{"id":20684,"date":"2022-03-07T11:30:00","date_gmt":"2022-03-07T10:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20684"},"modified":"2022-03-03T10:45:46","modified_gmt":"2022-03-03T09:45:46","slug":"digital-workplace-verteiltes-arbeiten-ganzheitlich-verwalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20684","title":{"rendered":"Digital Workplace: Verteiltes Arbeiten ganzheitlich verwalten"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.deskcenter.com\/\">Christoph Harvey, Vorstand der Deskcenter AG<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Der Trend zu Remote Working l\u00e4sst sich weder aufhalten noch umkehren. H\u00f6chste Zeit, das IT-Management vern\u00fcnftig aufzugleisen, um die Vorteile des verteilten Arbeitens voll auszusch\u00f6pfen und dessen Risiken abzuwehren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Deskcenter-AG_img_verteiltes-Arbeiten-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Deskcenter-AG_img_verteiltes-Arbeiten-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20685\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Deskcenter-AG_img_verteiltes-Arbeiten-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Deskcenter-AG_img_verteiltes-Arbeiten-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Deskcenter-AG_img_verteiltes-Arbeiten-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Deskcenter-AG_img_verteiltes-Arbeiten-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Deskcenter-AG_img_verteiltes-Arbeiten-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Deskcenter-AG_img_verteiltes-Arbeiten-1320x1980.jpg 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Deskcenter-AG_img_verteiltes-Arbeiten-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/a><figcaption>Quelle: Breeandstephen\/Unsplash.com<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Arbeiten, von wo auch immer: Wer h\u00e4tte sich vor ein paar Jahren tr\u00e4umen lassen, dass dies f\u00fcr viele Besch\u00e4ftigte heute Realit\u00e4t ist? Zugegeben, ohne Corona-Pandemie w\u00e4re es wohl nicht so schnell gegangen. Doch wenn es nach den W\u00fcnschen vieler Mitarbeitenden geht, wird das Ph\u00e4nomen wahrscheinlich bleiben. So m\u00f6chten der Studie \u201eDigital Workplace\u201c zufolge, 66 Prozent der Befragten auch in der Zeit nach Corona an einem hybriden Arbeitsmodell festhalten, also an einer Kombination aus Home Office und Pr\u00e4senz im B\u00fcro. F\u00fcr die Studie befragten die Medienmarken funkschau, ICT CHANNEL und LANline in Kooperation mit mehreren Marktforschungsinstituten und Partnern deutsche Firmen unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Raus aus dem Asset-Dschungel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Unternehmen ist Remote Working allerdings ein zweischneidiges Schwert. Viele haben die Pandemie bisher nur (so gut) \u00fcberstanden, weil zumindest ein Teil ihrer Belegschaft aus dem Home Office weiterarbeiten konnte. Dies bietet k\u00fcnftig die Chance auf Kosteneinsparungen, indem sich beispielsweise B\u00fcror\u00e4umlichkeiten verkleinern lassen und vergr\u00f6\u00dfert zudem den potenziellen Pool neuer, Standort-unabh\u00e4ngiger Mitarbeiter. Doch der Digital Workplace stellt die Firmen auch vor enorme Herausforderungen \u2013 die noch lange nicht alle gemeistert haben. Galt es zun\u00e4chst, die Mitarbeitenden im Home Office mit Laptop, Drucker und Videokonferenz-Software auszustatten, steht die IT inzwischen vor einer Mammutaufgabe: Sie muss die entstandene Vielfalt an Endger\u00e4ten, Betriebssystemversionen und Softwarelizenzen auch sicher und kosteneffizient verwalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Insell\u00f6sungen ade<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Isolierte Tools sto\u00dfen hier schnell an ihre Grenzen und das IT-Management droht, den \u00dcberblick zu verlieren. Kein Wunder also, dass Unified Endpoint Management (UEM) gefragt ist: Wie das Marktforschungs- und Beratungshaus ISG in seinem j\u00fcngst ver\u00f6ffentlichten Report \u201eISG Provider Lens Future of Work \u2013 Services and Solutions\u201c beobachtete, hat der Trend zu UEM w\u00e4hrend der Pandemie weiter an Fahrt aufgenommen. Unternehmen, die noch kein UEM einsetzen, sollten sp\u00e4testens jetzt auf diesen Zug aufspringen. Dabei bietet sich ein Vorgehen in f\u00fcnf Schritten an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schritt 1 \u2013 Transparenz schaffen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ausgangspunkt ist die l\u00fcckenlose Inventarisierung aller IT-Assets \u2013 und zwar regelm\u00e4\u00dfig und automatisiert. Sind Hard- und Software vollst\u00e4ndig erfasst, hilft dies einerseits Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Denn unbekannte oder nicht gepatchte Ger\u00e4te im Netzwerk des Unternehmens \u00f6ffnen Cyberattacken T\u00fcr und Tor. Andererseits ist ein vollst\u00e4ndiger \u00dcberblick \u00fcber alle Devices unter Kostengesichtspunkten interessant, da sich ungenutzte Applikationen und Systeme aufsp\u00fcren lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schritt 2 \u2013 IT-Assets sicher managen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt dreht sich alles um die sichere Verwaltung der IT-Assets. Die Inventarisierung bildet hierf\u00fcr die Basis, doch performantes, modernes IT Asset Management (ITAM) ist weit mehr. So kennt es die Beziehungen der Hard- und Software zueinander ebenso wie deren Abh\u00e4ngigkeiten. \u00dcbersichtlich und schnell verst\u00e4ndlich in Dashboards pr\u00e4sentiert, dienen diese Informationen dem Management als Grundlage f\u00fcr operative und strategische Entscheidungen. Ein weiterer unabdingbarer Bestandteil von ITAM ist ein professionelles Lizenzmanagement. Nicht nur aus Compliance-Gr\u00fcnden, sondern auch, weil sich damit richtig Geld sparen l\u00e4sst. Stichwort: \u00dcberlizenzierung.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>Schritt 3 \u2013 Software-Management automatisieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Softwareverteilung, OS Deployment und Patchmanagement geh\u00f6ren zu den zeitaufwendigen Routineaufgaben jeder IT-Abteilung. Durch Remote Working mit seiner kunterbunten F\u00fclle an Endger\u00e4ten hat sich dieser Aufwand sogar noch potenziert. Nicht zuletzt, weil nun auch private Ger\u00e4te zu ber\u00fccksichtigen sind, die zum Teil beruflich genutzt werden. Abhilfe schafft intelligentes Software-Management: Mittels standardisierter Prozesse und Automatisierung entlastet es die IT-Mitarbeitenden und setzt wertvolle Zeitressourcen frei. Das sorgt f\u00fcr ein Mehr an Produktivit\u00e4t \u2013 auch bei der \u00fcbrigen Belegschaft. Sie muss sich nicht um ihre Softwareausstattung k\u00fcmmern, sondern kann sich ganz ihren eigentlichen Aufgaben widmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schritt 4 \u2013 Sicherheit gew\u00e4hrleisten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Digital Workplaces, landesweit oder gar international verteilt: Was k\u00f6nnte da wichtiger sein, als IT-Security? Isolierte Tools oder Insell\u00f6sungen sind diesen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Ben\u00f6tigt wird ein einheitlicher und komfortabler Ansatz, der IT Asset Management, Lizenz- und Software-Management geschmeidig vereint; der aber auch neuere Entwicklungen wie beispielsweise IoT-Anwendungen im Blick hat. Genau hier punktet Unified Endpoint Management \u2013 und bringt Unternehmen auch in Sachen Agilit\u00e4t und Mobilit\u00e4t nach vorne.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schritt 5 \u2013 Supportqualit\u00e4t verbessern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ob im B\u00fcro oder unterwegs \u00ad bei Fragen oder Problemen erwarten Mitarbeitende wie Kunden schnelle und fachkundige Unterst\u00fctzung. Gefragt sind erstklassiger Support und effektive Kommunikation \u2013 weitere integrale Bestandteile von Unified Endpoint Management. Dazu sollten Firmen einen zentralen Service- oder Helpdesk einrichten, bei dem alle Useranfragen eingehen. Das reduziert die Servicekosten und erh\u00f6ht die Servicequalit\u00e4t. Mehr noch: Zufriedenere Kunden und Mitarbeiter zahlen auch auf den Gesamterfolg des Unternehmens und die Arbeitgeberattraktivit\u00e4t ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Remote Working ist auf dem besten Weg, sich von der Ausnahmeerscheinung zur Norm zu entwickeln. Die IT-Asset-Vielfalt und alle damit einhergehenden Herausforderungen werden nicht wieder verschwinden, sondern eher weiter zunehmen. Die IT muss daher weg vom Improvisationsmodus und hin zu einer langfristigen L\u00f6sung. H\u00f6chste Eisenbahn, um grundlegende Ver\u00e4nderungen an der IT-Infrastruktur vorzunehmen: H\u00f6chste Zeit f\u00fcr Unified Endpoint Management.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Trend zu Remote Working l\u00e4sst sich weder aufhalten noch umkehren. 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