfW attestiert Deutschland, mit Platz 18 im europ\u00e4ischen Vergleich, einen hohen Aufholbedarf. Zwar gilt dieser nicht f\u00fcr alle gleicherma\u00dfen, in den Ballungszentren und bei Gro\u00dfunternehmen geht es laut dem Digitalisierungsindex des Bundeswirtschaftsministeriums voran. Doch lohnt es sich, die regionalen Unterschiede genauer zu betrachten. Gerade in l\u00e4ndlichen Gebieten ist zentrale, kritische Infrastruktur wie Energie und Versorgung angesiedelt, f\u00fcr die moderne Technologien den Schutz einer ganzen Region bedeuten. Zudem ist den mittelst\u00e4ndischen Unternehmern selbst klar, dass Digitalisierung Zukunft bedeutet: Mehr als die H\u00e4lfte der Betriebe haben sich auf den Weg gemacht, digitalisieren ihre Prozesse und zeigen dem Wettbewerb schon die R\u00fccklichter. 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