{"id":17202,"date":"2020-09-23T11:49:00","date_gmt":"2020-09-23T09:49:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=17202"},"modified":"2020-09-22T10:58:10","modified_gmt":"2020-09-22T08:58:10","slug":"groessere-diversitaet-soll-die-qualifikationsluecke-verringern-und-unternehmen-weniger-erpressbar-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=17202","title":{"rendered":"Gr\u00f6\u00dfere Diversit\u00e4t soll die Qualifikationsl\u00fccke verringern und Unternehmen weniger erpressbar machen"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Topmanagement sind sieben von zehn (71 Prozent) der IT-Sicherheitsspezialisten \u00fcberzeugt, dass ihre Organisationen durch Cyberkriegsaktivit\u00e4ten gef\u00e4hrdet werden. Knapp die H\u00e4lfte (49 Prozent) denkt, dass ihr Unternehmen durch einen Ransomware-Angriff ausgel\u00f6scht werden k\u00f6nnte. Sechs von zehn (59 Prozent) sind davon \u00fcberzeugt, dass ihre Firma Erpresser f\u00fcr einen Entschl\u00fcsselungs-Key oder \u00c4hnliches bezahlen w\u00fcrde. Als Schutzma\u00dfnahme w\u00fcrden sich drei Viertel (76 Prozent) eine gr\u00f6\u00dfere Diversit\u00e4t unter den IT-Sicherheitsspezialisten w\u00fcnschen. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse, die sich aus einer gestern ver\u00f6ffentlichten Bitdefender-Studie ergeben, die weltweit durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"591\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Btdefender-1024x591.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17203\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Btdefender-1024x591.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Btdefender-300x173.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Btdefender-768x443.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Btdefender-1536x886.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Btdefender.png 1541w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Screenshot: Sysbus<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die Studie \u201e10 in 10\u201c hat die Frage untersucht, welche zehn Faktoren den Erfolg der IT-Sicherheit in den n\u00e4chsten zehn Jahren bestimmen werden. Insgesamt wurden dazu \u00fcber 6.700 IT-Sicherheits-Experten in zehn L\u00e4ndern befragt, \u00fcber 500 davon in Deutschland. Die Befragten arbeiten in Unternehmen mit \u00fcber 100 Angestellten. 23 Prozent der Befragten geh\u00f6ren dem Topmanagement (\u201eC-Level\u201c) an. Der vollst\u00e4ndige Bericht ist kostenlos verf\u00fcgbar. Die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Cyberwar: Eine reale Bedrohung, auf die viele nicht vorbereitet sind&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sieben von zehn der befragten Top-Manager (71 Prozent) glauben, dass Cyberkriegsf\u00fchrung eine Bedrohung f\u00fcr ihre Organisation darstellt. Zugleich r\u00e4umt etwas mehr als ein F\u00fcnftel (22 Prozent) ein, keine Strategie zur Eind\u00e4mmung dieses Risikos zu haben. Die H\u00e4lfte aller Befragten (50 Prozent) stimmen darin \u00fcberein, dass zunehmende Cyberkriegsaktivit\u00e4ten in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten der Wirtschaft schaden werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ransomware: Ein boomendes Gesch\u00e4ftsmodell, das Unternehmen ausl\u00f6schen kann<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>43 Prozent der IT-Sicherheits-Fachleute berichteten, dass sie im Zuge der Pandemie einen Anstieg der Zahl der L\u00f6segeld-Angriffe beobachteten. 63 Prozent rechnen in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf bis 18 Monaten mit einer weiteren Zunahme. 49 Prozent der Topmanager bef\u00fcrchten, dass eine Ransomware-Attacke ihr Unternehmen in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf bis 18 Monaten ausl\u00f6schen k\u00f6nnte, wenn sie ihre Investitionen in die Sicherheit nicht erh\u00f6hen. Und sogar 59 Prozent von ihnen glauben, dass ihr Unternehmen eine Zahlung leisten w\u00fcrde, um zu verhindern, dass Informationen ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kommunikation: Mehr Verst\u00e4ndnis schaffen, um Investitionen zu erreichen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die H\u00e4lfte (51 Prozent) aller Befragten stimmt der Aussage zu, dass sich die Art und Weise, wie sie \u00fcber Cybersicherheit kommunizieren, dramatisch \u00e4ndern muss, damit die notwendigen Investitionen in diesem Bereich erfolgen. Zwei F\u00fcnftel (41 Prozent) glauben, dass in Zukunft mehr Kommunikation mit der breiteren \u00d6ffentlichkeit und Kunden erforderlich ist, damit alle, sowohl innerhalb als auch au\u00dferhalb der Organisation, die Risiken besser verstehen. 38 Prozent fordern eine bessere Kommunikation mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, damit diese die Risiken versteht. 39 Prozent w\u00fcnschen eine weniger technische Sprache, damit ihre gesamte Organisation die Gefahren versteht und lernt, wie sie sich sch\u00fctzen kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Diversit\u00e4t: Mehr Vielfalt, um Unternehmen robuster zu machen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber ein Viertel (28 Prozent) der befragten Topmanager sagen voraus, dass es Unternehmen in den Ruin treiben wird, wenn der derzeitige Mangel an IT-Sicherheitsfachkr\u00e4ften weitere f\u00fcnf Jahre anh\u00e4lt. 52 Prozent aller Befragten meinen, dass der Mangel an Vielfalt in der Cybersicherheit Anlass zur Sorge gibt. 40 Prozent der Topmanager fordern, dass die Cybersicherheitsindustrie die Gesellschaft um sie herum widerspiegeln muss. Dar\u00fcber hinaus sind 76 Prozent der Meinung, dass bei den in der IT-Sicherheit T\u00e4tigen vielf\u00e4ltigere F\u00e4higkeiten ben\u00f6tigt werden. 39 Prozent aller Befragten sagen, dass Neurodiversit\u00e4t die Cybersicherheit st\u00e4rken wird, also eine st\u00e4rkere Einbindung von Menschen im Autismus-Spektrum oder mit Legasthenie, Dyspraxie, ADHS und anderen neurologischen Besonderheiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Liviu Arsene, Global Cybersecurity Researcher bei Bitdefender, kommt zu dem Schluss: \u201e2020 war ein Jahr des Wandels \u2013 auch f\u00fcr die Sicherheitsindustrie. Die Sicherheitslandschaft entwickelt sich rasch weiter und versucht, sich an die neue Normalit\u00e4t anzupassen, von verteilten Belegschaften bis hin zu neuen Bedrohungen. Um in dieser neuen Sicherheitslandschaft erfolgreich zu bestehen, m\u00fcssen wir anfangen, dar\u00fcber nachzudenken, wie wir die Qualifikationsl\u00fccke auf andere Weise schlie\u00dfen k\u00f6nnen \u2013 wir m\u00fcssen die Vielfalt in den Fokus r\u00fccken, besonders die Neurodiversit\u00e4t.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kein Notfallplan f\u00fcr Corona<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bereits im Juni hatte Bitdefender in einer Teilauswertung Daten zum Einfluss der Corona-Krise auf die IT-Sicherheit ver\u00f6ffentlicht. Zu den Ergebnissen z\u00e4hlte hier, dass eine \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit daran glaubt, dass die Pandemie die Art und Weise, wie ihre Unternehmen arbeiten, dauerhaft ver\u00e4ndern wird. Die H\u00e4lfte schlitterte ohne passenden Notfallplan in die Pandemie-Situation.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber die Studie &#8222;10 in 10&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Studie \u201e10 in 10\u201c wurden im Mai diesen Jahres 6.724 Cybersecurity- und IT-Mitarbeiter in Gro\u00dfbritannien, den USA, Australien, Neuseeland, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, D\u00e4nemark und Schweden durch das Marktforschungsinstitut Sapio Research befragt. Der Bericht repr\u00e4sentiert einen breiten Querschnitt von Organisationen und Branchen, von jungen KMU ab 100 Angestellten bis hin zu b\u00f6rsennotierten Unternehmen mit mehr als 10.000 Besch\u00e4ftigten in einer Vielzahl von Branchen, darunter Finanzen, Verwaltung und Energie. Alle Teilnehmer der Studie nutzen Datensicherheitsl\u00f6sungen und Software-Sicherheitsprodukte oder haben Entscheidungsbefugnis dar\u00fcber. 23 Prozent der Teilnehmer geh\u00f6ren dem Topmanagement an, sind also zum Beispiel CISOs, CSOs und CIOs.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der vollst\u00e4ndige Studienbericht &#8222;10 in 10&#8220; ist verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.bitdefender.com\/files\/News\/CaseStudies\/study\/368\/Bitdefender-10-in-10-Report.pdf\">https:\/\/www.bitdefender.com\/files\/News\/CaseStudies\/study\/368\/Bitdefender-10-in-10-Report.pdf<\/a>. Der auf den gleichen Befragungen basierende Bericht \u201eThe Indelible Impact of COVID-19 on Cybersecurity\u201c liegt vor unter <a href=\"https:\/\/www.bitdefender.com\/files\/News\/CaseStudies\/study\/348\/Bitdefender-10-IN-10-The-Indelible-Impact-of-COVID-19-on-Cybersecurity.pdf\">https:\/\/www.bitdefender.com\/files\/News\/CaseStudies\/study\/348\/Bitdefender-10-IN-10-The-Indelible-Impact-of-COVID-19-on-Cybersecurity.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.bitdefender.de\">www.bitdefender.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Topmanagement sind sieben von zehn (71 Prozent) der IT-Sicherheitsspezialisten \u00fcberzeugt, dass ihre Organisationen durch Cyberkriegsaktivit\u00e4ten gef\u00e4hrdet werden. Knapp die H\u00e4lfte (49 Prozent) denkt, dass ihr Unternehmen durch einen Ransomware-Angriff ausgel\u00f6scht werden k\u00f6nnte. Sechs von zehn (59 Prozent) sind davon \u00fcberzeugt, dass ihre Firma Erpresser f\u00fcr einen Entschl\u00fcsselungs-Key oder \u00c4hnliches bezahlen w\u00fcrde. Als Schutzma\u00dfnahme w\u00fcrden sich drei Viertel (76 Prozent) eine gr\u00f6\u00dfere Diversit\u00e4t unter den IT-Sicherheitsspezialisten w\u00fcnschen. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse, die sich aus einer gestern ver\u00f6ffentlichten Bitdefender-Studie ergeben, die weltweit durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17203,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[4,37],"tags":[136,13432,14106,5432,36,7382],"class_list":["post-17202","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news","category-security","tag-bitdefender","tag-corona","tag-diversitaet","tag-ransomware","tag-sicherheit","tag-studie"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17202","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17202"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17202\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17204,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17202\/revisions\/17204"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/17203"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17202"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17202"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17202"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}