{"id":20617,"date":"2022-02-26T11:56:00","date_gmt":"2022-02-26T10:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20617"},"modified":"2022-02-22T10:03:24","modified_gmt":"2022-02-22T09:03:24","slug":"die-zukunft-der-arbeit-ist-hybrid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20617","title":{"rendered":"Die Zukunft der Arbeit ist hybrid"},"content":{"rendered":"\n<p>Autorin\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/de.adp.com\/\">Susanne Bender, Division Vice President Sales Germany &amp; Poland bei ADP<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts rekordverd\u00e4chtiger freiwilliger K\u00fcndigungsraten und eines \u00dcberangebots an Arbeitspl\u00e4tzen stehen F\u00fchrungskr\u00e4fte vor besonderen Herausforderungen. Unternehmen arbeiten gleichzeitig daran, das Engagement ihrer Belegschaft zu erh\u00f6hen und Talente zu binden, w\u00e4hrend sie sich bem\u00fchen, Kandidaten zu gewinnen und offene Stellen zu besetzen &#8211; und das alles in einem sich dramatisch ver\u00e4ndernden Talentmarkt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/ADP_Susanne-Bender-002-002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/ADP_Susanne-Bender-002-002-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20619\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/ADP_Susanne-Bender-002-002-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/ADP_Susanne-Bender-002-002-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/ADP_Susanne-Bender-002-002-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/ADP_Susanne-Bender-002-002.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Bild: ADP<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Als noch alle im selben B\u00fcro t\u00e4tig waren, war Anwesenheit gleich Arbeit. \u201eFace Time&#8220; wurde oft mit dem Begriff der Produktivit\u00e4t in Verbindung gebracht &#8211; unabh\u00e4ngig davon, wie subjektiv oder unbewiesen dies auch sein mochte. Die Zunahme von Hybridarbeit bedeutet jedoch, dass Firmen neue Wege finden m\u00fcssen, um mit Besch\u00e4ftigten und Arbeitssuchenden gleicherma\u00dfen zu interagieren. Die Einf\u00fchrung des richtigen hybriden Arbeitsmodells und die F\u00f6rderung von Ver\u00e4nderungen &#8211; um das Beste aus den neuen Arbeitsmethoden herauszuholen &#8211; sind wichtige Schritte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Engagement und Bindung der Arbeitskr\u00e4fte im hybriden Kontext<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Herausforderungen des Home Offices sind sehr real, und ihre Auswirkungen betreffen zahlreiche Branchen. So hat das <a href=\"https:\/\/mediacenter.adp.com\/2021-08-12-Return-to-Office-vs-Working-Remotely-ADP-Research-Institute-R-Study-Reveals-Employee-Perspectives-on-Work-Location-as-Employers-Evaluate-Workforce-Plans?_gl=1*fcuvqf*_ga*MTgzODcxNTAxNy4xNjIxMDAxNDM3*_ga_Z7FCJ8MYEN*MTY0Mjc1OTYwNi44MC4xLjE2NDI3NjA2MTguNTk.\">ADP Research Institute<\/a> vor kurzem herausgefunden, dass sich Fernmitarbeiterinnen und -mitarbeiter weniger mit ihren Teammitgliedern verbunden f\u00fchlen als diejenigen, die im B\u00fcro arbeiten. Dar\u00fcber hinaus geben Remote-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter an, dass Kommunikation und Meetings einen gr\u00f6\u00dferen Teil ihrer Arbeitszeit in Anspruch nehmen (25 Prozent gegen\u00fcber 15 Prozent). Diese Ungleichheiten sind ein weiterer Grund, ihnen mehr Flexibilit\u00e4t zu bieten, was mit hybriden Arbeitsmodellen sehr gut m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neue Sichtbarkeit und wandelnde Definition von Leistung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hybride Arbeitsmodelle bedeuten, dass sich F\u00fchrungskr\u00e4fte nicht mehr auf die physische Anwesenheit als Ma\u00dfstab f\u00fcr die Leistung der Arbeitskr\u00e4fte verlassen k\u00f6nnen, und es bedarf gr\u00f6\u00dferer Anstrengungen, damit sich Fernmitarbeiterinnen und -mitarbeiter verbunden und engagiert f\u00fchlen. Die Definition der Sichtbarkeit von der Belegschaft muss sich weiterentwickeln, und F\u00fchrungskr\u00e4fte sollten das Vertrauen in ihre Beziehungen zu ihren Teammitgliedern in den Vordergrund stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit. Die Anerkennung einer Person auf der Grundlage ihrer Beitr\u00e4ge und nicht der Zeit, die sie im B\u00fcro verbringt, ist ein guter Ausgangspunkt f\u00fcr den Aufbau gegenseitigen Vertrauens. Dies ist die Basis f\u00fcr ein sinnvolles Engagement. Es ist notwendig, anderen aktiv zuzuh\u00f6ren, ohne sich von anderen Aufgaben ablenken zu lassen &#8211; neugierig auf Menschen zu sein, die anders sind als man selbst. Wenn Arbeitskr\u00e4fte \u201egesehen werden\u201c, sind sie eher bereit, einen sinnvollen Beitrag zu leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Fernarbeitskonstellation ist \u201egesehen werden&#8220; weniger w\u00f6rtlich zu nehmen. Der pers\u00f6nliche Kontakt im B\u00fcro oder der visuelle Kontakt durch t\u00e4gliche Videokonferenzen ist nicht mehr erforderlich, um die Arbeitskr\u00e4fte im Auge zu behalten oder ihnen Unterst\u00fctzung zu zeigen. Jedes hybride Arbeitsmodell sollte einen Plan f\u00fcr die kontinuierliche pers\u00f6nliche und berufliche Entwicklung umfassen, und die heutigen Tools unterst\u00fctzen diese Ziele mehr denn je.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>Hybride Talentakquise f\u00fcr mehr Diversit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem heutigen Talentmarkt legen viele Arbeitssuchende bei der Bewertung von potenziellen Arbeitgebern und Stellenangeboten den Schwerpunkt auf Remote- oder Hybrid-Arbeitszeiten. Eine <a href=\"https:\/\/www.adp.com\/-\/media\/adp\/resourcehub\/pdf\/embracing_the_right_workplace.pdf\">ADP-SMB-Studie<\/a> hat ergeben, dass drei von f\u00fcnf Personen bei ihrer n\u00e4chsten Stelle nach M\u00f6glichkeiten der Telearbeit suchen werden. Bei bestimmten Gruppen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sind die Zahlen sogar noch h\u00f6her. So bevorzugen beispielsweise berufst\u00e4tige Frauen mit Kindern im Vergleich zu M\u00e4nnern mit 50 Prozent h\u00f6herer Wahrscheinlichkeit die Fernarbeit. Auch Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen ziehen es vor, im Home Office zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Transparenz des hybriden Arbeitsmodells &#8211; und sogar die aktive F\u00f6rderung dieses Modells &#8211; kann ein wichtiger Bestandteil der Rekrutierungsstrategie des Unternehmens sein und dabei helfen, genau die Personen zu gewinnen und zu binden, die f\u00fcr die angebotenen Arbeitsformen geeignet sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer will Home Office und wer nicht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn es mehr Fernarbeitskr\u00e4fte als je zuvor gibt und der Wunsch nach Fernarbeit mehr Aufmerksamkeit erregt, sollten keine Annahmen dar\u00fcber getroffen werden, wer von zu Hause aus arbeiten m\u00f6chte. Das ist nicht jedermanns Sache. Tats\u00e4chlich geben <a href=\"https:\/\/www.adp.com\/-\/media\/adp\/resourcehub\/pdf\/embracing_the_right_workplace.pdf\">54 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer<\/a>, die nur im Home Office arbeiten an, dass sie zur Arbeit im B\u00fcro zur\u00fcckkehren m\u00f6chten. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass der Austausch mit den Betroffenen stattfinden muss. Diese Entscheidungen sollten sich nat\u00fcrlich auch an den tats\u00e4chlichen Anforderungen der jeweiligen Stelle orientieren. Wir befinden uns in einer spannenden Zeit, in der dank der Kombination aus kreativem Denken und strategischem Einsatz von Technologie nahezu alles m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor wichtige Entscheidungen \u00fcber die Zukunft der Hybridarbeitskr\u00e4fte getroffen werden, m\u00fcssen alle Optionen in Betracht gezogen werden. Arbeitgeber sollten sich \u00fcber die verschiedenen Arten von hybriden Arbeitsmodellen informieren und versuchen, die Vorteile und Herausforderungen zu verstehen, die mit jeder M\u00f6glichkeit verbunden sind. Indem F\u00fchrungskr\u00e4fte die Bed\u00fcrfnisse des Unternehmens bewerten, die Meinungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ber\u00fccksichtigen und sich mit neuen Best Practices auseinandersetzen, k\u00f6nnen sie ein hybrides Arbeitsmodell entwickeln, das es Unternehmen erm\u00f6glicht, die Belegschaft zu unterst\u00fctzen, die Bindung zu verbessern, Top-Talente zu gewinnen und die Unternehmensziele weiter zu erreichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts rekordverd\u00e4chtiger freiwilliger K\u00fcndigungsraten und eines \u00dcberangebots an Arbeitspl\u00e4tzen stehen F\u00fchrungskr\u00e4fte vor besonderen Herausforderungen. 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