{"id":19596,"date":"2021-09-17T11:46:00","date_gmt":"2021-09-17T09:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=19596"},"modified":"2021-09-22T11:04:50","modified_gmt":"2021-09-22T09:04:50","slug":"cloud-ermoeglicht-dem-mittelstand-konzentration-auf-sein-kerngeschaeft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=19596","title":{"rendered":"Cloud erm\u00f6glicht dem Mittelstand Konzentration auf sein Kerngesch\u00e4ft"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.inexio.net\/\">Udo Martin, Key Account Manager, Deutsche Glasfaser Business<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt drei externe, nicht technologiegetriebene Faktoren, die dazu f\u00fchren, dass gerade immer mehr kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen (KMU) ihre IT nicht mehr selbst betreiben k\u00f6nnen: die Lizenzmodelle von Software-Anbietern, Compliance-Anforderungen und der Fachkr\u00e4ftemangel. Die Auslagerung der IT in die Cloud l\u00f6st diese Herausforderungen und erlaubt den Unternehmen, sich auf ihr Kerngesch\u00e4ft zu konzentrieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/inexioDGF_Fachbeitrag-sysbus_Cloud.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/inexioDGF_Fachbeitrag-sysbus_Cloud-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19598\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/inexioDGF_Fachbeitrag-sysbus_Cloud-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/inexioDGF_Fachbeitrag-sysbus_Cloud-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/inexioDGF_Fachbeitrag-sysbus_Cloud-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/inexioDGF_Fachbeitrag-sysbus_Cloud-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/inexioDGF_Fachbeitrag-sysbus_Cloud-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/inexioDGF_Fachbeitrag-sysbus_Cloud-1320x743.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Bild: inexio Deutsche Glasfaser Business <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die Anbieter vor allem g\u00e4ngiger Standardsoftware, sei es f\u00fcr die B\u00fcrokommunikation, die Warenwirtschaft oder kreative, gestalterische Dienstleistungen, entwickeln ihre Lizenzmodelle ganz klar in Richtung Software as a Service aus der Cloud. KMU werden so gezwungen, sich mit dem Thema Cloud auseinanderzusetzen. Es ist notwendig, diese Entwicklung mitzugehen, gerade wenn sie Kunden aus dem Konzernumfeld haben und bestimmte Anwendungen damit gesetzt sind. Die wirkliche IT-Herausforderung f\u00fcr die Unternehmen entsteht aber nicht durch die ver\u00e4nderten Lizenzmodelle der Software-Anbieter, sondern durch Legacy-Anwendungen, die sie f\u00fcr ihre Kerngesch\u00e4ftsprozesse im Einsatz haben. Diese werden nicht unbedingt in einem Cloud-Ansatz weiterentwickelt, beispielsweise im CAD-Umfeld, oder k\u00f6nnen nicht einfach virtualisiert werden, wie etwa Immobilien-Software auf Basis von Oracle-Datenbanken. Diese Spezialf\u00e4lle sind die Bremse f\u00fcr eine einfache, homogene Auslagerung in ein \u201ePlatform as a Service\u201c-Angebot.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hybriden Outsourcing-Ansatz w\u00e4hlen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Auswahl des passenden Dienstleisters kommt es daher darauf an, einen Anbieter zu finden, der einen hybriden Ansatz erm\u00f6glicht. Das bedeutet, es steht einerseits eine virtuelle Plattform zur Verf\u00fcgung, die den gesamten Cloud-Stack abbildet von Infrastructure as a Service (IaaS), \u00fcber Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS) bis zu Desktop as a Service (DaaS). Server zum Beispiel k\u00f6nnen dann virtualisiert werden. Das entlastet nicht nur direkt die IT-Abteilung des Unternehmens, sondern f\u00fchrt auch zu Vorteilen im Facility Management, denn bauliche Aspekte wie Brandschutz, Elektrik und Klimatisierung m\u00fcssen nicht mehr nachgehalten werden. Dazu kommt andererseits ein Colocation-Angebot, \u00fcber das die Spezialanwendungen gehostet werden, sodass die Datenhoheit beim Kunden verbleibt. Bei der Providerauswahl sollten die Unternehmen auf regionale Rechenzentren achten, f\u00fcr kurze Wege und einfache Prozesse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Standorte \u00fcber Glasfaser vernetzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn KMU das Outsourcing der IT ins Auge fassen, sollte im ersten Schritt allerdings auf die Standortvernetzung geschaut werden. Um die Services im Rechenzentrum richtig nutzen zu k\u00f6nnen, ist eine Anbindung mit hohen Bandbreiten von zentraler Bedeutung. Die ma\u00dfgebende Kennzahl f\u00fcr die Leistungsf\u00e4higkeit eines Anschlusses ist dabei im Unternehmensumfeld vor allem der Upload. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen keine Filme streamen, sondern Anwendungen nutzen und auf Unternehmensdaten in der Cloud zugreifen. Glasfaser ist insofern die einzig zukunftssichere Technologie f\u00fcr solche Anbindungen, da sie im Vergleich zu DSL weniger st\u00f6ranf\u00e4llig ist und die \u00dcbertragung selbst hoher Datenraten im Up- und Download stabil und hochverf\u00fcgbar sicherstellt. Einen Anbieter zu w\u00e4hlen, der Netzwerkdienste und Rechenzentrumsleistungen aus einer Hand zur Verf\u00fcgung stellen kann, ist f\u00fcr KMU aus administrativer Sicht von Vorteil, denn das bedeutet idealerweise einen Ansprechpartner und eine Rechnung.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>Compliance-H\u00fcrden \u00fcberwinden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Standortvernetzung \u00fcber eine moderne und verl\u00e4ssliche Netzwerkinfrastruktur abzubilden, nutzt auch der Daten- und Informationssicherheit. Im Hinblick auf die Sicherheit steigen die Compliance-Anforderungen an Unternehmen aller Gr\u00f6\u00dfen immer weiter. Bei der Datensicherheit setzt das IT-Grundschutz-Kompendium des BSI (Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik) die Standards. F\u00fcr die Informationssicherheit ist es das Standard-Datenschutzmodell (SDM), das von den Datenschutzbeauftragten bei Bund und L\u00e4ndern in einer Unterarbeitsgruppe der Datenschutzkonferenz (DSK) entwickelt wird. Das SDM \u00fcberf\u00fchrt die rechtlichen Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in technische und organisatorische Ma\u00dfnahmen mit deren Hilfe Unternehmen die rechtskonforme Verarbeitung personenbezogener Daten sicherstellen k\u00f6nnen. Weitere Vorgaben folgen aus branchenspezifischen gesetzlichen Vorgaben wie etwa dem Sozialgesetzbuch f\u00fcr den Gesundheitsbereich, zu dem neben Kliniken und Arztpraxen auch Sozialstationen und Pflegedienste geh\u00f6ren. Alle Anforderungen zusammen stellen gerade f\u00fcr KMU mittlerweile fast un\u00fcberwindbare H\u00fcrden da, um IT-Infrastruktur weiter \u201eon premise\u201c betreiben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wettbewerb um Fachkr\u00e4fte vermeiden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Pflegebereich ist eines der besten Beispiele f\u00fcr den dritten, nicht technologiegetriebenen Faktor, der KMU den IT-Betrieb erschwert, den Fachkr\u00e4ftemangel. Laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft in K\u00f6ln bewegte sich die Versorgungsl\u00fccke im Pflegebereich bereits im vergangenen Jahr auf die Zahl von 500.000 fehlenden Kr\u00e4ften zu. Ein ambulanter Pflegedienst hat also bereits eine gro\u00dfe Herausforderung, Fachkr\u00e4fte zu finden, um sein Kerngesch\u00e4ft zu betreiben, n\u00e4mlich seine Patienten zu versorgen. Das gilt gerade in l\u00e4ndlichen Regionen, in denen dieser Versorgung angesichts von schlie\u00dfenden Kliniken und ebenfalls fehlenden \u00c4rzten zugleich immer mehr Bedeutung zukommt. Will ein solches Unternehmen seine IT weiterhin komplett selbst betreiben, muss es in einen weiteren harten Wettbewerb um Fachkr\u00e4fte eintreten. Laut Bitkom waren Ende 2020 rund 86.000 IT-Stellen unbesetzt. Besonders gesucht sind dabei gerade IT-Administratoren. Lagert das Unternehmen die IT aus, kann es bei einem Provider, der auch Managed Services anbietet, die Systemverwaltung abgeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Outsourcing der IT ins Rechenzentrum und die Cloud l\u00f6st aktuelle Herausforderungen f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen im IT-Betrieb. Standardsoftware kann in neuster Version weitergenutzt werden, ohne Spezialanwendungen aufgeben zu m\u00fcssen. Wesentliche Aufgaben f\u00fcr die Einhaltung von Compliance-Anforderungen werden an den Dienstleister mit ausgelagert. Das Unternehmen kann seine Ressourcen darauf konzentrieren, Fachkr\u00e4fte zu finden und zu binden, die f\u00fcr das Kerngesch\u00e4ft notwendig sind. Sind IT-Fachkr\u00e4fte vorhanden, k\u00f6nnen diese sich darauf konzentrieren, die Digitalisierung des Unternehmens in seinen Gesch\u00e4ftsprozessen voranzutreiben. F\u00fchrt dies zu Wachstum, ist das Unternehmen auch in dieser Hinsicht in der Cloud am besten aufgehoben, denn die Kapazit\u00e4ten k\u00f6nnen einfach skaliert und an den Bedarf angepasst werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt drei externe, nicht technologiegetriebene Faktoren, die dazu f\u00fchren, dass gerade immer mehr kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen (KMU) ihre IT nicht mehr selbst betreiben k\u00f6nnen: die Lizenzmodelle von Software-Anbietern, Compliance-Anforderungen und der Fachkr\u00e4ftemangel. 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