{"id":18824,"date":"2021-05-06T11:00:00","date_gmt":"2021-05-06T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=18824"},"modified":"2021-05-03T11:07:42","modified_gmt":"2021-05-03T09:07:42","slug":"ohne-die-mitarbeiter-keine-nachhaltige-transformation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=18824","title":{"rendered":"Ohne die Mitarbeiter keine nachhaltige Transformation"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.softwareone.com\/de-at\/\">Daniel Gemke, Service Lead Austria bei SoftwareONE<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kunst bei einem Adoption und Changemanagement-Prozess besteht darin, alle Mitarbeiter, die unterschiedliche Arbeitsweisen, Bed\u00fcrfnisse, F\u00e4higkeiten und Kennnisse haben, mitzunehmen und mitzurei\u00dfen. Diesen Effekt verspricht ein durchdachtes Adoption &amp; Change Management (ACM) \u2013 vorausgesetzt es ist individuell an die kulturelle Gegebenheiten des Unternehmens angepasst und wird schrittweise umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Portraet_Daniel-Gemke.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"927\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Portraet_Daniel-Gemke-1024x927.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18825\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Portraet_Daniel-Gemke-1024x927.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Portraet_Daniel-Gemke-300x271.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Portraet_Daniel-Gemke-768x695.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Portraet_Daniel-Gemke-1536x1390.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Portraet_Daniel-Gemke-2048x1853.jpg 2048w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Portraet_Daniel-Gemke-1320x1195.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Daniel Gemke, Service Lead Austria, SoftwareONE (Quelle: SoftwareONE)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die Corona-Pandemie hat den Digitalisierungsschub enorm beschleunigt: Viele Unternehmen haben von jetzt auf gleich ihre Mitarbeiter ins Home Office geschickt, ohne vorher die technischen Voraussetzungen schaffen zu k\u00f6nnen. Seitdem hat sich viel getan. Dennoch k\u00e4mpfen viele der Heimarbeiter noch mit Infrastruktur-Problemen. Die Internetbandbreite muss sich die ganze Familie teilen und am Arbeitsplatz neben dem Kinderzimmer ist konzentriertes Arbeiten schwierig. Zugleich besteht die Gefahr, dass Besch\u00e4ftigte sich immer weniger mit dem Unternehmen identifizieren, wenn sie nicht mehr vor Ort im B\u00fcro sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Herausforderungen, vor den Firmen und ihre Belegschaften stehen, sind typisch f\u00fcr das Umstellen auf Remote Work in der Corona-Krise. In \u00e4hnlicher Form treten sie jedoch auch bei jeder Ver\u00e4nderung auf, die ein Unternehmen anst\u00f6\u00dft. Es spielt daher nicht die entscheidende Rolle, mit was eine Firma mehr Umsatz, bessere Gesch\u00e4ftsergebnisse oder Neugesch\u00e4ft generieren will, sondern wie sie eine technologische, organisatorische oder personelle Neuerung angeht, begleitet und umsetzt. Strukturiert gelingt das mit Adoption &amp; Change Management (ACM), das sich auf den Menschen konzentriert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ablehnung in Akzeptanz umm\u00fcnzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Denn sobald intern die Implementierung beispielsweise von einer angepassten Abteilungsstruktur f\u00fcr neue Arbeitsfelder oder neue Workflows anl\u00e4uft, zeigen Menschen typische Verhaltensmuster. Sie sind zun\u00e4chst geschockt, was f\u00fcr eine Ver\u00e4nderung da auf sie zurollt. Soll etwa eine Software genutzt werden, von der die Mitarbeiter nicht verstehen, warum diese Ver\u00e4nderung umgesetzt wurde und von der nicht alle wichtigen Funktionen bekannt sind, sind sie zun\u00e4chst mal \u00fcberfordert, dann frustriert und schlie\u00dflich ineffizient, weil sie ihre Arbeit nicht so erledigen, wie sie eigentlich k\u00f6nnten. An dieser Stelle schlagen Schock und Skepsis in Ablehnung um. Zum Gegensteuern in Richtung Akzeptanz und selbstverst\u00e4ndlicher Nutzung des neuen Tools braucht es Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Ver\u00e4nderung, Trainings, Anleitungen und andere Methoden. Aber das allein gen\u00fcgt oft nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erfolgreiche Transformation setzt voraus, die Mitarbeiter dort abzuholen, wo sie stehen. Doch nur wer die Bed\u00fcrfnisse, W\u00fcnsche und \u00c4ngste des Personals erkennt, kann den Ver\u00e4nderungsprozess moderieren und dabei stets motivieren. Auf diesem Weg bleibt ein Unternehmen auf Kurs, das eine konstruktive Feedback-Kultur lebt. Das Ziel gibt sie sich selbst mit einer Change-Management-Strategie vor, die sie mit dem ACM umsetzt. Dieses definiert das Vorgehen auf den verschiedenen Ebenen, es umfasst aber auch Kommunikationspl\u00e4ne und eine Roadmap inklusive Meilensteine.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ACM-Konzept sollte pragmatisch sein und transparent aufzeigen, welche Ver\u00e4nderungen anstehen und wie sie sich auf den Einzelnen auswirken. Mit diesem Ansatz lassen sich die Risiken eines Change-Prozesses minimieren oder komplett umschiffen. Die Gefahr zu ignorieren, die vom schwindenden Vertrauen und fehlender Akzeptanz der Mitarbeiter in das Neue ausgeht, schl\u00e4gt negativ auf deren Produktivit\u00e4t und das Betriebsergebnis durch. Stimmen die Rahmenbedingungen nicht, wechseln engagierte und f\u00e4hige Fachkr\u00e4fte zur Konkurrenz. Diejenigen, die bleiben, behelfen sich bei ausbleibender technischer Unterst\u00fctzung selbst, indem sie Apps nutzen, die nicht compliant sind. In der Folge entsteht Schatten-IT, die in der Regel Sicherheitsl\u00fccken aufweist.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>Sukzessiver Wandel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt also genug Risiken, die ein Change-Projekt gef\u00e4hrden. Die Methoden, den Wandel erfolgreich zu gestalten, unterscheiden sich je nach Unternehmen, seiner Gr\u00f6\u00dfe und dem Transformationszweck oder -ziel. Jedes Change-Management-Projekt muss auf einen Betrieb individuell zugeschnitten sein, wobei sich ein schrittweises Vorgehen in den f\u00fcnf Phasen <em>\u201e<\/em>Preparing\u201c, \u201eSetting the stage\u201c, \u201eRecursion tree\u201c, Tornado\u201c und \u201eSustainable Growth\u201c bew\u00e4hrt hat. Wie lange die einzelnen ACM-Phasen dauern, h\u00e4ngt davon ab, wie umfassend die geplante Ver\u00e4nderung ist und wie viele Mitarbeiter und Abteilungen betroffen sind. Die Umsetzung kann in sechs oder zw\u00f6lf Monaten abgeschlossen sein, aber auch 24 oder 36 Monate dauern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SoftwareONE_5-Phasen-des-ACM.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"746\" height=\"426\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SoftwareONE_5-Phasen-des-ACM.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-18827\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SoftwareONE_5-Phasen-des-ACM.png 746w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SoftwareONE_5-Phasen-des-ACM-300x171.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 746px) 100vw, 746px\" \/><\/a><figcaption>Die f\u00fcnf Phasen des Adoption &amp; Change Managements \u2013 mit einem Add-on (Quelle: SoftwareONE)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Vorbereitung endet mit dem Setup des lokalen ACM-Teams, das mit dem ACM-Sponsor die Roadmap erstellt und die n\u00f6tige ACM Strukturen als Fundament f\u00fcr alle weitere ACM Aktivit\u00e4ten dient. Im zweiten Schritt bindet das ACM-Team F\u00fchrungskr\u00e4fte als Coaches ein, die den Transformationsprozess an die Mitarbeiter kommunizieren. Dazu sto\u00dfen noch die Champions, die als technische Spezialisten ihr Know-how einbringen. In der dritten Phase werden Kommunikations- und Trainingspl\u00e4ne entwickelt, um anschlie\u00dfend alle Mitarbeiter zu informieren, wann und wie es f\u00fcr sie losgeht. Zuerst testen Pilotgruppen das Neue im Alltag. Ihre Erfahrungen f\u00fchren meist dazu, die Technologie oder den Workflow anzupassen und zu verbessern, bevor es fl\u00e4chendeckend ausgerollt wird. \u00dcber Feedback-Schleifen wird das Procedere mehrfach wiederholt, wodurch Mitarbeiter aktiv mitmachen und so besser die Ver\u00e4nderung f\u00fcr ihren Alltag verinnerlichen. Wie weit die Belegschaft ist, zeigt der Blick auf die anfangs festgelegten Erfolgskriterien.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem professionellen ACM vermeiden es Unternehmen, anstehende Ver\u00e4nderungen an ihren Mitarbeitern vorbei zu organisieren. An der Belegschaft richten sich Strategien, Prozesse, Strukturen und diverse Pl\u00e4ne f\u00fcr alle Aufgaben und T\u00e4tigkeiten aus, die das ACM entwickelt, b\u00fcndelt und in f\u00fcnf Schritten umsetzt. F\u00fcr alle Phasen, vom Konzept bis zur Implementierung stehen externe ACM-Experten wie SoftwareONE parat, um Unternehmen bei ihrer Digitalisierung zu begleiten. Ein Change-Prozess kann schnell sehr fordernd werden \u2013 Unterst\u00fctzung von au\u00dfen steht mit wissenschaftlichen Methoden und umfassender Projekterfahrung bereit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kunst bei einem Adoption und Changemanagement-Prozess besteht darin, alle Mitarbeiter, die unterschiedliche Arbeitsweisen, Bed\u00fcrfnisse, F\u00e4higkeiten und Kennnisse haben, mitzunehmen und mitzurei\u00dfen. 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