{"id":16437,"date":"2020-06-26T11:57:00","date_gmt":"2020-06-26T09:57:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=16437"},"modified":"2020-07-16T09:26:44","modified_gmt":"2020-07-16T07:26:44","slug":"im-test-monitoring-loesung-prtg-20-1-55-1775","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=16437","title":{"rendered":"Im Test: Monitoring-L\u00f6sung PRTG 20.1.55.1775"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor: Dr. G\u00f6tz G\u00fcttich<\/p>\n\n\n\n<p>Schon seit langer Zeit bietet Paessler mit PRTG ein extrem leistungsf\u00e4higes Tool an, mit dem sich IT-Infrastrukturen \u00fcberwachen lassen. Wir haben die aktuelle Version davon im Testlabor genau unter die Lupe genommen. W\u00e4hrend des Tests legten wir ein besonderes Augenmerk auf die Praxisn\u00e4he und beantworteten Fragen wie &#8222;Wo hat das Produkt Schw\u00e4chen?&#8220;, &#8222;Welche Funktionen sind hilfreich?&#8220;, &#8222;Mit welchem Aufwand ist die t\u00e4gliche Arbeit mit dem Produkt verbunden?&#8220; oder auch &#8222;Wie laufen Installation und Ersteinrichtung ab?&#8220;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Paessler_PRTG_Bildschirm-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16438\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Paessler_PRTG_Bildschirm-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Paessler_PRTG_Bildschirm-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Paessler_PRTG_Bildschirm-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Paessler_PRTG_Bildschirm-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Paessler_PRTG_Bildschirm-2048x1152.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>IT Monitoring with Open Source or a Professional Solution?\tMore than a question of money: When choosing the right solution, the question often arises whether an IT administrator should work with freeware or whether a commercial solution should be bought.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>PRTG von Paessler ist dazu in der Lage, eine Vielzahl an Komponenten und Diensten zu \u00fcberwachen. Dazu geh\u00f6ren Server, Workstations, Router, Switches und Drucker genauso wie Cloud-Dienste, Datenbanken, Mail-Server, Storage-Server, Virtualisierungsumgebungen, Anwendungen und die verbrauchte Bandbreite. Auf diese Weise lassen sich Probleme schnell finden, das Sicherheitsniveau steigt und Engp\u00e4sse k\u00f6nnen einfach identifiziert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00dcberwachung erfolgt im Betrieb \u00fcber unterschiedliche Technologien. PRTG unterst\u00fctzt sowohl Windows-Abfragen \u00fcber WMI und Windows Performance Counters als auch SNMP sowie Verkehrsanalysen \u00fcber Flow-Protokolle und Packet Sniffing. Systeme auf Basis von Unix wie MacOS und Linux lassen sich bei Bedarf \u00fcber SSH analysieren. Au\u00dferdem stehen unter anderem auch noch Ping-, SQL- und HTTP-Abfragen sowie REST APIs f\u00fcr XML oder JSON zur Verf\u00fcgung. Damit geht PRTG deutlich \u00fcber die M\u00f6glichkeiten traditioneller \u00dcberwachungsprotokolle hinaus. Abgesehen davon ist das System auch dazu in der Lage, auf den \u00fcberwachten Clients benutzerdefinierte Skripte auszuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"617\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG01-1024x617.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16440\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG01-1024x617.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG01-300x181.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG01-768x462.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG01-1536x925.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG01.png 1538w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Hinweise, die auf der rechten Seite direkt nach dem Abschluss des Setups erscheinen, k\u00f6nnen Bedienfelder wie den &#8222;Speichern&#8220;-Knopf beim \u00c4ndern von Passw\u00f6rtern verdecken, enthalten aber direkte Links zu den auszuf\u00fchrenden Konfigurationst\u00e4tigkeiten (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die bei den Abfragen gewonnenen Erkenntnisse werden dann in einem zentralen Management-Interface mit Hilfe von Dashboards visualisiert. Dabei kommen neben Live-Statusinformationen auch Echtzeit-\u00dcbersichtskarten zum Einsatz, die frei definierbar sind. Dazu kommen Ger\u00e4teanzeigen, Verkehrsdiagramme und Top-Listen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine leistungsf\u00e4hige \u00dcberwachungsl\u00f6sung muss im Betrieb au\u00dferdem dazu in der Lage sein, die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter jederzeit \u00fcber auftretende Probleme und St\u00f6rungen zu informieren. Deswegen bringt PRTG diverse Alarmfunktionen mit. Die Software kann unter anderem Alerts via E-Mail und SMS verschicken. Dar\u00fcber hinaus existiert auch noch die Option, sich direkt \u00fcber das Web-Interface sowie \u00fcber Mobile- und Desktop-Apps informieren zu lassen. Auf die Apps gehen wir sp\u00e4ter noch genauer ein. Die Alarme werden in der Regel \u00fcber von den IT-Mitarbeitern festgelegte Trigger ausgel\u00f6st. Es gibt auch die M\u00f6glichkeit, f\u00fcr die Alarme Zeitpl\u00e4ne einzurichten, so dass die Monitoring-L\u00f6sung die Administratoren beispielsweise in der Nacht nur dann st\u00f6rt, wenn Ereignisse eintreten, die als \u201eHigh Priority\u201c definiert wurden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"410\" height=\"129\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG03.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16442\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG03.png 410w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG03-300x94.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 410px) 100vw, 410px\" \/><figcaption>Der Konfigurations-Wizard wurde mit Bildern der Paessler-Mitarbeiter gestaltet (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Damit das System keine Alarmfluten verursacht, besteht die Option, Abh\u00e4ngigkeiten zu definieren. L\u00e4uft beispielsweise auf einem Server eine Datenbank und \u00fcberwacht PRTG zus\u00e4tzlich noch per Ping die Verf\u00fcgbarkeit sowie die Prozessorlast und den freien Festplattenplatz auf dem gleichen Ger\u00e4t, so haben die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter Gelegenheit, die Ping-\u00dcberwachung als Master zu definieren. F\u00e4llt die Verbindung zu dem Server aus, so meldet die Ping-\u00dcberwachung dies, w\u00e4hrend die anderen \u00dcberwachungen gleichzeitig pausiert werden. Auf diese Weise erhalten die IT-Verantwortlichen nur eine Fehlermeldung f\u00fcr das ausgefallene System und nicht vier.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Begriffskl\u00e4rung: Was ist ein Sensor?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gehen wir an dieser Stelle kurz auf die Begriffe ein, die Paessler verwendet, um die einzelnen Komponenten seiner \u00dcberwachungsl\u00f6sung zu bezeichnen. Die Grundlage aller Monitoring-T\u00e4tigkeiten sind die so genannten Sensoren. Dabei handelt es sich \u00dcberwachungsfunktionen f\u00fcr einzelne Elemente, wie die Prozessorlast, den freien Speicherplatz, die Uptime und \u00e4hnliches. Momentan bringt PRTG mehr als 250 verschiedene Sensoren zum \u00dcberwachen von Netzwerkkomponenten mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehrere Sensoren lassen sich zu Ger\u00e4teeintr\u00e4gen zusammenfassen. So besteht beispielsweise die Option, einen Ger\u00e4teeintrag f\u00fcr einen Router anzulegen und diesem Router dann Sensoren zum \u00dcberwachen der Netzwerkschnittstellen, des darauf laufenden DNS-Servers, des Arbeitsspeichers und des NTP-Servers hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Abgesehen davon gibt es auch die M\u00f6glichkeit, Sensoren in \u201eBibliotheken\u201c einzuordnen. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise alle Vmware-Sensoren oder alle Speichersensoren gruppieren, was in mancher Beziehung sinnvoller sein kann, als die Darstellung der Werte nach Ger\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sensoren sind \u00fcbrigens nicht die kleinste Einheit innerhalb einer PRTG-Umgebung. Sensoren k\u00f6nnen jeweils \u00fcber mehrere so genannte Kan\u00e4le verf\u00fcgen. Bei einem Sensor, der beispielsweise die Prozessorlast im Auge beh\u00e4lt, w\u00fcrden die Kan\u00e4le dann die Auslastung der einzelnen Cores dieser CPU zur\u00fcckgeben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>PRTG im Test<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Test installierten wir PRTG in unserem Netz, nahmen die L\u00f6sung in Betrieb und richteten eine \u00dcberwachung s\u00e4mtlicher Netzwerkkomponenten ein. Dazu geh\u00f6rten Clients und Server unter Windows 8 beziehungsweise Windows Server 2012 und neuer, Systeme unter Centos-, Debian-, Fedora-, Opensuse- und Ubuntu-Linux, Rechner unter OpenBSD, NetBSD und FreeBSD, zwei alte Workstations unter Solaris 10 und 11 sowie Virtualisierungsumgebungen auf Basis von Hyper-V 2016 und 2019 sowie ESXi 6.5 und 6.7. Au\u00dferdem arbeiteten in unserem Netz noch diverse Infrastrukturkomponenten wie Router von Lancom und Netgear, Switches von Cisco, Netgear und TP-Link, IP-Telefone von Grandstream, D-Link Webcams sowie Drucker von Brother und Dell. Last but not least bezogen wir auch noch einen Rechner unter MacOS und einen Exchange Server 2016 in unsere \u00dcberwachungsumgebung mit ein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"796\" height=\"564\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG04.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16444\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG04.png 796w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG04-300x213.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG04-768x544.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 796px) 100vw, 796px\" \/><figcaption>Die Anzeige der Icons, \u00fcber die die \u00fcberwachten Netzwerkkomponenten visualisiert werden, k\u00f6nnte gr\u00f6\u00dfer sein (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nachdem wir das Monitoring f\u00fcr all diese Ger\u00e4te eingerichtet hatten, lie\u00dfen wir PRTG erst einmal ein paar Tage lang laufen, um Daten zu sammeln und zu sehen, wie sich unsere Umgebung im normalen Betrieb verhielt. Danach richteten wir Alarmmeldungen ein, die uns informierten, wenn Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten auftraten und arbeiteten mit Berichten, Protokollen und dem in PRTG integrierten Ticket-System. Au\u00dferdem wandten wir uns den zu PRTG geh\u00f6renden Apps und Desktop-Clients zu. Anschlie\u00dfend analysierten wir unsere Ergebnisse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Installation On-Premise oder in der Cloud<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Test luden wir uns von der Webseite des Herstellers unter <a href=\"https:\/\/www.de.paessler.com\/download\/prtg-download\">https:\/\/www.de.paessler.com\/download\/prtg-download<\/a> die Trial-Version der Monitoring-L\u00f6sung herunter. Diese bietet f\u00fcr 30 Tage einen vollkommen unbegrenzten Funktionsumfang. Kauft man nach diesem Zeitraum keine Lizenz, so wandelt sie sich anschlie\u00dfend automatisch in die Freeware-Variante um, die auf 100 Sensoren beschr\u00e4nkt ist. Paessler teilte uns im Rahmen des Tests mit, dass die meisten Kunden im Schnitt etwa zehn Sensoren pro Ger\u00e4t nutzen, damit reicht die Freeware-Version f\u00fcr kleine Netze mit bis zu zehn zu \u00fcberwachenden Komponenten vollkommen aus.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Neben der von uns getesteten On-Premise-Variante von PRTG steht \u00fcbrigens unter https:\/\/my-prtg.com noch eine Cloud-Version der Software zur Verf\u00fcgung. Dar\u00fcber hinaus bietet Paessler mit &#8222;PRTG PLUS&#8220; noch eine spezielle L\u00f6sung f\u00fcr gro\u00dfe Umgebungen an. Eine Cluster-Failover-Funktion zum Realisieren von Hochverf\u00fcgbarkeits-Szenarios geh\u00f6rt ohne Aufpreis zum Leistungsumfang der Software.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die Systemanforderungen f\u00fcr die On-Premise-Variante angeht, so empfiehlt Paessler, die Software auf Systemen zu installieren, die unter Windows 10 oder Windows Server 2012 R2 und neuer laufen. Bei Windows 10 sollte es sich um die 64-Bit-Variante handeln und das .Net-Framework 4.7.2 sollte au\u00dferdem auf den betroffenen Rechnern installiert sein. Im Test \u00fcbersahen wir diesen Punkt und spielten die L\u00f6sung auf einer Virtuellen Maschine unter ESXi 6.7 Update 3 ein, die unter Windows Server 2016 lief und auf der kein .Net-Framework 4.7.2 vorhanden war. Daraufhin meldeten diverse Sensoren nach dem Einrichten, dass sie auf das .NET-Framework 4.7.2 angewiesen seien. Das verwirrte uns zun\u00e4chst, da wir annahmen, damit sei ein .NET-Framework auf den zu \u00fcberwachenden Clients gemeint. Erst eine Recherche im Internet brachte uns darauf, dass das Framework auf dem PRTG-Server selbst vorhanden sein musste. Hier k\u00f6nnte Paessler die Fehlermeldung etwas klarer formulieren. Nachdem wir auf unserem Testsystem die entsprechende Variante des .Net-Frameworks installiert hatten, funktionierte aber alles wie erwartet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"655\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG05-1024x655.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16446\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG05-1024x655.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG05-300x192.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG05-768x491.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG05.png 1329w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Der Willkommens-Bildschirm des Web-Interfaces (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>PRTG l\u00e4sst sich \u00fcbrigens modular im Netz verteilen, damit die Last nicht auf ein einzelnes System beschr\u00e4nkt bleibt. Dazu kommen so genannte Remote Probes zum Einsatz, die auf entfernten Rechnern laufen, dort die Daten der dazugeh\u00f6rigen Sensoren sammeln und diese dann an den zentralen PRTG-Server schicken. Die Einrichtung solcher Remote Probes ergibt vor allem in gro\u00dfen und verteilten Netzwerkumgebungen Sinn. In unserem Testnetz kamen wir nach der PRTG-Konfiguration auf knapp unter 800 Sensoren, so dass ein zentrales Monitoring-System ausreichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die Hardware-Anforderungen angeht, so empfiehlt Paessler f\u00fcr Installationen mit bis zu 1000 Sensoren zwei CPU-Cores, drei GByte RAM und 250 GByte Festplattenplatz zur Verf\u00fcgung zu stellen. Bei 1000 bis 2500 Sensoren sind es drei Cores und f\u00fcnf GByte RAM sowie 500 GByte Festplattenplatz, bei 2500 bis 5000 Sensoren f\u00fcnf Cores und acht GByte RAM bei einem TByte HDD-Speicher. Bei bis zu 10.000 Sensoren sollten die Administratoren schlie\u00dflich acht CPU-Cores, 16 GByte RAM und zwei TByte Festplattenplatz vorhalten. Bei so gro\u00dfen Umgebungen empfiehlt der Hersteller zudem, PRTG nicht in einer virtuellen Umgebung laufen zu lassen, sondern auf einer dedizierten Hardware.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"655\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG06-1024x655.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16448\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG06-1024x655.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG06-300x192.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG06-768x491.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG06.png 1328w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Das Sample-Dashboard soll als Vorlage f\u00fcr eigene Kreationen dienen (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In unserer Testinstallation verf\u00fcgte die verwendete VM \u00fcber vier CPU-Kerne (Intel i5-Prozessoren mit 3,2 GHz Taktfrequenz), acht GByte RAM und 300 GByte Festplattenplatz. Dabei traten keinerlei Probleme auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Die eigentliche Installation des Produkts l\u00e4uft verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig einfach ab. Es reicht, die Setup-Datei aufzurufen, die Lizenz zu best\u00e4tigen und eine E-Mail-Adresse anzugeben, an die das System Alerts schicken soll, danach l\u00e4uft das Setup durch und die Arbeit kann beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Wizard hilft bei der Erstkonfiguration<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Abschluss der Installation landet der Benutzer direkt im Standardbrowser des Systems, der versucht, auf das Management-Interface von PRTG zuzugreifen. Das f\u00fchrt leider auf Server-Systemen, auf denen der Internet Explorer mit der verst\u00e4rkten Sicherheitskonfiguration aktiv ist, zu diversen Fehlermeldungen. Anwender von Windows 10 haben dieses Problem nicht, Benutzer von Windows-Server-Systemen sollten besser einen anderen Standard-Browser einspielen. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn Paessler im Rahmen des Setups auf dieses Problem hinweisen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"656\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG07-1024x656.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16450\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG07-1024x656.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG07-300x192.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG07-768x492.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG07.png 1337w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>\u00dcber den &#8222;Map Designer&#8220; lassen sich Dashboards anlegen und bearbeiten (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach der Anmeldung beim Konfigurations-Interface mit den Standard-Credentials \u201eprtgadmin\/prtgadmin\u201c macht das System die Nutzer zun\u00e4chst einmal auf ein paar unbedingt zu erledigende Aufgaben aufmerksam. Dazu geh\u00f6ren das \u00c4ndern des Standard-Kennworts, das Aktivieren der SSL-Verschl\u00fcsselung f\u00fcr das Verwaltungswerkzeug und das Konfigurieren des E-Mail-Versands f\u00fcr die Alerts. Gleichzeitig l\u00e4uft auch eine automatische Hintergrundsuche los, die die im Netz vorhandenen Ger\u00e4te auffinden soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Test folgten wir der PRTG-Empfehlung und versuchten zun\u00e4chst, ein neues Passwort f\u00fcr das prtgadmin-Konto einzurichten. Dabei setzten wir auf einen Chrome-Browser unter Windows 10 mit einer Display-Aufl\u00f6sung von 1920 mal 1080 Punkten. Von dieser Aufl\u00f6sung lie\u00dfen wir am rechten Bildschirmrand etwa 250 Punkte f\u00fcr ein zweites Fenster frei, ansonsten f\u00fcllte der Browser den ganzen Bildschirm aus. Nachdem wir unser neues Passwort eingegeben hatten, stellten wir fest, dass wir es nirgendwo speichern konnten. Erst sp\u00e4ter, nach mehreren Versuchen, kamen wir darauf, dass die Fenster mit den gerade erw\u00e4hnten Hinweisen auf die zu erledigenden Aufgaben auf unserem Display den Speichern-Knopf f\u00fcr das neue Passwort \u00fcberdeckten. Wenn man diese Fenster schlie\u00dft, kann man das Passwort folglich direkt speichern, dabei sind aber auch die Links, die zu den n\u00e4chsten Aufgaben f\u00fchren, weg. Das Ganze ist folglich ein wenig ungl\u00fccklich gel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"652\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG09-1024x652.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16452\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG09-1024x652.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG09-300x191.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG09-768x489.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG09.png 1327w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Ger\u00e4te\u00fcbersicht des Web-Interfaces mit diversen Sensoren (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Anschluss wechselten wir in die Ger\u00e4te\u00fcbersicht, um zu sehen, welche Netzwerkkomponenten PRTG bereits gefunden hatte. Dadurch starteten wir einen Wizard, der mit Portraits diverser Paessler-Mitarbeiter gestaltet wurde, die uns durch die Erstkonfiguration der L\u00f6sung f\u00fchren sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Wizard verlangte zun\u00e4chst einmal nach den Zugangsdaten zu den im Netz vorhandenen Windows-, Linux- und Vmware-Systemen sowie nach Informationen zu SMTP, Datenbanken, MQTT und \u00e4hnlichem, damit sich die Software bei den Netzwerkkomponenten authentifizieren und Informationen einholen konnte. Nachdem wir diese Angaben gemacht hatten, startete PRTG die Netzwerksuche neu. Es w\u00e4re sicher sinnvoll, die Suche nicht direkt nach der Installation automatisch zu starten, sondern damit zu warten, bis die Anwender die entsprechende Stelle des Wizards erreicht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt fragte der Assistent nach der lokalen Adresse, damit das System in die Lage versetzt wird, die gefundenen Netzwerkkomponenten korrekt im zur Ger\u00e4te\u00fcbersicht geh\u00f6renden Geo-Maps-Eintrag anzuzeigen. Zum Schluss leitete der Assistent uns nochmals dabei an, das Administrator-Passwort zu \u00e4ndern und die E-Mail-Konfiguration f\u00fcr den Alert-Versand vorzunehmen. Diese Schritte sind eigentlich \u00fcberfl\u00fcssig, da wir sie schon aufgrund der Warneinblendungen zu Beginn auf dem Schirm hatten. Der Hersteller sollte folglich die Erstkonfiguration nochmals \u00fcberarbeiten und gl\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einrichtung mit Video-Tutorials, kostenlosen Tools und einer umfangreichen Knowledge Base&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Abschluss der Einrichtung warteten wir erst einmal ab, bis der automatische Suchlauf f\u00fcr unser Netz abgeschlossen war. Danach nahmen wir uns die Ger\u00e4te\u00fcbersicht vor und sahen nach, ob das System wirklich alle Komponenten gefunden hatte. Das war bei uns der Fall. PRTG hatte zu diesem Zeitpunkt auch schon etliche Sensoren eingerichtet, die die L\u00f6sung f\u00fcr die gefundenen Ger\u00e4te als sinnvoll erachtete. Einige funktionierten nicht, was mit der mangelhaften Konfiguration unserer Netzwerkkomponenten zusammenhing. Deswegen machten wir uns zun\u00e4chst einmal daran, auf allen zu \u00fcberwachenden Systemen die Dienste f\u00fcr SNMP, WinRM und WMI so zu konfigurieren, dass sie durch die Firewalls kommunizieren konnten und Daten bereitstellten. Damit verschwanden schon mal eine Vielzahl der Fehlermeldungen der Sensoren. In diesem Zusammenhang ist es positiv zu vermerken, dass sich in der Paessler-Knowledge-Base sehr viele Artikel finden, die genau beschreiben, wie die Konfiguration von SNMP, WMI und \u00e4hnlichem abl\u00e4uft, so dass es bei der Arbeit kaum zu Problemen kommt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"637\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG10-1024x637.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16454\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG10-1024x637.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG10-300x187.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG10-768x478.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG10.png 1323w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Das Hinzuf\u00fcgen von Sensoren gestaltet sich trotz der gro\u00dfen Sensorzahl relativ einfach (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Paessler stellt sogar eine Reihe kostenloser Tools zur Verf\u00fcgung, mit denen sich die richtige Konfiguration der zu \u00fcberwachenden Client-Systeme \u00fcberpr\u00fcfen l\u00e4sst. Dabei handelt es sich unter anderem um NetFlow-, sFlow-, SNMP- und WMI-Tester, die nicht nur in Zusammenarbeit mit PRTG n\u00fctzlich sind.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt gingen wir daran, die Systeme, die nicht Mitglied unserer Dom\u00e4ne waren und die deshalb nur unter ihrer IP-Adresse in der Ger\u00e4te\u00fcbersicht erschienen, zu benennen, damit wir sofort sahen, um welchen Drucker, welche IP-Kamera und so weiter es sich jeweils handelte. Bei dieser Gelegenheit konnten wir den Ger\u00e4teeintr\u00e4gen auch gleich ein passendes Icon mitgeben. Zu diesem Zweck hat Paessler momentan 89 verschiedene Ger\u00e4tesymbole in PRTG integriert, mit denen sich Firewalls, Switches, Router, IP-Kameras, WLAN-Komponenten oder auch Systeme von bestimmten Herstellern wie EMC, Fujitsu oder OKI direkt visualisieren lassen. Das erh\u00f6ht die \u00dcbersichtlichkeit ungemein und ist deswegen positiv zu bewerten. Leider wurde im Web-Interface die Anzeige der Icons so klein gestaltet, dass man \u2013 gerade bei den Unternehmenslogos \u2013 kaum etwas erkennen kann. Hier w\u00e4re es gut, wenn Paessler die Ger\u00e4tesymbole gr\u00f6\u00dfer darstellen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem wir alle Komponenten in unserem Netz richtig benannt und mit Ger\u00e4tesymbolen versehen hatten, machten wir uns daran, \u00fcberfl\u00fcssige, automatisch angelegte Sensoren zu entfernen. Manche dieser von PRTG vorgenommenen Eintr\u00e4ge waren nicht besonders hilfreich, beispielsweise ein SSL-Zertifikatssensor, der auf einem System mit selbstsigniertem Zertifikat immer eine Warnmeldung brachte oder auch ein Sensor, der auf einem selten genutzten Backup-Laufwerk den Disk-I\/O ma\u00df. Au\u00dferdem m\u00f6chte man im Zweifelsfall auch nicht alles \u00fcberwachen, wie beispielsweise den HTTP-Server, der auf einem IP-Telefon zur Ger\u00e4tekonfiguration genutzt wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"604\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG11-1024x604.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16456\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG11-1024x604.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG11-300x177.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG11-768x453.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG11.png 1334w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Eine Map als Startseite (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nachdem alle \u00fcberfl\u00fcssigen Sensoren entfernt worden waren und alle Fehlermeldungen verschwanden, konnten wir uns nun damit befassen, weitere Sensoren, die nicht automatisch eingerichtet worden waren, hinzuzuf\u00fcgen. Generell gilt, dass die automatische Funktion zum Hinzuf\u00fcgen von Sensoren recht gut arbeitet und eine ordentliche \u00dcbersicht \u00fcber die auf den jeweiligen Zielsystemen relevanten Faktoren bietet. Unter Windows sind das beispielsweise Datenverkehr, Prozessorlast, Laufzeit, freier Speicherplatz und \u00e4hnliches. Auf einem Cisco-Switch legt das System im Gegensatz dazu Sensoren zur CPU-Last, dem VLAN-Verkehr, der Laufzeit, dem Ethernet-Verkehr, dem Status des Netzteils, der Systemtemperatur und \u00e4hnlichem an. Deswegen ergibt es Sinn, die Auto-Konfiguration immer zuerst laufen zu lassen. PRTG erm\u00f6glicht es auch, Netzwerke und Ger\u00e4te regelm\u00e4\u00dfig automatisch nach neuen Komponenten zu durchsuchen, auf diese Weise bleibt alles immer auf dem neuesten Stand.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Ablauf dieser automatischen Sensorsuche ist es aber auf vielen Systemen sinnvoll, noch manuell eigene Sensoren hinzuzuf\u00fcgen, zum Beispiel zum Abfragen der Auslastung bestimmter Queues auf einem Exchange Server oder zum Abfragen der SMART-Werte bestimmter Laufwerke. F\u00fcr die Vielzahl der von PRTG angebotenen Sensoren gestaltet sich das Auffinden einzelner Eintr\u00e4ge recht einfach: Es gen\u00fcgt, mit der rechten Maustaste auf den Eintrag des betroffenen Ger\u00e4ts zu klicken und den Befehl \u201eAdd Sensor\u201c aufzurufen. Danach \u00f6ffnet sich eine Seite, auf der die Administratoren dazu in der Lage sind, anzugeben, was \u00fcberwacht wird (Verf\u00fcgbarkeit, Prozessornutzung, Netzwerkinfrastruktur, etc.), welchen Typ das Zielsystem hat (Windows, Linux, virtuelles OS und so weiter) und welche Technologie f\u00fcr das Monitoring zum Einsatz kommen soll (Ping, SNMP, WMI oder \u00e4hnliches). Sobald diese Angaben gemacht wurden, zeigt das System am unteren Rand die f\u00fcr die Anfrage passenden Sensoren an. Es ist auch m\u00f6glich, nur eines oder zwei von den drei genannten Auswahlfeldern auszuf\u00fcllen, zum Beispiel nur die verwendete Technologie. Tr\u00e4gt ein IT-Mitarbeiter hier etwa \u201eSNMP\u201c ein, so pr\u00e4sentiert PRTG alle verf\u00fcgbaren SNMP-Sensoren. Das Suchen und Finden der Sensoren l\u00e4uft also recht einfach ab.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"493\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG16-493x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16458\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG16-493x1024.jpg 493w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG16-144x300.jpg 144w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG16-768x1596.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG16-739x1536.jpg 739w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG16-986x2048.jpg 986w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG16.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 493px) 100vw, 493px\" \/><figcaption>Erfolgreich eingerichtete Push-Mitteilungen unter Android (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Der laufende Betrieb: Anzeige mit Gauges<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem wir alle Sensoren hinzugef\u00fcgt hatten, die wir in unserer Umgebung haben wollten und auch alle installierten Sensoren sinnvolle Angaben machten, ging es daran, die \u00dcberwachungsumgebung f\u00fcr den laufenden Betrieb anzupassen. Dazu wandten wir uns zun\u00e4chst einmal der Konfiguration der Tachometer oder Gauges zu. Diese Gauges stellen auf der \u00dcbersichtsseite eines Ger\u00e4teeintrags immer die wichtigsten Werte in einer grafischen Form dar. Dabei haben die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter drei unterschiedliche Optionen: gro\u00dfe Gauges f\u00fcr besonders wichtige Werte, kleine Gauges f\u00fcr Werte, die man ebenfalls noch auf einen Blick im Auge behalten sollte und keine Gauges. Um die Darstellung dieser Tachometer zu konfigurieren, m\u00fcssen die Administratoren die Priorit\u00e4t, also die Bedeutung, die die jeweiligen Sensoren haben, anpassen. Die Priorit\u00e4t wird innerhalb der Sensorenliste mit f\u00fcnf Sternen dargestellt. Hat ein Sensor einen bis drei Sterne, erscheint er nicht in der Tachometer\u00fcbersicht. Bei vier Sternen erscheint er klein, bei f\u00fcnf Sternen gro\u00df. Standardm\u00e4\u00dfig zeigt das System immer den Ping-Sensor gro\u00df an, deswegen ergibt es Sinn, die Konfiguration zu \u00e4ndern, da ja in den meisten F\u00e4llen andere Faktoren wie Traffic oder Auslastung viel wichtiger sind \u2013 und auch besser geeignet f\u00fcr eine Tachometeranzeige. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn Paessler hier f\u00fcr die Zukunft eine bessere Vorauswahl treffen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dashboards bieten einen umfassenden \u00dcberblick<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt ist es an der Zeit, einmal kurz auf die Dashboards einzugehen, die PRTG mitbringt. Loggt sich der Administrator beim Web-Interface ein, so landet er standardm\u00e4\u00dfig auf einer \u00dcbersichtsseite namens &#8222;Willkommen bei PRTG&#8220;, die in Form von Tortengrafiken s\u00e4mtliche Sensoren mit ihrem aktuellen Status und alle aktuellen Alarme visualisiert. Au\u00dferdem gibt es Links zu den mobilen und Desktop-Apps, eine \u00dcbersicht \u00fcber den Lizenzstatus und die gestrige Aktivit\u00e4t sowie Links zu Tipps und Tricks beziehungsweise Video-Tutorials.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"629\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG12-1024x629.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16460\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG12-1024x629.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG12-300x184.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG12-768x472.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG12.png 1330w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>\u00dcber das Konfigurationsmen\u00fc lassen sich alle zum Verwalten der \u00dcberwachungsl\u00f6sung relevanten Punkte erreichen (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Abgesehen davon bietet das System auch noch ein &#8222;Sample Dashboard&#8220;, das eine automatisch generierte \u00dcberblickskarte des Netzes, eine Sensor\u00fcbersicht, eine Liste mit Alarmen und einen Link zu einem Videotutorial enth\u00e4lt, das beschreibt, wie man seine eigenen Dashboards anlegt. Zum Anpassen der Dashboards an eigene W\u00fcnsche steht ein in das Konfigurationswerkzeug integriertes Design-Tool zur Verf\u00fcgung, mit dem sich auch neue Dashboards erzeugen lassen. PRTG ist an dieser Stelle also sehr flexibel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Apps f\u00fcr mobile Ger\u00e4te und Desktop<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Arbeit mit den Dashboards wandten wir uns den von Paessler bereitgestellten Apps f\u00fcr Android, iOS, MacOS und Windows zu. Diese Apps sind nicht nur dazu in der Lage, die von PRTG gesammelten Werte anzuzeigen, sondern sie erm\u00f6glichen auch das Abwickeln vieler Konfigurationsaufgaben (beispielsweise bei den Sensoreinstellungen) und \u2013 das wohl wichtigste \u2013 das Anzeigen von Alerts.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Desktop-Apps bieten praktisch den gleichen Funktionsumfang wie das Web-Interface und mit ihnen lassen sich bei Bedarf auch mehrere PRTG-Installationen von einer zentralen Stelle aus verwalten. Dar\u00fcber hinaus erm\u00f6glichen sie Benachrichtigungen \u00fcber ein Icon in der Taskleiste und optional die Ausgabe von Alarmt\u00f6nen. Wenn ein Administrator die Software auf seiner Workstation installiert und sie so konfiguriert, dass sie ihr Status-Icon in der Taskleiste anzeigt und mit Windows startet, so hat er stets einen direkten \u00dcberblick \u00fcber das Gesamtsystem, ohne dass er dazu das Web-Interface oder die Desktop-App \u00f6ffnen muss. Das ist sehr praktisch, da man immer auf einen Blick sieht, dass alles in Ordnung ist. Genauso erfolgt im Fall von Problemen dann auch der einfache Zugriff auf die betroffenen Sensoren \u00fcber einen einfachen Mausklick.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alert-Funktionen als Info-Service<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle ergibt es Sinn, genauer auf die Alarmmeldungen einzugehen. Wie schon gesagt, erm\u00f6glicht PRTG Alarmmeldungen via SMS, E-Mail, per Browser, \u00fcber das genannte Tray-Icon auf dem Desktop und per Push auf Smartphones und Tablets. Die kostenlosen Alarmmeldungen per Push sind dabei die beliebtesten und interessantesten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie lassen sich relativ einfach konfigurieren: Die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter m\u00fcssen dazu lediglich sicherstellen, dass der PRTG-Server mit der Webseite <a href=\"https:\/\/api.prtgcloud.com:443\">https:\/\/api.prtgcloud.com:443<\/a> kommunizieren kann. Anschlie\u00dfend wechseln sie nach \u201eKonfiguration\/Kontoeinstellungen\/Vorlagen f\u00fcr Benachrichtigungen\u201c und aktivieren dort die Option \u201ePush-Benachrichtigungen senden\u201c. Dabei sind sie auch dazu in der Lage, Benutzer oder Benutzergruppen auszuw\u00e4hlen, die Push-Nachrichten erhalten sollen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"321\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG13-1024x321.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16462\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG13-1024x321.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG13-300x94.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG13-768x241.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG13.png 1334w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Bibliotheken erm\u00f6glichen unter anderem das Zusammenfassen von Sensoren gleichen Typs, wie hier Prozessorlast-Sensoren (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn das erledigt ist, m\u00fcssen die Verantwortlichen nur noch auf ihren mobilen Ger\u00e4ten die PRTG-App einspielen und Kontakt zum PRTG-Server aufnehmen. Dann besteht unter Android die M\u00f6glichkeit, in den App-Einstellungen die Push-Benachrichtigungen zu aktivieren. Unter iOS ist das nicht erforderlich, unter diesem Betriebssystem fragt die App bei der ersten Kontaktaufnahme zum Server, ob Push-Nachrichten erlaubt werden sollen. Die aktiven mobilen Ger\u00e4te erscheinen dann im Betrieb im PRTG-Web-Interface unter \u201eKonfiguration\/Kontoeinstellungen\/Kontakte f\u00fcr Benachrichtigungen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit die Push-Notifications dann wirklich verschickt werden, m\u00fcssen die Verantwortlichen schlie\u00dflich noch in der Konfiguration der jeweiligen Sensoren oder Objekte, Trigger definieren, die die Nachrichten ausl\u00f6sen. Danach erfolgt die Meldung der Alerts direkt auf das mobile Endger\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>Berichte, Protokolle, Maps und ein eigenes Ticket-System<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gehen wir zum Abschluss noch kurz auf ein paar weitere wichtige Features von PRTG ein. Zun\u00e4chst einmal sind in diesem Zusammenhang die \u201eBerichte\u201c zu nennen. Dabei handelt es sich um regelm\u00e4\u00dfig ausgef\u00fchrte Zusammenfassungen der \u00fcberwachten Aktivit\u00e4ten. Ein Bericht kommt in der Regel per Mail als PDF-Datei bei den Empf\u00e4ngern an, es lassen sich bei Bedarf aber auch Datendateien in den Formaten CSV und XML einbinden. Typische Berichte k\u00f6nnten zum Beispiel Meldungen \u00fcber die 100 schnellsten beziehungsweise langsamsten Ping-Sensoren im Netz oder auch \u00fcber die Verf\u00fcgbarkeit sein. Im Test ergaben sich bei der Konfiguration von Berichten keine Schwierigkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201eProtokolle\u201c geben im Gegensatz dazu Aufschluss \u00fcber die Aktionen von PRTG. Zum Beispiel erstellt das System Eintr\u00e4ge, wenn Sensoren aufgrund von Abh\u00e4ngigkeiten pausiert oder fortgesetzt werden oder auch wenn es zu Timeouts kommt. Damit l\u00e4sst sich \u00fcberpr\u00fcfen, ob das System wunschgem\u00e4\u00df arbeitet. Da die Protokolle sehr viele Eintr\u00e4ge umfassen, stehen diverse Filter zur Verf\u00fcgung, um die Daten zu durchsuchen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"519\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG14-1024x519.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16464\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG14-1024x519.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG14-300x152.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG14-768x389.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG14.png 1333w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Das Ticket-System von PRTG (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Interessanter sind die bereits erw\u00e4hnten \u201eMaps\u201c. Dieses Feature versetzt die IT-Mitarbeiter dazu in die Lage, Karten ihrer Umgebungen anzulegen, die beispielsweise r\u00e4umlich zeigen, welche Ger\u00e4te und Gruppen sich wo befinden. In die Maps lassen sich auch Statusinformationen und Live-Daten einbinden und es besteht sogar die Option, sie \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich zu machen. Maps k\u00f6nnen zudem auch als Dashboards Verwendung finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Da PRTG ja das Netz \u00fcberwacht und Probleme erkennen und melden kann, ergibt es Sinn, auch gleich eine M\u00f6glichkeit in die Software einzubauen, die dabei hilft, die L\u00f6sungen der aufgetretenen Probleme zu organisieren. Deswegen verf\u00fcgt PRTG auch \u00fcber ein Ticket-System. Dieses l\u00e4sst sich nutzen, um bestimmten PRTG-Benutzern Aufgaben zuzuweisen. Sowohl die Anwender als auch PRTG selbst sind dazu in der Lage, Tickets anzulegen. Tickets k\u00f6nnen auch \u00fcber Benachrichtigungen \u00fcber ungew\u00f6hnliche Ereignisse erzeugt werden. Falls gew\u00fcnscht kann das System die User auch per Mail \u00fcber neue Tickets, die sie betreffen, informieren. Sobald das jeweilige Problem gel\u00f6st wurde, schlie\u00dft der zust\u00e4ndige Mitarbeiter das Ticket und die Aufgabe gilt als abgeschlossen. Im Test funktionierte das einwandfrei.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"271\" height=\"171\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG08.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16466\"\/><figcaption>Das Taskleisten-Icon der Desktop-App verweist direkt auf auftretende Probleme (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>PRTG bringt eine Vielzahl n\u00fctzlicher Funktionen und Tools mit, die das \u00dcberwachen von IT-Infrastrukturen \u2013 nach einer grundlegenden Erstkonfiguration von Server und im Auge zu behaltenden Clients \u2013 recht einfach machen. In diesem Zusammenhang seien die Apps, die Bibliotheken, die Maps und das Ticket-System genannt. Alle im Test beschriebenen Funktionen sind in jeder Lizenz enthalten, wodurch sich der Admin die Anschaffung kostspieliger Add-Ons spart.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"616\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG15-1024x616.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16468\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG15-1024x616.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG15-300x180.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG15-768x462.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG15-1536x923.png 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/PRTG15.png 1680w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Desktop-App verf\u00fcgt unter anderem \u00fcber einen Dark-Mode (Screenshot: IT-Testlab Dr. G\u00fcttich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zwar sind im Betrieb nicht alle der von PRTG automatisch angelegten Sensoren notwendig, doch abgesehen davon kann sich der Administrator sicher sein, Probleme im Netzwerk schnell zu finden und Engp\u00e4sse einfach zu identifizieren. Da die L\u00f6sung die gesammelten Daten in einer zentralen Datenbank vorh\u00e4lt, l\u00e4sst sich PRTG nicht nur zum \u00dcberwachen des Netzes im laufenden Betrieb nutzen, sondern auch als Werkzeug, um in der Zeit zur\u00fcckzugehen um Probleme zu finden und zu sehen, wieviel Zeit f\u00fcr die L\u00f6sung des spezifischen Problems aufgewendet wurde. Das hilft beim Treffen zuk\u00fcnftiger Entscheidungen und sorgt so daf\u00fcr, dass IT-Mitarbeiter proaktiv arbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir haben diesen Test im Auftrag des Herstellers durchgef\u00fchrt. Der Bericht wurde davon nicht beeinflusst und bleibt neutral und unabh\u00e4ngig, ohne Vorgaben Dritter. Diese Offenlegung dient der Transparenz.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon seit langer Zeit bietet Paessler mit PRTG ein extrem leistungsf\u00e4higes Tool an, mit dem sich IT-Infrastrukturen \u00fcberwachen lassen. Wir haben die aktuelle Version davon im Testlabor genau unter die Lupe genommen. W\u00e4hrend des Tests legten wir ein besonderes Augenmerk auf die Praxisn\u00e4he und beantworteten Fragen wie &#8222;Wo hat das Produkt Schw\u00e4chen?&#8220;, &#8222;Welche Funktionen sind hilfreich?&#8220;, &#8222;Mit welchem Aufwand ist die t\u00e4gliche Arbeit mit dem Produkt verbunden?&#8220; oder auch &#8222;Wie laufen Installation und Ersteinrichtung ab?&#8220;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":16438,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[39,9],"tags":[62,4185,830,1386,4419,348,3364,181,397,1261,1490,700,12638,702,13742,3412,3537,3731,1925,344,4539,1537],"class_list":["post-16437","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-management","category-test","tag-android","tag-api","tag-app","tag-desktop","tag-http","tag-ios","tag-json","tag-linux","tag-macos","tag-monitoring","tag-netflow","tag-paessler","tag-ping","tag-prtg","tag-sniffing","tag-snmp","tag-sql","tag-ssh","tag-unix","tag-windows","tag-wmi","tag-xml"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16437","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16437"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16437\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16500,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16437\/revisions\/16500"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/16438"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16437"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16437"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16437"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}