{"id":17388,"date":"2020-10-27T11:14:00","date_gmt":"2020-10-27T10:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=17388"},"modified":"2020-10-15T12:21:55","modified_gmt":"2020-10-15T10:21:55","slug":"krisen-als-katalysator-positiver-veraenderungen-von-lieferketten-das-lieferkettenmanagement-nach-covid-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=17388","title":{"rendered":"Krisen als Katalysator positiver Ver\u00e4nderungen von Lieferketten: Das Lieferkettenmanagement nach COVID-19"},"content":{"rendered":"\n<p>Autorin\/Redakteur: Annette Hermann\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Die derzeitige Pandemie zeigt, wie wichtig ein stabiles Lieferkettenmanagement ist, um die Versorgung von Menschen mit lebenswichtigen G\u00fctern aufrechtzuerhalten. Unternehmen haben in den letzten Wochen viel \u00fcber ihre Lieferketten gelernt, Defizite erkannt und definieren neue Eigenschaften von Lieferketten nach COVID-19.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/image00003-1024x680.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17389\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/image00003-1024x680.jpeg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/image00003-300x199.jpeg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/image00003-768x510.jpeg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/image00003-1536x1020.jpeg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/image00003-2048x1360.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Grafik: C. H. Robinson<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Vollst\u00e4ndige End-to-End-Sichtbarkeit der Liefernetzwerke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Schaffung einer diversifizierten Lieferkette geht die Notwendigkeit einher, eine End-to-End-Sichtbarkeit zu gew\u00e4hrleisten. Die Coronakrise zeigt vielen Unternehmen ihre Schwachstellen im Lieferkettenmanagement auf und sie bemerken, dass sie ihre Liefernetzwerke nicht so gut kennen, wie sie es eigentlich sollten. F\u00fcr die Zeit nach der Krise m\u00fcssen Unternehmen aber Sichtbarkeit und ein tiefergehendes Verst\u00e4ndnis der Liefernetzwerke, der Lagerbest\u00e4nde und der Verk\u00e4ufe sicherstellen, einschlie\u00dflich der geographischen Standorte der Lieferanten und der verschiedenen Waren, der Lagerbest\u00e4nde in den Lagern selbst und in den einzelnen Gesch\u00e4ften und des Kaufverhaltens der K\u00e4ufer. Das Stichwort hier sind Plattformen, die alle verf\u00fcgbaren Daten miteinander verkn\u00fcpfen und analysieren und alle Akteure entlang der Lieferkette in Echtzeit mit Informationen versorgen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erh\u00f6htes Risikomanagement&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl viele globale Unternehmen den Wert eines Risikomanagementplans klar erkennen, wird er in Nicht-Krisenzeiten oft an die unterste Stelle der Priorit\u00e4tenskala gesetzt. Wie eine vom Global Supply Chain Institute der Universit\u00e4t Tennessee ver\u00f6ffentlichte Studie zeigt, werden nur etwa 25 Prozent der End-to-End-Lieferketten eines Unternehmens auf Risiken untersucht. Lieferketten weisen zwangsl\u00e4ufig vielf\u00e4ltige Abh\u00e4ngigkeiten auf, aber Unternehmen k\u00f6nnen m\u00f6gliche Schwachstellen in jeder Phase durch ihre Risikomanagementpl\u00e4ne proaktiv handhaben. Neben einer genauen Analyse des Lagerbestands ist es ebenso wichtig zu verstehen, wie sich Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr Importe aus betroffenen L\u00e4ndern auf den aktuellen Lagerbestand und den Versand auswirken. Strategien f\u00fcr das Risikomanagement bei Unterbrechungen, einschlie\u00dflich der Koordination von Lieferanten, sollten bei der Entwicklung eines informierten Lagerbestandsplans angewandt werden. Unternehmen m\u00fcssen auch in der Lage sein, vorausschauend zu prognostizieren, ob sich die Nachfrage nach Waren aufgrund ver\u00e4nderter Marktbedingungen \u00e4ndern k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lieferkette 4.0 \u2013 Unternehmen m\u00fcssen handeln<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine wichtige Lektion aus der derzeitigen Krise ist, dass es viele verschiedene Informationen braucht, um Lieferketten in bestimmte Szenarien zu versetzen und zu verstehen, welche n\u00e4chsten Schritte notwendig sind und wie Unternehmen reagieren m\u00fcssen. Technologie wird hier eine entscheidende Rolle spielen, denn viele Industrien haben zu lange traditionelle und veraltete Systeme verwendet. Informationen sind unerl\u00e4sslich, um zu verstehen, wie das Liefernetzwerk aufgebaut ist, wo die Risiken und Chancen liegen und welche Nachfragemuster sich abzeichnen, damit die Lieferketten sofort entsprechend reagieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Supply Chain 4.0 in Form der Verbindung von Systemen mit dem Informationsfluss in der Lieferkette und der Einbeziehung moderner Technologien wie KI, Machine Learning und Cloud-Computing wird in Unternehmen zunehmend pr\u00e4senter werden. Analytics und k\u00fcnstliche Intelligenz werden demnach die Treiber von Lieferketten werden und sie mit den Informationen ausstatten. So k\u00f6nnen Unternehmen schneller als je zuvor auf ver\u00e4ndernde Marktbedingungen reagieren und potenzielle Szenarien analysieren und testen.<\/p>\n\n\n\n<p>Betrachten wir die Lebensmittelversorgung in der momentanen Situation: Durch den Einsatz von Technologien wie KI kann eine Basislinie f\u00fcr die Produktnachfrage erstellt werden, die sich auf die Daten st\u00fctzt, bei denen COVID-19 gegenw\u00e4rtig vorhanden ist. Somit kann dann der k\u00fcnftige Verbrauch entsprechend den verschiedenen Stadien der Krise und der Einschr\u00e4nkungen vorhergesagt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein neues Zeitalter in der Logistik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Alle bisher abgedeckten Bereiche erfordern eine umfassende \u00dcberpr\u00fcfung und Neuausrichtung auf die F\u00e4higkeiten von Unternehmen, um in Zukunft digitale und automatisierte, hochleistungsf\u00e4hige Lieferketten zu schaffen, um mit zuk\u00fcnftigen Krisen besser umgehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Entwicklung neuer F\u00e4higkeiten wird in dieser \u201eneuen Welt der Logistik\u201c nach COVID-19 von entscheidender Bedeutung sein. Entscheidend werden au\u00dferdem die digitale Versiertheit und die F\u00e4higkeit sein, sich an den technologischen Fortschritt anzupassen und Daten zu analysieren, um daraus Erkenntnisse abzuleiten und fundierte Empfehlungen abzugeben.Mit der Digitalisierung des Lieferkettenmanagements sehen wir bereits bedeutende Ver\u00e4nderungen in der Branche. <a href=\"https:\/\/www.chrobinson.de\/de-de\/\">Unser Unternehmen<\/a> ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, dass wir in den letzten Jahren in ein 1.000-k\u00f6pfiges Team von Datenwissenschaftlern, Entwicklern und Ingenieuren investiert haben, die bei der Schaffung neuer Technologiel\u00f6sungen, bei deren Erprobung und Skalierung sowie bei der Analyse von Daten entscheidend sind, um wichtige Entscheidungen in den Lieferketten der Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten, zu treffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die derzeitige Pandemie zeigt, wie wichtig ein stabiles Lieferkettenmanagement ist, um die Versorgung von Menschen mit lebenswichtigen G\u00fctern aufrechtzuerhalten. 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