{"id":20949,"date":"2022-04-20T11:29:00","date_gmt":"2022-04-20T09:29:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20949"},"modified":"2022-04-22T10:29:55","modified_gmt":"2022-04-22T08:29:55","slug":"im-test-zentrales-infrastrukturmanagement-mit-incontrol2-von-peplink-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20949","title":{"rendered":"Im Test: Zentrales Infrastrukturmanagement mit InControl2 von Peplink (Teil 1)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dr. G\u00f6tz G\u00fcttich<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/vitel.de\/peplink\/incontrol2\/\">InControl2 <\/a>von Peplink ist ein web-basiertes, zentrales Management-Tool f\u00fcr Peplink-Router. Dieser Beitrag ist der erste einer dreiteiligen Artikelserie, die den Leistungsumfang des Werkzeugs unter die Lupe nimmt und zeigt, wie man im Alltag mit dem Tool arbeiten kann. Im ersten Teil gehen wir darauf ein, wie sich eine Infrastruktur auf Basis eines Peplink-Systems in Betrieb nehmen l\u00e4sst. Au\u00dferdem stellen wir den Funktionsumfang und die Bedienerf\u00fchrung von InControl2 in den Mittelpunkt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/balance-20x-view1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"714\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/balance-20x-view1-1024x714.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-20950\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/balance-20x-view1-1024x714.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/balance-20x-view1-300x209.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/balance-20x-view1-768x535.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/balance-20x-view1-1536x1071.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/balance-20x-view1-2048x1428.png 2048w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/balance-20x-view1-392x272.png 392w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/balance-20x-view1-130x90.png 130w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/balance-20x-view1-1320x920.png 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Das getestete Ger\u00e4t Peplink Balance 20X (Bild: Peplink\/Vitel)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den Test stellte uns Peplink-Distributor <a href=\"https:\/\/vitel.de\/\">Vitel <\/a>einen Router vom Typ \u201c<a href=\"https:\/\/estore.peplink.com\/products\/bpl-021x-lte-e-t-prm\">Balance 20X<\/a>\u201d zur Verf\u00fcgung. Dabei handelt es sich um ein Peplink-Einstiegsmodell, das unter 500 Euro kostet und sich vor allem f\u00fcr den Einsatz in kleinen Niederlassungen, B\u00fcros und Zweigstellen eignet. Damit war es auch das richtige Produkt f\u00fcr den Test. Es ist schlie\u00dflich so, dass in verteilten Umgebungen, in denen ein zentrales Infrastrukturmanagementsystem ja besonders punkten kann, viele solcher Router Verwendung finden k\u00f6nnen, um die einzelnen Zweigstellen an die Unternehmenszentrale anzubinden. Der Balance 20X ist ein Beispiel daf\u00fcr, dass Peplink auch f\u00fcr kleine Unternehmen und Filialen leistungsstarke und vergleichsweise g\u00fcnstige Router im Portfolio hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Funktionsumfang der Hardware<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Konkret bringen die Balance-20X-Router einen 4-Gigabit-WAN-Port, vier 4.Gigabit-LAN-Ports und ein LTE-Modem mit. Sie schaffen einen Durchsatz von 900 Mbps und verf\u00fcgen \u00fcber einen USB-Anschluss sowie einen integrierten WiFi-Access-Point. Laut Hersteller eignen sie sich f\u00fcr den Einsatz in Umgebungen mit bis zu 60 Anwendern. Server f\u00fcr OpenVPN und PPTP geh\u00f6ren genauso zum Leistungsumfang wie ein Bandwidth Usage Monitor. Der Stromverbrauch der L\u00f6sung liegt laut Hersteller bei 28 Watt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel01.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"568\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel01-1024x568.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-20951\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel01-1024x568.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel01-300x167.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel01-768x426.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel01-1536x853.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel01-800x445.png 800w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel01-1320x733.png 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel01.png 1652w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Umfassende Reportfunktionen halten die IT-Verantwortlichen immer auf dem letzten Stand, was den Status ihrer Organisation betrifft (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Inbetriebnahme des Routers und des Internet-Zugangs<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Test schlossen wir den Router WAN-seitig an unseren Glasfaser-Netzanschluss der Deutschen Glasfaser, LAN-seitig an unseren zentralen Aruba-Switch an. Anschlie\u00dfend warteten wir, bis das Produkt hochgefahren war. Es kommt mit der Standard-IP-Adresse 192.168.1.1. Da unser LAN in einem anderen Subnetz lag, verschoben wir f\u00fcr die Erstkonfiguration einen Client in das Router-Subnetz und griffen anschlie\u00dfend \u00fcber die URL <a href=\"https:\/\/192.168.1.1\">https:\/\/192.168.1.1<\/a> auf das lokale Web-Interface der Peplink-L\u00f6sung zu. Der Login erfolgt mit den Standard-Credentials \u201cadmin\/admin\u201d. Direkt nach dem ersten Anmelden werden die Benutzer gezwungen, ein neues Passwort f\u00fcr den Zugriff auf den Router zu vergeben. Das ist sehr sinnvoll, da auf diese Weise vermieden wird, dass Router mit Standardpassw\u00f6rtern im Netz aktiv sind. Nach dem \u00c4ndern des Passworts startete ein Setup-Wizard, der dabei helfen sollte, die WAN-Ports f\u00fcr den Internet-Zugang zu konfigurieren. Neben dem Ethernet-Port lassen sich an dieser Stelle auch mobile Datennetze \u00fcber SIM-Karten und USB-Ger\u00e4te einrichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da der Router werksseitig als WAN-DHCP-Client konfiguriert wurde und unser Glasfaseranschluss genau diese Konfiguration erwartete, war das Produkt schon online, als wir uns einloggten. Wir konnten uns deswegen zu diesem Zeitpunkt darauf beschr\u00e4nken, die zu verwendende Zeitzone anzugeben und den Wizard zu schlie\u00dfen. Dieser wies uns noch darauf hin, dass es sinnvoll sei, noch E-Mail-Alert-Meldungen einzurichten, was wir auch taten. Danach konnten wir frei auf das lokale Konfigurationswerkzeug zugreifen und passten zun\u00e4chst einmal die LAN-Konfiguration des Routers so an, dass sie zu unserem Subnetz passte. Anschlie\u00dfend konnten alle unsere Ger\u00e4te sofort auf das Internet zugreifen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Router hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits bei InControl2 angemeldet, was daraus ersichtlich war, dass das lokale Web-Interface an diversen Stellen darauf hinwies, dass die dazugeh\u00f6rigen Einstellungen von InControl2 verwaltet w\u00fcrden. Folglich griffen wir im n\u00e4chsten Schritt \u00fcber die URL <a href=\"https:\/\/incontrol2.peplink.com\/\">https:\/\/incontrol2.peplink.com<\/a> auf das Peplink-Management-Werkzeug zu und loggten uns mit den Kontodaten ein, die uns Vitel f\u00fcr diesen Test zur Verf\u00fcgung gestellt hatte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel02.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1004\" height=\"562\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel02.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-20952\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel02.png 1004w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel02-300x168.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel02-768x430.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1004px) 100vw, 1004px\" \/><\/a><figcaption>Beim Definieren der Firewall-Regeln hilft ein &#8222;Protocol Selection Tool&#8220; bei der Auswahl des f\u00fcr den betroffenen Dienstes richtigen Protokolls. Selektiert man \u00fcber das Tool beispielsweise &#8222;ssh&#8220;, so erscheint als Protokolleintrag automatisch &#8222;TCP&#8220;. Das ist vor allem f\u00fcr Administratoren n\u00fctzlich, die sich nicht st\u00e4ndig mit Firewall-Konfigurationen besch\u00e4ftigen. (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitel hatte unseren Router bereits mit seiner Seriennummer bei unserem InControl2-Konto registriert, so dass wir sofort mit der Arbeit loslegen konnten. Sollte der Router noch nicht beim Online-Werkzeug angemeldet sein, so l\u00e4sst sich das \u00fcber den Eintrag \u201cSettings \/ Add Devices\u201d nachholen. In den meisten F\u00e4llen wird es aber so sein, dass die Ger\u00e4te in der Unternehmenszentrale vorbereitet und dann an die Au\u00dfenstellen geschickt werden. In diesem Fall m\u00fcssen die lokalen User sie lediglich mit ihrem Netz verbinden und hochfahren, sie bauen dann, wie bei uns, automatisch eine Verbindung zu InControl2 auf und lassen sich dann durch die IT-Abteilung der Organisation verwalten. Es besteht bei Bedarf auch die Option, \u00fcber InControl2 vorgefertigte Konfigurationen (beispielsweise LAN-Settings) auf die Ger\u00e4te zu pushen, so dass die lokalen Mitarbeiter bei der Inbetriebnahme der Ger\u00e4te gar nicht auf die Router-Verwaltung zugreifen m\u00fcssen. Die Produkte eignen sich damit folglich auch f\u00fcr den Einsatz in Umgebungen, in denen keine Mitarbeiter mit IT-Kenntnissen vorhanden sind. Auch bei Massen-Rollouts ist die genannte Funktion von gro\u00dfem Nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Konfiguration von zentralen Funktionen wie Firewall und WLAN<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem wir bei InControl2 eingeloggt waren, machten wir uns zun\u00e4chst einmal daran, eine minimale Firewall-Konfiguration zu erstellen, die allen ausgehenden Verkehr erlaubte und allen eingehenden Traffic untersagte. Das geht \u00fcber den Eintrag \u201cNetwork Settings \/ Firewall Rules\u201d. Wie in solchen F\u00e4llen \u00fcblich, lassen sich die Regeln mit Parametern wie \u201cQuelle\u201d, \u201cZiel\u201d, \u201cProtokoll\u201d, \u201cAktion\u201d und \u00c4hnlichem festlegen, so dass kein Administrator mit einem Minimum an Erfahrung im Konfigurieren von Firewalls bei der Bedienung des Managementwerkzeugs irgendwelche Probleme bekommen sollte. Im weiteren Verlauf des Tests passten wir die Firewall-Konfiguration noch genauer an unsere W\u00fcnsche an, das funktionierte ebenfalls ohne Schwierigkeiten.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was die Konfiguration des WLANs angeht, so haben die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter auf Gruppenebene die Option, SSIDs und Radio-Settings festzulegen, die f\u00fcr alle oder f\u00fcr bestimmte Router im Unternehmen gelten, oder auf Router-Ebene WiFi-Konfigurationen vorzunehmen, die sich nur auf das jeweils betroffene Ger\u00e4t beziehen. Bei den SSIDs l\u00e4sst sich angeben, wie die SSID hei\u00dfen soll, auf welchen Ger\u00e4ten sie aktiv ist (alle, nur bestimmte oder alle au\u00dfer explizit genannten Komponenten) und welche Sicherheits-Policy zum Einsatz kommen soll. Bei den Letztgenannten unterst\u00fctzt das System \u201cOpen\u201d und \u201cWPA\u201d (Personal oder Enterprise), \u201cWPA2\u201d (Personal oder Enterprise) und \u201cWPA3\u201d oder Kombinationen wie \u201cWPA2\/WPA3\u201d oder \u201cWPA\/WPA2\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abgesehen davon lassen sich auch eine Layer-2-Isolation aktivieren, die SSID verstecken, VLAN-Einstellungen vornehmen, MAC-Filter setzen und die Frequenzb\u00e4nder 2,4 beziehungsweise 5 GHz f\u00fcr die SSID ausw\u00e4hlen. Zeitpl\u00e4ne, die definieren, wann das jeweilige WLAN aktiv sein soll, schlie\u00dfen die SSID-Konfiguration gemeinsam mit einer optionalen Beschr\u00e4nkung der maximalen Client-Zahl und Einstellungen zu Multicast ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Test legten wir zu diesem Zeitpunkt zwei SSIDs an, die jeweils im 2,4- beziehungsweise 5-GHz-Band aktiv waren und mit der Security-Konfiguration \u201cWPA2\/WPA3-Personal\u201d arbeiteten. Die Radioeinstellungen belie\u00dfen wir bei Kanalwahl und Channel Width auf \u201cAuto\u201d, stellten die Sendeleistung auf \u201cmaximal\u201d und limitierten die Zahl der Clients nicht. Danach konnten wir uns mit unseren WiFi-Clients problemlos verbinden und die Wireless LANs nutzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel03.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"799\" height=\"608\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel03.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-20953\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel03.png 799w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel03-300x228.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel03-768x584.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px\" \/><\/a><figcaption>\u00dcber die SSID-Einstellungen richten die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter ihre WLANs ein (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der weitere Funktionsumfang von InControl2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Abschluss des Tests ist es an der Zeit, noch kurz auf den weiteren Leistungsumfang von InControl2 einzugehen. Generell gibt es bei dem Werkzeug zwei Sichtweisen. Zum einen auf die Gruppe, also auf Konfigurationsparameter, die alle Router in der Organisation betreffen, zum anderen auf die Einstellungen, die sich nur auf bestimmte Ger\u00e4te beziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Login landen die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter in einem Gruppen-Dashboard, das sie unter anderem \u00fcber die vorhandenen Ger\u00e4te, die Internet-Verf\u00fcgbarkeit, die vorhandenen Devices und die Events informiert. Unter dem Men\u00fcpunkt \u201cReports\u201d sehen die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter Berichte \u00fcber die verkabelten und kabellosen Ger\u00e4te mit Daten wie Bandbreitennutzung und Zahl der Clients pro Tag ein. Au\u00dferdem gibt es Nutzungs-Reports mit der st\u00fcndlichen Datennutzung und einer \u00dcbersicht \u00fcber Up- und Downloads. Weitere Reports befassen sich mit dem Captive Portal, auf das wir in einer weiteren Folge unserer Testserie noch genauer eingehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gleiche gilt f\u00fcr die VPN\/Speedfusion-Konfiguration, die sich im n\u00e4chsten Men\u00fcpunkt findet und die wir in der n\u00e4chsten Folge dieses Testberichts unter die Lupe nehmen. Bei den Network Settings ist noch zu erw\u00e4hnen, dass sich neben der Konfiguration der Interfaces hier auch ACLs definieren lassen, die VLAN-Konfiguration durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abgesehen davon liefert die Gruppen\u00fcbersicht noch eine durchsuchbare Liste der verbundenen Clients mit IP-Adresse, Name, Hersteller, SSID und \u00c4hnlichem. Die \u201cSettings\u201d, die die generelle Gruppenkonfiguration erm\u00f6glichen, schlie\u00dfen das Gruppenmanagement ab. Hier lassen sich unter anderem Ger\u00e4te hinzuf\u00fcgen, Templates f\u00fcr die LAN-Konfiguration erstellen beziehungsweise verteilen (diese hatten wir bereits angesprochen) und automatische Konfigurations-Rollbacks einrichten, die die alte Konfiguration wieder herstellen, wenn sich ein Administrator aufgrund einer falschen Einstellung \u201causgesperrt\u201d hat und nicht mehr auf das betroffene Ger\u00e4t zugreifen kann. Dabei handelt es sich um eine sehr sinnvolle Funktion. Ebenfalls unter Settings legen die Verantwortlichen Report-E-Mails an, definieren Benachrichtigungen (per Mail, HTTPS oder App), verwalten die InControl2-Benutzerkonten und f\u00fchren das Firmware-Management durch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An dieser Stelle ergibt es Sinn, kurz auf die gerade erw\u00e4hnte App einzugehen. Diese l\u00e4uft unter Android und iOS und erm\u00f6glicht nicht nur das Anzeigen von Benachrichtigungen (beispielsweise bei ausgefallenen Internetverbindungen), sondern liefert auch einen \u00dcberblick \u00fcber die Router und Clients sowie den Netzwerkstatus.<strong><br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel04.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"717\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel04-1024x717.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-20954\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel04-1024x717.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel04-300x210.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel04-768x538.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel04-130x90.png 130w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Vitel04.png 1034w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Das lokale Konfigurationswerkzeug des Routers macht die Anwender darauf aufmerksam, wenn bestimmte Funktionen, wie hier beispielsweise die Firewall \u00fcber das Web-basierte Tool &#8222;InControl2&#8220; gesteuert werden (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Sicht auf einzelne Router<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was die Ger\u00e4te\u00fcbersicht angeht, so bietet das System f\u00fcr die einzelnen Router wieder jeweils ein Dashboard mit Daten \u00fcber das jeweilige Ger\u00e4t, die Uptime, die Auslastung und \u00c4hnliches. Es lassen sich auf Ger\u00e4teebene auch wieder diverse Reports \u00fcber Ger\u00e4te, die Bandbreitennutzung und so weiter einsehen und VPNs und WLANs konfigurieren. Eine Liste der Clients schlie\u00dft zusammen mit den Settings, die auch Werkzeuge wie Ping und Traceroute anbieten und so bei der Problemfindung helfen k\u00f6nnen, den Leistungsumfang des InControl2-Webinterfaces ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Beitrag haben wir gesehen, wie sich ein Peplink-Router in die InControl2-Umgebung integrieren l\u00e4sst und wie die Inbetriebnahme bis zu dem Punkt l\u00e4uft, an dem der Internet-Zugang unserer Testumgebung so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir hatten ja schon darauf hingewiesen, dass der Balance-20X-Router ungeb\u00fcndelt einen Durchsatz von 900 Mbps schafft, den wir auch mit unserer Glasfaserleitung recht gut ausnutzen konnten. Geb\u00fcndelt und unverschl\u00fcsselt kommt das Produkt immerhin noch auf 100 Mbps, geb\u00fcndelt und verschl\u00fcsselt erreicht es 60 Mbps. Die Down\/Uplink-Datenrate beim Einsatz des integrierten LTE-Modems liegt bei 150 beziehungsweise 50 Mbps.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcbermorgen werden wir uns mit anspruchsvolleren Szenarien wie dem Aufbau einer Verbindung zu einer Gegenstelle und der B\u00fcndelung mehrerer WAN-Zug\u00e4nge befassen. Generell k\u00f6nnen wir aber schon jetzt das Fazit ziehen, dass Peplink mit InControl2 ein sehr leistungsf\u00e4higes Management\u2013 und Monitoring-Werkzeug bereitstellt, das klar gegliedert wurde und Administratoren in verteilten Umgebungen eine gro\u00dfe Hilfe bei ihrer t\u00e4glichen Arbeit sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Anmerkung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wir haben diesen Test im Auftrag des Herstellers durchgef\u00fchrt. Der Bericht wurde davon nicht beeinflusst und bleibt neutral und unabh\u00e4ngig, ohne Vorgaben Dritter. Diese Offenlegung dient der Transparenz.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>InControl2 von Peplink ist ein web-basiertes, zentrales Management-Tool f\u00fcr Peplink-Router. Dieser Beitrag ist der erste einer dreiteiligen Artikelserie, die den Leistungsumfang des Werkzeugs unter die Lupe nimmt und zeigt, wie man im Alltag mit dem Tool arbeiten kann. Im ersten Teil gehen wir darauf ein, wie sich eine Infrastruktur auf Basis eines Peplink-Systems in Betrieb nehmen l\u00e4sst. 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