{"id":20822,"date":"2022-03-30T11:45:00","date_gmt":"2022-03-30T09:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20822"},"modified":"2022-03-28T09:51:29","modified_gmt":"2022-03-28T07:51:29","slug":"bessere-business-entscheidungen-mit-kuenstlicher-intelligenz-treffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20822","title":{"rendered":"Bessere Business-Entscheidungen mit K\u00fcnstlicher Intelligenz treffen"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.abbyy.com\/de\/\">Markus Pichler, VP of Sales Europe bei ABBYY<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Der Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) im Bereich der Datenverarbeitung hat die Art und Weise, wie wir Inhalte aus Dokumenten verarbeiten, stark ver\u00e4ndert. Dies wirkt sich auch auf die Prozesse in der Unternehmenswelt aus. W\u00e4hrend vor einigen wenigen Jahren bis Jahrzehnten Dokumente noch wortw\u00f6rtlich Seite f\u00fcr Seite verarbeitet wurden, er\u00f6ffnet die Digitalisierung und die automatisierte Dokumentenverarbeitung heute die Nutzung von riesigen Datenmengen, woraus sich schneller und effizienter Vorhersagen f\u00fcr Business-Entscheidungen ableiten lassen. So k\u00f6nnen Unternehmen auch in einer von Daten beherrschten Welt weiter konkurrenzf\u00e4hig bleiben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ABBYY_Markus-Pichler.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"694\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ABBYY_Markus-Pichler-1024x694.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20823\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ABBYY_Markus-Pichler-1024x694.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ABBYY_Markus-Pichler-300x203.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ABBYY_Markus-Pichler-768x520.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ABBYY_Markus-Pichler-1536x1041.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ABBYY_Markus-Pichler-1320x894.jpg 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ABBYY_Markus-Pichler.jpg 1984w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Bild: ABBYY<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Ein Blick in die Vergangenheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch vor wenigen Jahrzehnten hie\u00df es, dass die Dokumentenerfassung das Unternehmen mit dem Versprechen des papierlosen B\u00fcros revolutionieren w\u00fcrde. Die W\u00e4nde von Aktenschr\u00e4nken w\u00fcrden verschwinden, die Poststelle schrumpfen und die Schreibtische wieder sichtbarer werden. Dokumente wurden lediglich in zwei F\u00e4llen digitalisiert: beim Eingang von Briefen in der Poststelle und wenn Mitarbeiter eine Transaktion mit einem Kunden abschlossen und die Akte zur Archivierung schickten. Der Keller diente oft als Drehscheibe f\u00fcr Industriescanner und Kopierer, wo Tausende von Dokumenten gescannt und in einem Datenlager gespeichert wurden. Durch die Erfassung konnten zwar Kosten und Zeit gespart werden, aber wichtige Informationen waren dadurch nicht mehr verwertbar.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Zwischenzeit hat sich viel getan: Aktuelle Ans\u00e4tze zur automatisierten Dokumentenverarbeitung beziehen sich gr\u00f6\u00dftenteils auf robotergest\u00fctzte Prozessautomatisierung (RPA). Zwar ist dies schon ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer komplett automatisierten Dokumentenverarbeitung, jedoch sto\u00dfen RPA-Roboter allein an ihre Grenzen. Ein zentrales Problem ist dabei die Vielzahl an Dokumentenarten, die heutzutage verarbeitet werden m\u00fcssen. Daher ist es notwendig, dass wir unser Verst\u00e4ndnis von Dokumenten erweitern: denn Dokumente sind weit mehr als Microsoft Word-Dateien. Zum Beispiel handelt es sich um Rechnungen, E-Mails, PDF-Dateien, Bilder oder Ausweisdokumente. Diese gelangen jeweils \u00fcber verschiedene Kan\u00e4le in ein Unternehmen, beispielsweise \u00fcber mobile Ger\u00e4te, Online-Chats, Faxe, Scanner oder E-Mails &#8211; allesamt in komplexen Formen und Gr\u00f6\u00dfen, die verschiedene Felder enthalten. Bei der einfachen Digitalisierung von Dokumenten ist man daher immer noch zu sehr auf manuelle Schritte angewiesen, um Daten aus den digitalisierten Versionen in die Unternehmenssysteme zu \u00fcbertragen und weiterzuverarbeiten. Dies f\u00fchrt zu Fehlern und Verz\u00f6gerungen wichtiger Prozesse.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>Der Weg in die Zukunft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus diesen Gr\u00fcnden hat sich in den letzten Jahren die Vorstellung von einer rein automatisierten hin zu einer intelligenten Dokumentenverarbeitung ge\u00e4ndert. RPA-Roboter werden daf\u00fcr mit kognitiven Skills aus Bereichen wie der K\u00fcnstlichen Intelligenz, maschinellem Lernen und Natural Language Processing ausgestattet. Dadurch werden die Roboter zu digitalen Mitarbeitern bef\u00f6rdert, die f\u00e4hig sind, Dokumente wie Menschen zu bearbeiten. Sie sind damit in der Lage, Daten in Dokumenten nicht nur zu erkennen und zu lesen, sondern diese auch zu verstehen, zu extrahieren und zu analysieren. Auf dieser Basis k\u00f6nnen dann datengest\u00fctzte Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die dem Unternehmen dabei helfen, fundiertere Business-Entscheidungen zu treffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfer Vorteil dieser kognitiven Skills ist, dass sie schnell und einfach individualisiert und angepasst werden k\u00f6nnen. Beispielsweise gibt es spezifische F\u00e4higkeiten, die in einen Dokumentenprozess integriert werden k\u00f6nnen, die das Digitalisieren von Dokumenten \u00fcber beliebige Kan\u00e4le wie E-Mail, Mobiltelefon oder Scanner sowie die Interpretation der im Dokument enthaltenen Objekte umfassen. Andere Skills zielen darauf ab, bestimmte Dokumenttypen zu verstehen, unabh\u00e4ngig von m\u00f6glichen Variationen, sodass die digitalen Mitarbeiter zun\u00e4chst ein Dokument in einem Prozess identifizieren und dann die Daten intelligent lokalisieren, extrahieren und validieren. Solche F\u00e4higkeiten sind auschlaggebend im Umgang mit einer Vielzahl von Dokumenttypen, die \u00fcber unterschiedliche Kan\u00e4le ins Unternehmen gelangen. Dar\u00fcber hinaus erm\u00f6glicht der Einsatz von maschinellem Lernen, dass die digitalen Mitarbeiter im Laufe der Zeit kontinuierlich dazu lernen und dadurch immer mehr Variationen in Dokumenten problemlos bearbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Welt, in der Unternehmen st\u00e4rker denn je auf Daten angewiesen sind, sollten sie sich nicht l\u00e4nger auf veraltete Methoden zur Daten- und Dokumentenverarbeitung verlassen. Daher ist es f\u00fcr den Erfolg der Unternehmen unabdingbar, sich mit einer intelligenten und automatisierten Dokumentenverarbeitung vertraut zu machen und diese in ihre Unternehmensprozesse zu integrieren. Der Einsatz von RPA-Robotern in Kombination mit kognitiven Skills verhilft Unternehmen nicht nur dabei, Mitarbeiter von zeitaufwendigen, monotonen Aufgaben zu entlasten und so wertvolle Zeit in den Kundenservice und die Steigerung des Kundenerlebnisses investieren zu k\u00f6nnen, sondern auch schneller und hochwertigere Business-Entscheidungen zu treffen, die den Erfolg des Unternehmens weiter vorantreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) im Bereich der Datenverarbeitung hat die Art und Weise, wie wir Inhalte aus Dokumenten verarbeiten, stark ver\u00e4ndert. Dies wirkt sich auch auf die Prozesse in der Unternehmenswelt aus. 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