{"id":14281,"date":"2019-05-01T11:38:45","date_gmt":"2019-05-01T09:38:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=14281"},"modified":"2019-04-29T11:50:49","modified_gmt":"2019-04-29T09:50:49","slug":"rpo-oder-rto-priorisieren-arcserve-entscheidungshilfen-fuer-administratoren-und-management","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=14281","title":{"rendered":"RPO oder RTO priorisieren \u2013 Arcserve-Entscheidungshilfen f\u00fcr Administratoren und Management"},"content":{"rendered":"\n<p>Unternehmen m\u00fcssen mit gleichbleibenden Zeit- und Geldressourcen flexibel steigende Anforderungen an Daten- und Anwendungsverf\u00fcgbarkeit sicherstellen. Die Anforderungen sind dabei so unterschiedlich, dass Unternehmen letztlich Priorit\u00e4ten setzen m\u00fcssen \u2013 f\u00fcr eine schnelle Wiederherstellung von Daten (niedrige RTOs) oder eine Wiederherstellung von m\u00f6glichst aktuellen Daten (niedrige RPOs).\u00a0 Arcserve, LLC gibt daher Entscheidungshilfen f\u00fcr Unternehmen und appelliert an die Unternehmen, ihre Entscheidungsprozesse kontinuierlich neu zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"450\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Arcserv.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-14282\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Arcserv.png 750w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Arcserv-300x180.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption>Screenshot: Sysbus<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die\nEntscheidung f\u00fcr ein niedriges RPO (Recovery Point Objective) oder ein\nniedriges RTO (Recovery Time Objective) h\u00e4ngt von jeder zu sichernden Anwendung\noder Information ab. Grunds\u00e4tzliches Kriterium einer f\u00fcr das moderne\nAlways-on-Business ausreichenden Verf\u00fcgbarkeit ist die m\u00f6glichst schnelle\nWiederherstellung m\u00f6glichst aktueller Datenbest\u00e4nde: Das bedeutet Recovery\nPoint Objectives (RPOs) und Recovery Time Objectives (RTOs) im Minutenbereich.\nDie Frage, ob sich die Benchmarks f\u00fcr Wiederherstellung und Verf\u00fcgbarkeit nach\nRPO oder RTO richten sollen, ist dabei nicht eindeutig zu beantworten. In einer\nArcserve-Studie vom Herbst 2018 unter 754 Entscheidern in Deutschland, USA und\nGro\u00dfbritannien (in Deutschland 255 Befragte) war f\u00fcr jeden vierten (Deutschland:\n27 Prozent) der Recovery Time Objective wichtiger, f\u00fcr 22 Prozent (Deutschland:\n28 Prozent) das Recovery Point Objective, f\u00fcr die Mehrheit beides (53 Prozent,\nin Deutschland: 45 Prozent) gleicherma\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hohe\nAnspr\u00fcche sind legitim und werden gestellt.&nbsp;\nRPO und RTO aber etwa auf den Minuten-Bereich zu reduzieren, ist f\u00fcr\nviele und insbesondere f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Unternehmen nicht immer m\u00f6glich.\nUnternehmen sollten daher folgende Punkte \u00fcberdenken und abzuw\u00e4gen, welche\nPriorit\u00e4ten sie setzen wollen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Risikoprofile\ndefinieren: Risikoprofile beschreiben das Risiko, welches Unternehmen f\u00fcr jede\nAnwendung oder jedes System zulassen k\u00f6nnen. Einzurechnen ist dabei auch die\nWahrscheinlichkeit, mit der Verf\u00fcgbarkeitsrisiken eintreten k\u00f6nnen. Ohne eine\nindividuelle Untersuchung der Risikoprofile k\u00f6nnen Unternehmen nicht\nhinreichend beurteilen, wie robust ihre Gesch\u00e4ftsprozesse sind und welche Auswirkungen\neine Ausfallzeit auf den Gesch\u00e4ftsbetrieb hat. Dank der Risikoprofile k\u00f6nnen\nUnternehmen Schaden durch Ausfallzeiten kalkulieren und entsprechende RTOs und\nRPOs festsetzen. <\/li><li>Risikoprofile\nan der Anwendung ausrichten: Je nach Anwendung oder System kommt es bei der\nWiederherstellung entweder auf m\u00f6glichst geringen Datenverlust oder auf eine\nschnelle Wiederverf\u00fcgbarkeit der Anwendungen an. Die Abw\u00e4gung der Kosten eines\nDatenverlustes und der Auswirkungen von Ausfallzeiten erfolgt letztlich\nabh\u00e4ngig vom Risikoprofil eines jeden Gesch\u00e4ftsprozesses. Schon kleine Verluste\nvon Daten in einer Kundendatenbank k\u00f6nnen fatal sein, weil mit den Kundendaten\nauch der Kunde verloren geht oder etwa DSGVO-Verpflichtungen gar nicht mehr\nerf\u00fcllt werden k\u00f6nnen. In diesem Fall verlangt das Management ein niedriges\nRecovery Point Objective \u2013 also einen kurzen Zeitraum, der zwischen\nDatensicherungen liegen darf, um den Normalbetrieb nach dem Absturz eines\nSystems aufrecht zu erhalten \u2013 und damit die m\u00f6glichst vollst\u00e4ndige und\naktuelle Rekonstruktion der Daten. Dagegen muss ein Onlineshop schnell wieder\nfunktionieren, um neuen Umsatz zu generieren, w\u00e4hrend L\u00fccken in der\nDokumentation vielleicht eher verschmerzt werden k\u00f6nnen. Hier gew\u00e4hrleistet\ndann eine niedrige Recovery Time Objective \u2013 also die Zeit, die vom Eintritt\ndes Schadens bis zur vollst\u00e4ndigen Wiederherstellung des Systems h\u00f6chstens\nvergehen darf \u2013 die schnelle Wiederverf\u00fcgbarkeit der Anwendungen.<\/li><li>Risikoprofile\nan neuen gesch\u00e4ftlichen Notwendigkeiten ausrichten: Zu lang zur\u00fcckliegende\nWiederherstellungspunkte und eine zu langsame Wiederherstellung von Daten und\nAnwendungen f\u00fchren auch zu Verlusten in der Service-Qualit\u00e4t von Unternehmen,\nbeeintr\u00e4chtigen Gesch\u00e4fts- und Produktionsabl\u00e4ufe und beeinflussen negativ die Erfahrung\nder Kunden mit dem Unternehmen. Zudem ist die st\u00e4ndige \u00dcberpr\u00fcfung und\nAnpassung von RTO, RPO und der sich daraus ergebenden Service Level Agreements\n(SLAs) mit jeder Ver\u00e4nderung des Unternehmensangebots eine Pflicht.<\/li><li>Den\nRPO nicht vernachl\u00e4ssigen: Viele Unternehmen haben zuletzt gro\u00dfe Anstrengungen\nunternommen, ihre Recovery Time Objective zu reduzieren. Dar\u00fcber ger\u00e4t oft der\nRecovery Point Objective in Vergessenheit. Eine schnelle Wiederherstellung\nn\u00fctzt aber nichts, wenn durch einen zu weit zur\u00fcckliegenden\nWiederherstellungspunkt zu viele Daten verloren gehen. Ein RTO von wenigen\nMinuten nutzt unter Umst\u00e4nden je nach Risikoprofil wenig, wenn der RPO Stunden\noder Tage zur\u00fcckliegt.<\/li><li>Flexible\nund skalierbare L\u00f6sungen einsetzen: Die Realisierung und Anpassung von RPOs und\nRTOs in komplexen Backup- und Wiederherstellungsinfrastrukturen erfordert\numfassende Plattforml\u00f6sungen und Appliances. Nur eine zentral verwaltete L\u00f6sung\nversetzt die IT in die Lage, auf die verschiedensten Anforderungen schnell und\nflexibel zu reagieren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWeitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.arcserve.com\">www.arcserve.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unternehmen m\u00fcssen mit gleichbleibenden Zeit- und Geldressourcen flexibel steigende Anforderungen an Daten- und Anwendungsverf\u00fcgbarkeit sicherstellen. Die Anforderungen sind dabei so unterschiedlich, dass Unternehmen letztlich Priorit\u00e4ten setzen m\u00fcssen \u2013 f\u00fcr eine schnelle Wiederherstellung von Daten (niedrige RTOs) oder eine Wiederherstellung von m\u00f6glichst aktuellen Daten (niedrige RPOs).  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