{"id":19339,"date":"2021-08-03T11:48:00","date_gmt":"2021-08-03T09:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=19339"},"modified":"2021-07-27T10:57:03","modified_gmt":"2021-07-27T08:57:03","slug":"engpaesse-im-netzwerk-vermeiden-durch-den-einsatz-von-performance-management-tools","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=19339","title":{"rendered":"Engp\u00e4sse im Netzwerk vermeiden durch den Einsatz von Performance Management Tools"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/eramon.de\/de\/\">Florian Sch\u00f6nknecht, Head of Operations bei der Eramon GmbH<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vorz\u00fcge der Digitalisierung k\u00f6nnen selbst die sch\u00e4rfsten Kritiker und Analog-Nostalgiker nicht von der Hand weisen. Zwar hat sich der Produktivit\u00e4tsgewinn seit der Jahrtausendwende merklich verlangsamt (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.oecd-ilibrary.org\/sites\/5713bd7d-en\/index.html?itemId=\/content\/component\/5713bd7d-en\">OECD Studie<\/a>), doch die Forscher f\u00fchren diesen Effekt auf mangelndes Wissen und einen z\u00f6gerlichen Einsatz von neuesten Entwicklungen der IT-Industrie zur\u00fcck. Gleichzeitig zeigt die Studie aber auch, dass diejenigen Firmen, die sich um eine stetige Aktualisierung der eingesetzten Technik bem\u00fchen und ihre Mitarbeiter konsequent weiterbilden, weiterhin gro\u00dfe Steigerungen der Produktivit\u00e4t pro geleisteter Arbeitsstunde  verzeichnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Florian-Scho\u0308nknecht-ERAMON-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"659\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Florian-Scho\u0308nknecht-ERAMON-1024x659.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19340\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Florian-Scho\u0308nknecht-ERAMON-1024x659.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Florian-Scho\u0308nknecht-ERAMON-300x193.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Florian-Scho\u0308nknecht-ERAMON-768x494.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Florian-Scho\u0308nknecht-ERAMON-1536x988.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Florian-Scho\u0308nknecht-ERAMON-2048x1317.jpg 2048w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Florian-Scho\u0308nknecht-ERAMON-1320x849.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Bild: Eramon GmbH<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Wenn es um Produktivit\u00e4t und Effizienz geht, sind Mitarbeiter jedoch nicht der einzige begrenzende Faktor. Oft ist es die Technik, die streikt und den Arbeitsfluss gleich einem Flaschenhals verlangsamt oder gar zum Erliegen bringt. Einer der Hauptgr\u00fcnde hierf\u00fcr ist ein wuchernder Tool-Dschungel und fehlende Transparenz des gesamten IT-\u00d6kosystems im eigenen Betrieb.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorhandene Ressourcen bestm\u00f6glich nutzen und \u00dcberlastungen vermeiden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das alleinige Bereitstellen einer modernen IT-Infrastruktur ist lediglich die halbe Miete. Sie muss sinnvoll konzipiert und fachgerecht verwaltet werden, um Arbeitsprozesse zu beschleunigen und Engp\u00e4sse durch Belastungsspitzen zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer hybriden IT-Welt, die durch eine zunehmende Datenmigration in die Cloud (Private und Public) immer weitere Datenschichten anh\u00e4uft, wird es f\u00fcr Firmen zunehmend schwieriger, den \u00dcberblick \u00fcber alle IT-Assets und deren Auslastung im Auge zu behalten.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend das Firmennetz zu Sto\u00dfzeiten unter der enormen Datenlast \u00e4chzt und am Rande des Zusammenbruchs steht, gibt es \u00fcber den gesamten Tag verteilt auch reichlich Leerlauf. Der findige Beobachter erkennt sofort die vermeintlich einfache L\u00f6sung des Problems: Wenn man den Datenverkehr gleichm\u00e4\u00dfig \u00fcber den Tag verteilt, kommt es bei gleichbleibender Infrastruktur zu weniger Engp\u00e4ssen in den Leitungen; die Netzwerkperformance geht nicht in die Knie und \u00fcberlastungsbedingte Ausf\u00e4lle k\u00f6nnen vermieden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die L\u00f6sung klingt so logisch wie einleuchtend, ist nur in der Realit\u00e4t schlicht unm\u00f6glich zu organisieren. Kommt jetzt auch noch fehlende Information \u00fcber den fortlaufenden Auslastungsstatus der im Tagesbetrieb genutzten Infrastruktur (wie beispielsweise der WAN-Verbindungen) dazu, ist die Frustration vorprogrammiert. Die Tatsache, dass viele Firmen sich zus\u00e4tzliche Kapazit\u00e4ten von externen Anbietern zukaufen m\u00fcssen (Server, Leitungen, Rechenleistung), macht eine transparente \u00dcbersicht ohne Hilfsmittel noch komplizierter und stellt die IT-Verantwortlichen vor eine t\u00e4gliche Herkulesaufgabe. Doch selbst der griechische Halbgott war nicht in der Lage, den Augiasstall ohne Hilfsmittel an einem Tag auszumisten. Er bediente sich des \u201eTools\u201c der Flussumleitung und automatisierte kurzerhand die l\u00e4stige und zeitintensive Handarbeit. Herkules war nat\u00fcrlich kein Pionier der digitalen Automatisierung. Die antike Sage veranschaulicht jedoch den unsch\u00e4tzbaren Wert des Einsatzes zielf\u00fchrender Hilfsmittel zur Bew\u00e4ltigung zeitraubender Aufgaben. So kann die IT-Abteilung auch zum Zweck der \u00dcberwachung von Netzwerkperformance sowie beim Capacity-Planning auf durchdachte und erprobte Tools zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>Daten aus dem t\u00e4glichen Betrieb analysieren, um Engp\u00e4sse vorhersehen zu k\u00f6nnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um eine m\u00f6glichst genaue Prognose der Netzwerkauslastung zu erhalten, muss man zun\u00e4chst in die Vergangenheit blicken, um aus den gesammelten Daten die zuk\u00fcnftigen Engp\u00e4sse antizipieren zu k\u00f6nnen. Die Ermittlung von Schwellwerten, wie des durchschnittlichen, maximalen oder minimalen Traffics, wird als Baselining f\u00fcr Netzwerkger\u00e4te bezeichnet und liefert der IT-Abteilung wertvolle Erkenntnisse \u00fcber das regul\u00e4re Verhalten im Netzwerk.&nbsp; Mit Hilfe von Trendanalysen lassen sich darauf aufbauend Abweichungen zu den Baseline-Werten prognostizieren. Auf diese Weise k\u00f6nnen bestehende und sich bereits abzeichnende Probleme im Netzwerkverkehr erkannt und ihnen entgegengewirkt werden. Neben dem Capacity-Planning erm\u00f6glicht das Performance Management einen \u00dcberblick der aktuellen Auslastung bestehender Netzwerkressourcen und dadurch eine schnelle Reaktion auf Alarme bevor die Grenze der Funktionsf\u00e4higkeit \u00fcberschritten ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcberwachung, Analyse und Planung in einer zentralen Anwendung vereinen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele Firmen haben \u00fcber die Jahre einen bunten Strau\u00df an Tools und Hardware in ihrer IT-Infrastruktur angesammelt. Die meisten davon arbeiten unter Anwendung ihrer eigenen Logik. Ihre Datenbasis ist oft mit den anderen Tools im Unternehmen inkompatibel, was jeweils eine gesonderte Bearbeitung notwendig und das gesamte Netzwerk-Management zu einer zeitfressenden Aufgabe f\u00fcr die IT-Spezialisten macht. Fault Management, Configuration Management, Accounting Management, Performance Management und Security Management sind alles Komponenten der gleichen Disziplin und f\u00fcr eine reibungslose Netzwerkperformance entscheidend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Implementierung einer ausgereiften Netzwerk-Management-L\u00f6sung ist daher ein doppelter Gewinn f\u00fcr jedes Unternehmen, das in die Optimierung seiner digitalen Prozesse investieren will. Zum einen bietet sie der IT-Abteilung eine zentrale \u00dcbersicht auf den Netzwerkstatus und die damit verbundenen Endger\u00e4te. Das spart den teuren Technikern im Haus viel Zeit, die sie mit der Bearbeitung komplexer Einzelfallbetrachtungen deutlich besser einsetzen k\u00f6nnen. Zum anderen beschleunigt ein Netzwerk-Management-Tool die t\u00e4gliche Arbeit aller Mitarbeiter, indem es eine optimale Lastenverteilung im Firmennetz unterst\u00fctzt. Das spart nicht nur Zeit, sondern tr\u00e4gt auch erheblich zur Frustreduktion in der Belegschaft bei. Es gibt nur wenige Dinge im B\u00fcro, die nervt\u00f6tender sind, als eine Unterbrechung des Arbeitsflusses durch eine schlechte Netzwerkperformance. Besonders in dem Wissen, dass eine L\u00f6sung daf\u00fcr verf\u00fcgbar w\u00e4re.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vorz\u00fcge der Digitalisierung k\u00f6nnen selbst die sch\u00e4rfsten Kritiker und Analog-Nostalgiker nicht von der Hand weisen. Zwar hat sich der Produktivit\u00e4tsgewinn seit der Jahrtausendwende merklich verlangsamt (Quelle: OECD Studie), doch die Forscher f\u00fchren diesen Effekt auf mangelndes Wissen und einen z\u00f6gerlichen Einsatz von neuesten Entwicklungen der IT-Industrie zur\u00fcck. Gleichzeitig zeigt die Studie aber auch, dass diejenigen Firmen, die sich um eine stetige Aktualisierung der eingesetzten Technik bem\u00fchen und ihre Mitarbeiter konsequent weiterbilden, weiterhin gro\u00dfe Steigerungen der Produktivit\u00e4t pro geleisteter Arbeitsstunde  verzeichnen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":19340,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[8,274],"tags":[5262,15071,6260,15072,1898],"class_list":["post-19339","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-infrastructure","tag-digitalisierung","tag-eramon","tag-management","tag-performance-management","tag-ressourcen"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19339","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19339"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19339\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19341,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19339\/revisions\/19341"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/19340"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19339"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19339"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19339"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}