{"id":20075,"date":"2021-12-06T11:34:00","date_gmt":"2021-12-06T10:34:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20075"},"modified":"2021-11-30T12:45:29","modified_gmt":"2021-11-30T11:45:29","slug":"no-code-low-code-als-antwort-auf-den-fachkraeftemangel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20075","title":{"rendered":"No-Code\/Low-Code als Antwort auf den Fachkr\u00e4ftemangel"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.abbyy.com\/de\/\">Markus Pichler, Vice President of Sales Europe bei ABBYY<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Ob Cybersicherheitsexperten oder IT-Spezialisten, die sich mit modernen KI-L\u00f6sungen auskennen: besonders in der IT sind Spezialisten rar ges\u00e4t und es herrscht Fachkr\u00e4ftemangel. Gartner warnt, dass die technische Kompetenz aller Mitarbeiter vertieft werden muss, da andernfalls L\u00fccken entstehen: es droht die Sabotage von Innovation, Agilit\u00e4t und das Wachstum von Unternehmen. Viele Unternehmen nutzen jedoch vorhandene M\u00f6glichkeiten noch nicht ausreichend, um dem Fachkr\u00e4ftemangel entgegenzusteuern. Eine erg\u00e4nzende M\u00f6glichkeit, um innerhalb eines Unternehmens Spezialisten zu entlasten, stellen nicht nur Neueinstellungen dar, sondern auch kognitive Skills. Dabei handelt es sich um digitale Mitarbeiter, die beispielsweise Routine-Aufgaben bei der Dokumentenverarbeitung \u00fcbernehmen. Drei wesentliche Faktoren sind dabei zu beachten, damit digitale Mitarbeiter tats\u00e4chlich f\u00fcr Entlastung im Unternehmen sorgen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/ABBYY_Markus-Pichler.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"694\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/ABBYY_Markus-Pichler-1024x694.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20076\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/ABBYY_Markus-Pichler-1024x694.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/ABBYY_Markus-Pichler-300x203.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/ABBYY_Markus-Pichler-768x520.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/ABBYY_Markus-Pichler-1536x1041.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/ABBYY_Markus-Pichler-1320x894.jpg 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/ABBYY_Markus-Pichler.jpg 1984w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Bild: Abbyy<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Faktor 1: Inhalte aus allen Dokumenten verstehen und nutzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen leben von Dokumenten und den darin gespeicherten Informationen. Dokumente stellen eine wichtige Grundlage f\u00fcr viele Gesch\u00e4ftsprozessen dar, angefangen in Bereichen der Kundenbeziehungen \u00fcber Serviceunterst\u00fctzung und Buchhaltung bis hin zu Produktinnovationen. Laut Gartner sind bis zu 80 Prozent der Gesch\u00e4ftsprozesse dokumentenzentriert. Die Herausforderung bei der Verarbeitung all dieser Dokumente liegt vor allem an der Vielzahl von verschiedenen Dokumenttypen: Textdokumente, Kalkulationstabellen, Bilder, Scans, E-Mails \u2013 das sind nur eine kleine Auswahl an Dokumenten, die t\u00e4glich in Unternehmen bearbeitet werden m\u00fcssen. Prinzipiell ist die Automatisierung in der Dokumentenverarbeitung keine Neuerscheinung. Derzeit beziehen sich aktuelle L\u00f6sungsans\u00e4tze allerdings haupts\u00e4chlich auf die automatisierte Dateneingabe. Unternehmen suchen jedoch immer h\u00e4ufiger nach einer M\u00f6glichkeit, auch unstrukturierte Inhalte durch Automatisierungsprozesse verarbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Abhilfe dabei schafft eine Kombination von Robotic Process Automation-Robotern mit kognitiven Skills, insbesondere Skills aus dem Bereich der Content Intelligence. Dadurch werden diese digitalen Mitarbeiter bef\u00e4higt, Inhalte auch aus unstrukturierten Dokumenten zu extrahieren, zu analysieren und auf dieser Basis Handlungsoptionen abzuleiten. Daf\u00fcr werden Elemente des Maschinellen Lernens, Natural Language Processing und der Texterkennung kombiniert. Entscheidend hierbei ist, dass diese Skills individuell von Mitarbeitern zusammengestellt werden k\u00f6nnen. Dadurch kann jeder Mitarbeiter selbst entscheiden, welche Skills f\u00fcr seinen allt\u00e4glichen Workflow am besten unterst\u00fctzen und vereinfachen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Faktor 2: Gezielter Einsatz bei allt\u00e4glichen Anwendungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Einsatz von Content-Intelligence-L\u00f6sungen bietet sowohl f\u00fcr den einzelnen Mitarbeiter wie auch das gesamte Unternehmen viele Vorteile. Intelligente RPA-Roboter k\u00f6nnen Mitarbeiter vor allem in allt\u00e4glichen Routine-Aufgaben stark entlasten, die anderenfalls viel Zeit mit der manuellen Bearbeitung von Dokumenten verbringen m\u00fcssten. Die Mitarbeiter k\u00f6nnen die dadurch zur\u00fcckgewonnene Zeit daf\u00fcr nutzen, sich intensiver mit komplexen Aufgaben auseinanderzusetzen und sich gezielter dem Kundenservice zu widmen. Dar\u00fcber hinaus sind digitale Mitarbeiter schneller und exakter in der Bearbeitung von Dokumenten als ihre menschlichen Pendants. Somit kann sich der Einsatz dieser digitalen Mitarbeiter positiv auf die Produktivit\u00e4t der einzelnen Mitarbeiter sowie des gesamten Unternehmens auswirken. Ein gro\u00dfer Vorteil, wenn man bedenkt, dass laut einer <a href=\"https:\/\/www.abbyy.com\/de\/company\/news\/laut-abbyy-studie-glauben-56-prozent-der-deutschen-arbeitnehmer-dass-ki-loesungen-ihre-arbeit-erleichtern-wuerden\/\">aktuellen Studie<\/a> die Arbeit von 58 Prozent der befragten Mitarbeiter in Deutschland dadurch erschwert wird, dass sie nicht auf Daten in Dokumenten zugreifen k\u00f6nnen, die f\u00fcr ihre Arbeit erforderlich sind und dass durch die Suche nach ben\u00f6tigten Informationen bis zu einem ganzen Arbeitstag pro Woche an Zeit verloren geht.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>Faktor 3: Aufbauen auf dem vorhandenen Wissensstand der Mitarbeiter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der einfachste und kostenschonendste Weg, diese L\u00f6sungen zu implementieren, ist der Einsatz von sogenannten No-Code\/Low-Code Plattformen. Diese Plattformen erm\u00f6glichen es auch nicht-technischen Anwendern, digitale L\u00f6sungen individuell zu gestalten, ohne dabei auf Vorkenntnisse aus Bereichen wie KI oder maschinellem Lernen angewiesen zu sein. Die Plattformen funktionieren nach einem simplen Baukastensystem, mit Hilfe dessen auch Nutzer ohne Programmierkenntnisse Anwendungen ganz einfach realisieren k\u00f6nnen. Dadurch werden die Mitarbeiter eines Unternehmens bef\u00e4higt, ihre Arbeitsweisen schnell und unkompliziert zu digitalisieren \u2013 ohne den Einsatz von Fachkr\u00e4ften.<\/p>\n\n\n\n<p>Die kognitiven Skills, die zur Ausstattung von RPA-Robotern eingesetzt werden, k\u00f6nnen beispielsweise auf Online-Marktpl\u00e4tzen erworben werden. Auf diesen Marktpl\u00e4tzen finden Unternehmen, Gesch\u00e4ftsanwender und Entwickler einen Katalog mit vortrainierten kognitiven Skills, die f\u00fcr eine Vielzahl von Dokumenten einsatzbereit sind. Marktpl\u00e4tze sind daher auch ideal f\u00fcr Anwender geeignet, die eine &#8222;Try-and-Buy&#8220;-Option suchen und nicht unbedingt einen tieferen technischen Hintergrund mit sich bringen. Gesch\u00e4ftsanwender k\u00f6nnen auf diesen Marktpl\u00e4tzen bei Bedarf sowohl auf fortschrittliche Automatisierungsfunktionen zugreifen als auch ganz einfach die F\u00e4higkeiten entwerfen, trainieren und ver\u00f6ffentlichen, die f\u00fcr ihre spezifischen Gesch\u00e4ftsfunktionen am wichtigsten sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der noch immer anhaltende Fachkr\u00e4ftemangel hat einmal mehr verdeutlicht, dass Unternehmen es sich zur Aufgabe machen m\u00fcssen, auch nicht-technische Mitarbeiter zu bef\u00e4higen, sich aktiv an der Digitalisierung des Unternehmens zu beteiligen. Der Einsatz von No-Code\/Low-Code L\u00f6sungen kann dabei helfen, RPA-Roboter mit Content Intelligence-L\u00f6sungen zu verkn\u00fcpfen und somit die Datenverarbeitung oder andere allt\u00e4gliche Prozesse eines Unternehmens zu vereinfachen und zu beschleunigen. Auch Mitarbeiter mit wenig technischem Verst\u00e4ndnis profitieren, indem der Einsatz von kognitiven Skills unkompliziert und einfach vonstattengeht. Dadurch werden wichtige Ressourcen wie Kosten und Arbeitszeit eingespart, die das Unternehmen und seine Mitarbeiter wiederum in neue Projekte und Innovationen investieren k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob Cybersicherheitsexperten oder IT-Spezialisten, die sich mit modernen KI-L\u00f6sungen auskennen: besonders in der IT sind Spezialisten rar ges\u00e4t und es herrscht Fachkr\u00e4ftemangel. 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