{"id":21074,"date":"2022-05-13T11:18:00","date_gmt":"2022-05-13T09:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=21074"},"modified":"2022-05-04T10:25:28","modified_gmt":"2022-05-04T08:25:28","slug":"warum-ist-es-so-schwierig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=21074","title":{"rendered":"Warum ist es so schwierig?"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor: <a href=\"https:\/\/www.freshworks.com\/?utm_source=uk&amp;utm_medium=content&amp;utm_campaign=pr2022jan\">Jens Leucke, General Manager DACH bei Freshworks<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Die Grenze zwischen unserem physischen und unserem digitalen Arbeitsplatz ist heute flie\u00dfender denn je. Die meisten von uns sch\u00e4tzen die M\u00f6glichkeit und den Komfort, mehr von zu Hause aus arbeiten zu k\u00f6nnen. Doch hat dies auch ein gro\u00dfes Problem verst\u00e4rkt: die wachsende Diskrepanz zwischen unseren pers\u00f6nlichen und beruflichen IT-Erfahrungen. Angesichts der Rekordzahl von Menschen, die ihren Arbeitsplatz wechseln, sollten schlechte Erfahrungen der Mitarbeiter mit den IT-Systemen des Unternehmens unbedingt vermieden werden. Und doch sind wir hier.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Jens-Leucke_Freshworks.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Jens-Leucke_Freshworks-819x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21076\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Jens-Leucke_Freshworks-819x1024.jpg 819w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Jens-Leucke_Freshworks-240x300.jpg 240w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Jens-Leucke_Freshworks-768x960.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Jens-Leucke_Freshworks.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/a><figcaption>Bild: Freshworks<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die Ironie besteht darin, dass technologische Hilfsmittel urspr\u00fcnglich entwickelt wurden, um unser Leben einfacher und produktiver zu machen. Mittlerweile sind aber viele Technologien entweder veraltet oder so komplex geworden, dass sie eine Hauptquelle f\u00fcr die Frustration und das mangelnde Engagement der Mitarbeiter darstellen. Die Pandemie hat dieses Problem nicht ausgel\u00f6st, sondern verst\u00e4rkt. Wir wissen, dass die IT-Anwendungen, die wir in unserem Privatleben nutzen, viel einfacher und interaktiver sind als die in unserem Arbeitsleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Das liegt daran, dass die meisten Unternehmensanwendungen in erster Linie f\u00fcr die Anforderungen von Unternehmen entwickelt werden. Mit anderen Worten: f\u00fcr die Personen, die f\u00fcr die Anwendung bezahlen, und nicht f\u00fcr die Mitarbeiter, die sie nutzen. In den letzten zehn Jahren haben IT-Anbieter die Unternehmenssysteme immer komplexer gemacht, um mehr Softwarelizenzen zu verkaufen und mehr Beratungsstunden f\u00fcr deren Installation zu berechnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders deutlich wird dies bei CRM- und IT-Service-Management-Systemen. Legacy SaaS ist ein passendes Beispiel. SaaS der ersten Generation war zu seiner Zeit gut. Vor zwanzig Jahren befreite es Unternehmen von ihren restriktiven Client-Server-Systemen. Aber es wurde nie mit Blick auf die Endbenutzer entwickelt. Legacy SaaS ist mit hohen Gesamtbetriebskosten und einer langen Zeit bis zur Wertsch\u00f6pfung verbunden. Zudem ist es mit komplexen Funktionen \u00fcberladen und eignet sich nicht f\u00fcr jede Unternehmensgr\u00f6\u00dfe. Die meisten dieser alten SaaS-Anbieter sind inzwischen zu Software-Giganten geworden, doch ihr Gr\u00f6\u00dfen- und Gewinnwachstum in den letzten zwei Jahrzehnten hat nicht mit dem steigenden Kundendienstniveau Schritt gehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Toleranzgrenze als Arbeitnehmer wird immer geringer. Die Erwartungen der Mitarbeiter an intelligente, einfach zu bedienende Technologie nehmen zu. Eine k\u00fcrzlich durchgef\u00fchrte <a href=\"https:\/\/freshservice.com\/technology-s-make-or-break-role-in-employee-engagement-report?utm_source=uk&amp;utm_medium=content&amp;utm_campaign=pr2022jan\">Umfrage<\/a> von Harvard Business Review Analytic Services, die von Freshworks gesponsert wurde, ergab, dass bei 91 Prozent der fast 400 Befragten die Mitarbeiter h\u00f6here Erwartungen an die Benutzerfreundlichkeit von Technologie haben als noch vor zehn Jahren. 73 Prozent stimmten zu, dass j\u00fcngere Arbeitnehmer h\u00f6here Erwartungen haben als \u00e4ltere.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Arbeitnehmer erwarten heute, dass sie in einem Umfeld t\u00e4tig sind, in dem Technologie eine entscheidend bei der Ausf\u00fchrung ihrer Arbeit sind. 66 Prozent der Befragten gaben an, dass die Arbeitnehmer zunehmend erwarten, durch Technologie von den sich wiederholenden Aspekten ihrer Arbeit entlastet werden.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Die Mitarbeitererfahrung geht weit \u00fcber die Frage der Mitarbeiterbindung hinaus. Untersuchungen haben ergeben, dass <a href=\"https:\/\/snacknation.com\/blog\/employee-happiness\/\">Unternehmen mit zufriedenen Mitarbeitern ihre Konkurrenten um 20 Prozent \u00fcbertreffen<\/a>, zw\u00f6lf Prozent produktiver sind, 65 Prozent mehr Energie haben und zehnmal weniger Krankheitstage in Anspruch nehmen. Ebenso erzielen zufriedene Vertriebsmitarbeiter 37 Prozent mehr Umsatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erfahrung der Mitarbeiter mit IT-Anwendungen ist viel mehr als nur ein nachrangiger Aspekt nach dem Kauf. Laut Deloitte <a href=\"https:\/\/www2.deloitte.com\/us\/en\/insights\/focus\/human-capital-trends\/2017.html\">liegt gl\u00fccklichen Mitarbeitern das Unternehmen in der Regel mehr am Herzen<\/a>, sie sind motiviert, Ihnen zum Erfolg zu verhelfen, und f\u00fchlen sich st\u00e4rker eingebunden. Zufriedene Mitarbeiter sind pr\u00e4senter, achten mehr auf die Bed\u00fcrfnisse der Kunden und kennen die Prozesse und Systeme Ihres Unternehmens besser. Gl\u00fcckliche Mitarbeiter sind auch loyaler, innovativer und ges\u00fcnder. Viele dieser Vorteile \u00fcbertragen sich auch auf zufriedene Kunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieselbe Umfrage ergab, dass f\u00fcr 82 Prozent der Mitarbeiter die Zufriedenheit am Arbeitsplatz wesentlich davon abh\u00e4ngt, wie gut die Technologie dort funktioniert, und 77 Prozent sagen, dass sich gute Mitarbeiter nach einem neuen Arbeitgeber umsehen, wenn ihr aktueller Arbeitsplatz nicht die Tools, Technologien oder Informationen bietet, die sie f\u00fcr gute Arbeit ben\u00f6tigen. Dies ist einer der Hauptgr\u00fcnde, warum SaaS-Anbieter der n\u00e4chsten Generation ihre Software mit einer B2C-Mentalit\u00e4t entwickeln und einfache, moderne und ma\u00dfgeschneiderte Optionen f\u00fcr Unternehmen jeder Gr\u00f6\u00dfe anbieten. Einfache, angenehme Mitarbeitererfahrungen f\u00fchren zu engagierteren Mitarbeitern und leistungsf\u00e4higeren Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es um Profitabilit\u00e4t und Mitarbeiterengagement geht, ist es auf lange Sicht unm\u00f6glich, beides voneinander getrennt zu betrachten. Unternehmen weltweit haben durch die Auswirkungen der Pandemie mit dem Thema Mitarbeiterbindung zu k\u00e4mpfen, darum spielt Technologie aktuell eine entscheidende Rolle f\u00fcr das Engagement der Mitarbeiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Grenze zwischen unserem physischen und unserem digitalen Arbeitsplatz ist heute flie\u00dfender denn je. Die meisten von uns sch\u00e4tzen die M\u00f6glichkeit und den Komfort, mehr von zu Hause aus arbeiten zu k\u00f6nnen. Doch hat dies auch ein gro\u00dfes Problem verst\u00e4rkt: die wachsende Diskrepanz zwischen unseren pers\u00f6nlichen und beruflichen IT-Erfahrungen. 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