{"id":17508,"date":"2020-11-09T11:41:00","date_gmt":"2020-11-09T10:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=17508"},"modified":"2020-11-03T09:44:44","modified_gmt":"2020-11-03T08:44:44","slug":"das-aktivieren-der-ende-zu-ende-verschluesselung-bei-zoom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=17508","title":{"rendered":"Das Aktivieren der Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung bei Zoom"},"content":{"rendered":"\n<p>K\u00fcrzlich hat Zoom eine Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung (E2E) eingef\u00fchrt. Diese Funktion wurde von vielen Anwendern bereits sehns\u00fcchtig erwartet. Jetzt war Zoom aufgrund des guten Gesch\u00e4fts w\u00e4hrend der Corona-Krise dazu in der Lage, ein Unternehmen namens Keybase zu \u00fcbernehmen, dessen Kernkompetenz bei der Datenverschl\u00fcsselung lag. Die Keybase-Technologie wurde nun in den Zoom-Client eingebunden. Damit ist es ab sofort auf Android-, MacOS- und Windows-Clients m\u00f6glich, die Daten verschl\u00fcsselt zu \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"580\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/G_DATA_ZoomE2E_OGTag-002-1024x580.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17509\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/G_DATA_ZoomE2E_OGTag-002-1024x580.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/G_DATA_ZoomE2E_OGTag-002-300x170.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/G_DATA_ZoomE2E_OGTag-002-768x435.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/G_DATA_ZoomE2E_OGTag-002.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Bild: G DATA<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Hier die wichtigsten Punkte auf einen Blick:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die E2E-Verschl\u00fcsselung ist kostenlos und f\u00fcr alle Nutzer verf\u00fcgbar. Sie wird nicht mit einzelnen Konten verkn\u00fcpft und erfordert auch keinen bezahlten Account. Die Option muss allerdings erst auf dem Web-Portal von Zoom freigeschaltet werden \u2013 die Option findet sich in den Einstellungen unter \u201eSicherheit\u201c. Nach Aktivierung ist die Eingabe einer Mobilfunk-Nummer erforderlich. Ein Freischaltcode wird an diese Nummer gesendet.<\/li><li>Standardm\u00e4\u00dfig ist die Verschl\u00fcsselung f\u00fcr einzelne Meetings nicht aktiviert, da moderne VoIP-Systeme nicht damit kompatibel sind.&nbsp; \u2013 man muss also die in Zoom integrierte Audioverbindung nutzen.<\/li><li>Wer erh\u00f6hte Anforderungen an die Sicherheit hat, der kann \u00fcber die Zoom-Accountseite die Verschl\u00fcsselung zuschalten. Nicht jedes Zoom-Meeting erfordert diesen Sicherheitslevel \u2013 wie zum Beispiel ein \u201evirtueller Pausenraum\u201c.<\/li><li>Cloud-Aufzeichnungen von E2E-verschl\u00fcsselten Konferenzen sind nicht m\u00f6glich.<\/li><li>Die Verschl\u00fcsselungsoptionen finden sich in der oberen linken Ecke des Meeting-Fensters.<\/li><li>Die E2E Verschl\u00fcsselung nutzt eine PKI (Public Key Infrastructure). Der Gastgeber verteilt den \u00f6ffentlichen Schl\u00fcssel an die Teilnehmer, die dann den angezeigten Schl\u00fcssel am Bildschirm abgleichen m\u00fcssen. So wird sichergestellt, dass es nirgendwo einen \u201eMan in the Middle\u201c-Angriff gibt. Dieser w\u00fcrde zu Abweichungen im angezeigten Key f\u00fchren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Zoom hat in den vergangenen Monaten Beachtliches leisten m\u00fcssen und fand sich auch oft genug im Kreuzfeuer zahlreicher Kritiker wieder. Grund waren oft Bedenken bei der Sicherheit. So gab es auch zahlreiche peinliche Vorf\u00e4lle, in denen Zoom-Sessions von Fremden \u201egesprengt\u201c wurden (das so genannte Zoom-Bombing) und auch vermeintlich triviale Fehler f\u00fchrten zu unangenehmen Nebenwirkungen. Auch G DATA hat diese Berichte genau verfolgt \u2013 denn wie in vielen anderen Unternehmen auch, kommt Zoom auch dort im (Meeting-)Alltag zum Einsatz. Auch G DATAs j\u00e4hrliches TechDay-Event lief dieses Jahr \u00fcber Zoom ab, und das ohne nennenswerte Probleme.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bei einer L\u00f6sung \u00fcblich, die sehr schnell massiv an Beliebtheit gewinnt, fanden Forscher aus aller Welt auch teils kritische Sicherheitsl\u00fccken. Diese wurden jedoch immer sehr schnell in einem Update behoben. Insgesamt wird Zoom mit dem neuen Verschl\u00fcsselungs-Feature noch ein St\u00fcck sicherer.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere informationen: <a href=\"https:\/\/www.gdata.de\">https:\/\/www.gdata.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcrzlich hat Zoom eine Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung (E2E) eingef\u00fchrt. Diese Funktion wurde von vielen Anwendern bereits sehns\u00fcchtig erwartet. Jetzt war Zoom aufgrund des guten Gesch\u00e4fts w\u00e4hrend der Corona-Krise dazu in der Lage, ein Unternehmen namens Keybase zu \u00fcbernehmen, dessen Kernkompetenz bei der Datenverschl\u00fcsselung lag. Die Keybase-Technologie wurde nun in den Zoom-Client eingebunden. 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