{"id":21054,"date":"2022-05-09T11:52:00","date_gmt":"2022-05-09T09:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=21054"},"modified":"2022-05-03T10:03:16","modified_gmt":"2022-05-03T08:03:16","slug":"enterprise-storage-und-die-cloud-freunde-fuers-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=21054","title":{"rendered":"Enterprise-Storage und die Cloud: Freunde f\u00fcr\u2019s Leben"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.hitachivantara.com\/de-de\/home.html\">J\u00fcrgen Krebs, Hitachi Vantara (CTO Office f\u00fcr die Zentralregion)<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Cloud oder nicht Cloud &#8211; das ist hier die Frage! Nein, eigentlich nicht\u2026 Die Entscheidung, Daten in eine wie auch immer ausgestaltete \u201cWolke\u201d auszulagern, war in der Vergangenheit zwar Gegenstand vieler, zum Teil hitziger Diskussionen. Aber Wirtschaftsunternehmen sind zutiefst pragmatische Organisationen, die Vor- und Nachteile der Cloud analysieren und das Ergebnis in ihre IT-Infrastrukturplanung einflie\u00dfen lassen. Die Wahrheit liegt &#8211; wie so oft &#8211; in der Mitte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Juergen-Krebs-Hitachi-Vantara.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Juergen-Krebs-Hitachi-Vantara-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21056\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Juergen-Krebs-Hitachi-Vantara-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Juergen-Krebs-Hitachi-Vantara-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Juergen-Krebs-Hitachi-Vantara-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Juergen-Krebs-Hitachi-Vantara.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Foto: Marc Fippel Fotografie<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die typische Storage-Infrastruktur ist meist in der Regel ein \u00fcber die Jahre gewachsenes Konglomerat, in dem eine oder mehrere Public oder Private Clouds genauso ihren Platz haben wie lokale \u201cOn Premise\u201d Speichersysteme. Das eigentlich Revolution\u00e4re an der Cloud ist aber aus heutiger nicht der Speicherort irgendwo im luftleeren Raum, sondern die genutzte Technologie, die in der Tat einen Kulturwandel begr\u00fcndet hat. Hybride Infrastrukturen funktionieren schlie\u00dflich deshalb so gut, weil sie auf derselben Technologe basieren und dieselben Protokolle und Schnittstellen nutzen. Der Erfolg liegt darin begr\u00fcndet, dass es aus technischer Sicht nahezu egal ist, wo Daten liegen &#8211; das kann genauso gut im eigenen Rechenzentrum wie in einer Niederlassung sein, aber halt auch bei einem Hyperscaler. Das verbindende Element ist, dass alle Speichersysteme, unabh\u00e4ngig von ihrem Standort, vergleichbare Eigenschaften in Bezug auf ihre Elastizit\u00e4t, die Erm\u00f6glichung von Automatisierung und Self-Service und das schnelle Deployment neuer Ressourcen haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber nat\u00fcrlich ist es nicht \u201cegal\u201d, wo ein Unternehmen seine Daten speichert. Es gibt gute Gr\u00fcnde, bestimmte Daten eben nicht in einer Cloud, sondern lokal zu speichern:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Compliance<\/strong>: Regulierungen, Gesetze und Vorschriften k\u00f6nnen es erforderlich machen, dass Unternehmen aus dem Gesundheits- oder Finanzsektor Daten dort speichern m\u00fcssen, wo sie maximale Kontrolle und Datensouver\u00e4nit\u00e4t haben.<\/li><li><strong>Performance<\/strong>: In bestimmten Szenarien kann es sein, dass Netzwerke die Bereitstellung von Daten aus Cloud-Quellen f\u00fcr High-Performance-Computing-Workloads ausbremsen. On-Premise kann hier deutlich mehr \u201cSpeed\u201d auf den Leitungen erbringen.<\/li><li><strong>Kosten<\/strong>: Cloud-Kosten sind oft komplex in der Berechnung. In einigen F\u00e4llen kann es wirtschaftlich Sinn ergeben, Daten aus einer Cloud in lokale Systeme zur\u00fcckzuf\u00fchren, etwa wenn Workloads skaliert werden m\u00fcssen, um wachsender Nachfrage gerecht zu werden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wahl des optimalen Speichers f\u00fcr die Zukunft ist also nicht in erster Linie eine orts(un)abh\u00e4ngige. Vielmehr geht es darum, Daten mit Unternehmenszielen zu korrelieren und \u201cdatengesteuert\u201d zu werden. Storage muss dazu flexibel, bedarfsgerecht skalierbar (und zwar in beide Richtungen) und einfach zu verwalten sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Cloud-\u00e4hnliche Skalierung bei maximaler Kontrolle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unternehmen ben\u00f6tigen Daten f\u00fcr zahlreiche Prozesse und Anwendungen, etwa f\u00fcr Analysen, andere Daten m\u00fcssen lediglich aus rechtlichen Gr\u00fcnden gelagert werden. Die Anforderungen an die Speicherung unterscheiden sich je nach Einsatzzweck, allgemein l\u00e4sst sich aber sagen, dass praktisch alle Datenbest\u00e4nde enorm wachsen. Die Cloud kann hier mit scheinbar unendlichem Speicherplatz punkten, aber es gibt durchaus Alternativen, die technisch und auch \u00f6konomisch Sinn ergeben. Hitachi Vantara kann beispielsweise mit seiner Virtual Storage Platform (VSP) der 5000-er Serie bis zu 69 Petabyte an schnellem NVMe-Speicher bereitstellen, entweder als lokal eingesetztes System oder als private virtuelle Storage-as\u2013a-Service-L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einem derart skalierbaren und gleichzeitig performanten Storage-System haben Unternehmen die Freiheit, auf Basis ihrer gesch\u00e4ftlichen Anforderungen Entscheidungen hinsichtlich ihrer Datenspeicherung zu treffen. Ein Beispiel w\u00e4ren umfangreiche, alte Datensilos auf dem Firmengel\u00e4nde, die schwer zu verwalten und kostspielig im Unterhalt sind. Obendrein sind diese oft auch nicht den Anforderungen moderner Workloads gewachsen und die Daten lassen sich nicht ohne Weiteres in die Cloud migrieren. Bei einem solchen Szenario kann mit der VSP eine mit der Cloud vergleichbare Skalierbarkeit erzielt werden und gleichzeitig bleiben die Daten v\u00f6llig unter eigener Kontrolle. Neue Verbrauchsmodelle wie EverFlex sorgen zudem daf\u00fcr, dass Kunden moderne Storage-Systeme wie die VSP 5000 nutzen k\u00f6nnen, ohne sich um die Anschaffung oder Verwaltung der Hardware k\u00fcmmern zu m\u00fcssen. Solche Storage-as-a-Service (StaaS)-Modelle senken die Kosten und lassen Spielraum f\u00fcr Investitionen.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Performance, Agilit\u00e4t und Mobilit\u00e4t als Wettbewerbsfaktoren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Vergangenheit f\u00fchrte die Erweiterung der lokalen IT-Infrastruktur zur Unterst\u00fctzung neuer Anwendungsf\u00e4lle wie etwa Business-Analysen nicht selten zu Engp\u00e4ssen an anderen Stellen und letztlich zu einer Beeintr\u00e4chtigung der Gesamtleistung. Das Angebot, Rechenressourcen bei Bedarf einfach \u00fcber die Cloud zu kaufen, war da ein willkommener Ausweg, um mit dem st\u00e4ndig wachsenden Bedarf Schritt zu halten. Moderne Speichertechnologien wie NVMe oder SCM (Storage Class Memory) lassen sich aber auch lokal extrem skalieren, ohne dabei sp\u00fcrbar langsamer zu werden. Anstatt die Speicherarchitektur \u00fcberdimensioniert an Bedarfsspitzen auszulegen, so dass Ressourcen die meiste Zeit ungenutzt bleiben, k\u00f6nnen die IT-Verantwortlichen mit EverFlex und StaaS Ressourcen und damit auch die verbundenen Kosten nach Bedarf erh\u00f6hen oder verringern. Voraussetzung f\u00fcr ein solches Modell ist aber eine absolute Transparenz bei den Kosten, sowohl On-Premise als auch in der Cloud.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer, f\u00fcr Unternehmen wichtiger Faktor ist die Datenmobilit\u00e4t: Wenn eine IT-Infrastruktur sich aus mehreren verteilten Clouds verschiedener Anbieter und einem oder mehreren Rechenzentren in Eigenregie zusammensetzt, muss gew\u00e4hrleistet sein, dass die Daten flie\u00dfen k\u00f6nnen. Die Konnektivit\u00e4t zwischen \u00f6ffentlichen und privaten Clouds, Edge-Storage und Core-Storage muss in beiden Richtungen funktionieren, um auch auf ver\u00e4nderte Anforderungen reagieren zu k\u00f6nnen. Ein Unternehmen, dass diese Faktoren in seine \u00dcberlegungen mit einbezieht, hat nicht nur aktuelle Workloads im Griff, sondern auch die Weichen f\u00fcr k\u00fcnftige Prozesse wie etwa Echtzeit-Analysen gestellt, die enorme Anforderungen an die IT stellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Storage-Generalisten, \u00fcbernehmen Sie!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahlreiche Gr\u00fcnde sprechen f\u00fcr eine m\u00f6glichst einfache Verwaltung des Speicherbetriebs, neben den Kosten ist dies vor allem eine geringere Fehleranf\u00e4lligkeit durch weniger Komplexit\u00e4t. Nicht zu vernachl\u00e4ssigen ist aber auch der kulturelle Faktor: Altgediente Mitarbeiter, die noch selbst Skripte erstellt haben und die Maschinen aus dem Effeff beherrschen, scheiden nach und nach aus. F\u00fcr die neue Generation der \u201cStorage-Generalisten\u201d sind komfortable, grafische Benutzeroberfl\u00e4chen und visuelle Konsolen alternativlos, weil sich damit leicht Workflows aus vorkonfigurierten, automatisierten Storage-Prozessen zusammenstellen lassen. Administratoren k\u00f6nnen auf diese Weise neue Anforderungen integrieren, ohne selbst \u00fcber tiefgreifende Konfigurationskenntnisse zu verf\u00fcgen. Der Ma\u00dfstab f\u00fcr eine einfache Verwaltung ist wiederum die Cloud, bei der sich Ressourcen buchst\u00e4blich auf Knopfdruck bereitstellen lassen. Mit einem Self-Service-Portal l\u00e4sst sich dieser Komfort auch auf On-Premise-Systeme \u00fcbertragen, so dass sich die Storage-Verantwortlichen auf die Entwicklung und Integration neuer Architekturen und umsatzf\u00f6rdernde Initiativen konzentrieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Speichern ist Macht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bedeutung der Cloud liegt nicht in der abstrakten Ortlosigkeit der Wolke, sondern ganz konkret in der neuen Herangehensweise an Unternehmensbelange in der IT. Das statische Rechenzentrum muss seinen Platz in der neuen, Cloud-informierten Welt finden, in der schnelle Reaktionen, beschr\u00e4nkte Finanzmittel und immer neue Anforderungen die Matrix vorgeben &#8211; das erfordert aber eine technische Anpassung an die Cloud. Einige Herausforderungen lassen sich dann am besten mit den Cloud-Diensten von AWS, Google Cloud oder Microsoft Azure l\u00f6sen, in anderen F\u00e4llen kann es sinnvoll sein, Daten lokal zu speichern. War in der Vergangenheit die Datenspeicherung durch hohe Kosten und technische Einschr\u00e4nkungen gekennzeichnet, so zeigt die Cloud heute, dass die Zukunft der Speicherung in variablen Kosten ohne Grenzen liegt. Mit Cloud und StaaS ist die beste Storage-Entscheidung diejenige, die Storage als \u201cEnabler\u201d positioniert, der Gesch\u00e4ftsinitiativen schnell, reibungslos und performant zum Laufen bringt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cloud oder nicht Cloud &#8211; das ist hier die Frage! Nein, eigentlich nicht\u2026 Die Entscheidung, Daten in eine wie auch immer ausgestaltete \u201cWolke\u201d auszulagern, war in der Vergangenheit zwar Gegenstand vieler, zum Teil hitziger Diskussionen. 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