{"id":20812,"date":"2022-03-28T11:21:00","date_gmt":"2022-03-28T09:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20812"},"modified":"2022-03-22T10:42:44","modified_gmt":"2022-03-22T09:42:44","slug":"aufbau-einer-smart-factory-so-gelingt-es","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20812","title":{"rendered":"Aufbau einer Smart Factory \u2013 so gelingt es"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.netapp.com\/de\/\">Christian Ott, Director Solution Engineering, Global Automotive bei NetApp<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Fabriken produzieren Daten am laufenden Band. Eine Smart Factory bringt die Daten aus der Produktion mit denen der IT zusammen. Durch bidirektionale Kommunikation der OT (Operational Technology) und IT k\u00f6nnen neue Erkenntnisse gewonnen und Gesch\u00e4ftsmodelle erschlossen werden. Auf dem Weg zu Industrie 4.0 unterst\u00fctzen Technologie-, Cloud- und Netzwerkanbieter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/NetApp_Christian_Ott-002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"925\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/NetApp_Christian_Ott-002-1024x925.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20814\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/NetApp_Christian_Ott-002-1024x925.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/NetApp_Christian_Ott-002-300x271.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/NetApp_Christian_Ott-002-768x694.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/NetApp_Christian_Ott-002.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Bild: NetApp<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die Herausforderung in vielen Produktionsanlagen liegt darin, dass die Kommunikation zwischen der Fertigung und der standardisierten IT-Landschaft einer Einbahnstra\u00dfe gleicht. Der Grund sind Sicherheitsbedenken: Viele Produktionsanlagen laufen seit 15 oder mehr Jahren zuverl\u00e4ssig, ihre Betriebssysteme werden aber schon lange nicht mehr unterst\u00fctzt. In Zeiten der Digitalisierung ist das ein Problem. Erkenntnisse, die in den Maschinendaten stecken, bleiben unentdeckt und ungenutzt. Unternehmen verpassen die Chance, datenzentriert zu agieren und mit den gewonnenen Informationen neue Gesch\u00e4ftsmodelle zu erschlie\u00dfen. Ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit leidet. Um dieses Potenzial zu nutzen, bedarf es Umbr\u00fcchen und Ver\u00e4nderungen auf diversen Ebenen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neues Potenzial durch die intelligente Fabrik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die L\u00f6sung ist die sogenannte Smart Factory. Hierbei werden IoT (Internet of Things)-Projekte beschleunigt, der gesamte Produktionsprozess verbunden und die intelligente Lieferkette mit angebunden. Der Vorteil ist, dass dadurch bisherige digitale L\u00fccken geschlossen werden und Dateneinbahnstra\u00dfen de facto nicht mehr existierten. Dar\u00fcber hinaus werden Daten \u00fcber den kompletten Herstellungsprozess zusammengebracht, um so viele Informationen wie m\u00f6glich zu extrahieren. Ein Gewinn f\u00fcr den Hersteller ist, dass die Qualit\u00e4t, Anlagenverf\u00fcgbarkeit und Produktionseffizienz steigen, w\u00e4hrend die Wartungskosten sinken. Das wohl noch bedeutendere Resultat der Digitalisierung ist eine wandelbare Produktion im Sinne von Industrie 4.0. Und damit die M\u00f6glichkeit, den Service am Endkunden zu verbessern und neue Dienstleistungen zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel hierf\u00fcr ist der Herstellungsprozess in der Automobilindustrie. Durch die Verkn\u00fcpfung der IT mit der OT in der Fabrik l\u00e4sst sich ein vollst\u00e4ndiger digitaler Zwilling erstellen. Jetzt kann der Kunde in Echtzeit in die Produktion eingreifen und beeinflussen, wie sein Wagen konfiguriert wird. Zudem kann ihm durch Upselling-Optionen ein Mehrwert geboten werden, indem er beispielsweise durch das CRM-System das Angebot erh\u00e4lt, seine Standard- in Ledersitze aufzuwerten. Die ber\u00fcchtigte Losgr\u00f6\u00dfe 1 wird zur Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>Einen digitalen Zwilling realisieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um dies zu erzielen, m\u00fcssen IT und OT weiter zusammenwachsen. Die OT liefert die Daten f\u00fcr die IT, sodass alte Abgrenzungen verschwimmen. Die IT simuliert, optimiert und spielt Produktionsabl\u00e4ufe zur\u00fcck. Hierf\u00fcr gibt es L\u00f6sungen, die die digitale L\u00fccke schlie\u00dfen, die oft noch zwischen Edge und Business mit SAP-Apps, CRM, MES &amp; Co. besteht. Eine davon kombiniert eine Data Fabric mit der Open-Source Software Eclipse BaSyx. Diese Industrie-4.0-Middleware-L\u00f6sung bildet das Herzst\u00fcck einer IoT Industry 4.0 Solution. Sie kann den digitalen Zwilling, der alle Maschinen und IoT-Devices abbilden, simulieren und steuern kann, vollumf\u00e4nglich realisieren. In einer modernen Infrastruktur l\u00e4uft Eclipse BaSyx in Containern. Letztendlich sorgt die Verkn\u00fcpfung der Dateninfrastruktur mit dem ERP f\u00fcr eine durchgehende Digitalisierung der Prozesse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Data Lake und Data Fabric verwalten die Daten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um die verkn\u00fcpften Daten zu managen ist ein funktionierender Datenkreislauf essenziell. Er beginnt am Edge \u2013 in diesem Fall der Maschine mit Sensoren. An jener Stelle werden die Daten aufgenommen und vorverarbeitet. Dies umfasst die Speicherung von Metadaten zu Attributen wie Druck, Temperatur oder Drehmoment. Die Informationen gelangen per Gateway in den Data Lake, wo das Meta-Tagging greift, damit sich Daten f\u00fcr die anschlie\u00dfenden Auswertungen filtern lassen. Schlie\u00dflich stellt der zentrale Datenpool die Daten f\u00fcr die nachgelagerten Unternehmensanwendungen wie SAP und KI-Analysen bereit. Um den betreffenden Fertigungsprozess weiter zu verbessern oder die Produktqualit\u00e4t zu sichern, werden die KI-Erkenntnisse bidirektional genutzt. <\/p>\n\n\n\n<p>In Fluss gehalten werden die Daten am besten mittels eines Data-Fabric-Konzepts, welches auf einer Architektur und verschiedenen Datenservices aufbaut. Die Anwendungen verbinden die Endpunkte in On-Premises- und Cloud-Umgebungen miteinander und statten sie mit einheitlichen, \u00fcbergreifenden Funktionen aus. Folglich lassen sich die Daten und die angebundene Umgebung leichter verwalten und Transformationsprozesse schneller realisieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Zukunft der Fertigung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Smart Factory schafft neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Unternehmen, um ihr Gesch\u00e4ftsmodell und ihre Produkte weiterzuentwickeln. Unternehmen kommen nicht umhin, ihre Produktion entsprechend aufzur\u00fcsten, um konkurrenzf\u00e4hig zu bleiben. Dabei ist zum einen ein funktionaler digitaler Zwilling entscheidend, um f\u00fcr eine durchgehende Digitalisierung der Prozesse zu sorgen. Zum anderen ist ein ausgekl\u00fcgeltes Data-Fabric-Konzept notwendig, um die Daten effizient zu verwalten. Nur mit einer digitalen Transformation bleibt Deutschland als Industrienation an der Spitze.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fabriken produzieren Daten am laufenden Band. Eine Smart Factory bringt die Daten aus der Produktion mit denen der IT zusammen. 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