{"id":15449,"date":"2020-01-07T11:37:00","date_gmt":"2020-01-07T10:37:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=15449"},"modified":"2019-12-16T10:45:08","modified_gmt":"2019-12-16T09:45:08","slug":"datenorchestrierung-mehr-tempo-auf-dem-weg-zum-iot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=15449","title":{"rendered":"Datenorchestrierung: Mehr Tempo auf dem Weg zum IoT"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.sierrawireless.com\/\">Philippe Guillemette, CTO bei Sierra Wireless<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit einigen Jahren sind Cloud-L\u00f6sungen das Fundament f\u00fcr eine wettbewerbsf\u00e4hige Unternehmens-IT. Doch w\u00e4hrend viele Unternehmen immer noch Probleme mit der Implementierung haben, steht bereits die n\u00e4chste digitale Revolution ins Haus: Das Internet of Things (IoT). Dieser Beitrag erkl\u00e4rt, wie Unternehmen die Technologie mithilfe von Datenorchestrierung in den Griff bekommen und von ihren zahlreichen Vorteilen profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Octave-Graphic.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-15450\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Octave-Graphic.png 750w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Octave-Graphic-300x180.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption>Grafik: Sierra Wireless<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bislang\nkann man die Entwicklung des Internet of Things (IoT) nur als beispiellose\nErfolgsgeschichte bezeichnen. Laut <a href=\"https:\/\/iot-analytics.com\/state-of-the-iot-update-q1-q2-2018-number-of-iot-devices-now-7b\/\">IoT\nAnalytics<\/a> gab es 2018 weltweit sieben Milliarden IoT-Ger\u00e4te \u2013 eine Zahl,\ndie bis 2025 auf 22 Milliarden anwachsen soll. Ein wesentlicher Grund f\u00fcr\ndieses Wachstum ist die Eigenschaft des IoT, Unternehmen bei der Umsetzung\nihrer digitalen Transformationsstrategien zu unterst\u00fctzen. Das hat viele\npositive Effekte: Die Produktivit\u00e4t steigt, die Kundenzufriedenheit verbessert\nsich und es entstehen Perspektiven f\u00fcr neue Gesch\u00e4ftsmodelle. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits\njetzt entfaltet sich das gewaltige Potenzial des IoT in vielen\nunterschiedlichen Anwendungsbereichen: Die Lieferzeit von Produkten hat sich\ndeutlich verk\u00fcrzt, da Logistikunternehmen mit Hilfe von <a href=\"https:\/\/www.sierrawireless.com\/iot-blog\/iot-blog\/2018\/06\/asset-tracking-solutions-using-the-iot\/\">Supply-Chain-Visibility-Apps<\/a>\nZugriff auf Daten von internetf\u00e4higen LKWs und Schiffscontainern haben. Mit\nIoT-Anwendungen, die intelligente Stromz\u00e4hler, Energiespeichersysteme und\nandere dezentrale Energieressourcen \u00fcberwachen und steuern, machen\nEnergieversorger das Netz umweltfreundlicher und zuverl\u00e4ssiger. Die\nLandwirtschaft wird mittels IoT-Anwendungen f\u00fcr die Boden- und\nPflanzen\u00fcberwachung effizienter und nachhaltiger.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Technologische Revolution: IoT<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">IoT\nhat das Potenzial, Unternehmen in quasi jeder Branche in die Lage zu versetzen,\nAbl\u00e4ufe zu optimieren, wichtige Einsichten zu gewinnen und neue\nDienstleistungen anzubieten. Vor diesem Hintergrund verwundert es ein wenig,\ndass das IoT in vielen F\u00e4llen immer noch eine relativ marginale Rolle spielt,\nwenn man Unternehmen nach ihren Priorit\u00e4ten bei der digitalen Transformation\nfragt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein\nGrund f\u00fcr den vergleichsweise langsamen Rollout neuer IoT-Anwendungen k\u00f6nnte\nsein, dass viele Unternehmen Probleme damit haben, entsprechende Anwendungen zu\nentwickeln, zu vermarkten und zu skalieren. Diese Schwierigkeiten haben eine\nnaheliegende Ursache: Die Komplexit\u00e4t durch die sehr gro\u00dfe Anzahl elementarer\nBausteine, aus denen IoT-Anwendungen zusammengesetzt werden m\u00fcssen. Doch\ninzwischen gibt es eine einfache L\u00f6sung, die dabei hilft, dieses Problem zu\numschiffen: Die IoT-Datenorchestrierung. Sie vereinfacht IoT-Infrastrukturen in\n\u00e4hnlicher Weise, wie IT-Infrastrukturen durch die Vernetzung in der Cloud\nvereinfacht werden. Durch Datenorchestrierung bekommen Unternehmen die\nKomplexit\u00e4t des IoT in den Griff. So kann das IoT sich zu einem zentralen\nElement ihrer digitalen Transformationsstrategie entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Komplexit\u00e4t des IoT<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Unternehmen anfangen, sich mit IoT-Anwendungen zu besch\u00e4ftigen, erwarten sie oft, dass die Anwendung \u00e4hnlich funktioniert wie bei Web- oder Smartphone-Apps \u2013 doch tats\u00e4chlich ist sie in vielerlei Hinsicht deutlich komplexer. Wenn es um IoT-Anwendungen geht, ben\u00f6tigen Unternehmen Fachwissen \u00fcber eine Vielzahl unterschiedlicher Edge-Ger\u00e4te sowie \u00fcber embedded Software, drahtlose Konnektivit\u00e4t und Cloud-Software und -Dienste. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen sie auch verstehen, wie all diese Technologien auf nahtlose und sichere Art integriert werden k\u00f6nnen und dabei global skalierbar bleiben.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein\nweiterer Grund f\u00fcr die Komplexit\u00e4t von IoT-Anwendungen ist, dass sie oft auf\nEdge-Ger\u00e4te mit geringer Leistung und begrenzter Bandbreite angewiesen sind.\nDas Extrahieren von Daten aus diesen Ger\u00e4ten ist nicht so einfach wie im Fall\nvon Computern oder Ger\u00e4ten mit hoher Bandbreite, die bei unbegrenzter\nStromversorgung ohne Unterbrechung laufen. Edge-Ger\u00e4te sind aufgrund von\ngeringer Leistung sowie begrenzter Akkulaufzeit und Datenbandbreite eigentlich\nnicht f\u00fcr die Verarbeitung gro\u00dfer Datenmengen konzipiert. Dar\u00fcber hinaus kann\ndie Aktualisierung dieser Ger\u00e4te mit neuen Sicherheits- oder anderen\nSoftware-Updates schnell zum Verbrauch der Energiereserve f\u00fchren oder das\nDatenvolumen \u00fcberschreiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein\nweiterer Komplexit\u00e4tsfaktor ist die Skalierung von IoT-Anwendungen. Der Wechsel\nvon einem IoT-Anwendungspiloten zu einem globalen Rollout macht es\nerforderlich, dass ein Unternehmen Tausende, wenn nicht sogar Millionen von\nverschiedenen Ger\u00e4ten in verschiedenen drahtlosen Netzwerken verwaltet. Mit\ngen\u00fcgend Zeit und Ressourcen k\u00f6nnen L\u00f6sungswege f\u00fcr dieses Problem improvisiert\nwerden. Diese f\u00fchren jedoch sehr wahrscheinlich zu eingeschr\u00e4nkter Agilit\u00e4t und\nSicherheitsrisiken. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen erhebliche Ressourcen investiert werden,\nwodurch sich der ROI der entsprechenden Anwendungen verringert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Datenorchestrierung vom Ger\u00e4t zur\nCloud <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">IoT-Datenorchestrierung\nhilft Unternehmen dabei, die dargestellten Hindernisse zu \u00fcberwinden, wodurch\nsie die M\u00f6glichkeit erhalten, IoT-Anwendungen in gr\u00f6\u00dferem Umfang in ihre\ndigitalen Transformationsstrategien einzubeziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">IoT-Datenorchestrierung\nist eine All-in-One-L\u00f6sung f\u00fcr Device-to-Cloud und enth\u00e4lt alle Komponenten,\ndie f\u00fcr eine verteilte IoT-Konnektivit\u00e4t \u00fcber Edge-Ger\u00e4te, drahtlose Netzwerkverbindungen\nund Cloud-APIs erforderlich sind. Durch die Integration aller dieser\nKomponenten in eine einzige L\u00f6sung macht die IoT-Datenorchestrierung den Aufbau\nund das Testen neuer IoT-Anwendungen f\u00fcr Unternehmen schneller und einfacher,\nda sie nicht mehr auf das notwendige Know-how angewiesen sind, das f\u00fcr den\nAufbau der n\u00f6tigen Infrastruktur erforderlich ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber\nhinaus bietet IoT-Datenorchestrierung Unternehmen die M\u00f6glichkeit, einfach und\ndynamisch zu bestimmen und zu kontrollieren, welche IoT-Daten verarbeitet,\nextrahiert und \u00fcbertragen werden m\u00fcssen \u2013 ohne dabei die Akkuleistung von\nEdge-Ger\u00e4ten zu stark zu beanspruchen oder unn\u00f6tig eine begrenzte Bandbreite zu\nnutzen. Daten lassen sich entweder am Edge oder in der Cloud unter Verwendung\ndes gleichen Frameworks verarbeiten, so dass Entscheidungen getroffen und\nMa\u00dfnahmen jeweils am entsprechenden Ort durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Webentwickler,\ndie in der Regel mit Embedded Development nicht vertraut sind, k\u00f6nnen mithilfe\nder IoT-Datenorchestrierung problemlos verteilte IoT-Anwendungen erstellen oder\nmodifizieren. Durch das Zusammenfassen von Ger\u00e4te-, Netzwerk- und Cloud-APIs in\neine einzige Schicht erm\u00f6glicht IoT-Datenorchestrierung auch die nahtlose\nIntegration von IoT-Anwendungsdaten direkt in ERP, Customer Relationship\nManagement und andere Cloud-basierte Anwendungen, so dass sie zur Gewinnung\nwertvoller Einsichten verarbeitet und analysiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Freie Bahn in Richtung IoT dank\nDatenorchestrierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In\nvielerlei Hinsicht wird die IoT-Datenorchestrierung die IoT-Infrastruktur\nebenso vereinfachen wie Cloud-Services die IT-Infrastruktur. Virtualisierung,\nexponentielle Verbesserungen der Verarbeitungs- und Netzwerkkapazit\u00e4t und\nandere technologische Innovationen haben es Unternehmen wie Amazon und\nMicrosoft erm\u00f6glicht, Cloud-Services f\u00fcr Unternehmen bereitzustellen, die\nextrem einfach implementierbar, nutzbar und skalierbar sind. Da Speicher,\nNetzwerk und Computing als einheitlicher, integrierter Service bereitgestellt\nwurden, konnten Unternehmen dank der Cloud-Technologie viele komplexe Probleme\nim Zusammenhang mit ihrer IT-Infrastruktur \u00fcberwinden. Diese drastisch\nvereinfachte IT bietet die Flexibilit\u00e4t, die n\u00f6tig ist, um schnell und\nkosteng\u00fcnstig neue Webanwendungen zu entwickeln und diese dann ebenso schnell\nund kosteng\u00fcnstig zu skalieren \u2013 und so ganze M\u00e4rkte digital zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch\ndie enge Verkn\u00fcpfung von Ger\u00e4ten, drahtlosen Netzwerken sowie der Cloud befreit\ndie IoT-Datenorchestrierung Unternehmen von der Last, begrenzte Entwicklungsressourcen\nin den Aufbau der f\u00fcr IoT-Anwendungen erforderlichen Infrastruktur zu\ninvestieren. Die Technologie erm\u00f6glicht ihnen zudem ein hohes Ma\u00df an Agilit\u00e4t\nund den Zugang zu einem gro\u00dfen Entwicklerpool, den sie ben\u00f6tigen, um den Zeit-\nund Kostenaufwand f\u00fcr die Bereitstellung, Verwaltung, Skalierung,\nAktualisierung und Verbesserung von IoT-Anwendungen und die Aktivierung von\nIoT-Daten zu reduzieren. Mit IoT-Datenorchestrierung sind Unternehmen endlich\nin der Lage, IoT vollst\u00e4ndig in ihre digitalen Transformationsstrategien zu\nintegrieren, indem sie die einzigartige M\u00f6glichkeit nutzen, sich mit praktisch\nallem zu verbinden \u2013 und auf diesem Weg ganz neue Perspektiven erschlie\u00dfen,\nwenn es darum geht, Mehrwert f\u00fcr ihre Kunden und f\u00fcr sich selbst zu schaffen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit einigen Jahren sind Cloud-L\u00f6sungen das Fundament f\u00fcr eine wettbewerbsf\u00e4hige Unternehmens-IT. 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Dieser Beitrag erkl\u00e4rt, wie Unternehmen die Technologie mithilfe von Datenorchestrierung in den Griff bekommen und von ihren zahlreichen Vorteilen profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":15450,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[8,3831],"tags":[4185,6257,13221,5132,13222,6264,2685,121,7323],"class_list":["post-15449","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-m2miot","tag-api","tag-cloud","tag-datenorchestrierung","tag-edge","tag-embedded-development","tag-entwicklung","tag-erp","tag-sierra-wireless","tag-supply-chain"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15449"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15449\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15451,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15449\/revisions\/15451"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/15450"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}