{"id":17464,"date":"2020-11-03T11:18:00","date_gmt":"2020-11-03T10:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=17464"},"modified":"2020-10-27T10:32:11","modified_gmt":"2020-10-27T09:32:11","slug":"digitale-zusammenarbeit-hilft-nicht-nur-in-krisenzeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=17464","title":{"rendered":"Digitale Zusammenarbeit hilft nicht nur in Krisenzeiten"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.de.cgi.com\/de#\">Dirk Kiefer, Director Public Innovations bei CGI in Deutschland<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zweckm\u00e4\u00dfigkeit moderner Kollaborationswerkzeugen zur Aufrechterhaltung von Gesch\u00e4ftsprozessen zeigt sich drastisch in Krisensituationen. Gleichzeitig demonstrieren sie damit aber auch ihr Potenzial zur Optimierung von Kommunikation und Zusammenarbeit in ganz normalen Zeiten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Kiefer-Dirk-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17465\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Kiefer-Dirk-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Kiefer-Dirk-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Kiefer-Dirk-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Kiefer-Dirk-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Kiefer-Dirk-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Kiefer-Dirk-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption>Dirk Kiefer ist Director Public Innovations bei CGI in N\u00fcrnberg und M\u00fcnchen (Quelle: CGI)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Viele Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe k\u00f6nnen aktuell mit Hilfe von Kollaborationswerkzeugen und -plattformen aufrechterhalten werden. F\u00fcr eine ganze Reihe von Unternehmen h\u00e4ngt sprichw\u00f6rtlich das \u00dcberleben von ihnen ab. Aus dieser Erfahrung k\u00f6nnen Lehren gezogen werden, die auch f\u00fcr den hoffentlich bald wieder anstehenden gesch\u00e4ftlichen Alltag genutzt werden k\u00f6nnen und sollten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Je komplexer die Organisation, desto wertvoller die digitale Plattform<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein entscheidendes Kriterium f\u00fcr Auswahl und Zuschnitt einer geeigneten L\u00f6sung ist dabei die Unternehmensgr\u00f6\u00dfe. Je gr\u00f6\u00dfer eine Organisation, desto h\u00f6her sind die Anspr\u00fcche an eine Kommunikations-, Kollaborations- und Kooperationsplattform, die ihrem komplexen Aufbau gerecht wird. Gro\u00dfe Unternehmen, Konzerne, Beh\u00f6rden und Institutionen besitzen h\u00e4ufig eine verflochtene interne Struktur mit diversen Silos. Die interne Durchl\u00e4ssigkeit solcher Organisationen \u00fcber Abteilungen und Ebenen hinweg ist meist sehr gering. Dies behindert die Agilit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t von Gesch\u00e4ftsprozessen und erschwert die bei komplexen Organisationen so wichtige Einhaltung gemeinsamer Standards und Richtlinien. Gerade in Zeiten der digitalen Transformation mit ihren disruptiven Ver\u00e4nderungen und Unw\u00e4gbarkeiten kann sich das als elementarer Wettbewerbsnachteil herausstellen. Um stattdessen die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, sind entsprechend ausgelegte Kollaborationsplattformen eine ad\u00e4quate L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Vorteilen, die eine solche Plattform im Idealfall gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichen Formen der Zusammenarbeit bietet, geh\u00f6ren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die einheitliche und transparente Kommunikation nach innen: Sie steigert die Durchl\u00e4ssigkeit sowohl von unten nach oben, als auch zwischen verschiedenen Teams und Abteilungen im Unternehmen, und beschleunigt die transparente gegenseitige Lernf\u00e4higkeit insbesondere im Digitalisierunskontext.<\/li><li>Die einheitliche und transparente Kommunikation nach au\u00dfen: Sie gestattet die koordinierte Einbeziehung externer Stakeholder wie Kunden oder Partner und die einfache Partizipation f\u00fcr Kunden oder im \u00f6ffentlichen Bereich B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.<\/li><li>Die Integration, Verwaltung, Bereitstellung und transparente Kommunikation von Echtzeitdaten und Statusinformationen: Sie verkn\u00fcpft interne und externe Quellen in einer einfachen, visuellen Benutzeroberfl\u00e4che f\u00fcr die Zusammenarbeit an gemeinsamen Projekten.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>All diese Teilaspekte sollte eine Kollaborationsplattform abdecken. Damit k\u00f6nnen die Beteiligten auf digitaler Ebene in die notwendigen Entwicklungsprozesse eingebunden und so die Transformation transparent und interaktiv gesteuert werden. Die individuelle Anpassung erfolgt durch die Abbildung der Workflows, die Einbindung interner und externer Kommunikationsfl\u00fcsse und die Erstellung entsprechender Dashboards. Damit ist sie ein ad\u00e4quates Werkzeug gerade f\u00fcr Ver\u00e4nderungen im Zuge der Digitalen Transformation, weil sie die Konzentration auf Inhalte, Strukturen, Workflows und deren gegenseitige Verflechtung zum Erreichen der gew\u00fcnschten Mehrwerte gestattet.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>Die elementaren Funktionsbereiche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anwendersicht sollte die Technik dabei in den Hintergrund treten, um die Bedienung so einfach und intuitiv wie nur irgend m\u00f6glich zu machen. Nur so k\u00f6nnen eine hohe Akzeptanz und Nutzungsquote sichergestellt werden. Andererseits entscheidet sich durch den technischen Funktionsumfang der potenzielle Nutzen einer modernen Kollaborationsplattform. Die folgenden sechs sich erg\u00e4nzenden Funktionsbereiche sind dabei ausschlaggebend:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Wissensbasis: Hier werden Informationen jeder Art und Quelle zentral gespeichert und beliebig strukturiert.<\/li><li>Das Innovationsmanagement: Ideen werden hier gesammelt, gefiltert, evaluiert und weiterentwickelt, sowie digitale Innovationen medienbruchfrei auf digitaler Ebene erarbeitet.<\/li><li>Das Risikomanagement: In diesem Funktionsblock werden verteilte und heterogene Risiken identifiziert, kontinuierlich \u00fcberwacht und gesteuert.<\/li><li>Das Kommunikationsmanagement: Die Kommunikation von Ver\u00e4nderungsprozessen wird hier koordiniert und interaktiv und medien\u00fcbergreifend gesteuert.<\/li><li>Das Strategie- und Portfoliomanagement: Hier erfolgt die Strukturierung und Priorisierung digitaler Initiativen und die Erstellung von Roadmaps.<\/li><li>Das Projektmonitoring: In diesem Funktionsbereich werden heterogene Projekte gesteuert, auditiert und auswertet.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Eine dementsprechende Kollaborationsplattform f\u00fcr Organisationen und Unternehmen ist beispielsweise das DigitalRadar von CGI. Die sechs genannten Funktionen sind in Form von verschiedenen Modulen zug\u00e4nglich und k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich auf spezifische Kundenanforderungen zugeschnitten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die individuelle Anpassung erfolgt durch die Abbildung von Workflows und Abh\u00e4ngigkeiten, die Einbindung interner und externer Datenquellen und die Erstellung \u00fcbersichtlicher Dashboards.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"495\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DigitalRadar-Module-1024x495.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17467\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DigitalRadar-Module-1024x495.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DigitalRadar-Module-300x145.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DigitalRadar-Module-768x371.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DigitalRadar-Module-1536x742.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/DigitalRadar-Module-2048x990.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Eine Kollaborations-Plattform wie CGI Digital Radar bietet alle notwendigen Kollaborationsfunktionalit\u00e4ten in Form von entsprechenden Modulen, die auf die spezifischen Kundenanforderungen zugeschnitten werden k\u00f6nnen (Quelle: CGI)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dieser modulare Aufbau macht es auch m\u00f6glich, mit Teilfunktionen einzusteigen. So lassen sich unkompliziert erste Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln, um sp\u00e4ter bei Bedarf die Vorteile des gesamten Leistungsumfangs effizient nutzen zu k\u00f6nnen. Gerade in kritischen Ausnahmesituationen wie COVID hilft zudem die Schnelligkeit, mit der die Plattform konzipiert und implementiert werden kann, um rasch auf neue Herausforderungen reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer digitalen Kollaborationsplattform kann ein Wissensnetzwerk geschaffen werden, das zur Effizienzsteigerung und besseren Partnerschaft beitr\u00e4gt. Im \u00f6ffentlichen Sektor erm\u00f6glicht sie eine organisationsweit einheitliche Planung und schnelle Kommunikation \u2013 etwa durch Feedbackoptionen per Daumen hoch oder Daumen nach unten. Zus\u00e4tzlich offeriert das Tool Dialogm\u00f6glichkeiten, damit Diskussionen oder das intuitive Visualisieren und Zusammenf\u00fchren individueller Priorit\u00e4ten einfach und schnell erledigt werden k\u00f6nnen. Diese Funktionen k\u00f6nnen sowohl intern f\u00fcr einen geschlossenen Nutzungskreis eingesetzt als auch \u00fcber sichere Redaktionsprozesse f\u00fcr die direkte Beteiligung von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ge\u00f6ffnet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zweckm\u00e4\u00dfigkeit moderner Kollaborationswerkzeugen zur Aufrechterhaltung von Gesch\u00e4ftsprozessen zeigt sich drastisch in Krisensituationen. 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