{"id":16093,"date":"2020-05-21T11:13:00","date_gmt":"2020-05-21T09:13:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=16093"},"modified":"2020-05-19T11:10:34","modified_gmt":"2020-05-19T09:10:34","slug":"open-networking-was-unternehmen-von-hyperscalern-wie-google-und-microsoft-lernen-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=16093","title":{"rendered":"Open Networking: Was Unternehmen von \u201eHyperscalern\u201c wie Google und Microsoft lernen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur:<strong> <\/strong><a href=\"https:\/\/cumulusnetworks.com\/\">Pete Lumbis, Cumulus Networks<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Skalierbare, agile Netzwerke sind durch den zunehmenden Einsatz von IoT, k\u00fcnstlicher Intelligenz, VPN-Technologien und verteilten Rechen- und Speichersystemen bald unabdingbar. Die Umstellung von einer traditionellen zu einer modernen IT-Architektur betrifft weltweit jedes Unternehmen in jeder Branche. Klassische Netzwerke sto\u00dfen an ihre Grenzen, denn die Anzahl der vernetzten Ger\u00e4te wie auch das Datenvolumen steigen immens an. Umdenken und auf Open Networking umsteigen ist somit angesagt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Pete-Lumbis-color-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16094\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Pete-Lumbis-color-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Pete-Lumbis-color-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Pete-Lumbis-color-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Pete-Lumbis-color-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Pete-Lumbis-color-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Pete-Lumbis-color-2048x2048.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Bild: Cumulus Networks<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Netzwerke wachsen rasant schnell und es wird zunehmend deutlich, dass wir mit diesem Wachstum mit herk\u00f6mmlichen, manuellen Methoden nicht Schritt halten k\u00f6nnen. Ein neuer Ansatz muss her. Schaut man sich die gro\u00dfen Player \u2013 oder wie sie auch genannt werden die \u201eHyperscaler\u201c&nbsp; \u2013 wie Google, Amazon und Microsoft genauer an, dann h\u00e4ngt ihr Erfolg auch entscheidend von ihren riesigen Netzwerken ab, auf die sie von Anfang an gebaut haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die klassische Herangehensweise der IT-Abteilung an den Aufbau der IT-Architektur ist die Konzentration auf einen Server oder eine VM. Jeder Versuch, eine Erweiterung der Infrastruktur und Technologie durchzuf\u00fchren, scheitert h\u00e4ufig an der Bindung an nur einen einzigen Anbieter. Unternehmen m\u00fcssen jetzt feststellen, dass selbst teure, propriet\u00e4re Management-L\u00f6sungen der traditionellen Anbieter nicht skalierbar sind. Hinzu kommt das rasche Wachstum der Containerisierung und der VMs mit denen Unternehmen heute konfrontiert sind, auch hier kommt der traditionelle Ansatz an seine Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hyperskalierung in Unternehmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Immer noch vorherrschend in vielen Organisationen ist die traditionelle Netzwerkarchitektur, welche haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Abwicklung des Nord-S\u00fcd-Traffics konzipiert und damit eine rein statische Punkt-zu-Punkt-Verbindung vom Client zum Server oder umgekehrt ist. Der Ost-West-Kommunikation, also der \u00dcbertragung von Datenpaketen von einem Server zu einem anderen innerhalb eines Netzwerks, wird immer noch sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der steigende Einsatz von Microservices und verteilten Anwendungen geht aber mit diesem traditionellen Netzwerk-Ansatz nicht einher. So stehen Unternehmen vor der entscheidenden Frage: Wie k\u00f6nnen sie ihr Netzwerk skalieren und sich damit den rasant ver\u00e4ndernden Umst\u00e4nden und Einfl\u00fcssen agil und flexibel anpassen?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Antwort ist Open Networking: Open Networking besteht aus Standards, Protokollen und Technologien, die offen und erweiterbar und nicht an einen bestimmten Anbieter gebunden sind. Durch diese Technologien kann das Netzwerk dynamisch skaliert werden. Indem Hardware, Software und Services hinzugef\u00fcgt werden, lassen sich die spezifischen Bed\u00fcrfnisse eines Unternehmens erf\u00fcllen. Offene Netzwerke verwenden ein Open-Source-basiertes Netzwerkbetriebssystem. Darauf k\u00f6nnen eine Vielzahl verschiedener Switches installiert werden, so dass Unternehmen mit der Hardware arbeiten k\u00f6nnen, die ihren Anforderungen am besten entspricht.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Wie sieht eine offene Vernetzung und offene Skalierung in der Realit\u00e4t aus? Die Antwort liefern uns die genannten Hyperscaler. Diese Unternehmen mussten sich mit sich schnell ver\u00e4ndernden Netzwerken auseinandersetzen, zu denen t\u00e4glich neue Technologien hinzukommen. Die Netzwerke der Hyperscaler sind hochgradig automatisiert und nutzen in hohem Ma\u00dfe APIs. Ihre Infrastruktur und Anwendungen sind tief integriert, was nicht nur die schnelle und effiziente Skalierung ihrer Netzwerkinfrastruktur, sondern auch der von dieser Infrastruktur unterst\u00fctzen Anwendungen erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen wie Google, Amazon und Microsoft sind ausgezeichnete Beispiele daf\u00fcr, wie ein Unternehmen Open-Source-Software und Netzwerktechnologien einsetzen kann, um eine Vielzahl von Skalierbarkeits- und Automatisierungsanforderungen zu erf\u00fcllen. Gl\u00fccklicherweise lassen sich die Ans\u00e4tze, die sie f\u00fcr ihren Erfolg eingesetzt haben, sowohl nach unten als auch nach oben skalieren und k\u00f6nnen so in fast jeder Unternehmensumgebung angewendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Skalierung erfordert Automatisierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Offene Netzwerke sind in fast jedem Preissegment m\u00f6glich, so dass sich auch ein kleines Unternehmen oder Start-Up ein automatisiertes, skalierbares Netzwerk leisten kann. Vor zehn Jahren w\u00e4re das fast undenkbar gewesen. Die Zeit ist reif f\u00fcr Unternehmen aller Gr\u00f6\u00dfenordnungen, zu pr\u00fcfen, wann und wie sie zu einem offenen Netzwerk \u00fcbergehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer der Hauptvorteile von Open Networking ist, dass standardisierte APIs die Automatisierung, Skalierung und Integration der Netzwerkarchitektur mit den Anwendungen einfach machen. Hierbei kann jede beliebige Programmiersprache oder jedes beliebige Automatisierungswerkzeug verwendet werden. Die Netzwerkautomatisierung erm\u00f6glicht es auch, dass alle Ger\u00e4te, Werkzeuge und Programme \u00fcber offene und standardisierte Schnittstellen kommunizieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits einige Organisationen \u2013 sowohl gro\u00dfe als auch kleine \u2013 verwenden Open Networking und Web-Architekturen. Diese Technologien k\u00f6nnen, je nach den Anforderungen der Organisation, ein softwaredefiniertes, vollst\u00e4ndig offenes Netzwerk schaffen, das sich an \u00e4ndernde Bedingungen anpasst. Dadurch k\u00f6nnen l\u00e4stige und aufwendige Arbeiten f\u00fcr Systemadministratoren reduziert und Ressourcen f\u00fcr produktivere Aufgaben geschaffen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine moderne Management-Plattform ist auch hier von Vorteil. Plattformen wie Cumulus NetQ beispielsweise bauen auf den St\u00e4rken des Open Networkings auf. Sie bieten damit eine Management-L\u00f6sung der n\u00e4chsten Generation, die Unternehmen ein optimales Management erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Traditionelle Technologien wie SNMP und die Router\/Switch-Konsole finden nat\u00fcrlich auch in Zukunft immer noch ihre Berechtigung. Wenn eine Organisation jedoch auf die n\u00e4chste Netzwerk-Ebene skalieren m\u00f6chte, muss sie die Migration zu einem offenen, skalierbaren und sicheren Netzwerk so schnell wie m\u00f6glich anstreben.<\/p>\n\n\n\n<p>Es hat sich gezeigt, dass die Einf\u00fchrung offener Netzwerktechnologien im Webma\u00dfstab die Investitionsausgaben (CapEx) einer Organisation um ein Drittel reduzieren, im Vergleich zu L\u00f6sungen von einem einzigen Anbieter. Au\u00dferdem k\u00f6nnen die Betriebskosten (OpEx) durch die Optimierung des Verh\u00e4ltnisses von Operator zu Switch, um 75 Prozent reduziert werden. Dar\u00fcber hinaus wurde in den meisten F\u00e4llen eine Zeiteinsparung von bis 95 Prozent zur Produktion beobachtet, was zu einer massiven Steigerung der betrieblichen Effizienz f\u00fchrte. Mit zunehmendem Wachstum von Organisationen und Netzwerken werden die Auswirkungen dieser Prozents\u00e4tze und Verh\u00e4ltnisse immer aussagekr\u00e4ftiger, was zu erheblichen Geld- und Zeiteinsparungen f\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Skalierbare, agile Netzwerke sind durch den zunehmenden Einsatz von IoT, k\u00fcnstlicher Intelligenz, VPN-Technologien und verteilten Rechen- und Speichersystemen bald unabdingbar. Die Umstellung von einer traditionellen zu einer modernen IT-Architektur betrifft weltweit jedes Unternehmen in jeder Branche. Klassische Netzwerke sto\u00dfen an ihre Grenzen, denn die Anzahl der vernetzten Ger\u00e4te wie auch das Datenvolumen steigen immens an. 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