{"id":13871,"date":"2019-02-07T11:01:28","date_gmt":"2019-02-07T10:01:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=13871"},"modified":"2019-02-06T09:17:34","modified_gmt":"2019-02-06T08:17:34","slug":"im-kurztest-fluke-network-pro-3000-f50-kabelverbindungen-aufgedeckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=13871","title":{"rendered":"Im Kurztest: Fluke Network Pro 3000 F50 \u2013 Kabelverbindungen aufgedeckt"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Network Pro 3000 F50 liefert Fluke eine L\u00f6sung zum Identifizieren und Nachverfolgen von Kabelverbindungen. Das Produkt besteht aus zwei Komponenten. Zum einen dem so genannten Toner, der mit der zu pr\u00fcfenden Leitung verbunden wird und ein Testsignal ausgibt, zum anderen der \u201eProbe\u201c, mit der die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter dieses Signal im Betrieb verfolgen. Wir haben uns im Kurztest angesehen, wie die Arbeit mit dem Network Pro 3000 abl\u00e4uft.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/FNET-Pro3000F-press-picture_print-size.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13879\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/FNET-Pro3000F-press-picture_print-size.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/FNET-Pro3000F-press-picture_print-size.jpg 750w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/FNET-Pro3000F-press-picture_print-size-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Mit der Network Pro 3000F-Serie lassen sich Kabelverbindungen pr\u00fcfen und nachverfolgen. Dazu umfasst die Probe einen Lautsprecher, der das vom Toner ausgegebene Signal h\u00f6rbar macht. Auf diese Weise ist es m\u00f6glich, die Kabel durch M\u00f6rtel, Holzverkleidungen oder andere Umgebungen hindurch im Blick zu behalten.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Herstellers ist die L\u00f6sung leistungsf\u00e4hig genug, um das Signal bei den meisten Kabelverbindungen \u00fcber eine Entfernung von bis zu 16 Kilometern auszugeben. Um auf einzelne Adern zugreifen zu k\u00f6nnen, steht ein Anschluss mit Kabelklemmen zur Verf\u00fcgung, Telefonleitungen und \u00e4hnliches lassen sich \u00fcber eine RJ-11-Verbindung unter die Lupe nehmen.<\/p>\n<p>Um Aderpaare zu identifizieren, stellt das Produkt die so genannte SmartTone-F\u00e4higkeit bereit. Mit dieser m\u00fcssen die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter nur die beiden gew\u00fcnschten Adern mit dem Toner verbinden und kurzzeitig auf der anderen Seite die gleichen Adern kurzschlie\u00dfen. Dann \u00e4ndert sich die H\u00f6he des erzeugten Tons und das Aderpaar wurde korrekt ausgew\u00e4hlt. Um die einzelnen Paare unterscheiden zu k\u00f6nnen, verf\u00fcgt der Toner \u00fcber f\u00fcnf unterschiedliche T\u00f6ne.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Benutzung des Systems in lauten Umgebungen steht auch ein optional erh\u00e4ltliches Headset zur Verf\u00fcgung. Im Test stellten wir fest, dass sich aber auch \u201enormale\u201c Headsets, beispielsweise von Samsung, an der Probe betreiben lassen.<\/p>\n<p><strong>Der Test<\/strong><\/p>\n<p>Im Test untersuchten wir zun\u00e4chst ein Stromkabel in der Wand unseres Testlabors. Au\u00dferdem h\u00e4ngten wir testweise ein Kabel \u00fcber eine T\u00fcr und \u00fcberpr\u00fcften, ob wir den Ton auch durch die T\u00fcr, die ja deutlich dicker als ein normaler Wandputz ist, h\u00f6ren konnten. Dar\u00fcber hinaus nahmen wir das SmartTone-Feature unter die Lupe. Abgesehen davon untersuchten wir auch noch diverse Ethernet-Vebindungen, die quer durch unser Haus gingen und pr\u00fcften, ob wir die richtigen Anschl\u00fcsse zuordnen konnten.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Praktische Erfahrungen<\/strong><\/p>\n<p>Die Network Pro 3000 F50-Ger\u00e4te sind schnell in Betrieb genommen. Es gen\u00fcgt, in den Toner und die Probe jeweils einen 9-Volt-Block einzulegen, danach kann es losgehen. Um sich mit den zu testenden Kabeln zu verbinden, verf\u00fcgte unsere Toner-Teststellung wie gesagt \u00fcber einen RJ-11-Anschluss zum Testen von Kabelverbindungen und zwei Kabelklemmen, um einzelne Adern anzuschlie\u00dfen. Im Test arbeiteten beide Anschlussarten wie erwartet.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst verbanden wir den Toner \u00fcber seinen RJ-11-Stecker mit einem Testkabel, das wir ebenfalls f\u00fcr diesen Beitrag von Fluke erhalten hatten. Dieses Kabel verf\u00fcgte auf der einen Seite \u00fcber einen RJ-45-Stecker (wir verwendeten zum Anschluss an den Toner einen entsprechenden Adapter), auf der anderen Seite lief das Kabel in einzelne Adern aus.<\/p>\n<p>Nachdem wir das Kabel mit dem Toner verbunden hatten, legten wir es von einer Steckdose aus an einem Stromkabel entlang. Wenn wir nun mit der Probe an dem Kabel entlangfuhren, konnten wir den Testton deutlich h\u00f6ren.<\/p>\n<p>An dieser Stelle machten wir uns auch mit den beiden unterschiedlichen Modi f\u00fcr den Betrieb vertraut. Dabei handelt es sich um die Modi \u201eFiltered\u201c und \u201eUnfiltered\u201c. Im nicht gefilterten Modus konnten wir in der N\u00e4he der Steckdose klar das Brummen der Stromverbindung h\u00f6ren. Der Filter blendet dieses 50- oder 60-Hertz-Rauschen aus.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Toner stehen \u00fcbrigens auch zwei unterschiedliche Modi zur Verf\u00fcgung: Konstant und Wechselnd. Im zweiten Modus gibt das Ger\u00e4t einen wechselnden Ton aus, der sich f\u00fcr die Smart Tone-Identifizierung nutzen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Testschritt verwendeten wir das Network Pro 3000-System, um ein Kabel wie beschrieben durch eine T\u00fcr zu verfolgen, wobei es zu keinen Problemen kam. Anschlie\u00dfend suchten wir mit Hilfe des in einzelne Adern auslaufenden Testkabels zusammengeh\u00f6rige Aderpaare. Dazu verbanden wir das Kabel mit dem Toner, aktivierten den wechselnden Ton und pr\u00fcften am anderen Ende des Kabels, welches Paar den lautesten Ton hervorbrachte.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend schlossen wir die beiden zu diesem Paar geh\u00f6renden Dr\u00e4hte kurz. Daraufhin \u00e4nderte sich der Ton, um darauf hinzuweisen, dass wir das richtige Paar erwischt hatten. Selektiert man das falsche Paar, so \u00e4ndert sich der Ton nicht. Im Test traten bei der Arbeit mit dieser Funktion, die laut Hersteller eine Reichweite von 3,3 Kilometern hat, keine Schwierigkeiten auf. Man sollte das Feature \u00fcbrigens nur bei Kabeln einsetzen, die sich gerade nicht in Verwendung befinden.<\/p>\n<p>Zum Schluss schlossen wir den Toner an diverse Ethernet-Ports an und suchten dann im ganzen Geb\u00e4ude die dazugeh\u00f6rigen Gegenstellen. Dabei traten keine \u00dcberraschungen auf und wir konnten unsere Anschl\u00fcsse schnell zuordnen.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Das Fluke Network Pro 3000-System hinterlie\u00df bei uns einen guten Eindruck. Die Komponenten sind gut verarbeitet, lassen sich schnell und einfach in Betrieb nehmen und d\u00fcrften keinen Mitarbeiter vor besondere Schwierigkeiten stellen.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung bringt alle Funktionen mit, die man von solch einem Produkt erwartet. Zus\u00e4tzlich zu den getesteten Features l\u00e4sst sie sich auch nutzen, um die Polarit\u00e4t zu \u00fcberpr\u00fcfen und Kurzschl\u00fcsse zu finden.<\/p>\n<p>Positiv fiel uns auf, dass sich die Spitze der Probe einfach abnehmen und ersetzen l\u00e4sst, wenn sie bricht. Eine widerstandsf\u00e4hige Tragetasche geh\u00f6rt ebenfalls zum Leistungsumfang des Produkts.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Network Pro 3000 F50 liefert Fluke eine L\u00f6sung zum Identifizieren und Nachverfolgen von Kabelverbindungen. 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