{"id":17656,"date":"2020-12-02T11:54:00","date_gmt":"2020-12-02T10:54:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=17656"},"modified":"2020-11-30T10:12:53","modified_gmt":"2020-11-30T09:12:53","slug":"im-test-aagons-acmp-5-4-12-bringt-erweiterte-funktionen-fuer-das-lizenz-und-asset-management","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=17656","title":{"rendered":"Im Test: Aagons ACMP 5.4.12 bringt erweiterte Funktionen f\u00fcr das Lizenz- und Asset-Management"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aagon bietet Administratoren schon seit Jahren die Management-Suite &#8222;ACMP&#8220; an, mit der sich Clients in Unternehmensnetzen verwalten lassen. Jetzt wurden die Module zum Lizenz- und Asset-Management neu gestaltet. Dabei kam es auch zu einer deutlichen Erweiterung des Leistungsumfangs. Deswegen haben wir uns im Testlabor die neuen Funktionen einmal genau angesehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Beitrag ist auch als PDF verf\u00fcgbar: <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Testlab_Test_Aagon_ACMP_5_4_12.pdf\">Test Aagon ACMP 5.4.12: Asset- und Lizentmanagement<\/a><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Testlab_Test_Aagon_ACMP_5_4_12.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/office-612532B-1024x680.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17657\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/office-612532B-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/office-612532B-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/office-612532B-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/office-612532B-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/office-612532B-2048x1360.jpg 2048w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/office-612532B-1320x877.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Bild: Aagon<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ACMP entstand urspr\u00fcnglich als reine Client-Management-L\u00f6sung. Der Hersteller Aagon hat aber im Lauf der Jahre immer wieder neue Funktionen aufgrund von Kundenfeedback in das Produkt eingebaut, so dass sich der Leistungsumfang st\u00e4ndig vergr\u00f6\u00dfert hat. Heute beherrscht die Management-Suite unter anderem umfassende Automatisierungsfunktionen, um die IT-Abteilungen bei st\u00e4ndig wiederkehrenden Prozessen zu entlasten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grundlage der Suite ist die Inventarisierungsfunktion, die das Netz nach den vorhandenen Komponenten durchsucht und s\u00e4mtliche aufgefundenen Hard- und Softwaredaten in einer zentralen Datenbank ablegt. Diese stellt dann die Basis f\u00fcr alle T\u00e4tigkeiten der darauf aufsetzenden Module dar, wie der eben erw\u00e4hnten Automatisierungsfunktion, aber auch der Virenschutzkontrolle \u201eSecurity Detective\u201c, des Ticket-Management-Systems und des Asset- beziehungsweise des Lizenzmanagements.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abgesehen von den genannten Funktionen lassen sich mit ACMP auch Windows-Installationen im Netz verteilen, Softwarepakete auf die Clients ausbringen und der Lifecycle der verwendeten Ger\u00e4te vom Kauf bis zur Verschrottung dokumentieren. Optional stehen unter anderem auch noch die \u201eACMP Package Cloud\u201c und \u201eACMP AutoMATE\u201c bereit. Die Package Cloud stellt einen Cloud-Dienst dar, \u00fcber den Aagon seinen Kunden wichtige Softwarepakete in aktueller Version zur Verf\u00fcgung stellt. So halten die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter die auf einem typischen Client-System verwendeten Programme stets auf dem aktuellen Stand.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"755\" height=\"485\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP_Install.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17661\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP_Install.png 755w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP_Install-300x193.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 755px) 100vw, 755px\" \/><figcaption>Das Setup des ACMP-Servers ist schnell und unproblematisch (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit AutoMATE lassen sich im Gegensatz dazu Routineaufgaben aufzeichnen. Diese Aufzeichnungen k\u00f6nnen anschlie\u00dfend in Form von Skripts automatisch ablaufen. Ein Command Editor erm\u00f6glicht es im Betrieb, diese Skripts noch nachtr\u00e4glich zu modifizieren. Eine Usage-Tracking-Funktion zum Ermitteln der Softwarenutzung schlie\u00dft gemeinsam mit der Windows-Update-Verwaltung und einem Schwachstellen-Management-Feature den Leistungsumfang von ACMP ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Test<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie in der Einleitung bereits angesprochen, fokussieren wir uns in diesem Test auf die neuen Module zum Asset- und Lizenzmanagement. Da diese teilweise aber auf dem gesamten Leitungsumfang der Suite aufsetzen, spielten aber auch andere Features immer wieder eine Rolle. F\u00fcr den Test installierten wir die L\u00f6sung im Netz, verteilten die dazugeh\u00f6rigen Agenten auf die bei uns vorhandenen Client-Systeme (im Wesentlichen handelte es sich dabei um Rechner unter Windows 10 2004 und Windows Server 2019) und f\u00fchrten eine Inventarisierung durch. Anschlie\u00dfend wandelten wir die bei der Inventarisierung gefundenen Daten in Assets um, die wir mit der Asset-Management-Funktion verwalteten. Dar\u00fcber hinaus legten wir auch Nicht-IT-Assets wie Feuerl\u00f6scher und \u00c4hnliches an, um zu sehen, wie die t\u00e4gliche Arbeit mit dem Asset Management \u00fcber die reine IT-Infrastruktur hinaus aussah.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Test des Lizenzmanagements arbeiteten wir mit der Lizenzdatenbank, legten Lizenzen an, wiesen sie der bei uns vorkommenden Software zu und machten uns allgemein mit dem Leistungsumfang der genannten Funktionen vertraut. Zum Schluss analysierten wir unsere Ergebnisse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Installation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Installation der L\u00f6sung stellte uns Aagon eine Download-M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Installations-ISO-Datei und die erforderlichen Test-Keys zur Verf\u00fcgung. Die Installation selbst lief dann \u2013 wie unter Windows \u00fcblich \u2013 Wizard-gesteuert ab. Dabei sind keine besonderen H\u00fcrden zu nehmen, es gen\u00fcgt, den Installationspfad anzugeben, die Kommunikations-Ports festzulegen, die zu verwendenden Konten zu definieren und die Datenbank anzulegen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1010\" height=\"762\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP_01.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17663\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP_01.png 1010w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP_01-300x226.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP_01-768x579.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1010px) 100vw, 1010px\" \/><figcaption>Nach der Installation hilft ein Wizard beim Einrichten der Umgebung (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Letzteres l\u00e4sst sich entweder ein vorhandener Datenbankserver nutzen, oder die mitgelieferte kostenfreie SQL-Server-Express-Version 2016 Advanced SP2 einsetzen. Im Test verwendeten wir einfach den SQL-Server-Express. Zum Schluss fragt der Setup-Assistent noch nach dem Administratorpasswort f\u00fcr ACMP und \u2013 falls n\u00f6tig \u2013 der Konfiguration f\u00fcr das Betriebssystem-Deployment, danach l\u00e4uft das Setup durch. IT-Administratoren sollten mit dieser Aufgabe keine Probleme haben und sie ist auch innerhalb von Minuten erledigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Erstkonfiguration mit einem Wizard<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Abschluss der Installation starteten wir zun\u00e4chst einmal die ACMP-Console, die uns beim ersten Aufruf mit einem Assistenten begr\u00fc\u00dfte, der uns durch die Erstkonfiguration f\u00fchrte. Dazu mussten wir die bei uns im Netz vorhandenen Zielsysteme angeben, anschlie\u00dfend verteilt der Wizard die Agenten auf die zu verwaltenden Rechner.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Beginn verwendeten wir als Zielsystem lediglich den ACMP-Server selbst, die Verteilung auf die anderen Computer nahmen wir sp\u00e4ter vor. Zum Abschluss der Erstkonfiguration \u00f6ffnet der Assistent noch die Webseite <a href=\"https:\/\/www.aagon.de\/first-steps-wizard\">https:\/\/www.aagon.de\/first-steps-wizard<\/a>, die diverse Einf\u00fchrungsvideos enth\u00e4lt, die zeigen, wie die Arbeit mit dem Produkt abl\u00e4uft und Hilfestellung beim Start geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor wir mit der eigentlichen Arbeit loslegten, f\u00fcgten wir unserer Installation jetzt noch unsere Lizenzen hinzu, konfigurierten die \u201eActive Update\u201c-Funktion und aktualisierten mit dieser unseren ACMP-Server von der in der ISO-Datei vorhandenen Version 5.4.0 auf die aktuelle 5.4.12. Dabei traten keine Probleme auf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"669\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP10-1024x669.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17665\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP10-1024x669.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP10-300x196.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP10-768x502.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP10.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Zum Abschluss der Installation brachten wir ACMP mittels &#8222;Active Update&#8220; auf den aktuellen Stand (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus konfigurierten wir zu diesem Zeitpunkt auch noch den Zugriff auf unser Active Directory und verteilten den Agenten auf alle zu verwaltenden Clients im Netz. Damit war die Erstkonfiguration abgeschlossen und wir konnten uns der Inbetriebnahme der App zuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Asset-Management l\u00e4sst sich \u00fcber eine App verwenden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit kurzem gibt es eine Asset-Management-App, \u00fcber die sich Assets direkt mit Hilfe von Smartphones anlegen und bearbeiten lassen. Das ergibt beispielsweise Sinn, wenn man Assets im Au\u00dfengel\u00e4nde direkt erfassen will.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die App verhindert dabei m\u00f6gliche Fehlerquellen, die beim manuellen Notieren der Asset-Daten auf Papier oder \u00c4hnlichem und dem anschlie\u00dfenden \u00dcbertragen der Informationen ins Management-System entstehen k\u00f6nnen. Mit den Smartphones lassen sich auch Bar- oder QR-Codes scannen, was das Anlegen der Eintr\u00e4ge besonders einfach macht. Dar\u00fcber hinaus erm\u00f6glicht die App auch das \u00c4ndern des Asset-Status direkt vor Ort, auf diese Weise kennzeichnen die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter bei Bedarf beispielsweise Ger\u00e4te ohne Verz\u00f6gerung als defekt oder eingelagert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Inbetriebnahme der App<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die App in Betrieb zu nehmen, sind server-seitig ein paar zus\u00e4tzliche Installationsschritte erforderlich. So m\u00fcssen die Administratoren zun\u00e4chst einmal auf dem Server den AESB (Aagon Enterprise Service Bus) einspielen, da dieser die Kommunikation zwischen ACMP und App abwickelt. Anschlie\u00dfend geht es daran, unter &#8222;System \/ Einstellungen \/ System \/ SICS-Verbindung&#8220; die Verbindung zwischen ACMP und AESB zu konfigurieren. Danach k\u00f6nnen die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter einen QR-Code mit den Anmeldeinformationen erstellen, den sie dann wiederum mit der App auf dem Smartphone einscannen. Auf diese Weise erh\u00e4lt die App automatisch alle erforderlichen Informationen und kann direkt genutzt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"796\" height=\"598\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/AESB01.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17667\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/AESB01.png 796w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/AESB01-300x225.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/AESB01-768x577.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 796px) 100vw, 796px\" \/><figcaption>Eine Voraussetzung f\u00fcr den Betrieb der App: AESB (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Betrieb sollte jeder Benutzer einen eigenen QR-Code erhalten und es ist in diesem Zusammenhang auch m\u00f6glich, alternative Verbindungsinformationen (Hostname und Port) zu verwenden, beispielsweise um den Zugriff \u00fcber WLAN- oder Mobilfunknetze zu erm\u00f6glichen. Im Test traten bei der Inbetriebnahme der App keine Probleme zu Tage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Asset-Management<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenden wir uns nun, nachdem wir alle erforderlichen Dienste eingerichtet haben, dem Asset-Management-Feature zu. Dieses ist nicht nur dazu in der Lage, IT-Assets zu verwalten, sondern beherrscht wie gesagt auch das Management anderer Asset-Arten, wie beispielsweise Feuerl\u00f6schern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Assets k\u00f6nnen eine Vielzahl an Informationen umfassen. Dazu geh\u00f6ren unter anderem Standort, Abteilung, Kostenstelle und Hersteller. Die weiteren Informationen, die ein Asset-Datensatz enthalten kann, umfassen beispielsweise eine Auskunft dar\u00fcber, \u00fcber welchen Vertrag der Asset gekauft wurde. Rechnungen und Wartungszettel lassen sich ebenfalls jederzeit in Form von Dokumenten hinterlegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zugriff nur f\u00fcr bestimmte Nutzer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen die Administratoren ACMP so konfigurieren, dass bestimmte Asset-Typen nur f\u00fcr bestimmte Nutzer zug\u00e4nglich sind. Auf diese Weise lassen sich die Zugriffe auf s\u00e4mtliche Eintr\u00e4ge auf diejenigen Mitarbeiter beschr\u00e4nken, die diese zur Erledigung ihrer Arbeit brauchen, was die \u00dcbersicht deutlich verbessert. Das funktioniert \u00fcbrigens auch beim Einsatz der ACMP-App und lief im Test problemlos.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"669\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP05-1024x669.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17669\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP05-1024x669.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP05-300x196.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP05-768x502.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP05.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Um die App nutzen zu k\u00f6nnen, ist es erforderlich, nach der Installation des AESB die SICS-Verbindung unter den Systemeinstellungen zu konfigurieren (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres Feature, das uns im Test gut gefallen hat, ist die Option, Aufkleber mit einem Barcode f\u00fcr bestimmte Assets auszudrucken. Diese k\u00f6nnen dann auf das Asset geklebt werden, was es wiederum m\u00f6glich macht, die Ger\u00e4te \u2013 wie zum Beispiel einen Feuerl\u00f6scher \u2013 sp\u00e4ter direkt durch einen Scan-Vorgang zu identifizieren. Das genannte Vorgehen hilft auch dabei, sicherzustellen, dass keine Probleme auftreten. So ergibt es \u2013 um bei dem Beispiel mit den Feuerl\u00f6schern zu bleiben \u2013 nach einer Wartung Sinn, jeden Feuerl\u00f6scher wieder genau an den Ort zu bringen, an dem er sich vor der Wartung befand und nicht an einen anderen. W\u00fcrde ein Mitarbeiter zum Beispiel einen Feuerl\u00f6scher auf Pulverbasis aus Versehen in einen Serverraum bringen, so k\u00f6nnte das im Ernstfall katastrophale Konsequenzen haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die \u00dcbersicht der Asset-Verwaltung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Asset-Management-Funktion empf\u00e4ngt in ACMP die Anwender mit einer \u00dcbersicht. Diese zeigt die vorhandenen Assets in Listenform an. Es gibt auch eine Baumstruktur, die den Zugriff auf bestimmte Asset-Typen wie &#8222;Computers&#8220;, &#8222;Displays&#8220;, &#8222;Printer&#8220; und \u00c4hnliches erm\u00f6glicht. Man kann an dieser Stelle die Assets auch durchsuchen und s\u00e4mtliche Details einsehen beziehungsweise bearbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abgesehen davon erm\u00f6glicht es ACMP den Anwendern auch, die Assets nach bestimmten Kriterien zu sortieren. So ist es beispielsweise m\u00f6glich, s\u00e4mtliche Assets eines bestimmten Standorts aufzuf\u00fchren und so festzustellen, ab sich noch alle Komponenten da befinden, wo sie hingeh\u00f6ren, ob zu viele Assets existieren und so weiter. Filterungen nach Kontakten, Firmen, Kostenstellen und Vertr\u00e4gen sind ebenfalls denkbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem wir im Test den ACMP-Client auf alle unsere zu verwaltenden Systeme verteilt und eine Inventarisierung von Hard- und Software durchgef\u00fchrt hatten, erzeugten wir zun\u00e4chst aus dem Inventar heraus Assets f\u00fcr alle erfassten IT-Systeme. Das funktioniert mit einem Rechtsklick auf den entsprechenden Eintrag in der Inventarliste und die Auswahl des Befehls &#8222;Asset erzeugen&#8220;. Dieser Arbeitsschritt l\u00e4sst sich auch mit mehreren Assets gleichzeitig ausf\u00fchren, so dass das Asset Management schnell mit IT-Komponenten gef\u00fcllt ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Assets in der Praxis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt konnte es daran gehen, &#8222;Nicht-IT-Assets&#8220; ins System aufzunehmen. Dazu wechselten wir erneut ins Asset Management und selektierten den Befehl &#8222;Hinzuf\u00fcgen&#8220;. Daraufhin startete ein Wizard, der es uns erm\u00f6glichte, den Asset-Typ festzulegen. Hier erzeugten wir gleich einen neuen Typ namens &#8222;Feuerl\u00f6scher&#8220;. Anschlie\u00dfend gaben wir dem neuen Asset einen Namen. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen die Anwender dem Asset bei Bedarf auch noch eine Beschreibung hinzuf\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"869\" height=\"659\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Asset01.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17671\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Asset01.png 869w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Asset01-300x228.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Asset01-768x582.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 869px) 100vw, 869px\" \/><figcaption>Bei den Daten eines Assets lassen sich nicht bestehende Eintr\u00e4ge, wie etwa der Standort, direkt erstellen und sofort nutzen (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im n\u00e4chsten Schritt geht es an die Angabe der Stammdaten mit &#8222;Benutzer&#8220;, &#8222;Abteilung&#8220;, &#8222;Hersteller&#8220;, &#8222;Dienstleister&#8220;, &#8222;Standort&#8220;, &#8222;Kostenstelle&#8220;, &#8222;Status&#8220;, &#8222;Modell&#8220;, &#8222;Seriennummer&#8220; und \u00c4hnlichem. Hierbei f\u00e4llt positiv auf, dass die Benutzer jederzeit beliebige Informationen hinzuf\u00fcgen k\u00f6nnen. F\u00e4llt zum Beispiel beim Anlegen eines Assets auf, dass der dazugeh\u00f6rige Hersteller oder der Standort noch nicht in der Datenbank vorhanden sind, so m\u00fcssen die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter die Asset-Erstellung nicht unterbrechen, um einen entsprechenden Eintrag in der Hersteller- oder Standort\u00fcbersicht anzulegen, sondern k\u00f6nnen die daf\u00fcr ben\u00f6tigten Schritte direkt \u00fcber den Assistenten zur Asset-Erzeugung mit erledigen. Das macht die ganze Sache sehr einfach und beschleunigt das Arbeiten deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im n\u00e4chsten Schritt der Asset-Erzeugung kommen die Angaben zu Finanzdaten wie &#8222;Kaufdatum&#8220;, &#8222;Preis&#8220; und &#8222;Abschreibungszeitraum&#8220; an die Reihe. Danach besteht die M\u00f6glichkeit, Dokumente (wie Handb\u00fccher, Bilder oder Lizenzen) zu dem Asset hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der letzte Schritt des Assistenten nennt sich &#8222;Beziehungen&#8220;. Er erm\u00f6glicht es, das neue Asset mit anderen Assets oder Clients zu verkn\u00fcpfen. Wurden alle erforderlichen Angaben gemacht (die meisten Felder k\u00f6nnen bei Bedarf auch leer bleiben), so ist der Wizard abgeschlossen und das Asset erscheint in der \u00dcbersicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Leistungsumfang des Lizenzmanagements<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ruft man in der ACMP-Konsole das Lizenzmanagement auf, so landet man in einem Dashboard, das unter anderem Informationen zu nicht zugewiesener Software, ablaufenden Lizenzen und Unterlizenzierungen umfasst. Zus\u00e4tzlich bietet es auch eine Compliance-\u00dcbersicht. Details lassen sich dann \u00fcber Abfragen einsehen. Der Hintergedanke dabei ist, das Dashboard als schnellen Informationspunkt f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte einzusetzen, w\u00e4hrend die Details f\u00fcr die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter gedacht sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"669\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP08-1024x669.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17673\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP08-1024x669.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP08-300x196.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP08-768x502.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP08.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Unser Feuerl\u00f6scher als manuell erzeugter Asset (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um den Lizenzbedarf im Unternehmen zu erfassen, stehen zwei unterschiedliche Optionen zur Verf\u00fcgung. Zun\u00e4chst einmal bietet Aagon den so genannten DNA-Katalog an. Dieser kommt von Software One und wird als optionales Add-on getrennt lizenziert. F\u00fcr den Test stellte uns Aagon eine entsprechende Lizenz bereit. Die Arbeit l\u00e4uft in diesem Fall mit einem automatischen Inventar ab. Die Produkte, Suiten und deren Lizenzbedarf werden korrekt aufgelistet und der Katalog unterscheidet mit der DNA-Liste auch, ob es sich beispielsweise bei einer Office-Installation um die Standard- oder die Pro-Version handelt. Dar\u00fcber hinaus zeigt das System auch an, welche Updates vorhanden sind und f\u00fcr welche Updates neue Lizenzen anfallen.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zweite Methode ist manuell. Hier m\u00fcssen die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter die Produkte, die Lizenzen ben\u00f6tigen, selbst erfassen. Laut Aagon nehmen aber 98 Prozent der Kunden den DNA-Katalog, da er sehr viel Arbeit spart.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lizenzen selbst schlie\u00dflich lassen sich entweder manuell erfassen, oder aus einem Lizenzportal importieren, wie es unter anderem bei Adobe und Microsoft bereitsteht. Das geht allerdings logischerweise nur mit den Lizenzen der jeweils betroffenen Hersteller. ACMP stellt zu diesem Zweck diverse Schnittstellen bereit, unter anderem auch zu SAP.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Installation des DNA-Katalogs<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch f\u00fcr den DNA-Katalog sind wieder diverse zus\u00e4tzliche Installationsschritte erforderlich, bevor er in Betrieb gehen kann. Zun\u00e4chst mussten wir in der ACMP-Konsole eine entsprechende Lizenz eintragen. Danach starteten wir im ACMP-Installationsverzeichnis unter &#8222;\\ACMP Server\\Clients\\ACMP DNA\\&#8220; den &#8222;ACMP DNA Setup Wizard&#8220;. Hier muss man im Wesentlichen einen Installationspfad benennen und die zu verwendende Datenbank angeben. Der Hersteller empfiehlt an dieser Stelle, in der gleichen Instanz, in der die ACMP-Datenbank l\u00e4uft, eine neue Datenbank anzulegen. Wir folgten im Test dieser Empfehlung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"493\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/App-493x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17675\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/App-493x1024.jpg 493w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/App-144x300.jpg 144w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/App-768x1596.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/App-739x1536.jpg 739w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/App-986x2048.jpg 986w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/App.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 493px) 100vw, 493px\" \/><figcaption>Die allgemeinen Daten unseres Feuerl\u00f6scher-Assets in der App (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im n\u00e4chsten Schritt war es erforderlich, anzugeben, wie oft der Katalog \u00fcber das Internet aktualisiert werden sollte, wir entschieden uns f\u00fcr t\u00e4glich. Danach lief die Installation des Katalogs durch. Zum Schluss mussten wir nun noch in der ACMP-Konsole unter &#8222;System \/ Einstellungen \/ Lizenzmanagement \/ ACMP DNA&#8220; die Verbindung von ACMP mit der neuen Datenbank konfigurieren, danach konnten wir den DNA-Katalog nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Funktionen des Lizenzmanagements<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das System ber\u00fccksichtigt im Betrieb unter anderem die Eigenschaften bestimmter Lizenzen. So spielt es beispielsweise bei Microsoft SQL-Server-Installationen eine Rolle, ob die einzelnen Zugriffe zu lizenzieren sind, oder ob eine Core-Lizenz f\u00fcr den Server vorhanden ist. Das kann man im Lizenzmanagement abbilden. Ebenfalls von Bedeutung: Eine Funktion, die daf\u00fcr sorgt, dass die L\u00f6sung nur relevante Eintr\u00e4ge in der Liste beh\u00e4lt und Produkte, f\u00fcr die Lizenzen keine Rolle spielen, wie etwa den Adobe Reader, ausblendet. Das erh\u00f6ht die \u00dcbersichtlichkeit. Abgesehen davon unterscheidet die L\u00f6sung nach Benutzer-CALs und Ger\u00e4te-CALs, was unter anderem bei Oracle-Lizenzen Relevanz besitzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lizenzeintr\u00e4ge enthalten bei Bedarf eine Vielzahl an Informationen, wie Name, Schl\u00fcssel, Seriennummer, Wartungsdaten, kaufm\u00e4nnische Daten und Beschreibung. So zeigt das System beispielsweise an, wenn ein Mietvertrag ausl\u00e4uft und die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter haben jederzeit Gelegenheit, Wartungsvertr\u00e4ge, Untervertr\u00e4ge f\u00fcr Niederlassungen und \u00c4hnliches hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"615\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Dashboard-1024x615.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17677\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Dashboard-1024x615.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Dashboard-300x180.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Dashboard-768x461.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Dashboard-1320x793.png 1320w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Dashboard.png 1524w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Das Dashboard des Lizenzmanagements (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich lassen sich auch Dokumente hinterlegen, bei Bedarf sogar als Hyperlink. In diesem Fall gen\u00fcgt es, die Informationen an einer zentralen Stelle zu speichern und f\u00fcr ACMP zug\u00e4nglich zu machen. F\u00fcr alles, was sonst nicht bedacht wurde, bietet das Produkt benutzerdefinierte Felder an, \u00fcber die sich alles M\u00f6gliche, bei Bedarf auch \u00fcber Checkboxen, nachtragen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem unterscheidet die L\u00f6sung bei den Eintr\u00e4gen zwischen Vollversionen und Upgrades. Auf diese Weise ist es im Betrieb problemlos m\u00f6glich, auch nach zehn Upgrades noch die zugrundeliegende Originallizenz \u2013 die beispielsweise urspr\u00fcnglich f\u00fcr Windows NT gekauft wurde \u2013 aufzufinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Serverlizenzen besteht dar\u00fcber hinaus noch die Option, Koeffizienten anzugeben, zum Beispiel f\u00fcr die Berechnung f\u00fcr Core-Lizenzierungen f\u00fcr Windows Server 2016. Auch Virtualisierungslizenzen einschlie\u00dflich der Lizenzmobilit\u00e4t f\u00fcr Virtuelle Systeme k\u00f6nnen abgebildet werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Lizenz-Downgrade. Es kommt h\u00e4ufig, zum Beispiel bei alter Microsoft-Software, vor, dass Unternehmen eine neue Version kaufen (wie Windows Server 2019), aber eine alte im Einsatz haben (etwa Windows Server 2016). Das ACMP-Lizenzmanagement bildet auch solche Szenarios ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Praktische Arbeit mit dem Lizenzmanagement<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wurden die Lizenzen auf die eine oder andere Art hinzugef\u00fcgt, so besteht der n\u00e4chste Schritt darin, sie mit den verwendeten Produkten zu verkn\u00fcpfen. Dabei ergibt es Sinn, im DNA-Katalog nur die installierten Softwarel\u00f6sungen, die eine Lizenz ben\u00f6tigen, anzuzeigen und sie anschlie\u00dfend entweder mit zuvor angelegten Produkteintr\u00e4gen zu verkn\u00fcpfen (via Rechtsklick) oder das System (ebenfalls via Rechtsklick und die Auswahl des Befehls &#8222;Produkt aus Erkennungsmuster erzeugen&#8220;) dazu zu veranlassen, automatisch entsprechende Produkteintr\u00e4ge zu generieren und diese auch gleich zu verkn\u00fcpfen. Auch hier ist es wieder m\u00f6glich, mehrere Eintr\u00e4ge gleichzeitig auszuw\u00e4hlen, so dass die Arbeit schnell von der Hand geht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im n\u00e4chsten Schritt geht es dann daran, den Produkteintr\u00e4gen Lizenzen zuzuweisen. Das funktioniert manuell oder mit einem Rechtsklick aus der Produkt\u00fcbersicht heraus, Letzteres allerdings nur dann, wenn man in der Liste nur einen Eintrag selektiert hat.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"669\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Lizenz01-1024x669.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17679\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Lizenz01-1024x669.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Lizenz01-300x196.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Lizenz01-768x502.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Lizenz01.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Der DNA-Katalog erm\u00f6glicht unter anderem das Filtern der Eintr\u00e4ge nach unterschiedlichen Lizenztypen (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Verkn\u00fcpfung der Lizenzen kann man eine Neuberechnung ansto\u00dfen (standardm\u00e4\u00dfig f\u00fchrt die Software jede Nacht eine solche durch) und danach in der bereits erw\u00e4hnten Compliance-\u00dcbersicht sehen, was korrekt lizenziert wurde und wo noch Lizenzen fehlen. Dabei ber\u00fccksichtigt das System auch die bereits erw\u00e4hnten Lizenz-Downgrades. Man sieht in der \u00dcbersicht auch, welche Rechner, Benutzer oder Ger\u00e4te mit g\u00fcltigen Lizenzen ausgestattet wurden und wo was fehlt. Die Benutzer lassen sich dabei importieren oder aus dem Active Directory einlesen. Die Ger\u00e4te werden im Betrieb vom Asset Management erfasst. Bei Bedarf lassen sich jetzt Lizenzen nachtragen, bearbeiten und so weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Lizenzmanagement ist \u00fcbrigens auch dazu in der Lage, Reports auf Deutsch und Englisch zu erstellen. Diese listen die verwendete Software, die Lizenzvertr\u00e4ge und die unlizenzierten Produkte auf. Die Reports lassen sich auch \u00fcber einen Zeitplaner automatisch erstellen. Sie werden aber auf Wunsch nur dann ausgegeben, wenn unterlizenzierte Produkte vorhanden sind, sonst nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zusammenfassung und Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Generell entwickelt sich ACMP wegen der zunehmenden Verbreitung von IoT und Industrie 4.0 immer mehr in Richtung Asset-Werkzeug. Das ist auch im Zusammenhang mit der verst\u00e4rkten Verwendung von Home-Offices von Bedeutung. So erm\u00f6glicht eine leistungsf\u00e4hige Asset-Management-L\u00f6sung wie die von ACMP beispielsweise das Erfassen von Drucker-Typen auch in Home-Offices, so dass es im Betrieb f\u00fcr die IT-Abteilung kein Problem darstellt, auch f\u00fcr die Home-Office-Drucker den richtigen Toner nachzubestellen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"873\" height=\"819\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP06.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17681\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP06.png 873w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP06-300x281.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/ACMP06-768x720.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 873px) 100vw, 873px\" \/><figcaption>Die Lizenzeintr\u00e4ge umfassen eine Vielzahl an Informationen (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genauso vereinfacht eine solche L\u00f6sung auch die Arbeiten, die beispielsweise beim Ausscheiden von Mitarbeitern anfallen. Schlie\u00dflich gibt es eindeutige Listen, die auff\u00fchren, welche Assets zu welchem Benutzer geh\u00f6ren, wie PC, Handy, Dienstwagen und \u00c4hnliches. Anhand dieser Listen haben die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter die Option, zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob alle Komponenten zur\u00fcckgegeben wurden und ob alle Zugriffsrechte gel\u00f6scht sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">All diese Funktionen sind n\u00fctzlich f\u00fcr die IT-Abteilungen, die \u2013 gerade in kleinen und mittelgro\u00dfen Unternehmen \u2013 immer mehr gezwungen werden, zus\u00e4tzliche Aufgaben unabh\u00e4ngig vom eigentlichen IT-Management &#8222;nebenbei&#8220; mit zu erledigen. Im Test hat es uns besonders gut gefallen, dass die Mitarbeiter beim Anlegen von Eintr\u00e4gen nicht gezwungen sind, ihren Arbeitsprozess zu unterbrechen, wenn bestimmte Angaben wie Hersteller oder \u00c4hnliches noch nicht in der Datenbank vorhanden waren, sondern diese Angaben direkt nachtragen konnten. In Kombination mit dem leistungsf\u00e4higen Lizenzmanagement und den IT-Management-Features bietet ACMP einen echten Mehrwert f\u00fcr IT-Abteilungen jeder Gr\u00f6\u00dfenordnung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Beitrag ist auch als PDF verf\u00fcgbar: <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Testlab_Test_Aagon_ACMP_5_4_12.pdf\">Test Aagon ACMP 5.4.12: Asset- und Lizentmanagement<\/a><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Testlab_Test_Aagon_ACMP_5_4_12.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Anmerkung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wir haben diesen Test im Auftrag des Herstellers durchgef\u00fchrt. Der Bericht wurde davon nicht beeinflusst und bleibt neutral und unabh\u00e4ngig, ohne Vorgaben Dritter. Diese Offenlegung dient der Transparenz.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aagon bietet Administratoren schon seit Jahren die Management-Suite &#8222;ACMP&#8220; an, mit der sich Clients in Unternehmensnetzen verwalten lassen. Jetzt wurden die Module zum Lizenz- und Asset-Management neu gestaltet. Dabei kam es auch zu einer deutlichen Erweiterung des Leistungsumfangs. 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