{"id":19660,"date":"2021-09-14T11:43:00","date_gmt":"2021-09-14T09:43:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=19660"},"modified":"2021-09-16T09:27:04","modified_gmt":"2021-09-16T07:27:04","slug":"im-home-office-erzeugen-phishing-mails-den-meisten-schaden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=19660","title":{"rendered":"Im Home Office erzeugen Phishing Mails den meisten Schaden"},"content":{"rendered":"\n<p>Nach einer Umfrage von G Data, Statistica und brand eins sind Menschen, die in Home Offices arbeiten, besonders anf\u00e4llig f\u00fcr Phishing Mails. Das liegt daran, dass sie dort besonders h\u00e4ufig abgelenkt werden. Beispielsweise aufgrund des ungewohnten Arbeitsumfelds, wegen schreienden Kindern oder auch weil die B\u00fcroausstattung schlecht ist. Solche Faktoren sorgen f\u00fcr ein unangenehmes Arbeitsumfeld und damit f\u00fcr mangelnde Konzentration.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/000_Cover-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"812\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/000_Cover-812x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19662\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/000_Cover-812x1024.jpg 812w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/000_Cover-238x300.jpg 238w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/000_Cover-768x969.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/000_Cover-1218x1536.jpg 1218w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/000_Cover-1624x2048.jpg 1624w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/000_Cover-1320x1665.jpg 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/000_Cover-scaled.jpg 2030w\" sizes=\"auto, (max-width: 812px) 100vw, 812px\" \/><\/a><figcaption>Quelle: G DATA Cybersicherheitsreport<br><br><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Im Homeoffice verursachen Phishing-Mails deutlich h\u00f6here Sch\u00e4den als im privaten Umfeld oder im B\u00fcro, wie eine aktuelle repr\u00e4sentative Studie mit 5.000 Befragten von G DATA, brand eins und Statista zeigt. In jedem f\u00fcnften Fall, bei dem Mitarbeitende im Homeoffice einer Phishing-Mail zum Opfer gefallen sind, wurden Zugangsdaten oder pers\u00f6nliche Daten ausgeleitet. Im B\u00fcro waren dies nur 14,6 Prozent. Weitere Sch\u00e4den waren Identit\u00e4tsdiebstahl sowie finanzielle Verluste.<br>&nbsp;<br>\u201eWir haben seit Beginn der Pandemie davor gewarnt, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Homeoffice erh\u00f6htem Stress ausgesetzt \u2013 und somit anf\u00e4lliger f\u00fcr Phishing-Mails sind\u201c, sagt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G DATA. \u201eDiese Studie best\u00e4tigt unsere Annahmen und macht den Handlungsbedarf deutlich.\u201c Auch wenn die Gefahr durch Phishing im Homeoffice am h\u00f6chsten ist, kommen die meisten Mails in den privaten Accounts der Nutzer an. Deutschlandweit haben dies 31 Prozent der Befragten angegeben. Auch im B\u00fcro und im Homeoffice ist das Risiko durch betr\u00fcgerische Mails hoch. Dabei macht die Studie \u201eCybersicherheit in Zahlen\u201c deutlich: Das tats\u00e4chliche Risiko ist im Homeoffice regional verschieden. In Bremen (14,3 Prozent), Berlin (13,9 Prozent) und Hamburg (11,9 Prozent) haben Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer das h\u00f6chste Risiko, eine Phishing-Mail im Homeoffice zu erhalten.<br>&nbsp;<br>Diese exklusiven Zahlen zur Phishing-Gefahr in Deutschland sind nur ein kleiner Einblick in das Magazin \u201eCybersicherheit in Zahlen\u201c von G DATA, brand eins und Statista. Neben einer gro\u00dfangelegten Arbeitnehmerumfrage fasst das Magazin die wichtigsten Daten zum Stand der Cybersicherheit zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neuer Index zur Cybersicherheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Teil des Magazins ist auch der neue G DATA Index Cybersicherheit. Dieser macht deutlich: Ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung sch\u00e4tzt die IT-Sicherheit hoch ein. Bei der Beurteilung der Schutzma\u00dfnahmen im privaten und beruflichen Umfeld liegt der Index bei 74,3 Punkten von maximal 100. Die Kehrseite der Medaille: Beim Wissen um das Thema sowie der Risikoeinsch\u00e4tzung sind die Werte deutlich schlechter \u2013 Wissen: 53,3 Punkte, Risiko: 47,5. Somit ergibt sich ein Gesamtindex von 58,4. Es gibt also noch deutlich Luft nach oben.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere zentrale Ergebnisse der Umfrage:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Kompetenz in der IT-Sicherheit unterscheidet sich deutlich, je nachdem, in welcher Branche das Unternehmen der oder des Befragten t\u00e4tig ist:<\/li><li>Branchen mit hoher Kompetenz: Telekommunikation und IT (64,6 Prozent), Forschung und Technik (57,3 Prozent) und Internet (52,6 Prozent).<\/li><li>Branchen mit geringerer Kompetenz: Gesundheit und Soziales (24,3 Prozent), \u00f6ffentlicher Dienst (27,2 Prozent), Dienstleistungen (Personal, Call Center) (28,8 Prozent).<\/li><li>Bei dem Thema Sicherheits- und Schutzma\u00dfnahmen ist noch viel Luft nach oben: Nur 38,9 Prozent nutzen sichere, einzigartige Passw\u00f6rter; 28,9 Prozent setzen ein kostenpflichtiges Antiviren-Programm ein und nur 44,4 Prozent sichern regelm\u00e4\u00dfig ihre Daten.<\/li><li>Das Sicherheitsgef\u00fchl ist im beruflichen Umfeld deutlich h\u00f6her als im privaten Bereich. Die Einsch\u00e4tzung h\u00e4ngt stark von der Kompetenz der Befragten ab. So sch\u00e4tzen Befragte mit einer sehr hohen Kompetenz die IT-Sicherheit im beruflichen Umfeld mit fast 58 Prozent als sehr gut ein. Bei den Menschen mit geringer Kompetenz sch\u00e4tzen nur 35,5 Prozent das Sicherheitsgef\u00fchl als sehr gut ein.<\/li><li>Bei dem Thema IT-Sicherheit gilt der Grundsatz: Wenig Aufwand und Zeit sowie eine L\u00f6sung f\u00fcr alle Ger\u00e4te. Gleichzeitig will sich ein Gro\u00dfteil der Befragten selbst um den Schutz der Ger\u00e4te k\u00fcmmern (56,8 Prozent).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Aktuelle Zahlen aus der Welt der IT-Sicherheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Umfrage enth\u00e4lt das Magazin die spannendsten Zahlen zum Thema IT-Sicherheit und dient als breit aufgestelltes Nachschlagewerk zu dem Thema Cybersicherheit:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>So ist die Zahl der bekannten Schwachstellen und Anf\u00e4lligkeiten (CVE) seit Beginn der Dokumentation im Jahr 1999 um 1.856 Prozent gestiegen.<\/li><li>Wie gro\u00df das Cyber-Risiko ist, zeigt der rasante Anstieg von L\u00f6segeldzahlungen in Europa. Alleine im vergangenen Jahr zahlten Opfer von Ransomware-Attacken 356,4 Millionen Euro L\u00f6segeld in Kryptow\u00e4hrungen.<\/li><li>Dabei wird ein Gro\u00dfteil der Cyberattacken in Deutschland nicht angezeigt. Der Hauptgrund daf\u00fcr: Die fehlende Aussicht auf Ermittlungserfolg. 72 Prozent der Befragten \u00e4u\u00dferten diese Meinung. Hinzu kommt noch die Unwissenheit, wer f\u00fcr Cyberangriffe zust\u00e4ndig ist.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>\u201eDie Bedrohung der Cyberangriffe ist real. H\u00f6chste Zeit, dass wir anfangen, das Thema IT-Sicherheit ernst zu nehmen\u201c, sagt Susanne Risch, Chefredakteurin, brand eins \/ Corporate Publishing. \u201eJe besser wir uns im Thema auskennen, desto geringer sind die Gefahren. Zusammen mit Statista und G DATA haben wir deshalb Zahlen, Daten und Fakten aus aller Welt und allen Wissensbereichen zusammengetragen \u2013 und ein pralles Lesepaket geschn\u00fcrt, das wir ab jetzt jedes Jahr aktualisieren. Cybersicherheit zum Wundern, Staunen und Weitererz\u00e4hlen.\u201c<br><br>\u201eDieses Heft will Leser und Leserinnen mit Umfragen, Statistiken und Artikeln zu den wichtigsten Herausforderungen der IT-Sicherheit anregen, sich auf die Vielfalt des Themas einzulassen\u201c, sagt Andreas L\u00fcning, Mitgr\u00fcnder und Vorstand von G DATA CyberDefense. \u201eWir verzichten auf Schauergeschichten und erhobene Zeigefinger, denn Angst oder das Gef\u00fchl der \u00dcberforderung bringen niemanden weiter. Im Gegenteil: Sicherheit ist machbar!\u201c<br><br>\u201eCybersicherheit in Zahlen\u201c zeichnet sich durch eine hohe Informationsdichte und besondere methodische Tiefe aus: Als Datenspezialisten haben die Researcher und Marktforscher von Statista Zahlen, Daten und Fakten aus mehr als 300 Statistiken zu einem einzigartigen Gesamtwert zusammengef\u00fchrt. Mehr als 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland wurden im Rahmen einer repr\u00e4sentativen Online-Studie zur Cybersicherheit im beruflichen und privaten Kontext befragt. Die Experten von Statista haben die Befragung eng begleitet und k\u00f6nnen dank einer Stichprobengr\u00f6\u00dfe, die weit \u00fcber dem branchen\u00fcblichen Standard liegt, belastbare und valide Marktforschungsergebnisse im Heft \u201eCybersicherheit in Zahlen\u201c pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das vollst\u00e4ndige Heft \u201eCybersicherheit in Zahlen\u201c steht <a href=\"https:\/\/www.gdata.de\/cybersicherheit-in-zahlen?utm_medium=pr&amp;utm_source=gdata&amp;utm_campaign=cybersicherheit-in-zahlen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier zum kostenlosen Download<\/a> bereit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer Umfrage von G Data, Statistica und brand eins sind Menschen, die in Home Offices arbeiten, besonders anf\u00e4llig f\u00fcr Phishing Mails. 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