{"id":20584,"date":"2022-02-24T11:55:00","date_gmt":"2022-02-24T10:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20584"},"modified":"2022-02-21T10:02:18","modified_gmt":"2022-02-21T09:02:18","slug":"so-lassen-sich-daten-in-der-hybrid-data-cloud-verwalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20584","title":{"rendered":"So lassen sich Daten in der Hybrid Data Cloud verwalten"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/de.cloudera.com\/\">Daniel Metzger, Regional VP Central &amp; Eastern Europe bei Cloudera<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Daten bilden die Grundlage jeder Digitalisierungsstrategie. Zudem ist ihr Schutz Gegenstand einiger (supra-) nationaler Gesetze und Bestimmungen. Dennoch \u00fcberlassen viele Unternehmen diesen Schatz \u00fcbereilt ihrem Public-Cloud-Anbieter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cloudera_Daniel-Metzger_quer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"858\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cloudera_Daniel-Metzger_quer-1024x858.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20586\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cloudera_Daniel-Metzger_quer-1024x858.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cloudera_Daniel-Metzger_quer-300x252.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cloudera_Daniel-Metzger_quer-768x644.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cloudera_Daniel-Metzger_quer-1536x1288.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cloudera_Daniel-Metzger_quer-2048x1717.jpg 2048w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cloudera_Daniel-Metzger_quer-1320x1107.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Bild: Cloudera<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>H\u00e4ufig priorisieren diese Unternehmen ihre Datenstrategie nicht. Sie sp\u00fcren einen Nachholbedarf in Sachen Cloud und treiben sich selbst zur Eile an. \u00dcberschattet durch die dringende Definition einer Infrastrukturstrategie ger\u00e4t die Datenstrategie in den Hintergrund. Dabei ist diese nicht nur in einer hybriden Cloud-Umgebung entscheidend.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gefangen im Vendor Lock-in<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Meist bleibt das Vers\u00e4umnis zun\u00e4chst unbemerkt und kommt erst ans Licht, wenn ein Unternehmen mit seinem Public-Cloud-Anbieter unzufrieden ist und einen Wechsel hin zu einem anderen Anbieter anstrebt. Hier stellt sich pl\u00f6tzlich die Frage, wie die Daten wieder zur\u00fcck ins eigene Unternehmen gelangen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer seine Daten ohne durchdachte Strategie an einen Cloud-Provider \u00fcbergibt, geht damit ein Risiko ein: Im Falle eines Anbieterwechsels werden oft nur die urspr\u00fcnglich \u00fcbermittelten Rohdaten zur\u00fcckgegeben. Damit ist der Aufwand f\u00fcr das Vorbereiten und Anreichern der Daten im Zusammenhang mit Data-Mining-Aktivit\u00e4ten gr\u00f6\u00dftenteils hinf\u00e4llig. Die bearbeiteten Daten lassen sich h\u00e4ufig nur gegen Zahlung einer hohen Abl\u00f6sesumme freikaufen. F\u00fcr den Kunden bedeutet dies den Verlust seiner Datenhoheit, er wird zum \u201eGefangenen\u201c des Anbieters. Fachleute sprechen hier von einem Vendor Lock-in.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hybrid Cloud mit Datensilos<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine unzureichende Datenstrategie und Fokus auf die Cloud-First-Strategie machen sich bereits im laufenden Gesch\u00e4ftsbetrieb bemerkbar \u2013 dies gilt vor allem in hybriden Cloud-Umgebungen. Viele Unternehmen betreiben ihre IT mittlerweile in unterschiedlichen Deployment-Umgebungen gleichzeitig. Der Grund daf\u00fcr ist, dass einige Daten und Anwendungen von Gesetzes wegen im Unternehmen bleiben m\u00fcssen, wohingegen andere ausgelagert werden d\u00fcrfen, jedoch teilweise nur innerhalb der EU. Bei den \u00fcbrigen Daten spielen lediglich der Preis sowie die Anbieterverf\u00fcgbarkeit eine Rolle. Daraus ergibt sich f\u00fcr die meisten Unternehmen die Nutzung einer Hybrid Cloud, welche im schlimmsten Fall auf viele Datensilos zugreifen muss. Dabei entstehen aufgrund von Redundanzen unweigerlich Mehrkosten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum es Data First hei\u00dfen muss<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vendor Lock-in und unn\u00f6tiger Betriebs- und Speicheraufwand lassen sich jedoch vermeiden. Dazu m\u00fcssen Unternehmen allerdings ein eigenes Datenmanagement aufbauen und betreiben. Auf diese Weise kann auch in einer hybriden Cloud-Umgebung die Hoheit \u00fcber die eigenen Daten bestehen bleiben \u2013 egal, wo sich diese physisch befinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar hat das viel zitierte Schlagwort \u201eCloud First\u201c sicher seine Berechtigung. Jedoch sollte es im Hinblick auf Kostenersparnis und Datenmanagement eigentlich hei\u00dfen: \u201eData First\u201c. Die Cloud-Strategie ergibt sich aus der Datenstrategie, nicht umgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vereinfacht ausgedr\u00fcckt, setzt sich die Entwicklung einer Datenstrategie aus drei Schritten zusammen. An erster Stelle steht die Bestandsaufnahme: \u00dcber welche Daten verf\u00fcgt das Unternehmen? In welchen Formaten liegen diese vor? Im zweiten Schritt gilt es, die Daten zu bewerten: Wie kritisch sind sie? Was tragen sie jeweils zum Unternehmenserfolg bei? Die Antworten f\u00fchren zur dritten Phase, dem eigentlichen Datenmanagement: Wie ist mit den Daten umzugehen? Wie kann das Maximum aus ihnen herausgeholt werden?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Hybrid Data Cloud als L\u00f6sung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Datenmanagement geh\u00f6ren neben Zugriffs- und Speicherkonzepten auch Themen wie Data Security und Compliance. Darin inbegriffen sind Zugangskontrollen und rollenbasierte Berechtigungskonzepte, Backup- und Desaster-Recovery-Strategie sowie ein Mechanismus, mit dem sich die Einhaltung von Datenschutz- und Privacy-Bestimmungen jederzeit \u00fcberpr\u00fcfen und absichern l\u00e4sst. Vor allem aber muss sichergestellt sein, dass die ben\u00f6tigten Daten \u2013 von den Massendaten des Edge-Computing bis zu komplexen Machine-Learning-Algorithmen \u2013 stets zug\u00e4nglich f\u00fcr das Unternehmen sind. Dabei darf es keine Rolle spielen, wo sie gehostet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Verwaltung und Steuerung derart verteilter Daten sind jedoch alles andere als trivial. Erheblich leichter f\u00e4llt diese Aufgabe mit einer Hybrid Data Cloud. Sie \u00fcbernimmt die Komplexit\u00e4t und erlaubt es Nutzerinnen und Nutzern, sich auf Use Cases und Gesch\u00e4ftsmodelle zu konzentrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus verf\u00fcgen fortschrittliche Datenplattformen \u00fcber eine integrierte Compliance-\u00dcberwachung. Dazu z\u00e4hlt ein Control Panel, das automatisch pr\u00fcft, ob sich ein Datentransfer im Einklang mit den jeweils g\u00fcltigen Privacy-Bestimmungen befindet. So erleichtert es vor allem gro\u00dfen, international t\u00e4tigen Unternehmen das Compliance-Management.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) ist eine Hybrid Data Cloud von Vorteil. Zwar ist der Einsatz von Cloud-L\u00f6sungen abh\u00e4ngig von der jeweiligen Brache bei KMUs nicht so weit verbreitet, allerdings zeigt sich aktuell besonders im Mittelstand ein Trend in Richtung Cloud und SaaS-basierten L\u00f6sungen. Auch hier werden Daten generiert. Unternehmen m\u00fcssen sich daher die Frage stellen, ab welcher Gr\u00f6\u00dfenordnung ein Mehrwert aus den Daten entsteht und eine Datenstrategie notwendig wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Daten bilden die Grundlage jeder Digitalisierungsstrategie. Zudem ist ihr Schutz Gegenstand einiger (supra-) nationaler Gesetze und Bestimmungen. 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