{"id":17419,"date":"2020-10-28T11:24:00","date_gmt":"2020-10-28T10:24:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=17419"},"modified":"2020-10-27T10:04:20","modified_gmt":"2020-10-27T09:04:20","slug":"solarwinds-appoptics-im-test-klarheit-in-entwicklung-und-administration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=17419","title":{"rendered":"SolarWinds AppOptics im Test: Klarheit in Entwicklung und Administration"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor: Dr. G\u00f6tz G\u00fcttich<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Artikel steht auch in Form eines PDF-Downloads zur Verf\u00fcgung: <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Testlab_Test_Solarwinds_AppOptics.pdf\">Testlab Test Solarwinds AppOptics:<\/a><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Testlab_Test_Solarwinds_AppOptics.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p>Bei AppOptics von Solarwinds\u00ae handelt es sich um eine L\u00f6sung auf Cloud-Basis, die sich sowohl zum \u00dcberwachen von Cloud-basierten, als auch von hybriden IT-Umgebungen eignet. Das Produkt ist nicht nur dazu in der Lage, Virtuelle Maschinen und Server im Auge zu behalten, sondern kann auch Anwendungen im Detail untersuchen und eventuell auftretende Leistungsprobleme plastisch darstellen. AppOptics kommt als Software-as-a-Service-Angebot und konnte in unserem Testlabor seine Leistungsf\u00e4higkeit unter Beweis stellen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"640\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics-Service-Map-1024x640.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17422\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics-Service-Map-1024x640.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics-Service-Map-300x188.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics-Service-Map-768x480.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics-Service-Map-1536x960.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics-Service-Map-2048x1280.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>AppOptics Service Map (Bild: Solarwinds)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>AppOptics erstellt im Betrieb eine Karte der Application Service Topologie, \u00fcberwacht die Leistung einzelner Anwendungen und Infrastrukturkomponenten und kann zudem Cloud-Infrastrukturen wie AWS und Azure im Auge behalten. Mit der L\u00f6sung werden Administratoren in die Lage versetzt, die Health und Performance der Anwendungen vor Ort und in der Cloud einschlie\u00dflich der zugrundeliegenden Infrastruktur sichtbar zu machen, Performance-Metriken zu erstellen, die das \u00dcberwachen der gesch\u00e4ftskritischen Dienste und Applikationen automatisieren und die Downtime durch fr\u00fchzeitige Warnungen und Benachrichtigungen zu minimieren. Da es sich bei der L\u00f6sung um ein Cloud-basiertes Angebot handelt, l\u00e4sst es sich auch jederzeit genau an die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens anpassen, es ist also \u00e4u\u00dferst skalierbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Funktionsumfang<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Konkret kann AppOptics zum Einsatz kommen, um \u00fcber die bereits erw\u00e4hnte Karte der Service Topologie die Beziehungen zwischen Diensten und ihre Abh\u00e4ngigkeiten sichtbar zu machen. Dar\u00fcber hinaus zeigt das Werkzeug Leistungsprobleme und ihre Ursachen und beh\u00e4lt die Performance aller beteiligten Komponenten, einschlie\u00dflich Anwendungen, Containern, Diensten, Hosts und Transaktionen im Blick.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"539\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics01-1024x539.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17424\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics01-1024x539.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics01-300x158.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics01-768x404.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics01-1536x809.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics01-390x205.png 390w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics01.png 1626w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Nach der Inbetriebnahme des Systems k\u00f6nnen die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter Kollegen einladen, die ebenfalls auf AppOptics zugreifen k\u00f6nnen sollen (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Abgesehen davon stellt AppOptics den Administratoren auch eine globale \u00dcbersicht zur Verf\u00fcgung, \u00fcber die sie ihre Server, Hosts, Container und Server-losen Umgebungen \u00fcberwachen k\u00f6nnen. Dabei unterscheidet das Tool nicht zwischen Anwendungs- und Infrastruktur-Metriken und pr\u00e4sentiert auf Wunsch alle Informationen gemeinsam in kombinierten Dashboards.<\/p>\n\n\n\n<p>Drill-Downs auf die zugrundeliegenden Details sind jederzeit per Klick m\u00f6glich und das Werkzeug von SolarWinds l\u00e4sst sich nicht nur verwenden, um aktuelle Installationen im Auge zu behalten, sondern auch Legacy-Komponenten. Abgesehen davon beherrscht sie die \u00dcberwachung von mehr als 30 AWS-Diensten und diversen Azure-Services wie Cosmos DB, Redis und \u00e4hnlichem.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"437\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics02-1024x437.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17426\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics02-1024x437.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics02-300x128.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics02-768x327.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics02-1536x655.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics02.png 1616w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Konfiguration des Systems beginnt mit dem Einbinden der Hosts (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Um das System in die IT-Umgebungen einzubinden, stellt SolarWinds Out-of-the-Box mehr als 150 Plugins, Integrationen und Metriken zur Verf\u00fcgung, \u00fcber die sich die am meisten verbreiteten und wichtigsten Anwendungen und Dienste schnell integrieren lassen. Es gibt in diesem Zusammenhang sowohl Plugins des Herstellers als auch Community-Plugins. Weitere Informationen dazu stehen unter <a href=\"https:\/\/docs.appoptics.com\/kb\/host_infrastructure\/integrationsd\">https:\/\/docs.appoptics.com\/kb\/host_infrastructure\/integrations<\/a> und <a href=\"https:\/\/github.com\/intelsdi-x\/snap\/blob\/master\/docs\/PLUGIN_CATALOG.md\">https:\/\/github.com\/intelsdi-x\/snap\/blob\/master\/docs\/PLUGIN_CATALOG.md<\/a> bereit. Umfangreiche Log-Dateien helfen schlie\u00dflich in der Praxis zus\u00e4tzlich dabei, Probleme einzugrenzen und zu l\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Test<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr unseren Test stellte uns SolarWinds eine Lizenz f\u00fcr das Produkt zur Verf\u00fcgung, die es uns erm\u00f6glichte, unseren SolarWinds-Account zu verwenden, um unter my.solarwinds.cloud auf die AppOptics-Funktionalit\u00e4t zugreifen zu k\u00f6nnen. Anschlie\u00dfend luden wir von der AppOptics-Website Installationsdateien f\u00fcr die Client-Software f\u00fcr die Systeme, die wir \u00fcberwachen wollten, herunter. Konkret handelte es sich dabei um die Betriebssysteme Ubuntu Linux 20.4, Windows 10 2004 und Windows Server 2016 beziehungsweise 2019.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Installation der Client-Software auf den genannten Systemen verwendeten wir die Plugins, um \u00fcber die Infrastrukturkomponenten hinaus eine Apache Webserver- und eine Docker-Installation unter Linux, sowie eine Microsoft SQL-Server-Instanz und einen IIS unter Windows zu \u00fcberwachen. Zus\u00e4tzlich banden wir noch eine Online-Buchungs-App, die der Hersteller als Demo-Applikation in Form eines Docker-Containers zur Verf\u00fcgung stellt, mit in unsere Monitoring-Umgebung ein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"602\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics12-1024x602.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17428\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics12-1024x602.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics12-300x176.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics12-768x451.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics12-1536x903.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics12.png 1552w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die \u00dcbersichtsseite des Systems mit integrierten Hosts, Plugins sowie Services und den dazugeh\u00f6rigen Dashboards (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nachdem alles wie gew\u00fcnscht funktionierte, lie\u00dfen wir die Systeme eine Zeit lang laufen, um Daten zu sammeln. Abgesehen davon verwendeten wir die Alert-Funktion, um uns \u00fcber Auff\u00e4lligkeiten informieren zu lassen. Zum Schluss setzten wir uns genauer mit dem Funktionsumfang der L\u00f6sung in Bezug auf die Performance\u00fcberwachung auseinander und analysierten unsere Ergebnisse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einrichtung und Inbetriebnahme<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um das System in Betrieb zu nehmen, gen\u00fcgt es, zun\u00e4chst einmal auf \u201eAdd Host\u201c zu wechseln und dort die Client-Software f\u00fcr die neu einzubindende Plattform herunterzuladen. An Plattformen bietet SolarWinds an dieser Stelle \u201eAmazon Linux\u201c, \u201eDebian\u201c, \u201eCentOS\u201c, \u201eRHEL\u201c, \u201eUbuntu\u201c, \u201eWindows\u201c und \u201eKubernetes\u201c an.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Einbinden von Windows-Komponenten m\u00fcssen die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter zun\u00e4chst einmal die Setup-Datei in Form eines MSI-Files herunterladen und diese dann auf dem Zielsystem ausf\u00fchren. W\u00e4hrend der Installation fragt die Setup-Routine dann nach einem Token, das die Anwender direkt aus der Add-Hosts-Webseite herauskopieren und in den Assistenten einf\u00fcgen k\u00f6nnen. Damit wird die Installation abgeschlossen, das Setup-Programm startet die dazugeh\u00f6rigen Dienste und die Client-L\u00f6sung nimmt mit Hilfe des Tokens, das die jeweilige Maschine identifiziert, Kontakt zum AppOptics-Dienst in der Cloud auf. Nach wenigen Minuten erscheinen dann auch schon die ersten Messwerte im Web-Interface.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"583\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics06-1024x583.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17430\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics06-1024x583.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics06-300x171.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics06-768x438.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics06-1536x875.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics06.png 1571w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die CPU-Last der bei uns zu Beginn des Tests \u00fcberwachten Systeme (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das das Token zum Einsatz kommt, um die jeweiligen Rechner oder Virtuellen Maschinen (VMs) zu identifizieren, muss dieser Schritt f\u00fcr jedes \u00fcberwachte System wiederholt werden, da AppOptics f\u00fcr jeden Rechner ein neues Token generiert. Unter Ubuntu l\u00e4uft das Ganze \u00e4hnlich ab, das Web-Interface stellt hier aber einen Installationsbefehl zur Verf\u00fcgung, der das Token bereits enth\u00e4lt und die Client-Software direkt auf das Zielsystem l\u00e4dt, und zwar nach dem Muster \u201esudo bash -c &#8222;$(curl -sSL <a href=\"https:\/\/files.solarwinds.cloud\/solarwinds-snap-agent-installer.sh\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/files.solarwinds.cloud\/solarwinds-snap-agent-installer.sh<\/a>)&#8220; -s &#8211;token {Token}\u201c. Auch hier l\u00e4uft der Installer direkt durch und startet die dazugeh\u00f6rigen Dienste, woraufhin die ersten Messwerte ebenfalls nach ein paar Minuten im AppOptics-Dashboard erscheinen. Unter den anderen Linux-Varianten l\u00e4uft die Installation genauso ab. Das Einbinden der zu \u00fcberwachenden Infrastrukturkomponenten stellt demzufolge kein Problem dar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Einrichtung der Plugins<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem alle Rechner und VMs, die wir im Auge behalten wollten, mit der Client-Software versehen worden waren und sich bei AppOptics gemeldet hatten, machten wir uns daran, zun\u00e4chst einmal weitere Benutzer einzuladen, die AppOptics verwenden sollten und au\u00dferdem via Plugins die ersten Anwendungen in unsere Monitoring-Umgebung einzubinden. Die reine Infrastruktur\u00fcberwachung der Clients ohne zus\u00e4tzliche Application-Performance-Monitoring-Funktionen (APM) beschr\u00e4nkt sich auf Dinge wie die Prozessor- und Speicherauslastung, die Verwendung der Festplatten und des Netzwerks und der laufenden Prozesse. Abgesehen davon liefert das System auch noch \u201eHost Details\u201c, wie IP- und MAC-Adressen, das verwendete Betriebssystem und den Prozessortyp.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"607\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics09-1024x607.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17432\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics09-1024x607.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics09-300x178.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics09-768x455.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics09-1536x910.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics09.png 1547w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Daten unseres Test-SQL-Servers (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>M\u00f6chte man mehr wissen, so m\u00fcssen die Verantwortlichen spezielle \u00dcberwachungsfunktionen f\u00fcr einzelne Anwendungen, wie eben Apache oder den SQL-Server, implementieren. Der einfachste Weg dazu sind die bereits erw\u00e4hnten Plugins, die f\u00fcr eine Vielzahl von Applikationen zur Verf\u00fcgung stehen. Dazu geh\u00f6ren unter anderem Apache, Docker, Microsoft SQL-Server, Kubernetes, MySQL, Redis, Varnish, PostgreSQL, MongoDb, IIS, Azure, OracleDB und Node.js.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Test machten wir uns zu diesem Zeitpunkt daran, einen Microsoft SQL-Server 2017, der auf einem Rechner unter Windows Server 2016 lief, mit Hilfe eines AppOptics-Plugins in unsere \u00dcberwachungsumgebung zu integrieren. Das \u00dcberwachen des SQL-Servers wird in der Praxis \u00fcber das &#8222;bridge&#8220;-Plugin realisiert, das bereits zum Leistungsumfang des SolarWinds Snap Agent geh\u00f6rt. Wir mussten also au\u00dfer der Client-Software, die wir ja bereits zuvor auf dem Windows-System installiert hatten, keine weitere Software ausbringen.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Um die \u00dcberwachung zu starten gen\u00fcgt es, das Beispiel-Task-File, das bei der Installation des Agenten mitgeliefert wird, an die eigenen Bed\u00fcrfnisse anzupassen und den \u00dcberwachungsdienst neu zu starten. Konkret wechselten wir dazu in das Verzeichnis &#8222;\\ProgramData\\SolarWinds\\Snap\\tasks-autoload.de\\&#8220; und kopierten dort die Datei &#8222;task-bridge-sqlserver.yaml.example&#8220; nach &#8222;task-bridge-sqlserver.yaml&#8220;. Danach riefen wir die kopierte Datei in einem Editor auf und ersetzten die Zeile &#8222;server=localhost;user id=appoptics;password=PLEASECHANGEME;app name=hostagent;log=1;&#8220; mit den zu unserer Installation passenden Daten, also &#8222;server=localhost;user id=sa;password={Passwort};app name=hostagent;log=1;&#8220;. Anschlie\u00dfend starteten wir den Dienst neu. Kurz darauf erschienen die ersten Daten der neuen \u00dcberwachungsroutine im Web Interface in einem neu angelegten Dashboard namens &#8222;MsSQL Overview&#8220;. Zu den Informationen, die das Plugin lieferte, geh\u00f6rten unter anderem die Zahl der Instanzen, die Datenbankgr\u00f6\u00dfen, die Datenbank-Transaktionen, die Sessions und der Data File IO. Das Einbinden von bestimmten Anwendungen in die \u00dcberwachungsumgebung \u00fcber Plugins gestaltet sich also sehr einfach und ist schnell erledigt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"597\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics17-1024x597.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17434\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics17-1024x597.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics17-300x175.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics17-768x448.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics17-1536x895.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics17.png 1563w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Das Default-Dashboard der SQL-Server-Installation (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt banden wir nun noch weitere Applikationen in AppOptics ein und zwar \u2013 wie gesagt \u2013 eine Apache-Installation, einen Docker-Host und einen IIS. Das Vorgehen dabei ist immer genau das Gleiche: Beispielkonfigurationsdatei kopieren und anpassen (das war bei Apache und Docker noch nicht einmal erforderlich, hier funktionierte das Monitoring Out-of-the-Box mit den Standardeinstellungen) und den Dienst neu starten. Da sich diese Herangehensweise relativ simpel gestaltet und zudem in der Dokumentation f\u00fcr alle Plugins genau beschrieben wird, gehen wir an dieser Stelle nicht genauer darauf ein. Es gen\u00fcgt zu sagen, dass beim Apache Webserver Informationen wie Abfragen, pro Sekunde \u00fcbertragene Bytes, Prozesse, Uptime und \u00e4hnliches im dazugeh\u00f6rigen Dashboard erschienen. Beim IIS waren es unter anderem Verbindungen, Anfragen, Speicherauslastung und Netzwerkstatistiken f\u00fcr den Webserver, die Anwendungs-Pools und die Webseiten. Und bei Docker konnten wir uns \u00fcber Dinge wie die Zahl der Container, die laufenden, pausierten und beendeten Container, die CPU- sowie Speichernutzung nach Image und \u00e4hnliches informieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Einbinden weiterer Dienste<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6chte man Dienste in die \u00dcberwachungsumgebung integrieren, f\u00fcr die kein Plugin existiert, muss man nach &#8222;Add Service&#8220; wechseln und dort die Sprache ausw\u00e4hlen, unter der der jeweilige Dienst l\u00e4uft. Hierbei stellt AppOptics das .NET Framework, .NET Core, GO, Java, Node.js, PHP, Python, Ruby und Scala zur Verf\u00fcgung. Nach der Auswahl der Sprache kommt die Wahl des verwendeten Betriebssystems an die Reihe (Linux oder Windows). Im n\u00e4chsten Schritt k\u00f6nnen die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter dem Service einen Namen geben und danach den Agenten f\u00fcr die betroffene Sprache und das jeweilige Betriebssystem herunterladen. Der Rest l\u00e4uft dann wieder ab, wie beim Einrichten der Client-Software. So laden die Verantwortlichen beispielsweise einen Java-Client f\u00fcr Windows herunter, installieren diesen und geben w\u00e4hrend der Installation das Token an, das die Webseite bereitstellt, um den Dienst zu identifizieren. Anschlie\u00dfend geht es daran, die Anwendung so zu konfigurieren, dass sie den AppOptics-Agenten nutzt. Die konkreten Schritte hierzu sind f\u00fcr alle unterst\u00fctzten Anwendungstypen genau in der Dokumentation aufgef\u00fchrt, so dass wir an dieser Stelle hierauf nicht genauer eingehen m\u00fcssen. Zum Schluss muss die Applikation \u2013 wie etwa eine JVM \u2013 neu gestartet werden, damit sie den Agenten l\u00e4dt. Kurz darauf erscheinen dann die gesammelten Daten in AppOptics.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"596\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics11-1024x596.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17436\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics11-1024x596.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics11-300x175.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics11-768x447.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics11-1536x895.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics11.png 1564w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Informationen, die AppOptics im Dashboard \u00fcber unsere Docker-Installation anbot (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr unseren Test verwendeten wir an dieser Stelle eine Web-basierte Hotel-Buchungs-App, die SolarWinds zu Testzwecken innerhalb von AppOptics als Container zur Verf\u00fcgung stellt. Um diese App einzurichten und mit AppOptics zu verbinden, m\u00fcssen die Anwender lediglich eine &#8222;docker-compose.yaml&#8220;-Datei von AppOptics herunterladen, diese in ein Verzeichnis auf dem Docker-Host legen und in diesem Verzeichnis den Befehl &#8222;echo APPOPTICS_TOKEN={Zu verwendendes Token} &gt; .env &amp;&amp; docker-compose up -d&#8220; ausf\u00fchren. Den Befehl kann man direkt aus AppOptics herauskopieren, das passende Token ist dann gleich enthalten. Daraufhin l\u00e4dt das System die Container herunter, startet den Dienst und verbindet ihn auch gleich mit AppOptics. Die Demo-Anwendung generiert selbst Verkehr, l\u00e4sst sich aber gleichzeitig auch \u00fcber die URL &#8222;http:\/\/{Hostname}:3000&#8220; nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>AppOptics im Betrieb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem wir alle zu \u00fcberwachenden Komponenten in unsere AppOptics-Umgebung integriert hatten, konnten wir uns mit den Funktionen der Software im laufenden Betrieb auseinandersetzen. Die von AppOptics gesammelten Daten sind in erster Linie f\u00fcr den DevOps-Bereich gedacht. Es gibt allerdings viele Unternehmen, in denen die Administratoren gezwungen werden, sich auch mit solchen Daten zu befassen. Deswegen liefert AppOptics gewisse Grunddaten und bei Bedarf ist es m\u00f6glich, auf die einzelnen Eintr\u00e4ge zu klicken und dann tiefergehende Informationen zu erhalten. Irgendwo auf diesem Weg ins Detail h\u00f6ren dann die Daten auf, die die Administratoren interessieren und es fangen die Daten an, die vor allem f\u00fcr die Anwendungsentwicklung eine Rolle spielen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"562\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics03-1024x562.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17440\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics03-1024x562.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics03-300x165.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics03-768x422.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics03.png 1051w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Ein Beispiel f\u00fcr die Integration einer Java-App mit dem Download des dazugeh\u00f6rigen Clients und dem Token (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zu den wichtigsten Funktionen der Software geh\u00f6ren unter anderem Daten der letzten 60 Minuten, die sich bei Bedarf jederzeit mit dem Durchschnitt der letzten Woche oder anderen Zeitr\u00e4umen vergleichen lassen. Dabei sind alle Traces sichtbar und es besteht die M\u00f6glichkeit, beliebige Details zu selektieren. So sehen die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter beispielsweise, was beim lokalen Code und was bei den Remote Calls passiert ist. In den grafischen Darstellungen sind die Verantwortlichen zudem jederzeit dazu in der Lage, die pr\u00e4sentierten Zeitr\u00e4ume anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"595\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/App-1024x595.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17442\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/App-1024x595.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/App-300x174.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/App-768x446.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/App-1536x893.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/App.png 1576w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Das Dashboard mit \u00dcberblicksdaten \u00fcber die Demo-Applikation (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Es ist auch m\u00f6glich, zu visualisieren, welche Komponenten wie viel Zeit in Anspruch nehmen und welche Backtraces vorhanden sind. Es gibt sogar die Option, sich die Dauer spezifischer Prozesse vor Augen zu f\u00fchren. AppOptics macht also deutlich, wie eine Anwendung genau funktioniert und wo sie verbessert werden kann und liefert eine \u00dcbersicht bis hinunter zu sehr spezifischen Fakten. Das System zeigt dabei unter anderem auch Verbindungen an.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Gehen wir als Beispiel zu den Details des Hotel-Booking-Service herunter, den wir als Demo-App verwendet haben. Dieser besteht neben dem eigentlichen Booking-Service aus einem API und einem Web-Tier. Geht man in der \u00dcbersicht auf den Link zum Web-Tier, so pr\u00e4sentiert das System in einer \u00dcbersichtsseite die durchschnittliche Antwortzeit, die Zahl der Anfragen, die Fehlerrate und die durchschnittliche CPU-Last. Gehen wir nun weiter nach unten auf die Requests Rate, so landen wir in einer \u00dcbersicht der einzelnen Transaktionen namens &#8222;hotelscontroller.show&#8220;, &#8222;hotelscontroller.index&#8220;, &#8222;roomtypescontroller.show&#8220; und &#8222;puchasecontroller.new&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"734\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics08-1024x734.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17444\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics08-1024x734.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics08-300x215.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics08-768x551.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics08.png 1268w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Demo-Applikation l\u00e4sst sich auch direkt nutzen (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wechseln wir nach &#8222;hotelscontroller.show&#8220; so erfahren wir Details \u00fcber die Zahl der Anfragen, die Fehlerrate und die Transaktion Response Time in diesem Bereich. Auf diese Art und Weise funktioniert das System auch bei den anderen \u00fcberwachten Komponenten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Dashboards<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Betrieb m\u00fcssen die Anwender nicht mit den von SolarWinds vorgegebenen Dashboards (beispielsweise f\u00fcr per Plugin \u00fcberwachte Anwendungen) vorliebnehmen, sondern k\u00f6nnen sich ihre Dashboards jederzeit selbst zusammenstellen und so die angezeigten Informationen genau an ihre Anforderungen anpassen. Das geht \u00fcber den Befehl &#8222;Add Dashboard&#8220; und das Hinzuf\u00fcgen der gew\u00fcnschten Charts in der gew\u00fcnschten Form. AppOptics unterscheidet dabei zwischen Linien-, Stacked- oder &#8222;Big Number&#8220;-Charts. Anschlie\u00dfend sind die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter dazu in der Lage, die anzuzeigenden Daten wie &#8222;apache.CPULoad&#8220;, &#8222;docker.network.rx_errors&#8220; oder &#8222;sqlserver.sqlserver_performance&#8220; aus einer Liste auszuw\u00e4hlen und in das Chart zu integrieren. Im Betrieb ist die Zahl der zu pr\u00e4sentierenden Werte pro Chart nicht begrenzt, genauso wenig wie die Zahl der Charts pro Dashboard.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"578\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics10-1024x578.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17446\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics10-1024x578.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics10-300x169.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics10-768x433.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics10-1536x866.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics10.png 1562w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Antwortzeiten der Demo-Applikation (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Grenzwerte und Alerts<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso wichtig wie die Option, die gemessenen Werte in einer informativen Form anzuzeigen, ist auch das Alerting, damit die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter im Fehlerfall schnell reagieren k\u00f6nnen. Im Test legten wir f\u00fcr bestimmte Werte Grenzwerte fest und definierten Alarme via E-Mail und Slack, die uns beim \u00dcberschreiten dieser Grenzwerte benachrichtigen sollten. Mit der Alarmfunktion besteht beispielsweise die M\u00f6glichkeit, die Administratoren zu warnen, wenn auf einem der \u00fcberwachten Systeme \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Minuten die Prozessorlast \u00fcber 80 Prozent oder die Speichernutzung \u00fcber 67 Prozent liegt. Bei Bedarf kann das System auch alle paar Minuten eine Erinnerung schicken, wenn der ungew\u00f6hnliche Zustand anh\u00e4lt. Ist die &#8222;Krise&#8220; vorbei, so erhalten die Verantwortlichen ebenfalls eine Meldung, die sie dar\u00fcber informiert, dass alles wieder normal l\u00e4uft. Im Test ergaben sich bei der Arbeit mit den Alerts keine Probleme.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics14-1024x600.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17448\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics14-1024x600.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics14-300x176.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics14-768x450.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics14-1536x900.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics14.png 1559w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Infrastrukturdaten eines Hosts mit den darauf laufenden Plugins (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Betrieb unterscheidet AppOptics zwischen Alerts, die Hosts betreffen, also System Health und \u00e4hnliches und APM-Alerts. Letztere geben Auskunft \u00fcber spezifische Metriken der Apps wie Latenzen, Fehlerraten und so weiter. Dar\u00fcber hinaus besteht auch die Option, Custom Alerts zu erzeugen, die auf beliebigen Werten aufsetzen k\u00f6nnen. Bei Bedarf lassen sich mehrere Konditionen (wie beispielsweise hohe Prozessorlast bei gleichzeitig hoher Latenz) mit einem Alarm verkn\u00fcpfen um auch sehr komplexe Szenarien abzubilden. Neben Alerts via Mail und Slack unterst\u00fctzt die L\u00f6sung \u00fcbrigens noch Alarme \u00fcber BigPanda, Flowdock, HipChat, Opsgenie, PagerDuty, SNS, VictorOps, Webhooks (SMS) und Zapier.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"225\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics04.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17450\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics04.png 450w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics04-300x150.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption>Beim Konfigurieren der Dashboards stehen verschiedene Chart-Typen zur Verf\u00fcgung (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Weitere M\u00f6glichkeit: Externe Einbindung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>AppOptics ist in die Orion\u00ae-Plattform, das zentrale Management-Werkzeug f\u00fcr praktisch alle SolarWinds-Produkte, integriert. Deswegen kann man einzelne Charts auch als Widgets in eigene Orion-Seiten einbinden und so wichtige Daten beispielsweise direkt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung sichtbar machen. Es besteht im Betrieb sogar die Option, Messdaten als HTML-Seiten in beliebige andere Systeme einzubinden, nicht nur in Orion-Plattform.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf diese Weise lassen sich komplexe Themen begreifbar machen und das System kann zum Einsatz kommen, um nicht nur das Inhouse-Development zu unterst\u00fctzen, sondern auch um gesch\u00e4ftskritische Anwendungen wie den IIS, den SQL-Server oder diverse Cloud-Dienste zu \u00fcberwachen. AppOptics stellt also eine L\u00f6sung nicht nur f\u00fcr DevOps, sondern auch f\u00fcr System Engineers dar.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"588\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics16-1024x588.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17452\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics16-1024x588.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics16-300x172.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics16-768x441.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics16-1536x882.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics16.png 1564w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die vom System bereitgestellten Metriken in einer durchsuchbaren Liste (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>SolarWinds AppOptics \u00fcberraschte uns im Test mit einem sehr gro\u00dfen Leistungsumfang bei gleichzeitig relativ einfacher Einrichtung des Systems. Die Zahl der gelieferten Informationen ist extrem gro\u00df, der Aufwand, an diese Informationen zu gelangen, gestaltet sich aber verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gering, zumindest solange man Anwendungen \u00fcberwachen m\u00f6chte, f\u00fcr die Plugins zur Verf\u00fcgung stehen. In der Regel reicht es v\u00f6llig aus, die Client-Software f\u00fcr das jeweilige Host-Betriebssystem auf den betroffenen Rechnern einzuspielen und ein wenig Konfigurationsarbeit zu leisten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"368\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics05-1024x368.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17454\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics05-1024x368.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics05-300x108.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics05-768x276.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics05-1536x552.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/AppOptics05.png 1568w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Ein Beispiel f\u00fcr einen Alarm, der losgeht, wenn auf einem beliebigen \u00fcberwachten Host die Prozessorlast l\u00e4nger als f\u00fcnf Minuten \u00fcber 80 Prozent liegt (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch im Betrieb konnte das Produkt gefallen. Das Web-Interface wurde \u00fcbersichtlich gestaltet und die flexibel anpassbaren Dashboards sorgen f\u00fcr einen guten \u00dcberblick. Auch die Konfiguration der Alarme sollte keinen Administratoren vor un\u00fcberwindliche Schwierigkeiten stellen. F\u00fcr Umgebungen, in denen es wichtig ist, viele Details \u00fcber die eingesetzten Anwendungen in Erfahrung zu bringen (und das unabh\u00e4ngig von ihrem jeweiligen Einsatzort), stellt AppOptics eine erstklassige Wahl dar. Neben dem \u00fcblichen, kostenlosen zweiw\u00f6chigen Trial, \u00fcber den Interessierte den vollen Funktionsumfang der L\u00f6sung testen k\u00f6nnen, bietet SolarWinds \u00fcbrigens auch eine kostenlose Variante von AppOptics an. \u201eAppOptics Dev Edition\u201c (<a href=\"https:\/\/www.appoptics.com\/de\/free-apm-software\">https:\/\/www.appoptics.com\/de\/free-apm-software<\/a>) ist zeitlich nicht begrenzt, unterst\u00fctzt aber nur drei Hosts, f\u00fcnf Traces pro Minute, 100 Metriken und sechs Container. Damit eignet sich die kostenlose Variante vor allem f\u00fcr Entwickler, die ihre Produkte direkt vor Ort testen m\u00f6chten und sehr kleine Umgebungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Artikel steht auch in Form eines PDF-Downloads zur Verf\u00fcgung: <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Testlab_Test_Solarwinds_AppOptics.pdf\">Testlab Test Solarwinds AppOptics:<\/a><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Testlab_Test_Solarwinds_AppOptics.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir haben diesen Test im Auftrag des Herstellers durchgef\u00fchrt. Der Bericht wurde davon nicht beeinflusst und bleibt neutral und unabh\u00e4ngig, ohne Vorgaben Dritter. Diese Offenlegung dient der Transparenz.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei AppOptics von Solarwinds\u00ae handelt es sich um eine L\u00f6sung auf Cloud-Basis, die sich sowohl zum \u00dcberwachen von Cloud-basierten, als auch von hybriden IT-Umgebungen eignet. Das Produkt ist nicht nur dazu in der Lage, Virtuelle Maschinen und Server im Auge zu behalten, sondern kann auch Anwendungen im Detail untersuchen und eventuell auftretende Leistungsprobleme plastisch darstellen. 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