{"id":12617,"date":"2018-04-18T11:06:04","date_gmt":"2018-04-18T09:06:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=12617"},"modified":"2018-04-16T10:08:24","modified_gmt":"2018-04-16T08:08:24","slug":"konsolidiertes-cloud-backup-statt-fragmentierte-loesungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=12617","title":{"rendered":"Konsolidiertes Cloud-Backup statt fragmentierte L\u00f6sungen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12615\" rel=\"attachment wp-att-12615\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12615\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan_Schachinger_1500px_002_preview-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan_Schachinger_1500px_002_preview-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stefan_Schachinger_1500px_002_preview.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.barracuda.com\/\">Stefan Schachinger, Consulting System Engineer f\u00fcr Data Protection bei Barracuda Networks<\/a>\/gg<\/p>\n<p>Viele Unternehmen setzen auf eine Kombination verschiedener Backup-L\u00f6sungen, h\u00e4ufig \u00fcber mehrere Standorte hinweg. Im Krisenfall macht es solch eine Strategie jedoch oft schwierig, Dateien zeitnah wiederherzustellen. Dagegen bieten Cloud-integrierte L\u00f6sungen einfaches Testen der Disaster-Recovery-Strategie und im Notfall die rasche R\u00fcckkehr zum Normalbetrieb.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Daten sind f\u00fcr Unternehmen heute wertvolle Rohstoffe und m\u00fcssen besser gesichert werden als je zuvor. Gerade in Zeiten weltweiter Ransomware-Attacken ist eine profunde Backup- und Disaster Recovery-Strategie daher unabdingbar geworden, um im Krisenfall sofort reagieren zu k\u00f6nnen und die Gesch\u00e4ftskontinuit\u00e4t zu sichern. Doch bei der Disaster Recovery geht es nicht nur um Ransomware-Bedrohungen und Advanced Threats, sondern ebenso um die Wiederherstellung nach Hardware-Ausf\u00e4llen von IT-Komponenten wie Servern und Storage-Systemen, aufgrund menschlicher Fehler oder einer Naturkatastrophe.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Ursache ist die F\u00e4higkeit zur schnellen Wiederherstellung unternehmenskritischer Daten von entscheidender Bedeutung, sowohl zum Schutz der Unternehmensreputation als auch zur Kostenvermeidung durch Arbeitsausfallzeiten. Da Administratoren heute eine sehr komplexe IT-Architektur verwalten m\u00fcssen, darf die Datensicherungen nach der erstmaligen Konfiguration kaum noch Zeit kosten. Sie muss vollst\u00e4ndig automatisiert ablaufen und so einfach wie m\u00f6glich gestaltet sein. Bei Datenverlust sollte es das System erm\u00f6glichen, mit wenigen Klicks nicht nur einzelne Server oder Clients, sondern sogar einzelne Ordner oder Dateien wiederherzustellen.<\/p>\n<p>Die Backup- und Disaster-Recovery-Strategie eines Unternehmens ist im Arbeitsalltag zwar ein nahezu unsichtbares Sicherheitsnetz, im Ernstfall aber absolut kritisch f\u00fcr die Gesch\u00e4ftskontinuit\u00e4t. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, im Fall von Datenverlust ein Backup wiederherzustellen sowie ihre Disaster-Recovery-Tests erfolgreich abzuschlie\u00dfen. Einige Unternehmen verf\u00fcgen nicht einmal \u00fcber einen Disaster Recovery-Plan.<\/p>\n<p><strong>Fragmentierte Backup-Strategie: Fehleranf\u00e4llig und schwer zu testen<\/strong><\/p>\n<p>Ein Disaster-Recovery-Plan ist zwar wichtig, doch wenn dieser nicht getestet wird, ist es wahrscheinlich, dass er im Notfall versagt. Gerade, wenn die Backup-Systeme fragmentiert sind, also zwei oder mehrere unterschiedliche Backup-L\u00f6sungen zum Einsatz kommen, und dies auch noch h\u00e4ufig \u00fcber mehrere Standorte hinweg, sind die Systeme oft fehleranf\u00e4llig und schwer zu testen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen solche Strategien es schwierig machen, verlorene Dateien in einem Disaster-Recovery-Szenario innerhalb eines vern\u00fcnftigen Zeitrahmens wiederherzustellen. Oft ist es f\u00fcr Unternehmen sogar eine Herausforderung, ihre selbst gesteckten Ziele f\u00fcr RTO (Recovery Time Objective) und RPO (Recovery Point Objective) zu erf\u00fcllen. Das Fehlen einer konsolidierten Strategie ist sicher auch ein Grund hierf\u00fcr.<\/p>\n<p><strong>Konsolidierte Cloud-L\u00f6sung: Geringer Testaufwand und Reduzierung der Downtime<\/strong><\/p>\n<p>Eine Cloud-basierte All-in-One-L\u00f6sung kann helfen, hohen Aufwand aufgrund der Wartung mehrerer Produkte zu vermeiden. Der Einsatz von Public-Cloud-Infrastrukturen tr\u00e4gt dazu bei, Disaster-Recovery-Tests zu vereinfachen und bessere Testergebnisse zu erzielen. Anstatt Disaster-Recovery-Standorte und die gesamte umliegende Infrastruktur intern zu warten, bieten Cloud-Infrastrukturen, die in der Lage sind, mit wenigen Mausklicks Zugriff auf Server, Services und Dateien zu gew\u00e4hren, eine wesentlich bessere Verf\u00fcgbarkeit und Zuverl\u00e4ssigkeit und verursachen einen erheblich geringeren Testaufwand. In einem echten Katastrophenfall, wenn ganze Server oder Dienste wiederhergestellt werden m\u00fcssen, k\u00f6nnen externe Public Cloud Services die RTO auf ein Minimum reduzieren. Die eigentliche Wiederherstellung wird weniger dringlich, da eine externe Infrastruktur in der Lage ist, die Wiederherstellungszeit zu \u00fcberbr\u00fccken, indem sie den Dienst den Benutzern zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n<p><strong>Cloud-Sicherheit: Das Shared Responsibility-Modell <\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Public Clouds ein hervorragendes Werkzeug sind, um Infrastruktur bereitzustellen, wenn die unternehmenseigene Infrastruktur in Schwierigkeiten ist, ben\u00f6tigen diese auch Schutz in ihrer Rolle als Produktionssystem wie beispielsweise Microsoft Office 365. Immer noch gehen viele Unternehmen davon aus, dass Public Cloud-Dienste bereits ausreichend abgesichert seien.<\/p>\n<p>Zwar ist es nach dem Shared-Security-Modell Aufgabe der Cloud Provider, die Infrastruktur zu sch\u00fctzen, das hei\u00dft, sie sind f\u00fcr die physische Sicherheit, die globale und regionale Konnektivit\u00e4t sowie die Stromversorgung und K\u00fchlung ihrer eigenen Rechenzentren verantwortlich. Aber es liegt in der Verantwortung der Unternehmen, ihre Daten zu sch\u00fctzen. Hier unterscheiden sich die Daten in der Cloud nicht so sehr von den Daten On-Premises. Das Risiko von Naturkatastrophen und Hardwareausf\u00e4llen ist in einem redundanten System nat\u00fcrlich geringer, aber auch andere Bedrohungsvektoren wie Softwarefehler, menschliches Versagen und gezielte oder zuf\u00e4llige Cyberangriffe gelten in gleicher Weise in der Cloud und erfordern entsprechende Security-Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Der Verlust gesch\u00e4ftskritischer Daten bedeutet f\u00fcr jedes Unternehmen enormen Schaden, doch mit einem konsequenten Backup-Management lassen sich Downtime-Kosten, Wiederherstellungszeiten und Datenverluste enorm reduzieren. Public Cloud-Backup- und Disaster-Recovery-Technologien bieten Unternehmen hierf\u00fcr ein stabiles Notfall-Tool, um Wiederherstellungszeiten zu verk\u00fcrzen und die Verf\u00fcgbarkeit kritischer Dienste sicherzustellen. Denn als konsolidierte L\u00f6sung sind sie einfach zu testen. Dar\u00fcber hinaus sorgen sie f\u00fcr hohe Zuverl\u00e4ssigkeit im Ernstfall und sch\u00fctzen vor Datenverlust durch Katastrophenf\u00e4lle oder Sicherheitsbedrohungen wie Ransomware.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor\/Redakteur: Stefan Schachinger, Consulting System Engineer f\u00fcr Data Protection bei Barracuda Networks\/gg Viele Unternehmen setzen auf eine Kombination verschiedener Backup-L\u00f6sungen,<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":12615,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[153,1881],"tags":[2721,6257,1609,5432,4632,6538,6537,10698],"class_list":["post-12617","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-backup","category-glosse","tag-barracuda","tag-cloud","tag-disaster-recovery","tag-ransomware","tag-restore","tag-rpo","tag-rto","tag-threat"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12617"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12617\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12618,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12617\/revisions\/12618"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/12615"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}