{"id":15755,"date":"2020-03-05T11:27:00","date_gmt":"2020-03-05T10:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=15755"},"modified":"2020-03-02T11:33:15","modified_gmt":"2020-03-02T10:33:15","slug":"die-zukunft-des-backups-von-periodisch-zu-kontinuierlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=15755","title":{"rendered":"Die Zukunft des Backups: Von periodisch zu kontinuierlich"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.zerto.com\/\">Johan van den Boogaart, Regional Sales Manager bei Zerto<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Backup ist seit gut 35 Jahren ein wesentlicher Bestandteil der IT-Infrastruktur. Doch w\u00e4hrend sich die Datenmenge selbst und die gesamte IT-Landschaft dramatisch ver\u00e4ndert haben, ist die Backup-Technologie im Wesentlichen gleich geblieben. In den weniger ausgelasteten Zeiten werden die Daten kopiert und an einem zweiten Ort gespeichert, von wo aus sie sp\u00e4ter wiederhergestellt werden k\u00f6nnen. Mit den neuen Anforderungen an moderne Rechenzentren scheint dieser auf Snapshots basierende Prozess veraltet zu sein, und viele Unternehmen sto\u00dfen an die Grenzen der aktuellen Backup-Technologie. Die Herausforderungen sind nicht die relativ einfache Erstellung von Backups, sondern das Gew\u00e4hrleisten der Verf\u00fcgbarkeit zu jeder Zeit. Viele Unternehmen suchen deshalb nach Alternativen, um ihre Backup-Strategien zu modernisieren. Kontinuierliche Backups aufbauend auf Continuous Data Protection scheinen die logische Alternative zu periodischen Backups zu sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Johan-van-den-Boogaart-Zerto.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15756\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Johan-van-den-Boogaart-Zerto.jpg 750w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Johan-van-den-Boogaart-Zerto-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption>Bild: Zerto<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Die\nM\u00e4ngel der traditionellen Backup-Technologien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Systeme\nrund um die Uhr online und hoch performant zu halten, war noch nie so wichtig\nwie heute. Doch egal was die Ursache f\u00fcr einen Ausfall ist \u2013 Ransomware,\nUmweltkatastrophen oder schlicht menschliche Fehler &#8211; mit herk\u00f6mmlichen\nSicherungsmethoden kann die Wiederherstellung oft Tage dauern. Dar\u00fcber hinaus\nkann ein periodisches Backup einen bis zu 24 Stunden w\u00e4hrenden Datenverlust\nverursachen. Grund genug f\u00fcr Unternehmen sich nach zeitgem\u00e4\u00dfen und\nverl\u00e4sslicheren L\u00f6sungen umzuschauen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"283\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Die-Zukunft-des-Backup-Grafik-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-15757\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Die-Zukunft-des-Backup-Grafik-1.png 750w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Die-Zukunft-des-Backup-Grafik-1-300x113.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption> Periodische Backups, die nur einmal am Tag gemacht werden, k\u00f6nnen bis zu 24 Stunden Datenverlust verursachen (Grafik: Zerto)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Periodische\nBackups kosten viel Zeit und bedeuten in der Regel starke Performanceeinbu\u00dfen\nf\u00fcr das System. Sie sind von Natur aus wenig granular und bei heutiger schnell\nansteigender Datenmenge und notwendiger Aktualit\u00e4t deshalb sehr schnell\nveraltet. Auch die Verwaltung der Backups ist oft eine komplexe und\nressourcenintensive Aufgabe, bei der dedizierte Systeme und Hilfsl\u00f6sungen wie Backup-Proxys\noder Media Agents zum Einsatz kommen. Dies hat sogar dazu gef\u00fchrt, dass viele\nUnternehmen mittlerweile eigene Backup-Spezialisten in ihren IT-Teams besch\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere gro\u00dfe Herausforderung in heutigen IT-Umgebungen besteht darin, dass Anwendungen nicht auf einer einzigen virtuellen Maschine (VM) liegen, sondern auf verschiedene VMs mit unterschiedlichen Rollen verteilt sind. Oft sind diese Anwendungen teilweise abh\u00e4ngig von anderen Anwendungen, wodurch komplexe Anwendungsketten entstehen. Die erfolgreiche Wiederherstellung dieser gesamten Anwendungsketten h\u00e4ngt davon ab, wie konsistent diese einzelnen VMs wiederhergestellt werden k\u00f6nnen. Inkonsistenzen machen die Wiederherstellung von Anwendungen l\u00e4stig, komplex, zeitaufwendig und erlauben oft keine schnelle Wiederaufnahme von Diensten. Aus diesem Grund wurden die RTOs f\u00fcr die Backup-Wiederherstellungszeit f\u00fcr Produktivsysteme immer l\u00e4nger.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><strong>CDP bietet\nRPOs von wenigen Sekunden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nkontinuierliche Datenreplikation (Continuous Data Protection, CDP) ist, nach Ansicht\nvieler Experten, die Zukunft des Backups. CDP repliziert jede einzelne IO in\nEchtzeit, sodass RPOs von wenigen Sekunden erreicht werden k\u00f6nnen. Alle\nreplizierten \u00c4nderungen werden in einem Journal gespeichert, so dass man\neinfach auf den neuesten Zeitpunkt zur\u00fcckgreifen kann \u2013 mit manchen L\u00f6sungen\nsogar bis zu 30 Tagen in der Vergangenheit. CDP-basierte Plattformen\nerm\u00f6glichen nicht nur sehr geringen Datenverlust bei Ausf\u00e4llen, dank\nOrchestrierung und Automatisierung k\u00f6nnen Dateien, Anwendungen, VMs oder sogar\nganze Rechenzentren mit wenigen Klicks wiederhergestellt werden. Die meisten\nAnwendungsf\u00e4lle, die eine granulare Wiederherstellung erfordern, wie zum Beispiel\nDateil\u00f6schungen, Datenbankbesch\u00e4digung oder Ransomware, erfordern nur eine\nkurzfristige Datensicherung. Wenn beispielsweise ein Ausfall um 17:26 Uhr\neintritt, erm\u00f6glicht CDP die Wiederherstellung von Daten die um 17:25 Uhr\nerstellt und gesichert wurden. Ein Backup, das seit mindestens vier Stunden\nveraltet sein k\u00f6nnte, hilft in diesem Fall nicht weiter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"416\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Die-Zukunft-des-Backup-Grafik-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-15758\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Die-Zukunft-des-Backup-Grafik-2.png 750w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Die-Zukunft-des-Backup-Grafik-2-300x166.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption> Da mit CDP jede IO in Echtzeit repliziert wird, kann ein RPO von wenigen Sekunden erreicht werden (Grafik: Zerto)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mittels\nder Automation der Wiederherstellung und Orchestrierung lassen sich auch\nkomplexe Multi-VM-Anwendungen konsistent wiederherstellen. Diese verketteten\nAnwendungen sind auf verschiedene VMs in verschiedenen Umgebungen verteilt. Sie\nm\u00fcssen als zusammenh\u00e4ngende, logische Einheit gesch\u00fctzt werden, um eine\nkonsistente Wiederherstellung zu erm\u00f6glichen. Moderne L\u00f6sungen mit CDP und\nOrchestrierung setzen Wiederherstellungspunkte, an denen alle VMs genau den\ngleichen Zeitstempel besitzen. Auf diese Weise, startet jede VM der Applikation\nvom selben Wiederherstellungspunkt aus. Dies erlaubt der IT-Abteilung den\nService nicht nur f\u00fcr jede VM, sondern sogar die komplexesten Anwendungen\ninnerhalb von Sekunden nach dem Auftreten des Fehlers wieder zu starten. Ohne\neinzelne VMs manuell starten oder Boot-Sequenzen einhalten zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontinuierliche\nDatenreplikation ohne Performanceverlust<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Moderne\nPlattformen, die CDP f\u00fcr Backup nutzen f\u00fchren sogar Disaster Recovery, Backup,\nund Cloud-Mobilit\u00e4t in einer einzigen, einfachen und skalierbaren L\u00f6sung\nzusammen. Diese besteht idealerweise aus den Schl\u00fcsselkomponenten CDP mit einem\nJournal anstatt Snapshots sowie Orchestrierung &amp; Automation. So bietet sie\ndie Grundlage f\u00fcr eine kontinuierliche Datenreplikation ohne Beeintr\u00e4chtigung\nder Performance und erm\u00f6glicht die konsistente Wiederherstellung von\nAnwendungen von vor wenigen Sekunden bis von vor Jahren. Das Journal vereint\ndie kurz- als auch die langfristige Speicherung der Daten und erm\u00f6glicht dank\nOrchestrierung die Wiederherstellung von Dateien, VMs, Anwendungen oder ganzen\nRechenzentren in einem benutzerfreundlichen Workflow mit nur wenigen Klicks.\nDiese Workflows sind plattform\u00fcbergreifend konsistent und erlauben ein\neinfaches Failover auf einen sekund\u00e4ren Standort. Etwa das Verschieben einer\nAnwendung nach Azure, die Verwendung von AWS als DR-Standort f\u00fcr IBM\nCloud-Workloads oder die einfache Wiederherstellung einer Datei, VM oder einer\ngesamten Anwendung. Diese Orchestrierung &amp; Automatisierung erm\u00f6glicht es\nUnternehmen, alles vorzudefinieren, um Workloads wie Boot-Reihenfolgen, die\nVerkn\u00fcpfung von IPs oder Netzwerk erfolgreich mit wenigen Klicks wiederherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>M\u00fchelose\nDatenverf\u00fcgbarkeit statt zeitraubende Backup-Verwaltung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen\nm\u00fcssen ihre Daten sch\u00fctzen und ihre IT rund um die Uhr verf\u00fcgbar halten. Die\ntechnologischen Grundlagen von Backup, insbesondere die Snapshot-Technologie,\nsind seit etwa 35 Jahren gleich und machen es IT-Teams schwer, die\nVerf\u00fcgbarkeit garantieren wollen, aber stattdessen nur allzu h\u00e4ufig mit der\nVerwaltung von Backups besch\u00e4ftigt sind. Die gute Nachricht f\u00fcr Unternehmen und\nihre IT gleicherma\u00dfen: L\u00f6sungen f\u00fcr kontinuierliches Backup sind bereits\nverf\u00fcgbar und sind nicht nur eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu\ntraditionellen Backups, sondern gehen im besten Fall noch einen Schritt weiter.\nSie f\u00fchren die bestehenden L\u00f6sungen f\u00fcr Backup, Disaster Recovery und\nCloud-Mobilit\u00e4t endlich zusammen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Backup ist seit gut 35 Jahren ein wesentlicher Bestandteil der IT-Infrastruktur. Doch w\u00e4hrend sich die Datenmenge selbst und die gesamte IT-Landschaft dramatisch ver\u00e4ndert haben, ist die Backup-Technologie im Wesentlichen gleich geblieben. In den weniger ausgelasteten Zeiten werden die Daten kopiert und an einem zweiten Ort gespeichert, von wo aus sie sp\u00e4ter wiederhergestellt werden k\u00f6nnen. Mit den neuen Anforderungen an moderne Rechenzentren scheint dieser auf Snapshots basierende Prozess veraltet zu sein, und viele Unternehmen sto\u00dfen an die Grenzen der aktuellen Backup-Technologie. Die Herausforderungen sind nicht die relativ einfache Erstellung von Backups, sondern das Gew\u00e4hrleisten der Verf\u00fcgbarkeit zu jeder Zeit. Viele Unternehmen suchen deshalb nach Alternativen, um ihre Backup-Strategien zu modernisieren. 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