{"id":20730,"date":"2022-03-14T11:58:00","date_gmt":"2022-03-14T10:58:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20730"},"modified":"2022-03-08T10:19:06","modified_gmt":"2022-03-08T09:19:06","slug":"die-new-work-order-im-vertrieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20730","title":{"rendered":"Die New Work Order im Vertrieb"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.pipedrive.com\/de\">Jens Oberbeck, VP of Sales bei Pipedrive<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man der Pandemie etwas gut zuschreiben will, st\u00f6\u00dft man unweigerlich auf den Digitalisierungsschub deutscher Unternehmen. Dieser erreichte ob der gegebenen Umst\u00e4nde ein branchen\u00fcbergreifend nie dagewesenes Niveau. Quasi \u00fcber Nacht trafen Unternehmen deutschlandweit Kontaktbeschr\u00e4nkungen, zeitweise herrschte vielerorts Homeoffice-Pflicht, bis heute werden reihenweise physische Messen, Events und Konferenzen abgesagt. Und, ehrlicherweise, selbst wenn alles wieder in pr\u00e4-pandemischen Bahnen l\u00e4uft: Der Faktor \u201cVirtuell\u201d wird in unser aller Berufen bestehen bleiben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Jens-Oberbeck_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"788\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Jens-Oberbeck_2-1024x788.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20732\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Jens-Oberbeck_2-1024x788.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Jens-Oberbeck_2-300x231.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Jens-Oberbeck_2-768x591.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Jens-Oberbeck_2-1536x1182.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Jens-Oberbeck_2-2048x1576.jpg 2048w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Jens-Oberbeck_2-1320x1016.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Bild: Pipedrive<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Digitale Alternativen r\u00fccken, nicht selten gezwungenerma\u00dfen, in den Vordergrund \u2013 und halten sich dort dementsprechend trotz pandemisch entspannterer Lage konsequent. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr liegen auf der Hand: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewinnen dank digitaler Arbeitsprozesse die oft geforderte Flexibilit\u00e4t im Alltag, Unternehmen sparen B\u00fcrokosten. Gleichzeitig steigt auf beiden Seiten die Effizienz und Qualit\u00e4t, da intelligente Technologien die Mitarbeitenden unterst\u00fctzen und die Zusammenarbeit zwischen verteilten Teams optimiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass gerade der Vertrieb als Digitalisierungsvorreiter in der deutschen Unternehmenslandschaft agiert, war jedoch nicht zu erwarten. Schlie\u00dflich lebt das Verkaufen traditionell vom menschlichen Kontakt, Meetings vor Ort, dem H\u00e4ndesch\u00fctteln auf Messen \u2013 ein klassisches Face-to-Face-Business eben. Umso erstaunlicher ist die gro\u00dfe Akzeptanz auf Seiten der Vertriebsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie Kundinnen und Kunden gegen\u00fcber digitalen Prozessen; und der resultierende Erfolg ebnet den Weg f\u00fcr ein dauerhaft hybrides Arbeitsmodell im Vertrieb.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><strong>New Kid on the Block: dezentrale Salesprozesse<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die angesprochenen pers\u00f6nlichen Treffen waren und sind im Vertrieb nur noch bedingt umsetzbar. Stattdessen spielen digitale Tools, wie Video-Telefonie und CRMs, eine immer bedeutendere Rolle. Sie helfen bei der Administration, Leadgenerierung und schlie\u00dflich beim Verkaufen. Das Ergebnis? Es geht auch digital!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dank der digitalen Helferlein suchten Vertriebsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter auch w\u00e4hrend der Corona-Pandemie den Austausch mit (potenziellen) Kundinnen und Kunden, widmeten sich in Online-Demonstrationen der Produkterkl\u00e4rung und vernetzten sich auf digitalen Events. Dadurch hielten sie das Verkaufsvolumen hoch, eine wichtige Erkenntnis f\u00fcr die Zukunft. Denn dadurch wirkt der R\u00fcckschwung zu g\u00e4nzlich physischen Prozessen, wie Produktdemonstrationen beim Kunden, weitaus weniger attraktiv. Es k\u00f6nnen nun mal mehr Video-Calls als Pr\u00e4senztermine am Tag durchgef\u00fchrt werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Vertriebsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter verbringen weniger Zeit mit der An- und Abreise zu Kundenstandorten und mehr Zeit in den Pr\u00e4sentationen, die letztlich entscheidend f\u00fcr den Umsatz sind.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>\u00dcber intelligente Datenbanken filterten die Vetriebsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter au\u00dferdem, g\u00e4nzlich ohne direkten Kontakt, spannende Leads heraus und etablierten vielversprechende Kontakte. Auch hier nehmen digitale Tools zeitintensive Aufgaben der Vertriebsteams ab, die im Umkehrschluss mehr Zeit f\u00fcr fachlich wichtige Aufgaben, wie die Kundenpflege, erhalten. Die Kundinnen und Kunden profitieren wiederum durch K\u00fcnstliche Intelligenz. Zum Beispiel k\u00f6nnen Chatbots auf initiale Fragen im Handumdrehen eingehen, bei erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftigen Anfragen leiten sie an Vertriebsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter weiter. Die Effizienz f\u00fcr die Kundinnen und Kunden wird dadurch erh\u00f6ht. Gleichzeitig sparen die Vertriebsteams auch hier Ressourcen und springen nur in wirklich wichtigen F\u00e4llen und bei registriertem Kaufinteresse ein.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eSmarketing\u201d: Die Verschmelzung von Sales und Marketing Bereichen&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In unserer vernetzten Arbeitswelt wird es immer wichtiger, Silos aufzubrechen und die Zusammenarbeit zwischen internen Abteilungen und verteilten Teams zu f\u00f6rdern. Das gilt insbesondere f\u00fcr den Vertrieb und das Marketing. Schlie\u00dflich verfolgen beide das gleiche Ziel: verkaufen. Mithilfe \u00fcbergreifender Technologien, wie CRM-Plattformen, stimmen die involvierten Vertriebs- und Marketingexpertinnen und -experten ihre Aktivit\u00e4ten aufeinander ab. So kann beispielsweise transparent eingesehen werden, welches Teammitglied wann mit welchen Kundinnen und Kunden in Kontakt stand und was der aktuelle Status im Vertriebszyklus ist \u2013 ganz egal, von wo die Vertriebsmitarbeitenden ihren Aufgaben nachgehen. Infolgedessen entscheiden die Teams gemeinsam, wie und wann der Kontakt angegangen werden soll, um das gew\u00fcnschte Ergebnis zu erzielen. Das Ergebnis eines Follow-up Anrufs durch den Vertriebsmitarbeitenden oder des Newsletter-Versands durch das Marketingteam wird dadurch maximiert. Smarketing ist dank digitaler Tools immer und \u00fcberall, auch im hybriden Arbeitsmodell, m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Jahr 2022 steht weiterhin im Zeichen der Digitalisierung. Anf\u00e4ngliche Skepsis wich der Erkenntnis, dass digitale Tools und Prozesse sowie ein hybrides Arbeitsmodell allen involvierten Parteien zu Gute kommen k\u00f6nnen. Bauen Unternehmen ihre Digitalisierungsinitiativen im Vertrieb weiter aus und setzen die einzigartigen menschlichen F\u00e4higkeiten der Mitarbeitenden gezielt ein, wird der Vertrieb das verteilte Arbeiten meistern und seinen Teil zur Erholung der Wirtschaft beitragen.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man der Pandemie etwas gut zuschreiben will, st\u00f6\u00dft man unweigerlich auf den Digitalisierungsschub deutscher Unternehmen. Dieser erreichte ob der gegebenen Umst\u00e4nde ein branchen\u00fcbergreifend nie dagewesenes Niveau. 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