{"id":20012,"date":"2021-11-24T11:45:00","date_gmt":"2021-11-24T10:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20012"},"modified":"2021-11-22T10:03:28","modified_gmt":"2021-11-22T09:03:28","slug":"mit-optimiertem-software-portfolio-kosten-und-sicherheitsrisiken-reduzieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=20012","title":{"rendered":"Mit optimiertem Software-Portfolio Kosten und Sicherheitsrisiken reduzieren"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.softwareone.com\/de-de\/\">Mirco Tirelis, seit 2010 Leiter des SLM Consulting DACH bei SoftwareONE<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein gut im Unternehmen integriertes Software Lifecycle Management (SLM) maximiert neben einem klar definierten, reduzierten Portfolio den Wertbeitrag der IT erheblich. So lassen sich durch gut gemanagte SLM-Prozesse nicht nur erheblich Kosten sparen, sondern auch Sicherheitsrisiken reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/SoftwareONE-Mirco-Tirelis-002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"874\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/SoftwareONE-Mirco-Tirelis-002-1024x874.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20014\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/SoftwareONE-Mirco-Tirelis-002-1024x874.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/SoftwareONE-Mirco-Tirelis-002-300x256.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/SoftwareONE-Mirco-Tirelis-002-768x655.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/SoftwareONE-Mirco-Tirelis-002.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Bild: SoftwareONE<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Software Lifecycle Management (SLM) bildet den gesamten Lebenszyklus einer Software innerhalb eines Unternehmens ab und beginnt bei der Planung f\u00fcr den Einsatz einer Software, also der Frage, welche Software im Unternehmen genutzt werden soll. Ist diese Entscheidung getroffen \u2013 ob durch Fachbereiche oder die IT \u2013 ist der n\u00e4chste Schritt in der Regel die Anschaffung der jeweiligen Software. Ziel dabei ist es unter anderem, die Lizenzierungskosten zu optimieren, zu reduzieren sowie Compliance-Vorgaben einzuhalten. So ergab auch schon eine im Jahr 2016 durchgef\u00fchrte <a href=\"https:\/\/www.gartner.com\/en\/newsroom\/press-releases\/2016-07-19-gartner-says-organizations-can-cut-software-costs-by-30-percent-using-three-best-practices\">Analyse von Gartner<\/a>&nbsp;\u2013 die auch auf heute noch genauso \u00fcbertragbar ist \u2013 dass Unternehmen durch SLM durchschnittlich zirka 30 Prozent an Kosten einsparen k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt beispielsweise, Software mit \u00e4hnlichen Funktionen aufzudecken, Synergien zu nutzen sowie Transparenz zu schaffen. Zudem helfen speziell auf SLM ausgerichtete Programme dabei Kosten zu reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sparpotenzial erkennen und umsetzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer Software- und Cloud-Portfolio-Ausgaben optimieren m\u00f6chte, ben\u00f6tigt Transparenz. So ist ein Unternehmen beim Erwerb neuer Softwarelizenzen dazu verpflichtet, diese ordnungsgem\u00e4\u00df zu dokumentieren. Vor allem im Falle eines Audits m\u00fcssen die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter eine detaillierte Dokumentation zur Hand haben. Unternehmen, ab einer Gr\u00f6\u00dfe von 500 Mitarbeiter, sollten SLM priorisieren und relevante Voraussetzungen schaffen, um Transparenz, Kosten und Risiko zu managen. Darunter fallen Ma\u00dfnahmen wie die Verwendung von SLM-Tools, die Einf\u00fchrung und Kontrolle von auf das Unternehmen zugeschnittenen SLM-Abl\u00e4ufen sowie das Management der Softwarevertr\u00e4ge und der erworbenen Nutzungsrechte. Zudem sollten s\u00e4mtliche Prozesse, die das Software Lifecycle Management betreffen, zu jeder Zeit Unterst\u00fctzung der Unternehmensf\u00fchrung und IT-Entscheidern genie\u00dfen. All diese Faktoren spielen eine entscheidende Rolle, um von Grund auf eine solide Basis f\u00fcr den kostenoptimierten Einsatz von Software zu schaffen. Ein wichtiger Schritt ist deshalb, neben der Regelungen der Verantwortlichkeiten auch grunds\u00e4tzlich die Planung und Budgetierung bei einem SLM zu ber\u00fccksichtigen. Die Investition zahlt sich, wenn man es richtig macht, um ein Vielfaches aus!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt gilt es, sowohl einen Lizenz\u00fcberschuss als auch eine Unterdeckung zu vermeiden. Denn f\u00fcr Lizenzen zu zahlen, die schlussendlich nicht benutzt werden, genauso wie Mitarbeiter, die aufgrund mangelnder Lizenzverf\u00fcgbarkeit nicht arbeiten k\u00f6nnen, verursachen Kosten, die durch ein gutes Management des Portfolios vermieden werden k\u00f6nnen. Die zust\u00e4ndigen SLM Fachkr\u00e4fte sollten zudem in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden die Installationen im Unternehmen abgleichen und pr\u00fcfen, inwieweit, beziehungsweise ob die Software tats\u00e4chlich genutzt wird. Ferner lassen sich durch eine realistische Planung der Bedarfe Softwareausgaben weiter optimieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um bei einem Audit hohe Strafen zu vermeiden, ist es essenziell, vor der Anschaffung einer neuen Software einige wichtige Fragen zu beantworten und zu ber\u00fccksichtigen. Definierte IT-Mitarbeiter sollten im Rahmen einer Rolle als Produkt- oder Herstellerverantwortliche festlegen, welche Software f\u00fcr welche Funktion und Einsatzzwecke im Unternehmen genutzt und infolgedessen auch beschafft werden soll.&nbsp; Durch die gemeinsame Abstimmung des so definierten Software-Portfolios vermeidet ein Unternehmen direkte und indirekt entstehende Kosten f\u00fcr die Beschaffung und den Einsatz der Software, indem der Einsatz und die Nutzung von \u00e4hnlichen Programmen im Unternehmen vermieden wird. Je konsequenter die Strategie des Software Portfolio Managements umgesetzt wird, desto weniger Risiken bleiben oder entstehen und desto mehr Ausgaben und Kosten k\u00f6nnen eingespart beziehungsweise reduziert werden.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Denn: Ein reduziertes Portfolio sorgt f\u00fcr weniger Komplexit\u00e4t und mehr Risiken- und Kostenkontrolle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Generell empfiehlt es sich, das hauseigene Softwareportfolio kontinuierlich zu optimieren und die bereits im Gesch\u00e4ftsalltag integrierte Software zu konsolidieren. Daraus ergeben sich Vorteile wie eine bessere Position bei Preisverhandlungen sowie schlankere Entscheidungsprozesse. Dar\u00fcber hinaus ist ein gut organisiertes und reduziertes Portfolio nicht nur das A und O, um Prozesse im SLM weniger komplex zu halten, sondern reduziert zudem auch Sicherheitsrisiken enorm. Denn nicht selten haben Unternehmen Software im Betrieb, die keinen Support oder regelm\u00e4\u00dfige Security Updates mehr erh\u00e4lt. Nur ein gut organisiertes SLM mit einem genau definierten Portfolio erm\u00f6glicht hier das Einsparen von Kosten und die Erh\u00f6hung der Cyber-Sicherheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">SLM ist zweifellos kompliziert und komplex: Viele kaufm\u00e4nnische und technische Fragen m\u00fcssen unternehmensweit in Verbindung gebracht werden. Andere Faktoren wie Strategiewechsel bei den Software-Herstellern oder sich st\u00e4ndig \u00e4ndernde Gesch\u00e4ftsanforderungen erschweren die konsequente Umsetzung, weshalb es vielen Unternehmen schwerf\u00e4llt, die Einsparpotenziale f\u00fcr den Bereich Software einerseits zu identifizieren und anderseits diese auch zu realisieren. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass sich Unternehmen gern auf Software as a Service (SaaS) eines Anbieters wie etwa Microsoft, Oracle oder SAP konzentrieren. Verschiedene Analysten fanden im Laufe der letzten Jahre heraus, dass bis zu 40 Prozent aller Investitionen und Kosten in den Unternehmens-IT-Bereichen unn\u00f6tig sind. Das Ziel vieler Firmen ist es, im Bereich dieser Dimension einzusparen. \u00c4hnlich wie bei dem Thema Steuererkl\u00e4rung, wo viele auf die Beratung Dritter zur\u00fcckgreifen, kann es hilfreich sein, bei der Umsetzung eines Kostensenkungsprogramms auf SLM-Experten zur\u00fcckzugreifen. Diese unterst\u00fctzen dabei zum Beispiel, die Beschaffung so weit wie m\u00f6glich durch den Aufbau einer digitalisierten Lieferkette zu automatisieren, Vertr\u00e4ge zu analysieren oder die Beschaffung gem\u00e4\u00df dem Bedarf anzupassen. Um den Fokus auf das Sparen zu legen, bieten spezialisierte Provider wie SoftwareONE dazu Programme an, die basierend auf den Prinzipien &#8222;Analysieren&#8220;, &#8222;Identifizieren&#8220; und &#8222;Umsetzen&#8220; geeignete Einsparungspotenziale gem\u00e4\u00df Best-Practice-Methoden aufsetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein gut im Unternehmen integriertes Software Lifecycle Management (SLM) maximiert neben einem klar definierten, reduzierten Portfolio den Wertbeitrag der IT erheblich. So lassen sich durch gut gemanagte SLM-Prozesse nicht nur erheblich Kosten sparen, sondern auch Sicherheitsrisiken reduzieren.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":20014,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[8,39],"tags":[2330,13639,4252,15378,13068],"class_list":["post-20012","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-management","tag-kosten","tag-lebenszyklus","tag-risiko","tag-slm","tag-softwareone"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20012","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20012"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20012\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20016,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20012\/revisions\/20016"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/20014"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20012"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20012"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20012"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}