{"id":15827,"date":"2020-03-19T11:58:00","date_gmt":"2020-03-19T10:58:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=15827"},"modified":"2020-03-17T10:03:11","modified_gmt":"2020-03-17T09:03:11","slug":"rechenzentrum-unter-quarantaene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=15827","title":{"rendered":"Rechenzentrum unter Quarant\u00e4ne?"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.zerto.com\/\">Johan van den Boogaart, Regional Sales Manager bei Zerto<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Erst China, dann Italien: Covid-19 zwingt Regierungen zu drastischen Ma\u00dfnahmen, etwa ein komplettes Land abzuriegeln und unter Quarant\u00e4ne zu stellen. Das hat selbstverst\u00e4ndlich Einfluss auf alle Ebenen des Lebens und Unternehmen k\u00e4mpfen an vielen Fronten, um ihre Mitarbeiter in Sicherheit zu wissen. Gleichzeitig muss der Betrieb so reibungslos wie m\u00f6glich weiterlaufen. Unternehmen, die ihr Gesch\u00e4ft haupts\u00e4chlich \u00fcber das Internet abwickeln, scheinen im Vergleich zu denen in anderen Branchen im Vorteil: Kunden und Mitarbeiter k\u00f6nnen bequem von Zuhause aus arbeiten oder die Dienstleistungen nutzen. Doch was passiert, wenn die Rechenzentren, in denen die Dienstleistungen gehostet werden, von einer landesweiten Quarant\u00e4ne betroffen sind? In diesem Fall k\u00f6nnen Unternehmen die Verf\u00fcgbarkeit ihrer Systeme nicht mehr garantieren. Damit beeinflusst das Virus die DR-Strategien vieler Unternehmen, die sich bisher sicher w\u00e4hnten. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Zerto.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-15828\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Zerto.png 750w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Zerto-300x180.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption>  <br>Durch die Absicherung aus&nbsp;der Cloud kann ein Unternehmen das Sicherheitsniveau seiner BC\/DR-Strategie erh\u00f6hen \u2013 und somit auch landesweiten Qurant\u00e4nen trotzen. Mit One-to-Many-Replication sogar in mehrere Clouds gleichzeitig. (Grafik: Zerto)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Reichen 200 Kilometer Mindestabstand nicht? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ende 2018 hatte das BSI empfohlen, den Mindestabstand f\u00fcr georedundante Rechenzentren von f\u00fcnf auf 200 Kilometer anzuheben. 200 Kilometer seien eine ausreichende Entfernung zwei Rechenzentren vor den Folgen regionaler Katastrophen, wie etwa \u00dcberschwemmungen, St\u00fcrmen, nuklearen Unf\u00e4llen oder Waldbr\u00e4nden, zu sch\u00fctzen. Gerade einmal ein Jahr sp\u00e4ter macht das Coronavirus und die von der WHO ausgerufene Pandemie den guten Absichten des BSI einen dicken Strich durch die Rechnung. Denn im Falle einer bundesweiten Quarant\u00e4ne w\u00e4re es relativ egal, wie weit zwei redundante RZs voneinander entfernt l\u00e4gen Bei einem Systemausfall w\u00e4re bei einer allgemeinen Ausgangssperre in Deutschland niemand in der Lage die Hardware wieder zum Laufen zu bringen. Damit hat dieses reale Szenario einen direkten Einfluss auf die DR-Strategien der Unternehmen. Denn wie lassen sich Daten und Workloads effektiv absichern, wenn eine Pandemie die Welt teilweise lahmlegt? <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Journalbasierte asynchrone Replikation erm\u00f6glicht BC\/DR \u00fcber weite Entfernungen <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Absicherung von Rechenzentren \u00fcber 200 Kilometer stellte viele Organisationen seit der neuen Empfehlung des BSI bereits vor technische Probleme: Denn die Latenz zwischen den Rechenzentren wird beim neuen Mindestabstand zu hoch, um Unternehmen mit traditionellen Hochverf\u00fcgbarkeits- und Backup-L\u00f6sungen gegen Systemausf\u00e4lle und logische Fehler, wie etwa Ransomware-Attacken, zu sch\u00fctzen. Um BC\/DR auch \u00fcber weite Strecken zu garantieren, setzen mehr und mehr Unternehmen auf neue Technologien wie etwa asynchrone Replikation auf Basis vom Journaling statt Snapshots. Dank journalbasierter Technologie k\u00f6nnen Unternehmen ihre Applikationen mit minimalem Datenverlust, Ausfallzeiten, Performance Overhead und Bandbreitenutzung effektiv und effizient \u00fcber gro\u00dfe Entfernungen sch\u00fctzen. Diese Methode \u00f6ffnet nun auch die T\u00fcr f\u00fcr die Nutzung des ultimativen DR-Standortes: die Cloud.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Cloud als ultimatives DR-Rechenzentrum <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Journalbasierte Replikation in Zusammenhang mit Recovery Automation und Orchestrierung erlaubt BC\/DR auch aus der Cloud heraus. In der Praxis ist dies sogar sehr einfach: Nach der Installation einer Replikationssoftware und der Wahl des passenden Cloudanbieters repliziert die Software in die Cloud und bietet fortan Disaster Recovery und Backup aus der Cloud. Anders als ein kleines Backup-Rechenzentrun ist die Cloud auf globaler Ebene abgesichert und damit gleich mehrere Stufen sicherer. So sch\u00fctzt sie vor Ausf\u00e4llen, selbst dann, wenn ein kompletter Kontinent und alle darin befindlichen Rechenzentren ausfallen sollten. Unternehmen, die auf diese Technologie setzen, erh\u00f6hen sofort das komplette Sicherheitsniveau ihrer BC\/DR-Strategie. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen, die auf durchg\u00e4ngige Verf\u00fcgbarkeit ihrer Applikationen angewiesen sind, m\u00fcssen ihre BD\/DR-Strategien an durchaus reale Katastrophen anpassen. Die Absicherung von Daten und Workloads \u00fcber Technologien wie journalbasierte Replikation oder die Cloud bietet eine L\u00f6sung, die m\u00f6glichen Folgen landesweiter Ausgangssperren, wie wir sie momentan erleben, abzusichern. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erst China, dann Italien: Covid-19 zwingt Regierungen zu drastischen Ma\u00dfnahmen, etwa ein komplettes Land abzuriegeln und unter Quarant\u00e4ne zu stellen. 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