{"id":18475,"date":"2021-03-26T11:55:00","date_gmt":"2021-03-26T10:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=18475"},"modified":"2021-03-22T10:06:09","modified_gmt":"2021-03-22T09:06:09","slug":"container-backup-von-der-option-zur-pflicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=18475","title":{"rendered":"Container-Backup: Von der Option zur Pflicht"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.veritas.com\/de\/de\">Patrick Englisch, Technical Sales Manager bei Veritas Technologies<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Virtualisierung z\u00e4hlt zu den Kernelementen des Cloud Computings. Sie l\u00e4sst das schnelle Aufsetzen stark skalierbarer IT-Dienste zu und bildet somit die Basis f\u00fcr Cloud-Services. G\u00e4ngige Praxis ist bislang die Verwendung virtueller Maschinen. Allerdings schreitet die Entwicklung auch hier voran. Dabei geht der Trend in Richtung Container.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Patrick-Englisch_Veritas-Technologies-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"682\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Patrick-Englisch_Veritas-Technologies-682x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18476\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Patrick-Englisch_Veritas-Technologies-682x1024.jpg 682w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Patrick-Englisch_Veritas-Technologies-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Patrick-Englisch_Veritas-Technologies-768x1154.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Patrick-Englisch_Veritas-Technologies-1023x1536.jpg 1023w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Patrick-Englisch_Veritas-Technologies-1363x2048.jpg 1363w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Patrick-Englisch_Veritas-Technologies-1320x1983.jpg 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Patrick-Englisch_Veritas-Technologies-scaled.jpg 1704w\" sizes=\"auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px\" \/><\/a><figcaption>Bild: Veritas Technologies<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ein Container ist eine kleine virtuelle Einheit, in der Micro-Services isoliert ablaufen. Er schont die Ressourcen seines Gastsystems, indem er im Gegensatz zu virtuellen Maschinen den Hostsystem-Kernel nutzt und lediglich \u00fcber ein eigenes Laufzeitsystem verf\u00fcgt. F\u00fcr die Kommunikation mit seinem Hostsystem besitzt ein Container die entsprechenden Libraries und Binaries. Anders als eine virtuelle Maschine, die ein in sich abgeschlossenes vollst\u00e4ndiges System darstellt, das seinem Pendant in einer physischen Umgebung gleicht, l\u00e4uft ein Container sowohl auf einem physischen Server als auch in einer virtuellen Instanz eines Betriebssystems. Da er sein Hostsystem nutzt, ben\u00f6tigt er weniger Platz. Auf diese Weise k\u00f6nnen mehr virtuelle Instanzen auf einem Server laufen, als wenn jedes Mal eine virtuelle Maschine ausgerollt wird. Ein typischer Vertreter der Container-Technologie ist Docker.<\/p>\n\n\n\n<p>Container bieten die Basis f\u00fcr die Anwendungen, die in ihnen ausgef\u00fchrt werden. S\u00e4mtliche Services, die die Applikation ben\u00f6tigt, stellt ihnen die Laufzeitumgebung zur Verf\u00fcgung. Dabei kann eine gro\u00dfe Anwendung auch aus mehreren voneinander getrennten Komponenten bestehen, die ihren Fokus auf klar definierte Gesch\u00e4ftsfunktionen legen. Mit dieser Unterteilung l\u00e4sst sich die Gesamtanwendung modularisieren. Dadurch nimmt ein einzelner Container wenig CPU-Ressourcen und Arbeitsspeicher in Anspruch \u2013 und das auch nur, wenn er mit seinem Anwendungsmodul gerade von der Anwendungssteuerung ben\u00f6tigt wird. Auf diese Weise lassen sich Container mit einem Platzverbrauch von bereits unter 100 Megabyte realisieren, bei virtuellen Maschinen k\u00f6nnen es hingegen mehrere Gigabyte werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Veritas_Container_1-002.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Veritas_Container_1-002-1024x576.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-18477\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Veritas_Container_1-002-1024x576.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Veritas_Container_1-002-300x169.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Veritas_Container_1-002-768x432.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Veritas_Container_1-002.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Der Docker-Client von NetBackup hat Zugriff auf den gesamten Anwendungspfad einschlie\u00dflich der gemounteten Storage-Systeme (Grafik: Veritas Technologies)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dieser geringe Speicherbedarf spielt bei Portierungen eine gro\u00dfe Rolle. Container lassen sich einfacher von einem System auf das n\u00e4chste verschieben, etwa bei der Migration von Anwendungen aus einer Entwicklungsumgebung auf einen Produktiv-Server. Hier ist es unerheblich, ob die Container auf einer Cloud-Umgebung oder On-Premises gehostet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Vorteil von Containern ist ihre Hochskalierbarkeit. Falls etwa ein Webserver auf mehr Anfragen reagieren muss und der Datenverkehr ansteigt, k\u00f6nnen weitere Instanzen zeitnah gestartet und, wenn der Bedarf wegf\u00e4llt, wieder gestoppt werden. Die Verwaltung der Container \u00fcbernehmen dabei spezielle Orchestrierungsl\u00f6sungen, etwa die Open-Source-L\u00f6sungen Docker oder Kubernetes.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>Dauerbetrieb erfordert Datensicherheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Urspr\u00fcnglich sollten Container schnell und flexibel starten und nach Erf\u00fcllung ihrer Aufgabe ebenso schnell wieder gel\u00f6scht werden. Jedoch ergab der praktische Einsatz, dass sie auch bei dauerhafter Implementierung n\u00fctzliche Dienste leisten \u2013 etwa bei Datenanalysen oder dem Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz und Machine Learning. Allerdings stellt sich die Frage nach der Datensicherheit von Containern. Idealerweise wird eine komplexe Container-basierende Applikation durch ein Backup gesichert. Dazu bieten moderne Container-L\u00f6sungen eine Reihe von Redundanzfunktionen, mit denen sich ihr Ausfall selbstst\u00e4ndig \u00fcberbr\u00fccken l\u00e4sst. So k\u00f6nnen die Microdienste direkt aus dem Basis-Image eines Containers beziehungsweise aus den Konfigurationsdaten wiederhergestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Voraussetzung ist allerdings, dass die daf\u00fcr n\u00f6tigen Elemente mittels eines Backups gesichert sind. Denn ohne sie k\u00f6nnen weder der Container noch die Anwendung starten. Der Zugriff auf Container-Image und Konfigurationsdaten ist auch dann Voraussetzung, wenn die Anwendung \u00fcber ein Disaster-Recovery in einer anderen Lokation, etwa in der Cloud oder On-Premises, rekonstruiert werden muss.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Veritas_Container_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"748\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Veritas_Container_2-1024x748.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18478\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Veritas_Container_2-1024x748.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Veritas_Container_2-300x219.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Veritas_Container_2-768x561.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Veritas_Container_2-1320x964.jpg 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Veritas_Container_2.jpg 1393w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Der Client-Container von NetBackup nutzt auch den Dump-and-Sweep-Ansatz (Grafik: Veritas Technologies)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Sicherung muss daher einerseits das Repository enthalten, damit stets eigene Container-Images bereitstehen. Andererseits muss sie auch \u00fcber die Persistent Data verf\u00fcgen, also \u00fcber alle Daten, die den Lebenszyklus \u00fcberdauern sollen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>An einer Zertifizierung f\u00fchrt kein Weg vorbei<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten 25 Jahren hat sich eines immer wieder best\u00e4tigt: Eine vollst\u00e4ndige und stabile Sicherung ist nur mit Wissen \u00fcber die Art der Anwendung m\u00f6glich. Bei einem zertifizierten Plattformanbieter versteht die Backup-L\u00f6sung die Plattform und integriert sich nahtlos. Nur dann sind Anwendung und Backup eng verbunden, die Daten werden erfolgreich wiederhergestellt und von der Anwendung auch akzeptiert.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00f6sungen wie Veritas NetBackup sind Docker-zertifiziert und somit in der Lage, komplexe Container-Architekturen selbst\u00e4ndig zu sichern. Hierzu entwickelte Veritas einen containerisierten NetBackup-Client, der persistente Anwendungsdaten in einer dynamischen Container-Umgebung sichert. Dabei gew\u00e4hrleistet die Zertifizierung f\u00fcr die Docker-Enterprise-Plattform eine reibungslose Installation einschlie\u00dflich Support durch Docker und Veritas f\u00fcr Produktionsumgebungen. Gesichert werden k\u00f6nnen physische und virtuelle Umgebungen, unternehmensweit und in Multi-Cloud-Szenarien. Die L\u00f6sung unterst\u00fctzt Workloads wie Hadoop, Nutanix, MySQL, PostgreSQL, MariaDB, SQLite, HBase sowie MongoDB.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Backup- und Restore-Prozesse lassen sich auch in heterogenen, komplexen Architekturen initiieren und verwalten. Mit einer standardisierten Backup-L\u00f6sung k\u00f6nnen IT-Administratoren ihre Standarddaten und moderne Workloads wie Container mit nur einem Tool verwalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei sind ganzheitliche L\u00f6sungen der Schl\u00fcssel f\u00fcr die hohe Flexibilit\u00e4t bei der Sicherung von Informationen. In diesem Zusammenhang ist insbesondere die leichte Skalierung der Anwendungen und die Ber\u00fccksichtigung verteilter, mehrstufiger und granularer Applikationen und derer Daten wichtig. Daf\u00fcr ist es unabdingbar, dass Backup-Anbieter ihre entsprechenden Automatismen kontinuierlich anpassen, damit ihre Kunden ihre Daten zuverl\u00e4ssig wiederherstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Unternehmen ist die Containerisierung moderner Workloads eine Chance, Anwendungen effizient zu entwickeln und bereitzustellen. <a href=\"https:\/\/www.gartner.com\/en\/newsroom\/press-releases\/2020-06-25-gartner-forecasts-strong-revenue-growth-for-global-co\">Gartner<\/a> prognostiziert f\u00fcr das Jahr 2024 einen durch Container-Management weltweiten generierten Umsatz von 944 Millionen Dollar. Dies entspricht nahezu einer Verdopplung im Vergleich zu 2020 mit 465,8 Millionen Dollar. Immer mehr containerisierte Anwendungen zu Erstellung und \u00c4nderung persistenter Daten kommen auf den Markt, was allerdings auch Fragen zu deren Integrit\u00e4t aufwirft. Hier geht der Trend zu ausgereiften Backup- und Restore-L\u00f6sungen, die containerisierte Anwendungen und Daten standortunabh\u00e4ngig sichern und wiederherstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Virtualisierung z\u00e4hlt zu den Kernelementen des Cloud Computings. Sie l\u00e4sst das schnelle Aufsetzen stark skalierbarer IT-Dienste zu und bildet somit die Basis f\u00fcr Cloud-Services. G\u00e4ngige Praxis ist bislang die Verwendung virtueller Maschinen. Allerdings schreitet die Entwicklung auch hier voran. 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