{"id":18851,"date":"2021-05-11T11:31:00","date_gmt":"2021-05-11T09:31:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=18851"},"modified":"2021-05-04T10:50:45","modified_gmt":"2021-05-04T08:50:45","slug":"smart-home-wie-iot-neue-geschaeftsmodelle-formt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=18851","title":{"rendered":"Smart Home: Wie IoT neue Gesch\u00e4ftsmodelle formt"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.softwareag.com\/de_de.html\">Bernd Gross, CTO der Software AG<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Die Temperatur regelt sich automatisch. Per Sprachbefehl l\u00e4sst sich das Licht dimmen. Die Bew\u00e4sserung der Pflanzen im Garten erfolgt wie von Geisterhand. Die Digitalisierung erfasst alle unsere Lebensbereiche \u2013 auch das Wohnen. Smart Homes sind auf dem Vormarsch. Allein in Europa soll die Zahl der \u201eintelligenten Haushalte\u201c von zuletzt 44 Millionen auf mehr als 97 Millionen im Jahr 2025 ansteigen, wie das Online-Portal <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/infografik\/23403\/geschaetzte-anzahl-der-smart-homes\/\">Statista<\/a> sch\u00e4tzt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bernd-Gross_2020-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bernd-Gross_2020-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18852\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bernd-Gross_2020-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bernd-Gross_2020-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bernd-Gross_2020-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bernd-Gross_2020-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bernd-Gross_2020-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Bernd-Gross_2020-1320x880.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Das Potenzial, das sich aus dem Einzug von IoT in die eigenen vier W\u00e4nde ergibt, ist gewaltig. Schlie\u00dflich bleiben viele der heutigen Smart Homes noch hinter den M\u00f6glichkeiten zur\u00fcck, die sich grunds\u00e4tzlich bieten. Smart Homes k\u00f6nnen barrierefreies Leben erm\u00f6glichen, einen Beitrag zu mehr Sicherheit und zur Optimierung des Energieverbrauchs leisten. Das Smart Home kann sich jedoch auch mit zahlreichen weiteren Dienstleistern und ihren Services vernetzen, die es so wom\u00f6glich heute noch nicht einmal gibt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Griesser \u2013 wie ein Traditionsunternehmen IoT-L\u00f6sungen entwickelt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel, wie leicht es auch etablierten Traditionsunternehmen gelingen kann, daran zu partizipieren, liefert das Unternehmen Griesser. Seit 1882 dominieren die Schweizer als Hersteller von Sonnenschutzeinrichtungen ihr Marktsegment \u2013 mit langlebigen Produkten, zuverl\u00e4ssigem Kundenservice und hoher Qualit\u00e4t, kurzum: Mit dem traditionellen Leistungsversprechen der klassischen Produktions- und Handelswelt. Doch was sah das Familienunternehmen mit seinen 1300 Besch\u00e4ftigten weltweit? Die Anspr\u00fcche ihrer Kunden wandelte sich, der Bedarf an innovativen neuen L\u00f6sungen wuchs und Griesser konnte nicht in der Weise von den vorhandenen Kundendaten profitieren, wie es notwendig gewesen w\u00e4re, um aus ihnen tiefer gehende Erkenntnisse f\u00fcr das eigene Produktportfolio oder die Weiterentwicklung des eigenen Angebotes zu ziehen. Daher setzte Griesser auf einen technologischen Dreiklang von Integration, dem Management offener Schnittstellen (API) und leistungsstarker Cloud-basierter IoT-Plattform.<\/p>\n\n\n\n<p>Um n\u00e4mlich erfolgreiche IoT-Anwendungen f\u00fcr einen \u201eConnected World\u201c zu entwickeln, m\u00fcssen etablierte Unternehmen selbst zun\u00e4chst einmal zum \u201eConnected Enterprise\u201c werden \u2013 also ihre internen Datensilos einrei\u00dfen, abteilungs\u00fcbergreifende Prozesse etablieren und die komplexe, \u00fcber Jahre gewachsene Anwendungslandschaft neu ordnen. Ist dieses Ziel erreicht, lassen sich \u00fcber das API-Management weitere Datenquellen hinzuziehen und Datens\u00e4tze system\u00fcbergreifend nutzen. Je mehr Datenquellen das Unternehmen nutzen kann, desto leichter f\u00e4llt es ihm, eine 360-Grad-Sicht auf seine Kunden zu etablieren, deren Erlebnisse zu verbessern und innovative L\u00f6sungen auf den Weg zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>Mit IoT gegen Hagelst\u00fcrme<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Griesser erkannte so das Problem von Hagelst\u00fcrmen, die immer wieder zu Sch\u00e4den an den Jalousien f\u00fchrten. Die Schweizer nutzten daher Daten des Schweizer Wetterdienstes Meteo Swiss und lie\u00dfen die Daten automatisiert \u00fcber eine IoT-Plattform auswerten. Erkennt die Daten-Analyse einen heraufziehenden Hagelsturm, l\u00f6st dies einen IoT-Alarm aus, der an die in den Jalousien verbauten Edge-Devices gesendet wird. Die Devices sorgen dann wiederum daf\u00fcr, dass die Jalousien eingefahren werden. So lassen sich m\u00f6gliche Hagelsch\u00e4den vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nur ein Beispiel von vielen. Auf \u00e4hnliche Weise lie\u00dfen sich auch Predictive Maintenance \u2013 also intelligente Wartungsl\u00f6sungen \u2013 entwickeln. Fortlaufend k\u00f6nnen Sensoren dabei Daten sammeln, die Aufschluss \u00fcber den Zustand der Jalousie oder letztlich auch auf jede andere Installation im Haushalt geben. Durch den Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz und Machine Learning lassen sich auf dieser Grundlage fr\u00fchzeitig Vorhersagen treffen, wann eine \u00dcberholung oder Wartung notwendig ist. Anhand von Schwingungen in der Motorsteuerung einer Jalousie lie\u00dfe sich beispielsweise ein drohender Ausfall vorhersagen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neue Gesch\u00e4ftsmodelle durch IoT<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese L\u00f6sungen zeigen zweierlei sehr gut: Zum einen l\u00e4sst sich der Einsatz von IoT mit den richtigen Tools und Plattformen, die eine einfache Skalierbarkeit erm\u00f6glichen, sehr schnell und flexibel gestalten. Zum anderen er\u00f6ffnen diese IoT-L\u00f6sungen den Unternehmen die M\u00f6glichkeit, das eigene Gesch\u00e4ftsmodell v\u00f6llig neu zu denken. Darin liegt der eigentliche Charme dieser Technologie. Das Angebot von IoT-gest\u00fctztem Predictive Maintenance bedeutet den Wandel der Hersteller zu Dienstleistern. Statt einmalig ein Produkt an den Kunden zu verkaufen und auf einen Anruf zu warten, dass irgendetwas zu warten oder zu reparieren sei, lassen sich Abo-Modelle f\u00fcr Service-Leistungen aufsetzen. IoT schafft also einen Mehrwert, der die Kundenzufriedenheit erh\u00f6ht und zugleich signifikant zur Stabilisierung der Ums\u00e4tze eines Unternehmens beitragen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Fantasie im Bereich von Smart Home sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Wo messbare Daten vorhanden sind, lassen sich auch IoT-L\u00f6sungen etablieren. Und wo IoT-L\u00f6sung implementiert sind, k\u00f6nnen Drittanbieter wom\u00f6glich durch die Daten der IoT-Devices nochmals neue, eigene L\u00f6sungen und Gesch\u00e4ftsmodelle entwickeln. Alles was es daf\u00fcr braucht, ist die Bereitschaft zum Austausch und zum Vernetzen. Die neue Datenwelt, vor der wir stehen, ist getrieben von Kooperation \u2013 IoT-Plattformen liefern uns daf\u00fcr die passende Infrastruktur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Temperatur regelt sich automatisch. Per Sprachbefehl l\u00e4sst sich das Licht dimmen. Die Bew\u00e4sserung der Pflanzen im Garten erfolgt wie von Geisterhand. Die Digitalisierung erfasst alle unsere Lebensbereiche \u2013 auch das Wohnen. Smart Homes sind auf dem Vormarsch. Allein in Europa soll die Zahl der \u201eintelligenten Haushalte\u201c von zuletzt 44 Millionen auf mehr als 97 Millionen im Jahr 2025 ansteigen, wie das Online-Portal Statista sch\u00e4tzt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":18852,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[8,3831],"tags":[4185,9161,14850,2467,5492,14851],"class_list":["post-18851","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-m2miot","tag-api","tag-connected-world","tag-griesser","tag-smart-home","tag-software-ag","tag-sonnenschutz"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18851"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18851\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18854,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18851\/revisions\/18854"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/18852"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}