{"id":16315,"date":"2020-06-23T11:34:00","date_gmt":"2020-06-23T09:34:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=16315"},"modified":"2020-06-16T10:41:57","modified_gmt":"2020-06-16T08:41:57","slug":"data-sharing-im-mittelpunkt-der-wirtschaftlichen-politischen-und-humanitaeren-transformation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=16315","title":{"rendered":"Data Sharing im Mittelpunkt der wirtschaftlichen, politischen und humanit\u00e4ren Transformation"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/de.talend.com\/\">Jean-Michel Franco, Product Marketing Manager bei Talend<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die aktuelle Pandemie wird offensichtlich, wie wichtig vertrauensw\u00fcrdige, genaue Echtzeitdaten auf globaler Ebene sind und welches Risiko Fake News f\u00fcr die Demokratie und die \u00f6ffentliche Gesundheit bergen. Wie viele Menschen sind infiziert und wann wird die Herdenimmunit\u00e4t erreicht? Wie hoch ist die Mortalit\u00e4tsrate des Virus? Wieso bew\u00e4ltigen einige Krankenh\u00e4user, Regionen oder L\u00e4nder die Krise besser als andere? Gibt es ausreichend freie Betten und medizinische Fachkr\u00e4fte, um alle Infizierten zu behandeln? Wann gibt es gen\u00fcgend Informationen aus klinischen Studien \u00fcber wirksame Heilmittel?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Talend_Jean-Michel-Franco-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16316\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Talend_Jean-Michel-Franco-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Talend_Jean-Michel-Franco-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Talend_Jean-Michel-Franco-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Talend_Jean-Michel-Franco-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Talend_Jean-Michel-Franco-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Talend_Jean-Michel-Franco-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption>Bild: Talend<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Zwar unterstreichen die derzeitigen Ereignisse die Bedeutung von Data Sharing auf globaler Ebene. Aber die Wucht der Pandemie hat auch die Einf\u00fchrung der neuen europ\u00e4ischen Digital- und KI-Strategie, die im Februar 2020 vorgestellt wurde, ged\u00e4mpft und verschoben.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter F\u00fchrung von Margrethe Vestager als EU-Kommissarin f\u00fcr Wettbewerb und Digitales sowie Thierry Breton, EU-Kommissar f\u00fcr Binnenmarkt und Dienstleistungen, wollte Europa seine Ambitionen, F\u00fchrungsst\u00e4rke und Souver\u00e4nit\u00e4t bekr\u00e4ftigen und hierf\u00fcr Programme auf den Weg bringen. Daf\u00fcr hat sich die EU verschiedene Ziele gesetzt, darunter eine bessere \u00dcberwachung der Datennutzung, einen leichteren Austausch von Daten sowie die F\u00f6rderung \u00f6ffentlich-privater Partnerschaften, um Forschung und Entwicklung zu beschleunigen. Zwar wurde die Debatte durch COVID-19 aufgehalten, jedoch hat die Krise auch dazu gef\u00fchrt, dass Regierungen weltweit Mobilfunkbetreiber und Technologie-Giganten dazu aufgerufen haben, ihre Daten f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung des Virus zur Verf\u00fcgung zu stellen. Doch es ist nicht einfach, eine gemeinsame L\u00f6sung zu finden, wie die Debatte \u00fcber die europ\u00e4ische Initiative gezeigt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kann Data Sharing zwischen Organisationen erleichtert werden, ohne dass das Vertrauen der \u00d6ffentlichkeit verletzt und die ordnungsm\u00e4\u00dfige Nutzung der Daten sichergestellt wird? Wie k\u00f6nnen Unternehmen mit gro\u00dfen Datenbanken davon \u00fcberzeugt werden, sie mit anderen zu teilen? K\u00f6nnen Daten als ein Grundprinzip einer Gesellschaft gelten?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gelingt es Europa, im neuen Daten-Zeitalter die F\u00fchrung zu \u00fcbernehmen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie EU zum Vorbild f\u00fcr eine digitale Gesellschaft machen\u201c, so lautet das Motto, das auf der Webseite zur <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/strategy\/priorities-2019-2024\/europe-fit-digital-age\/european-data-strategy_de\">Digitalstrategie der Europ\u00e4ischen Union<\/a> nachzulesen ist und das Ziel zusammenfasst. Im Mittelpunkt steht dabei das Bestreben, Daten zum Motor der europ\u00e4ischen Wirtschaft zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Europ\u00e4ische Union gibt nicht nur einige wenige Empfehlungen, sondern beschlie\u00dft Grundlagen f\u00fcr eine datengelenkte Gesellschaft. Die Strategie beschr\u00e4nkt sich nicht darauf, Regeln f\u00fcr den Zugang zu Daten, ihrer Nutzung und ihrer Verbreitung innerhalb und au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union aufzustellen, auch wenn dies ein wichtiger Aspekt der Strategie ist. Sie beabsichtigt dar\u00fcber hinaus auch die Einrichtung einer Cloud-Infrastruktur zur Schaffung von \u201eData Spaces\u201c, um eine gemeinsame Nutzung von Daten in den Bereichen Produktion, Gesundheit oder Umwelt zu erm\u00f6glichen. Des Weiteren plant die EU ein Bildungsprogramm aufzubauen, in dem B\u00fcrger mehr zum Thema Daten lernen.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Das Ziel der Strategie ist auch, neue Regeln f\u00fcr eine Gesellschaft aufzustellen, in dem Daten ein Leitprinzip und der Schl\u00fcssel f\u00fcr die Zukunft sind, damit sie sich reibungslos an Ver\u00e4nderungen anpassen kann. Die EU will jedoch auch, dass die Menschen die Kontrolle \u00fcber Daten und Algorithmen behalten, und schl\u00e4gt deshalb vor, eine rechtliche Grundlage f\u00fcr den Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz und die Verwendung biometrischer Daten zu schaffen \u2013 sensible Themen, die seit ihrer Ank\u00fcndigung im Februar zu kontroversen Diskussionen gef\u00fchrt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Implementierung der DSGVO 2018, ebnet die Europ\u00e4ische Union jetzt weiter den Weg f\u00fcr eine datenbewusste Gesellschaft, indem sie jedem erm\u00f6glicht, die Probleme, Potenziale und Risiken zu verstehen. Es geht nicht nur darum, eine Wirtschaft, sondern auch eine \u201eDatendemokratie\u201c aufzubauen, in der die gemeinsamen und gleichen Regeln den Austausch und Initiativen lenken sowie den verschiedenen Bestandteilen der europ\u00e4ischen Gesellschaft neuen Schwung verleihen. Ebenfalls ein wichtiges Ziel ist die Schaffung einer Europ\u00e4ischen Union, die souver\u00e4n \u00fcber ihre Daten verf\u00fcgt. Dabei wird die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung darin bestehen, Innovation, digitale F\u00fchrungskraft, Gleichheit und Datenschutz miteinander zu verbinden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gro\u00dfe Herausforderungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon seit dem Aufkommen von Big Data und Technologien, die deren Analyse erm\u00f6glichen, wird die Frage der Offenlegung dieser Daten diskutiert \u2013 und das aus gutem Grund: Die gemeinsame Nutzung wird von vielen als ein wichtiger Motor f\u00fcr Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Innovation gesehen, da viele Unternehmen und Organisationen daraus innovative Dienstleistungen oder Produkte entwickeln k\u00f6nnen. Ganz zu schweigen von Daten, die von allgemeinem Interesse sind und zur Verbesserung \u00f6ffentlicher Dienstleistungen beitragen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Branchen sind schon jetzt weit fortgeschritten in der Auswertung von Daten, wie beispielsweise der Bankensektor. Hier wurde stark in die Datenanalyse investiert und die Freigabe von Daten durch die PSD2-Richtlinie vorangetrieben. Andere Sektoren wie Landwirtschaft, Handel oder Verkehr sollten ebenfalls ihre Daten verst\u00e4rkt miteinander teilen, um Innovationen und das Entstehen neuer Modelle zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob im Verkehr, in der Energienutzung oder beim Browsen im Netz, alles erzeugt t\u00e4glich gro\u00dfe Datenmengen, die von privaten Unternehmen, \u00f6ffentlichen und halbstaatlichen Organisationen gesammelt werden. Diese Erhebung von Daten und insbesondere von pers\u00f6nlichen Daten wird in der \u00d6ffentlichkeit allerdings teilweise immer noch negativ wahrgenommen, trotz der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die die Rechte des Einzelnen an der Verwendung seiner Daten wiederhergestellt hat und Organisationen einen Rahmen f\u00fcr deren Nutzung vorgibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider neigen immer noch viele Unternehmen zu der Haltung, dass die gemeinsame Nutzung ihrer Daten vor allem bedeutet, der Konkurrenz ihren geheimen Tresor zu \u00f6ffnen. Das Teilen von Daten tr\u00e4gt jedoch dazu bei, Unternehmen als f\u00fchrend in eigenen Sektor zu positionieren. Durch die gemeinsame Nutzung dieses Datenreichtums wird au\u00dferdem die Innovationskraft der Branche gef\u00f6rdert und neue Dienstleistungen f\u00fcr die Verbraucher werden geschaffen. Daher scheint Data Sharing ein essenzieller Schritt f\u00fcr die digitale Transformation der gesamten Gesellschaft zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb entstehen immer mehr Plattformen f\u00fcr spezifische Branchen. Im Luftfahrtsektor hat zum Beispiel Airbus die Data Sharing-Plattform \u201eSkywise\u201c ins Leben gerufen, um die Leistungsf\u00e4higkeit von Flugzeugen zu verbessern und Zwischenf\u00e4lle zu vermindern. Mittlerweile beteiligen sich \u00fcber 100 Fluggesellschaften an der Plattform.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gesundheitswesen in Frankreich verf\u00fcgt mit dem Health Data Hub ebenfalls \u00fcber eine eigene Plattform zum Austausch von Daten. Diese \u00f6ffentliche Struktur fungiert als sichere und zentrale Anlaufstelle f\u00fcr Forschung, Krankenh\u00e4user, Start-ups oder Labore. Hier werden Daten unter anderem aus dem Gesundheitswesen sowie klinische Daten aus verschiedenen Gesundheitseinrichtungen zusammengef\u00fchrt. Das System wurde Ende 2019 offiziell eingef\u00fchrt und unterstreicht die Entschlossenheit der franz\u00f6sischen Regierung, Daten an die Spitze von Forschung und Innovation in der Medizin zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Die Frage der \u00d6ffnung privater Datenbanken f\u00fcr das \u00f6ffentliche Wohl, insbesondere im Gesundheitswesen, ist in der derzeitigen Situation akuter denn je. K\u00fcrzlich forderten einige Staatschefs die gr\u00f6\u00dften Besitzer von Geolokalisierungsdaten, Web-Giganten wie Facebook oder Google, sowie Mobilfunkbetreiber dazu auf, ihre Datenbanken f\u00fcr medizinische Forschungsinstitute zu \u00f6ffnen, um die Verbreitung des Coronavirus zu analysieren und zu bek\u00e4mpfen. So hat beispielsweise die Deutsche Telekom dem Robert Koch-Institut (RKI) vor Kurzem anonymisierte Massendaten aus ihrem Mobilfunknetz zur Verf\u00fcgung gestellt. Solche Daten k\u00f6nnen dazu beitragen, das Wissen \u00fcber die Ausbreitung eines Virus zu vergr\u00f6\u00dfern, indem die Bewegungen der Bev\u00f6lkerung und der kritischsten Regionen genauer untersucht werden, um notwendige Ressourcen zu mobilisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Manche Situationen verleihen Daten geradezu einen gemeinn\u00fctzigen Charakter. So werden Daten zu einem m\u00e4chtigen Werkzeug, die, wenn sie richtig eingesetzt und reguliert werden sowie transparent sind, eine erhebliche Triebkraft im Risikomanagement sein k\u00f6nnen. Schlie\u00dflich erm\u00f6glichen diese Offenheit und der Austausch von Daten eine gr\u00f6\u00dfere Transparenz und erleichtert die Entwicklung einer Solidarit\u00e4t 4.0, bei der Daten zur treibenden Kraft der digitalen Transformation der B\u00fcrger werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum einen erm\u00f6glicht der Zugang zu Daten durch Data Sharing jedem einzelnen ein gr\u00f6\u00dferes Verst\u00e4ndnis \u00fcber Ereignisse, die die Welt ver\u00e4ndern. Zum anderen verleiht dieser Zugang aber auch Initiativen zus\u00e4tzliche St\u00e4rke, die aus dem Bereich \u201edata for good\u201c kommen. Data Sharing kann zum Aufbau einer neuer Wohlfahrtsgesellschaft f\u00fchren, in der die Regierung dank der zur Verf\u00fcgung gestellten privaten Daten neue Hilfsm\u00f6glichkeiten schaffen k\u00f6nnen. Die Nutzung von Daten geht aber noch weit dar\u00fcber hinaus. Sie hilft, das Bewusstsein und Verst\u00e4ndnis der B\u00fcrger f\u00fcr die Welt zu sch\u00e4rfen oder erm\u00f6glicht durch Data Sharing einen breiteren Blick auf Ph\u00e4nomene in sozialen Netzwerken. Verschiedene solcher Initiativen haben bereits zu gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Verbesserungen gef\u00fchrt. Auf der Webseite <a href=\"https:\/\/datacollaboratives.org\/explorer.html\">Datacollaboratives.org<\/a> wird deutlich, dass die Zusammenarbeit mithilfe von Daten bereits umfassend ist. Ein Blick in die gesammelten Projekte zeigt beispielsweise, dass das Unternehmen BBVA Data &amp; Analytics in Zusammenarbeit mit United Nations Global Pulse Banktransaktionen vor, w\u00e4hrend und nach dem Hurrikan Odile im Jahr 2014 analysiert hat, um die Widerstandsf\u00e4higkeit von Gemeinschaften nach Naturkatastrophen zu messen. Ein weiteres Beispiel ist das Projekt \u201edata2x Financial Inclusion for Women\u201c, f\u00fcr das mehrere Finanzorganisationen planen, Bankdaten zu sammeln, die Frauen diskriminieren, um ihnen einen besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch ist Wachsamkeit geboten, denn man sehr schnell in einem Meer aus Daten ertrinken, wenn man nicht richtig schwimmen kann. Wenn kein demokratisiertes Bildungsprogramm f\u00fcr Daten eingef\u00fchrt wird, kann Data Sharing f\u00fcr B\u00fcrgerzwecke sehr schnell den gegenteiligen Effekt erzeugen: Daten k\u00f6nnten missverstanden oder falsch interpretiert werden. Auch die bereits vorhandene Ungleichheit in Daten w\u00fcrde sich verst\u00e4rken. Dasselbe gilt f\u00fcr die Qualit\u00e4t und Relevanz von Daten. Hier kann der Ausdruck \u201ethe best is the enemy of the good\u201c nicht gelten. Alle Daten m\u00fcssen von guter Qualit\u00e4t, relevant und verl\u00e4sslich sein, sonst droht das kollektive Ertrinken. \u201eGemeinsame Nutzung von Daten zwischen Unternehmen und Beh\u00f6rden im \u00f6ffentlichen Interesse\u201c ist ebenfalls Teil der Digitalstrategie der Europ\u00e4ischen Union. Es wird notwendig sein, den Daten-Austausch aktiv zu gestalten, sowie Grenzen und ethische Regeln zu definieren, um das Beste aus dieser Ressource zu machen und gleichzeitig die B\u00fcrger zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt keine Zweifel, dass jeder von Data Sharing profitieren kann. Das gerade erst geendete erste Datenjahrzehnt war die Geburtsstunde der Datenwissenschaft \u2013 und in den n\u00e4chsten zehn Jahren wird die gemeinsame Nutzung von Daten wahrscheinlich noch viel verbreiteter sein. Die Europ\u00e4ische Union will dabei ein Vorreiter und Gesetzgeber sein, zum Wohle der Allgemeinheit und der Wirtschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die aktuelle Pandemie wird offensichtlich, wie wichtig vertrauensw\u00fcrdige, genaue Echtzeitdaten auf globaler Ebene sind und welches Risiko Fake News f\u00fcr die Demokratie und die \u00f6ffentliche Gesundheit bergen. Wie viele Menschen sind infiziert und wann wird die Herdenimmunit\u00e4t erreicht? Wie hoch ist die Mortalit\u00e4tsrate des Virus? Wieso bew\u00e4ltigen einige Krankenh\u00e4user, Regionen oder L\u00e4nder die Krise besser als andere? Gibt es ausreichend freie Betten und medizinische Fachkr\u00e4fte, um alle Infizierten zu behandeln? 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