{"id":20180,"date":"2021-12-27T11:28:00","date_gmt":"2021-12-27T10:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20180"},"modified":"2021-12-14T09:38:18","modified_gmt":"2021-12-14T08:38:18","slug":"die-digitale-transformation-und-covid-19-chancen-ueber-die-pandemie-hinaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20180","title":{"rendered":"Die digitale Transformation und COVID-19: Chancen \u00fcber die Pandemie hinaus"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/de.smartsheet.com\/\">Stephan Beeusaert, Regional Vice President, EMEA bei Smartsheet<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Viele deutsche Firmen werden mit gemischten Gef\u00fchlen auf die letzten achtzehn Monate zur\u00fcckblicken, in denen sich ihre Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe f\u00fcr immer ver\u00e4ndert haben. Als sich das neuartige Coronavirus erstmals im ganzen Land bemerkbar machte, suchten viele Unternehmen nach Technologien, die es ihren Mitarbeitern erm\u00f6glichten, ohne gro\u00dfe Umst\u00e4nde auch von zu Hause aus arbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/lodestar-solution-center-create-2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"583\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/lodestar-solution-center-create-2-1024x583.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-20182\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/lodestar-solution-center-create-2-1024x583.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/lodestar-solution-center-create-2-300x171.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/lodestar-solution-center-create-2-768x437.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/lodestar-solution-center-create-2-1536x874.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/lodestar-solution-center-create-2-1320x751.png 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/lodestar-solution-center-create-2.png 1800w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Screenshot: Smartsheet<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.businesswire.com\/news\/home\/20210413005425\/en\/German-Business-Leaders%E2%80%99-Strategic-Vision-Needs-%E2%80%98Significant-Change%E2%80%99-to-Adjust-to-Changed-Priorities-and-Disruption\">Gem\u00e4\u00df einer Anfang des Jahres ver\u00f6ffentlichten Studie<\/a>, durchgef\u00fchrt von 451 Research, einem Unternehmen von S&amp;P Global Market Intelligence, wird sich dieser Trend weiter fortsetzen. Demnach \u00fcberdenken 71 Prozent der weltweit befragten Entscheidungstr\u00e4ger im Technologiebereich ihre langfristige Strategie in Bezug auf mitarbeiterbezogene Technologien. Deutsche Unternehmen scheinen sich jedoch schwerer damit zu tun, die f\u00fcr die Einf\u00fchrung dynamischerer Arbeitspraktiken notwendigen Ver\u00e4nderungen zu implementieren als ihre globalen Mitbewerber.<\/p>\n\n\n\n<p>Weniger als die H\u00e4lfte (42 Prozent) der in der Studie befragten Deutschen gaben an, dass ihr Unternehmen bereit und in der Lage sei, sich anzupassen und auf die neuen Priorit\u00e4ten und Ver\u00e4nderungen zu reagieren. Zum Vergleich: in den USA bejahten dies 62 Prozent der Befragten. Der Ursprung dieser Differenz scheint sich bei F\u00fchrungskr\u00e4ften zu manifestieren, denn 55 Prozent der deutschen Befragten gaben an, dass die strategische Vision und die F\u00fchrung des Unternehmens &#8222;sehr stark ver\u00e4ndert&#8220; werden m\u00fcssten, um Anpassungsf\u00e4higkeit und -bereitschaft zu verbessern. Das sind mehr als doppelt so viele wie die 26 Prozent der Befragten in Gro\u00dfbritannien, die die Situation in ihrem Unternehmen gleicherma\u00dfen beurteilten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ergebnisse treffen den Kern eines umfassenderen Problems der deutschen Wirtschaft. W\u00e4hrend das Land seine Rolle als Europas industrielles Powerhouse weiter gefestigt hat, k\u00f6nnte seine ber\u00fcchtigte Vorliebe f\u00fcr Zettelwirtschaft und die Abh\u00e4ngigkeit von manuellen, \u00fcberholten Prozessen eine erhebliche Hemmschwelle f\u00fcr die Digitalisierung bilden. Die Studie von 451 Research spiegelt diese Einstellung nur allzu gut wider: Deutschland wies den h\u00f6chsten Prozentsatz an Befragten auf, die bef\u00fcrchteten, nicht \u00fcber die notwendigen Technologien zu verf\u00fcgen, um mobiles Arbeiten effektiv anbieten und einsetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fccklicherweise zeigte die Umfrage auch eine wachsende Bereitschaft zum Wandel: Die deutschen F\u00fchrungskr\u00e4fte gaben an, dass sie in den n\u00e4chsten sechs Monaten mehr f\u00fcr digitale Tools ausgeben wollen. Gut ein Drittel (36 Prozent) von ihnen will Anwendungen f\u00fcr die virtuelle Zusammenarbeit im Team einf\u00fchren, 26 Prozent beabsichtigen, Arbeitsabl\u00e4ufe zu automatisieren, und 23 Prozent sind auf der Suche nach Arbeitsmanagementsystemen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um dies zu erreichen, gaben 53 Prozent der deutschen Befragten an, dass sie planen, die Beschaffungszyklen f\u00fcr technische Anwendungen f\u00fcr die Belegschaft zu verk\u00fcrzen. 46 Prozent der deutschen Unternehmen wollen die Produktivit\u00e4t und Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter optimieren, w\u00e4hrend 39 Prozent cloudbasierte Tools einsetzen wollen, um die flexible Bereitstellung von Gesch\u00e4ftsanwendungen zu erm\u00f6glichen. Dar\u00fcber hinaus gaben 34 Prozent der befragten Unternehmen an, dass die Modernisierung \u00e4lterer Back-Office-Bestandsanwendungen f\u00fcr sie Priorit\u00e4t hat.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Die Bandbreite dieser Ziele unterstreicht die Tatsache, dass deutsche Unternehmen gro\u00dfe Aufgaben vor sich haben, um die Digitalisierung zu bew\u00e4ltigen. Doch wie l\u00e4sst sich dies am besten erreichen? Nat\u00fcrlich wird jedes Unternehmen seinen eigenen, individuellen Weg finden m\u00fcssen. Aber es gibt einige allgemeing\u00fcltige Anhaltspunkte, die deutsche F\u00fchrungskr\u00e4fte beachten k\u00f6nnen, um ihre digitalen Investitionen zu steuern und zu priorisieren. Der Bereich, dem zuerst Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, sind die Kernsysteme des Unternehmens.<\/p>\n\n\n\n<p>Es versteht sich von selbst, dass ein Fabrikbetreiber darauf achten muss, dass s\u00e4mtliche Maschinen auch im St\u00f6rungsfall weiterlaufen. \u00c4hnlich wird eine Bank nicht weit kommen, sollte ihre spezifische Infrastruktur ausfallen. Grunds\u00e4tzlich ist davon auszugehen, dass diese Kernsysteme in den meisten deutschen Unternehmen bereits die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. Aber ein Schwachpunkt, der durch das Coronavirus deutlich wurde, ist, dass es an Investitionen mangelt, um die Belegschaften auch in Zeiten von unvorhersehbaren St\u00f6rungen miteinander vernetzt und produktiv zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Belegschaft ist die Lebensader eines jeden Unternehmens. Wenn sie nicht arbeiten kann, leidet das gesamte Unternehmen. W\u00e4hrend sich deutsche Firmen also auf eine neue Normalit\u00e4t einstellen, ist es sinnvoll, gleichzeitig die Art und Weise zu \u00fcberdenken, in der Mitarbeiter Projekte und Prozesse vorantreiben beziehungsweise verwalten. Dies gilt umso mehr, da nach der Pandemie bis zu viermal mehr Menschen aus der Ferne oder von zu Hause aus arbeiten k\u00f6nnten als zuvor, wie das globale Beratungsunternehmen <a href=\"https:\/\/www.mckinsey.com\/featured-insights\/future-of-work\/the-future-of-work-after-covid-19\">McKinsey prognostiziert hat<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies bedeutet in der Praxis, dass die Zeiten, in denen Mitarbeiter in einem Besprechungsraum miteinander Dokumente austauschen, m\u00f6glicherweise f\u00fcr immer vorbei sind. Stattdessen wird sich die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz durch virtuelle Besprechungsr\u00e4ume und digitale Workflow-Tools immer weiter durchsetzen. Fr\u00fcher h\u00e4tte die Einf\u00fchrung solcher Tools wahrscheinlich erhebliche Investitionen erfordert, sowie Zeit und Ressourcen der IT-Abteilung gebunden. Die Effizienz und Flexibilit\u00e4t der pers\u00f6nlichen Teamarbeit wiederherzustellen war dabei schwierig, vor allem, wenn das Unternehmen auf ein bereits \u00fcberlastetes internes IT-Team zur\u00fcckgreifen musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Heutzutage ist es vergleichsweise einfach, branchenf\u00fchrende Anwendungen f\u00fcr die Teamarbeit zu implementieren, die sich hervorragend f\u00fcr die Unterst\u00fctzung mobiler Arbeitsgruppen eignen. Diese Plattformen vereinfachen die relevanten Arbeitsabl\u00e4ufe rund um alle Prozesse und Projekte, und das alles mit bordeigenen Sicherheitsprotokollen, wie sie von IT-Abteilungen gefordert werden.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Und das Beste daran ist, dass L\u00f6sungen, die auf diesen Plattformen aufbauen, ohne Programmieraufwand implementiert werden k\u00f6nnen. Dadurch k\u00f6nnen sich Mitarbeiter der IT-Abteilung weiterhin voll auf die wichtige Aufgabe der Wartung und Verbesserung der Kernanwendungen ihres Unternehmens konzentrieren. Deutsche F\u00fchrungskr\u00e4fte k\u00f6nnten einwenden, dass selbst mit den richtigen Tools eine dezentrale Belegschaft schlechtere Leistungen erbringt als Mitarbeiter, die tagt\u00e4glich pers\u00f6nlich zusammenarbeiten. Die Realit\u00e4t sieht jedoch anders aus.<\/p>\n\n\n\n<p>2019 gaben in einer <a href=\"https:\/\/hbr.org\/resources\/pdfs\/comm\/workfront\/Thefutureofwork5.22.19.pdf\">Umfrage der Harvard Business Review<\/a> zur Zukunft der Arbeit 52 Prozent der weltweit befragten F\u00fchrungskr\u00e4fte an, dass eine einzige Plattform f\u00fcr Workflow-Management, intelligente Automatisierung und virtuelle Zusammenarbeit der beste Weg w\u00e4re, um Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe zu koordinieren und zu verbessern. Unternehmen, die den Schritt hin zu dynamischen, virtuellen Workspaces bereits gegangen sind, berichten von hervorragenden Ergebnissen. &#8222;Wir haben uns viele, viele Legacy-Systeme angeschaut, die uns bei unserer Langfristplanung helfen k\u00f6nnten&#8220;, sagt Becky Ewy, Vice President of Real Estate beim Computertechnologie-Riesen Dell. Doch &#8222;es gab nie ein Tool, das all unsere Anforderungen erf\u00fcllte.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Umstellung auf eine Unternehmensplattform f\u00fcr dynamische Arbeit &#8222;erkennen wir den Bedarf. Wir haben ein \u00c4nderungsmanagement. Wir haben Finanzmanagement, Projektmanagement und Integrationen mit verschiedenen IT-Systemen&#8220;, sagt sie. &#8222;Wir haben mehrere Dashboards und zahlreiche Stakeholder, die diese Informationen abrufen. Die Transparenz ist ph\u00e4nomenal.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr deutsche F\u00fchrungskr\u00e4fte bedeutet dies, dass es nie einen besseren Zeitpunkt gab, um sich von der Zettelwirtschaft zu verabschieden und digitale Tools zur Zusammenarbeit zu nutzen, um dezentrale Teams aufeinander abzustimmen und miteinander zu vernetzen. &#8222;Die Pandemie hat viele seit langem bestehende Schw\u00e4chen im System ans Licht gebracht und die Notwendigkeit wieder aufleben lassen, die Kluft zwischen Technologie und Kultur zu \u00fcberbr\u00fccken, um Mitarbeiter zu st\u00e4rken und zu bef\u00e4higen&#8220;, sagt Chris Marsh, Forschungsdirektor bei 451 Research.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Dieser Umbruch hat zu einem Umdenken in den F\u00fchrungsetagen gef\u00fchrt, um Technologien f\u00fcr den Arbeitsplatz zu priorisieren, die Beschaffungszyklen zu optimieren und mentalit\u00e4tsbedingte Entscheidungen zu treffen, die den Mitarbeitern die M\u00f6glichkeit geben, ihre eigenen Projekte und Arbeitsabl\u00e4ufe selbst in die Hand zu nehmen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele deutsche Firmen werden mit gemischten Gef\u00fchlen auf die letzten achtzehn Monate zur\u00fcckblicken, in denen sich ihre Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe f\u00fcr immer ver\u00e4ndert haben. Als sich das neuartige Coronavirus erstmals im ganzen Land bemerkbar machte, suchten viele Unternehmen nach Technologien, die es ihren Mitarbeitern erm\u00f6glichten, ohne gro\u00dfe Umst\u00e4nde auch von zu Hause aus arbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":20182,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[8,14917],"tags":[5466,14256,3088,9105,15458],"class_list":["post-20180","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-digitalisierung","tag-451-research","tag-covid","tag-home-office","tag-mckinsey","tag-smartsheet"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20180"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20180\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20183,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20180\/revisions\/20183"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/20182"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}