{"id":16037,"date":"2020-05-06T11:51:00","date_gmt":"2020-05-06T09:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=16037"},"modified":"2020-05-08T14:54:53","modified_gmt":"2020-05-08T12:54:53","slug":"matrix42-zeigt-wie-unternehmen-business-continuity-waehrend-der-corona-krise-sicherstellen-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=16037","title":{"rendered":"Matrix42 zeigt, wie Unternehmen Business Continuity w\u00e4hrend der Corona-Krise sicherstellen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"\n<p>Matrix42 hat am 13. M\u00e4rz einen unternehmensweiten \u201eCorona-Stresstest\u201c durchgef\u00fchrt, bei dem alle der \u00fcber 400 Mitarbeiter an den verschiedenen Unternehmensstandorten remote gearbeitet haben. Probleme und Schwachstellen wurden im laufenden Prozess identifiziert und behoben. Seit dem 16. M\u00e4rz arbeiten 100 Prozent der Mitarbeiter effektiv und sicher aus dem Home-Office heraus. Matrix42 ist zu 100 Prozent produktiv und ver\u00f6ffentlicht einen Sechs-Punkte-Plan als Empfehlung f\u00fcr Unternehmen zum Arbeiten w\u00e4hrend einer Pandemie.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"512\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200421_Pic_Blogpost_Corona-002-1024x512.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16038\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200421_Pic_Blogpost_Corona-002-1024x512.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200421_Pic_Blogpost_Corona-002-300x150.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200421_Pic_Blogpost_Corona-002-768x384.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200421_Pic_Blogpost_Corona-002.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Grafik: Matrix42<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>\u201eDie Corona-Krise ist der Stresstest f\u00fcr Digitalisierung weltweit\u201c, sagt Oliver Bendig, CEO bei Matrix42. \u201eBereits jetzt ist klar, dass diese Krise digitales Arbeiten f\u00fcr immer ver\u00e4ndert hat. Denn Arbeiten ist schon lange kein Ort mehr, sondern etwas, was ich tue. Das Investment in den digitalen Arbeitsplatz ist wichtiger denn je, gerade um Mitarbeitern flexibles und sicheres Arbeiten von zuhause zu erm\u00f6glichen. Damit kann jedes Unternehmen dazu beitragen, der Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Was auf den ersten Blick so einfach klingt, kann in der Praxis zu Schwierigkeiten f\u00fchren, denn welches Unternehmen, das kein Start-up ist, ist schon zu 100 Prozent auf Remote-Arbeit vorbereitet? Es gilt zu kl\u00e4ren: Ist die Infrastruktur daf\u00fcr ausreichend ausgelegt und ist sie sicher vor Cyber-Angriffen? Verf\u00fcgen alle Mitarbeiter \u00fcber mobile Arbeitsger\u00e4te? Und k\u00f6nnen diese Arbeitsger\u00e4te ortsunabh\u00e4ngig verwaltet werden? Oliver Bendig: \u201eJetzt zeigt sich, dass w\u00e4hrend dieser Pandemie der digitale Arbeitsplatz das kritischste IT-Element ist. Denn es gilt f\u00fcr die IT, die richtige Balance zwischen Produktivit\u00e4t und Sicherheit f\u00fcr alle zu gew\u00e4hrleisten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Als Vorbereitung f\u00fcr das reibungslose Remote-Arbeiten hat bei Matrix42 ein Team eine Woche lang einen Business Continuity Plan getestet und umgesetzt. Im ersten Schritt erstellte das Team eine Risikoanalyse, um im Vorfeld die relevantesten potenziellen Problemfelder zu identifizieren und L\u00f6sungswege vorzubereiten. Dazu z\u00e4hlte beispielsweise die Frage, ob die Infrastruktur f\u00fcr \u00fcber 400 Personen ausreichend sein w\u00fcrde oder wie die Erreichbarkeit der IT gew\u00e4hrleistet bleibe.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erkenntnisse aus diesem Test lassen sich kurz zusammenfassen: Matrix42 kann 99,9 Prozent der Business Continuity auch bei vollst\u00e4ndiger Remote-Arbeit sicherstellen. Falls es bei den Mitarbeitern zu einer schwerwiegenden St\u00f6rung kommt, kann diese innerhalb von maximal 30 Minuten gel\u00f6st werden. Die IT stellt sicher, dass das normale Tagesgesch\u00e4ft vollst\u00e4ndig aufrechterhalten werden kann \u2013 egal, ob die Mitarbeiter mit einem Firmenger\u00e4t oder einem privaten Ger\u00e4t (BYOD) arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein nicht zu untersch\u00e4tzender Faktor war neben den technischen Themen auch die interne Kommunikation: So wurde der Test bereits zu Beginn allen Mitarbeitern \u00fcber einen internen Newsletter per E-Mail und das Corporate Social Network mitgeteilt. Dar\u00fcber hinaus wurde ein Emergency Crisis Team aus HR und IT gebildet mit dem Auftrag, alle Mitarbeiter t\u00e4glich zu den Themen Sicherheit und Produktivit\u00e4t zu informieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Arbeiten w\u00e4hrend einer Pandemie \u2013 ein Sechs-Punkte-Plan:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><strong>Transparenz in der Infrastruktur schaffen: <\/strong>Hier gilt es zun\u00e4chst Fragen zu kl\u00e4ren wie: Habe ich als Unternehmen ausreichend Zug\u00e4nge, sodass alle Mitarbeiter von Zuhause aus arbeiten k\u00f6nnen? Und wie erfolgt der Zugriff? Entscheidend f\u00fcr die Produktivit\u00e4t des Unternehmens sind die Faktoren Bandbereite, Verf\u00fcgbarkeit der Telefone on-premise, ausreichende Serverkapazit\u00e4t und ausreichende Hardware.<\/li><li><strong>Organisatorische Vorbereitung: <\/strong>Um bestm\u00f6glich f\u00fcr den Ernstfall vorbereitet zu sein, empfiehlt sich die Bereitstellung von Collaboration Tools wie Yammer oder Teams. So k\u00f6nnen sich die Kollegen bei Problemen \u00fcber den Kanal auch gegenseitig helfen und \u00fcberlasten nicht den Support. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Migration der Telefonanlage \u2013 im besten Fall \u2013 in die Cloud. Auf diese Weise k\u00f6nnen die Telefone auf die Home-Office-Pl\u00e4tze umgeleitet werden. Auch die Gr\u00fcndung einer speziellen Task Force ist hilfreich.<\/li><li><strong>Check von gesch\u00e4ftskritischen Applikationen: <\/strong>Erforderlich ist eine Analyse, welche Business Applications bereitgestellt werden m\u00fcssen, damit alle Mitarbeiter weiter produktiv arbeiten k\u00f6nnen. Kann zum Beispiel auch die Buchhalterin von zuhause aus auf SAP zugreifen?<\/li><li><strong>Sicherheit: <\/strong>Sobald Mitarbeiter mobil arbeiten, vervielfachen sich auch die Angriffsvektoren. Nicht nur, weil wahrscheinlich einige Mitarbeiter auf ihren Privatger\u00e4ten arbeiten (m\u00fcssen). Idealerweise richtet man virtuelle Desktops ein, so k\u00f6nnen alle Endger\u00e4te relativ einfach und automatisiert gesichert werden.<\/li><li><strong>Fehlerbehebung: <\/strong>Wie stelle ich Mitarbeitern, die zu Hause arbeiten, einen effizienten Service Desk zur Verf\u00fcgung? Hier k\u00f6nnen Enterprise Service Management Solutions sehr effizient helfen. Ebenfalls gekl\u00e4rt werden muss die Frage, wie das Unternehmen mit F\u00e4llen umgeht, bei denen Mitarbeiter \u00fcber Privatger\u00e4te arbeiten und es aus diesem Grund zu einem Incident kommt. Hier empfiehlt sich eine pragmatische Herangehensweise, bei der immer die Produktivit\u00e4t der Mitarbeiter im Vordergrund steht.<\/li><li><strong>Monitoring: <\/strong>Zuletzt ist eine kontinuierliche Verfolgung und Meldung von Arbeitsbereichsproblemen und der Produktivit\u00e4t der Mitarbeiter, die von zu Hause arbeiten, zu empfehlen. Daraus sind dann gegebenenfalls entsprechende Ma\u00dfnahmen abzuleiten.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.matrix42.com\/de\/covid19-ist-der-stresstest-fuer-digitales-arbeiten\/\">Link zu weiteren Informationen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Matrix42 hat am 13. M\u00e4rz einen unternehmensweiten \u201eCorona-Stresstest\u201c durchgef\u00fchrt, bei dem alle der \u00fcber 400 Mitarbeiter an den verschiedenen Unternehmensstandorten remote gearbeitet haben. Probleme und Schwachstellen wurden im laufenden Prozess identifiziert und behoben. Seit dem 16. M\u00e4rz arbeiten 100 Prozent der Mitarbeiter effektiv und sicher aus dem Home-Office heraus. 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