{"id":12566,"date":"2018-04-11T11:43:31","date_gmt":"2018-04-11T09:43:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=12566"},"modified":"2018-04-09T11:58:50","modified_gmt":"2018-04-09T09:58:50","slug":"im-test-veritas-backup-exec-zentrale-datensicherung-fuer-alle-komponenten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=12566","title":{"rendered":"Im Test: Veritas Backup Exec \u2013 Zentrale Datensicherung f\u00fcr alle Komponenten"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12567\" rel=\"attachment wp-att-12567\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12567\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Veritas-BE-300x200.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Veritas-BE-300x200.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Veritas-BE.png 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit Backup Exec bietet Veritas eine Cloud-f\u00e4hige Datensicherungsl\u00f6sung an, die nicht nur physische, sondern auch virtuelle Umgebungen vor Datenverlusten sch\u00fctzen kann. Der Hersteller verfolgt mit dem Produkt den Ansatz, eine L\u00f6sung bereit zu stellen, die alle Unternehmensdaten \u00fcber eine einzige Konsole sichert und die Backup-Umgebungen durch das \u00dcberfl\u00fcssigmachen spezieller Nischen-Tools f\u00fcr besondere Einsatzgebiete homogenisiert. Wir haben und im Testlabor angesehen, welche Funktionen das Produkt mitbringt und was es in der Praxis leistet.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Backup Exec sichert nicht nur die auf den Servern und Clients im Netz gespeicherten Daten lokal (auf Bandlaufwerken und Disks) oder in die Cloud (Amazon S3, Google Cloud und Microsoft Azure), sondern ist auch dazu in der Lage, virtuelle Installationen mit ins Backup aufzunehmen, egal ob die betroffenen virtuellen Maschinen (VMs) laufen oder nicht. Dabei unterst\u00fctzt die L\u00f6sung nicht nur Vmware vSphere, sondern auch Microsofts Hyper-V. Dar\u00fcber hinaus bringt die Software umfassende Features mit, um die Anforderungen an die Compliance sicher zu stellen. Neben aussagekr\u00e4ftigen Reports spielen in diesem Zusammenhang vor allem Funktionen eine Rolle, die f\u00fcr das Einhalten von Security-Standards bei den Daten\u00fcbertragungen zwischen den Clients und Servern sowie den Speicherkomponenten (On-premise und in der Cloud) sorgen.<\/p>\n<p>Die Wiederherstellungsfunktionen wurden sehr flexibel gestaltet, so dass die Administratoren jederzeit dazu in der Lage sind, einzelne Anwendungsobjekte \u2013 beispielsweise f\u00fcr Microsoft Exchange, das Active Directory und SharePoint \u2013 zur\u00fcckzuspielen. Das gleiche gilt genauso f\u00fcr Datenbanken, Dateien, VMs und Server. Die Indizierung und Katalogisierung der Backup-Daten erfolgt dabei automatisch und die Suche ist so leistungsf\u00e4hig, dass sich beispielsweise einzelne Mailboxen nach E-Mails mit bestimmten Betreffzeilen durchsuchen lassen. Eine gro\u00dfe Zahl flexibler Backup- und Restore-Funktionen hilft im Betrieb dabei, die Downtime auf ein Minimum zu reduzieren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12568\" aria-describedby=\"caption-attachment-12568\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12568\" rel=\"attachment wp-att-12568\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12568\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT04-300x229.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT04-300x229.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT04-768x585.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT04.png 794w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12568\" class=\"wp-caption-text\">W\u00e4hrend der Installation informiert die Setup-Routine die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter dar\u00fcber, wie lange die einzelnen Installationsschritte voraussichtlich dauern werden<\/figcaption><\/figure>\n<p>Software-Defined-Storage-Komponenten wie Vmwares Virtual SAN werden genauso wie virtuelle Volumes unterst\u00fctzt. Backup Exec versetzt die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter sogar in die Lage, virtuelle Stand-By-Kopien physikalischer Systeme zu erstellen, die sich f\u00fcr die Disaster Recovery nutzen lassen. Sie k\u00f6nnen auch zum Umwandeln physikalischer Installationen in VMs zum Einsatz kommen. Die Software erkennt zudem neu in der zu sichernden Umgebung erscheinende VMs und sch\u00fctzt sie automatisch, so dass die IT-Mitarbeiter nicht jede neue VM manuell in das Backup-System \u00fcbernehmen m\u00fcssen. Diese Funktionalit\u00e4t ergibt vor allem in Umgebungen Sinn, in denen st\u00e4ndig automatisch neue VMs erzeugt und genutzt werden. Bei Bedarf besteht au\u00dferdem auch noch die M\u00f6glichkeit, Datenwiederherstellungen von virtuellen auf physikalische Maschinen durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Deduplizierungsfunktionen reduzieren im Betrieb den Speicherbedarf, verringern die Netzwerklast und verk\u00fcrzen die Backup-Fenster. Sie werden immer dann aktiv, wenn die Administratoren Datensicherungen auf einem Speicher ausf\u00fchren, der als Depuplication-Store definiert wurde. Es gibt auch die M\u00f6glichkeit festzulegen, ob die Deduplizierung auf bestimmten Clients oder Servern durchgef\u00fchrt werden soll. Auf diese Weise lassen sich auf stark ausgelasteten Systemen Ressourcen sparen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12569\" aria-describedby=\"caption-attachment-12569\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12569\" rel=\"attachment wp-att-12569\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12569\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT07-300x229.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT07-300x229.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT07-768x585.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT07.png 794w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12569\" class=\"wp-caption-text\">Im Rahmen der Backup Exec-Installation verteilten wir auch gleich den Agenten auf diverse zu sichernde Server<\/figcaption><\/figure>\n<p>Da Backup Exec sowohl in den Microsoft Volume Shadow Copy Service (VSS) als auch in die Vmware vStorage APIs for Data Protection (VADP) integriert wurde, ist die Software dazu in der Lage, schnell Snapshots von VMs zu erstellen, ohne die Host-Systeme dabei \u00fcber Geb\u00fchr zu belasten. Mit dieser gro\u00dfen Flexibilit\u00e4t l\u00e4sst sich Backup Exec in praktisch jede Unternehmensumgebung integrieren und als zentrale Backup-Plattform f\u00fcr die IT-Abteilung nutzen.<\/p>\n<p>Um die Arbeit mit Backup Exec so einfach wie m\u00f6glich zu gestalten, hat der Hersteller die Management-Konsole mit umfassenden Dashboard-Ansichten ausgestattet, so dass die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter stets dar\u00fcber im Bilde sind, was in ihren Umgebungen vorgeht. Backups, Recoveries und Statusansichten lassen sich mit wenigen Klicks anlegen beziehungsweise aufrufen und das Management-Tool kann auch zum Einsatz kommen, um verteilte Installationen zu verwalten.<\/p>\n<p><strong>Der Test<\/strong><\/p>\n<p>Im Test installierten wir Backup Exec auf einem Windows Server 2016, der mit einer Quad-Core-CPU mit 2,6 GHz Taktfrequenz, 16 GByte RAM und 280 GByte freiem Speicherplatz ausgestattet war. Nach Angaben von Veritas ben\u00f6tigt man zum Betrieb der Software mindestens die 64-Bit Version des Server 2008, einen 64-Bit Prozessor, 16 GByte RAM und um die 1,5 GByte Festplattenplatz. Als Datenbank kommt der Microsoft SQL Server Express 2014 mit Service Pack 2 mit. An virtuellen Umgebungen arbeitet die L\u00f6sung mit Vmware vSphere 5.1 oder neuer und Microsoft Hyper-V 2008 oder neuer zusammen. Zu den unterst\u00fctzten Client Betriebssystemen geh\u00f6ren Windows 7 und neuer, die Windows Server-Systeme ab 2008 R2, die Linux-Varianten Centos, Debian, Oracle Linux, Redhat Enterprise Linux, Suse Linux Enterprise Server und Ubuntu sowie Novell OES 11 mit Service Pack 2 und die Citrix XenServer-Versionen 5.1, 6.3 und 6.5. An Applikationen sichert Backup Exec unter anderem Microsoft Exchange, die Microsoft SharePoint- und SQL-Server sowie Oracle. Was die Speichermedien angeht, so lassen sich neben den bereits erw\u00e4hnten Cloud-, Tape- und Festplattenspeichern auch externe Laufwerke, automatisierte Bibliotheken und Wechselspeicherger\u00e4te nutzen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12570\" aria-describedby=\"caption-attachment-12570\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12570\" rel=\"attachment wp-att-12570\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12570\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT08-300x212.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT08-300x212.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT08.png 556w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12570\" class=\"wp-caption-text\">Nach Abschluss des Setups brachten wir unsere Installation mit Hilfe des LiveUpdate-Tools auf den aktuellen Stand<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach der Installation integrierten wir diverse Client Systeme aus unserem Netz in unsere Backup-Umgebung. Dazu geh\u00f6rten Windows 7-Rechner genauso wie Server unter Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2016. An Hypervisoren setzten wir Microsoft Hyper-V 2016 und Vmware vSphere 6.5a ein. Um die Cloud-Anbindung zu testen, verwendeten wir Speicher auf Microsoft Azure.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12571\" aria-describedby=\"caption-attachment-12571\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12571\" rel=\"attachment wp-att-12571\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12571\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT10-300x227.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT10-300x227.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT10-768x580.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT10.png 782w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12571\" class=\"wp-caption-text\">Damit die Backup-L\u00f6sung auf die zu sichernden Systeme zugreifen kann, m\u00fcssen die Administratoren ihr die dazugeh\u00f6rigen Credentials mitteilen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nachdem wir alle Komponenten installiert und in unsere Backup-Umgebung eingebunden hatten, machten wir uns zun\u00e4chst mit dem Leistungsumfang des Produkts vertraut, f\u00fchrten unterschiedliche Backup- und Restore-Vorg\u00e4nge mit verschiedenen Speicherl\u00f6sung durch und \u00fcberwachten dabei die laufenden Jobs mit Hilfe der von Backup Exec bereitgestellten Monitoring-Features. Anschlie\u00dfend sicherten wir virtuelle Maschinen und banden den erw\u00e4hnten Cloud-Speicher als Ziel in unsere Backup-Umgebung ein. Zum Schluss nahmen wir auch noch die im Azure Marketplace angebotene, cloud-basierte Backup Exec-L\u00f6sung unter die Lupe.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Installation<\/strong><\/p>\n<p>Backup Exec kommt in Form einer ISO-Datei und steht auf der Web-Seite des Herstellers zum Download bereit. Nach dem Einbinden des ISOs mussten wir uns zun\u00e4chst f\u00fcr eine Sprache entscheiden, in der der DVD-Browser uns seine Inhalte pr\u00e4sentierte. Hierf\u00fcr stehen Chinesisch, Deutsch, Englisch, Franz\u00f6sisch, Italienisch, Japanisch, Russisch und Spanisch zur Verf\u00fcgung. Nach der Sprachauswahl startete die Software und bot uns Links zur Dokumentation und zu diversen erkl\u00e4renden Videos an.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12572\" aria-describedby=\"caption-attachment-12572\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12572\" rel=\"attachment wp-att-12572\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12572\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT11-300x263.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT11-300x263.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT11.png 676w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12572\" class=\"wp-caption-text\">Backup Exec stellt diverse Informationen zu den abzusichernden Rechnern bereit<\/figcaption><\/figure>\n<p>Abgesehen davon haben die Administratoren auch die M\u00f6glichkeit, ein Umgebungspr\u00fcfungsprogramm laufen zu lassen, das testet, ob die Mindestanforderungen der Software erf\u00fcllt und alle erforderlichen Komponenten kompatibel sind. Dar\u00fcber hinaus pr\u00fcft es unter anderem auch ob \u00e4ltere Versionen der Software auf dem System existieren und ob die von Backup Exec ben\u00f6tigten Ressourcen durch die Software von Drittanbietern belegt werden. Die System\u00fcberpr\u00fcfung l\u00e4sst sich sowohl lokal als auch remote durchf\u00fchren, da wir die DVD direkt auf dem Server ausgef\u00fchrt hatten, starteten wir den Test lokal. Dabei ergaben sich keine wirklichen Probleme, das System bem\u00e4ngelte lediglich, dass der &#8222;Windows Server Service&#8220; nicht gestartet worden sei und erkl\u00e4rte dies als kritischen Fehler. Die Installation wird durch diesen Fehler aber nicht beeintr\u00e4chtigt. Der Hersteller sollte das Pr\u00fcfprogramm an dieser Stelle noch etwas anpassen, um Verwirrung zu vermeiden.<\/p>\n<p>Jetzt konnte es an die eigentliche Installation von Backup Exec gehen. Diese l\u00e4uft \u00fcber einen Wizard ab, der keinen Administratoren \u00fcberfordern wird. Der Assistent pr\u00fcft zun\u00e4chst die Installationsdateien, pr\u00e4sentiert dann einen Willkommensbildschirm und fragt, ob die Verantwortlichen eine Standard- oder eine Advanced-Installation durchf\u00fchren m\u00f6chten. Die Standardinstallation wurde f\u00fcr Umgebungen gedacht, in denen der Server sich selbst und diverse andere Rechner im Netz sichern soll, die erweiterte Installation erm\u00f6glicht im Gegensatz dazu das Remote-Setup von Servern, Push-Installationen auf Clients und so weiter. Im Test entschieden wir uns zu diesem Zeitpunkt f\u00fcr die Standardinstallation, da wir alle weiteren Komponenten sp\u00e4ter im laufenden Betrieb hinzuf\u00fcgen wollten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12573\" aria-describedby=\"caption-attachment-12573\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12573\" rel=\"attachment wp-att-12573\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12573\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT12-300x263.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT12-300x263.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT12.png 676w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12573\" class=\"wp-caption-text\">Bei der Definition eines Backup-Jobs f\u00fcr virtuelle Systeme stehen verschiedene Methoden zur Verf\u00fcgung<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach der Auswahl der Installationsart f\u00fchrte der Wizard eine System\u00fcberpr\u00fcfung aus, es war also vollkommen \u00fcberfl\u00fcssig, dass wir diesen Schritt bereits zuvor manuell laufen lie\u00dfen. Bei der zweiten \u00dcberpr\u00fcfung kam es auch zu keiner Fehlermeldung mehr und der Assistent ging ohne weitere Probleme zum n\u00e4chsten Schritt \u00fcber.<\/p>\n<p>Vor der eigentlichen Installation wollte der Wizard nun noch die Lizenzangaben wissen und abfragen, welches Konto f\u00fcr den Backup Exec-Dienst zum Einsatz kommen sollte. Zum Schluss verlangte er dann noch die Angabe des Installationspfades und der hinzuzuf\u00fcgenden Remote Computer, da die Standardinstallation nach dem Server-Setup gleich den Agenten der Backup-L\u00f6sung auf die zu sichernden Clients ausbringt. Nachdem wir all diese Angaben vorgenommen hatten, pr\u00e4sentierte der Wizard eine Zusammenfassung und f\u00fchrte das Setup durch. Besonders ist hierbei, dass die Installationsroutine f\u00fcr alle Schritte immer anzeigt, wie lang sie voraussichtlich dauern. Auf unserem Testsystem stimmten diese Zeitangaben ziemlich genau.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12574\" aria-describedby=\"caption-attachment-12574\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12574\" rel=\"attachment wp-att-12574\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12574\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT18-300x206.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT18-300x206.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT18-768x527.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT18-130x90.png 130w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT18.png 936w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12574\" class=\"wp-caption-text\">Das Sichern virtueller Maschinen l\u00e4uft mit Backup Exec ganz einfach ab<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Anschluss an die Installation des Servers verteilte der Wizard \u2013 wie bereits angesprochen \u2013 noch den Agenten auf die von uns angegebenen Client-Systeme, danach war die Backup-Umgebung einsatzbereit. Die Setup-Routine empfahl uns allerdings noch, vor dem Beginn der Arbeit einmal Live-Update auszuf\u00fchren, um die Backup Exec-Installation auf den aktuellen Stand zu bringen. Im Test folgten wir dieser Empfehlung und spielten noch einen Hotfix ein, bevor wir mit der eigentlichen Arbeit loslegten.<\/p>\n<p><strong>Inbetriebnahme<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Aufruf der Software landet man auf einer Startseite, die die Administratoren auf die zun\u00e4chst anstehenden Konfigurationsaufgaben hinweist. Zun\u00e4chst einmal geht es an dieser Stelle darum, die E-Mail-Alerts mit dem zu verwendenden Mail-Server sowie den Absender- und Empf\u00e4ngeradressen einzurichten. Anschlie\u00dfend empfiehlt das System den Anwendern, den Datenbank-Verschl\u00fcsselungs-Code zu exportieren und an einem sicheren Ort abzulegen, damit dieser Code auch im Falle eines Systemversagens noch verf\u00fcgbar ist. Dar\u00fcber hinaus haben die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter auch die M\u00f6glichkeit, die Identifikationsdaten, mit denen sich Backup Exec bei den Remote Systemen anmeldet, anzugeben und zu testen.<\/p>\n<p>Die Startseite umfasst aber nicht nur die n\u00e4chsten Konfigurationsaufgaben, sondern auch eine \u00dcbersicht \u00fcber die Sicherungen virtueller Computer (die zu diesem Zeitpunkt bei uns nat\u00fcrlich noch leer war) und einen Dialog zur Speicherkonfiguration. Dieser unterscheidet zwischen plattenbasiertem Speicher, Cloud-Speicher, Netzwerk- und Tape-Storage sowie Speicherpools. Wir nutzten ihn im Test, um einen Plattenspeicher anzulegen, den wir f\u00fcr unsere ersten Backup-Jobs nutzen konnten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12575\" aria-describedby=\"caption-attachment-12575\" style=\"width: 270px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12575\" rel=\"attachment wp-att-12575\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12575\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT13-270x300.png\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT13-270x300.png 270w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT13.png 622w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12575\" class=\"wp-caption-text\">Die laufenden Backup-Auftr\u00e4ge lassen sich im Betrieb jederzeit \u00fcberwachen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Abgesehen davon bietet die Startseite auch die Option, einen SDR-Datentr\u00e4ger (Simplified Disaster Recovery) f\u00fcr die Notfallwiederherstellung anzulegen, einen Installations\u00fcbersichtsbericht anzuzeigen und die Dokumentation einzusehen. Dar\u00fcber hinaus enth\u00e4lt sie Informationen \u00fcber die jeweils g\u00fcltigen Lizenz- und Wartungsvertr\u00e4ge und die aktuellen Systemmeldungen. Details zum Backup-Status (der Informationen \u00fcber die Zahl der erfolgreichen, fehlgeschlagenen und mit Ausnahmen abgeschlossenen Backups umfasst) und den Backup-Gr\u00f6\u00dfen der letzten Tage runden den Leistungsumfang der Startseite zusammen mit einem Veritas RSS-Reader, der die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter \u00fcber Foren- und Blog-Eintr\u00e4ge sowie Ereignisse und Vorschl\u00e4ge informiert, ab.<\/p>\n<p><strong>Das Konfigurationswerkzeug<\/strong><\/p>\n<p>M\u00f6chte ein Administrator im normalen Betrieb mit Backup Exec arbeiten, so steht ihm ein \u00fcbersichtliches Managementwerkzeug zur Verf\u00fcgung, das in sechs unterschiedliche Bereiche aufgeteilt wurde. Der erste \u2013 ein Pull-Down-Men\u00fc \u2013 erm\u00f6glicht es den Anwendern, sich mit Backup Exec-Servern zu verbinden und grundlegende Einstellungen vorzunehmen. Hier finden sich Settings zur Datenbankverwaltung und zu den Berichten. Au\u00dferdem lassen sich an gleicher Stelle Standardeinstellungen f\u00fcr Auftr\u00e4ge konfigurieren, die das System default-m\u00e4\u00dfig anwendet, wenn neue Auftr\u00e4ge angelegt werden. Dazu geh\u00f6ren Speicher-, Sicherheits- und Dateisystemoptionen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12576\" aria-describedby=\"caption-attachment-12576\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12576\" rel=\"attachment wp-att-12576\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12576\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT19-300x201.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT19-300x201.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT19.png 702w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12576\" class=\"wp-caption-text\">Das Einbinden eines Cloud-Speichers in die Backup-Umgebung<\/figcaption><\/figure>\n<p>Des Weiteren verwalten die Administratoren \u00fcber das genannte Men\u00fc Login-Konten zum Zugriff auf Client-Systeme, Warnmeldungen beziehungsweise Benachrichtigungen, \u00dcberwachungsprotokolle, Fehlerbehandlungsregeln, Lizenzen, die Cluster-Konfiguration und \u00e4hnliches. Dar\u00fcber hinaus lassen sich auch Updates durchf\u00fchren, Backup Exec-Optionen einspielen, Agenten auf Clients ausbringen und so weiter. Links zu Online-Ressourcen, der Dokumentation und eine M\u00f6glichkeit zum Kontaktieren des Supports stehen ebenfalls zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Der eigentliche Arbeitsbereich beginnt mit der bereits beschriebenen Startseite. Am oberen Fensterrand steht den Administratoren bei der t\u00e4glichen Arbeit \u2013 \u00e4hnlich wie bei Microsoft Office \u2013 ein Ribbon mit Icons zur Verf\u00fcgung, die auf die einzelnen Funktionen verweisen.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Backups und Wiederherstellungen<\/strong><\/p>\n<p>Von besonderem Interesse ist der dritte Bereich des Konfigurationswerkzeugs &#8222;Backup und Wiederherstellung&#8220;. Hier finden sich die vorhandenen Systeme und die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter haben die M\u00f6glichkeit, Backup- und Restore-Auftr\u00e4ge zu erstellen. Was die Backups angeht, so bietet die L\u00f6sung einerseits virtuelle Backups mit Agenten f\u00fcr Vmware und Hyper-V, andererseits Backups mit Hilfe des Windows Agenten an. Der Hyper-V-Agent l\u00e4sst sich in diesem Zusammenhang beispielsweise nutzen, um Deduplizierungsvorg\u00e4nge direkt auf dem Hypervisor durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Die fertigen Backup-Auftr\u00e4ge mit Quelle und Ziel k\u00f6nnen im Betrieb sofort ausgef\u00fchrt werden, es gibt aber auch die M\u00f6glichkeit, ihren Start \u00fcber einen Zeitplaner zu automatisieren und so zum Beispiel regelm\u00e4\u00dfige Backups \u2013 erst vollst\u00e4ndig, dann inkrementell \u2013 im Hintergrund ablaufen zu lassen, was im Test auf Anhieb funktionierte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12577\" aria-describedby=\"caption-attachment-12577\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12577\" rel=\"attachment wp-att-12577\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12577\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT21-300x172.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"172\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT21-300x172.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT21-768x440.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BENT21.png 1010w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12577\" class=\"wp-caption-text\">Unser Backup Exec-Server mit einem lokalen Plattenspeicher und zwei Cloud-Speichern auf Azure-Basis<\/figcaption><\/figure>\n<p>Um Daten wiederherzustellen, m\u00fcssen die Verantwortlichen lediglich in den betroffenen Backup-Satz wechseln und die gew\u00fcnschten Informationen sowie das Ziel (am Originalort oder an einer anderen Stelle) angeben, danach spielt die Software die Inhalte zur\u00fcck. Auch dabei ergaben sich im Test keinerlei Schwierigkeiten.<\/p>\n<p><strong>Das Monitoring<\/strong><\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Bereich des Konfigurationswerkzeugs befasst sich mit der Auftrags\u00fcberwachung. Hier sind die IT-Mitarbeiter dazu in der Lage, s\u00e4mtliche Jobs einzusehen und ihren Fortschritt zu verfolgen. Zu den angezeigten Informationen geh\u00f6ren Quelle, Ziel, die aktuelle Datei, der Durchsatz und \u00e4hnliches. Au\u00dferdem besteht an gleicher Stelle unter anderem auch die Option, Jobs zu bearbeiten, zu l\u00f6schen, abzubrechen und sofort auszuf\u00fchren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12578\" aria-describedby=\"caption-attachment-12578\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12578\" rel=\"attachment wp-att-12578\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12578\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Veritas0a-300x139.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"139\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Veritas0a-300x139.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Veritas0a-768x356.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Veritas0a.png 823w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12578\" class=\"wp-caption-text\">Die Backup Exec-App in Azure<\/figcaption><\/figure>\n<p>Unter &#8222;Speicher&#8220; legen die Verantwortlichen ihre Backup-Ziele an, definieren also Cloud- und Festplattenspeicher. Dar\u00fcber hinaus katalogisieren und inventarisieren sie bei Bedarf ihre Backup-Medien wie etwa B\u00e4nder. Abgesehen davon stellt die Software an gleicher Stelle auch f\u00fcr jeden definierten Speicher Informationen \u00fcber die darauf abgelegten Backup-S\u00e4tze, die darauf ausgef\u00fchrten Auftr\u00e4ge mit ihrem Verlauf, eventuelle Warnmeldungen und die Eigenschaften zur Verf\u00fcgung. Zu letzteren geh\u00f6ren unter anderem der Ger\u00e4testatus, die maximale Dateigr\u00f6\u00dfe und der Pfad.<\/p>\n<p>Der sechste und letzte Bereich des Konfigurationswerkzeugs befasst sich mit den Berichten. Die IT-Mitarbeiter f\u00fchren hier die gew\u00fcnschten, vordefinierten Berichte zu Auftr\u00e4gen, Medien, Ger\u00e4ten und so weiter aus. Neben diesen vordefinierten Reports lassen sich auch eigene anlegen, dazu m\u00fcssen die zust\u00e4ndigen Mitarbeiter zun\u00e4chst einen Namen vergeben und dann eine Kategorie ausw\u00e4hlen. An Kategorien bietet die Software &#8222;Auftragsgruppe&#8220;, &#8222;Meldungsgruppe&#8220;, &#8222;Auftragsverlaufsgruppe&#8220;, &#8222;Mediengruppe&#8220; und &#8222;Ger\u00e4tegruppe&#8220; an. Anschlie\u00dfend selektieren sie innerhalb der gew\u00fcnschten Kategorie die hinzuzuf\u00fcgenden Felder wie &#8222;Auftragsdauer&#8220;, &#8222;Auftragstyp&#8220; oder &#8222;Anzahl der Kilobyte&#8220;. Auf Wunsch sind die Administratoren auch dazu in der Lage, den Berichten Diagramme hinzuzuf\u00fcgen und sie automatisch mit einem Zeitplaner erstellen zu lassen. F\u00fcr alle Berichte stehen leistungsf\u00e4hige Filter-, Gruppier- und Sortierfunktionen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12579\" aria-describedby=\"caption-attachment-12579\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12579\" rel=\"attachment wp-att-12579\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12579\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BEAzure0A-300x211.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BEAzure0A-300x211.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BEAzure0A-768x540.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BEAzure0A-130x90.png 130w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BEAzure0A.png 995w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12579\" class=\"wp-caption-text\">Das Konfigurieren der Backup Exec-L\u00f6sung \u00fcber den Azure Marketplace<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es gibt auch Report-\u00dcbersichten wie &#8222;Abgeschlossene Berichte&#8220; oder auch &#8222;Anstehende Berichte&#8220;. W\u00e4hrend des Tests ergaben sich bei der Arbeit mit den Berichten keine Schwierigkeiten.<\/p>\n<p><strong>Das Sichern virtueller Umgebungen<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem wir uns mit dem Leistungsumfang von Backup Exec vertraut gemacht und erfolgreich die ersten lokalen Backups und Restores unserer Client-Systeme durchgef\u00fchrt hatten, ging es im n\u00e4chsten Schritt daran, virtuelle Umgebungen abzusichern. Wie bereits erw\u00e4hnt, verwendeten wir im Testlabor sowohl Hyper-V 2016 als auch vSphere 6.5a. Um Hyper-V-Systeme zu sichern, reicht es einen neuen Host hinzuzuf\u00fcgen, den Typ &#8222;Hyper-V-Host&#8220; zu selektieren, die IP-Adresse des Servers anzugeben und festzulegen, ob Backup Exec den virtuellen Host Backup Exec-Agenten f\u00fcr Windows auf dem Zielsystem installieren soll. Dieser wird wie angesprochen ben\u00f6tigt, wenn die Deduplizierung der Daten direkt auf dem Hypervisor durchgef\u00fchrt werden soll. Alternativ gibt es auch die Option, den Backup Exec-Agenten f\u00fcr Windows auf den Windows-VMs einzuspielen, die sich auf dem Host befinden. Anschlie\u00dfend fragt das System noch nach dem zu verwendenden Login-Konto und bietet es an, den Backup Exec-Agenten auf dem Host auf die letzte Version zu aktualisieren. Zum Schluss zeigt Backup Exec eine Zusammenfassung der durchzuf\u00fchrenden Schritte an, stellt die Verbindung zum Host her und installiert dort den Agenten. Danach k\u00f6nnen die Mitarbeiter auf den Server und seine VMs zugreifen. Bei vSphere gehen die Administratoren \u00e4hnlich vor und die VMs auf den Hosts lassen sich danach ebenfalls f\u00fcr Backup-Jobs selektieren. Das Sichern virtueller Umgebungen gestaltet sich folglich sehr einfach.<\/p>\n<p><strong>Backups in Azure<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt machten wir uns daran, Backups in die Azure Cloud durchzuf\u00fchren und danach unsere Daten aus der Cloud wiederherzustellen. Dazu erzeugten wir zun\u00e4chst in Azure ein Speicherkonto und legten darin einen Container an. Anschlie\u00dfend wechselten wir in das Backup Exec-Verwaltungswerkzeug und riefen den Dialog &#8222;Cloud-Speicher konfigurieren&#8220; auf. Dort mussten wir unserem neuen Speicher zun\u00e4chst einen Namen geben und dann ausw\u00e4hlen, ob es sich um einen Azure- oder einen S3-Speicher handelte. Nachdem wir uns f\u00fcr Azure entschieden hatten, fragte uns das System, ob wir einen &#8222;normalen&#8220; Azure Speicher, oder einen in China befindlichen einbinden wollten und verlangte zudem das zu verwendende Zugriffskonto. Letzteres legten wir an dieser Stelle gleich an und gaben ihm den Namen unseres Azure-Speicherkontos mit einem Zugriffsschl\u00fcssel als Passwort. Den Zugriffsschl\u00fcssel kopierten wir dabei aus dem Azure Portal heraus. Nach einem Klick auf &#8222;Weiter&#8220; verband sich Backup Exec mit unserem Cloud-Speicher und fragte, welchen Container wir als Speichereinheit nutzen wollten. Sobald der Container ausgew\u00e4hlt war, mussten wir angeben, wie viele gleichzeitige Vorg\u00e4nge auf dem Ger\u00e4t ausgef\u00fchrt werden durften, an dieser Stelle belie\u00dfen wir den Wert auf der Vorgabe &#8222;2&#8220;. Zum Schluss pr\u00e4sentierte uns der Speicherkonfigurations-Wizard eine Zusammenfassung der durchzuf\u00fchrenden Schritte und bot uns die Option die Aufgabe abzuschlie\u00dfen. Nach einem Neustart der Backup Exec-Dienste war der Speicher dann online verf\u00fcgbar und lie\u00df sich ganz normal f\u00fcr Backup- und Restore-Jobs nutzen.<\/p>\n<p><strong>Backup Exec in Azure<\/strong><\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu der eben beschriebenen Option, Backup Exec in Verbindung mit Cloud-Storage auf Azure zu nutzen, gibt es im Azure Marketplace auch noch die M\u00f6glichkeit, automatisch eine Azure VM mit vorinstalliertem Backup Exec 16 zu erzeugen und diese dann direkt in Azure zu nutzen. In diesem Fall kommt Backup Exec mit einer 60 Tage-Testlizenz, soll das System \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zum Einsatz kommen, so sind die Anwender dazu in der Lage, eine eigene Lizenz einzuspielen (Bring your own License). Die &#8222;Backup Exec 16 \u2013 Standard Azure Solution&#8220; kommt bereits mit dem Agenten f\u00fcr Anwendungen und Datenbanken und dem Agenten f\u00fcr Vmware und Hyper-V. Andere Optionen lassen sich direkt in der VM \u00fcber die entsprechende Backup Exec-Utility nachinstallieren.<\/p>\n<p>M\u00f6chte ein Administrator die Backup Exec-L\u00f6sung in Azure nutzen, so muss er zun\u00e4chst im Marketplace nach &#8222;Backup Exec&#8220; suchen und den entsprechenden Eintrag ausw\u00e4hlen. Danach erh\u00e4lt er die M\u00f6glichkeit, seine neue VM zu konfigurieren, also einen Namen anzugeben, einen Administratorbenutzer mit Passwort anzulegen und eine Ressourcengruppe sowie eine Azure-Region zu selektieren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12580\" aria-describedby=\"caption-attachment-12580\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=12580\" rel=\"attachment wp-att-12580\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12580\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BE_Azure_2-300x237.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"237\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BE_Azure_2-300x237.png 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BE_Azure_2-768x605.png 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BE_Azure_2-1024x807.png 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/BE_Azure_2.png 1101w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12580\" class=\"wp-caption-text\">Backup Exec aus dem Azure Marketplace<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt kommt die Netzwerkkonfiguration mit dem zu verwendenden Subnetz an die Reihe. Abgesehen davon m\u00fcssen sich die Verantwortlichen auch f\u00fcr die &#8222;Machine Size&#8220; der VM entscheiden. Veritas empfiehlt an dieser Stelle DS2_V2-, DS3_V2-, oder DS4_V2-Machines. Nach der Auswahl der gew\u00fcnschten Gr\u00f6\u00dfe geht es noch an die Selektion des Speicherkontos.<\/p>\n<p>Im letzten Schritt kommt noch die Konfiguration der IP-Ressourcen an die Reihe, danach zeigt das Konfigurationswerkzeug eine Zusammenfassung der durchzuf\u00fchrenden Schritte an und f\u00fchrt nach einer Best\u00e4tigung durch die IT-Abteilung das Deployment der VM durch.<\/p>\n<p>Sobald dieses abgeschlossen wurde, haben die Anwender die M\u00f6glichkeit, sich per RDP mit der VM zu verbinden und direkt auf die darauf befindliche Backup Exec-Installation zuzugreifen. Die Arbeit mit der Software l\u00e4uft dann genauso ab, wie bei einer lokalen Installation, mit dem Anlegen von Backup-Speichern, dem Export des Schl\u00fcssels und so weiter. Im Test traten beim Anlegen von Backups mit der Azure VM und bei der Wiederherstellung von Daten keine Probleme zu Tage.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Backup Exec konnte uns im Test \u00fcberzeugen. Die Installation und Inbetriebnahme der Software gestaltete sich einfach, das Management-Interface ist \u00fcbersichtlich und der Leistungsumfang l\u00e4sst keine W\u00fcnsche offen. Besonders gut gefiel uns der &#8222;One Backup to rule them all&#8220;-Ansatz, dank dessen sich sowohl lokale Daten als auch virtuelle Machinen und Cloud-Installationen von einer zentralen Stelle aus sichern lassen. Das spielt insbesondere in Zeiten, in denen Unternehmen immer mehr Daten in die Cloud auslagern, eine sehr wichtige Rolle.<\/p>\n<p>Veritas Backup Exec verf\u00fcgt zudem traditionell \u00fcber eine sehr gute Unterst\u00fctzung f\u00fcr Hardware-Speicher, wie Arrays, Bandlaufwerke und so weiter. Daran hat sich in der aktuellen Version nichts ge\u00e4ndert, so dass Unternehmen ihre Backup-Systeme mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch mit der aktuellen Version der Software weiterverwenden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die nahtlose Integration des Cloud-Speichers, die umfassenden Reportfunktionen und die Backup Exec-L\u00f6sung in Azure trugen ebenfalls zu dem positiven Gesamtbild bei. Administratoren, die nach einer leistungsf\u00e4higen Gesamtl\u00f6sung f\u00fcr ihre Unternehmensnetze suchen, sollten folglich einen Blick auf Backup Exec werfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Backup Exec bietet Veritas eine Cloud-f\u00e4hige Datensicherungsl\u00f6sung an, die nicht nur physische, sondern auch virtuelle Umgebungen vor Datenverlusten sch\u00fctzen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":12567,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[153,9],"tags":[442,443,2073,176,281,6248,807,156,2703,6257,1857,3955,208,1609,2627,1060,2049,3247,313,1611,5069,181,175,1261,5810,2102,2806,2438,655,4632,3961,5346,11250,184,2103,11249,4254,656,1353,292,11247,5513,4005,6256,21,105,11246,11248,344,314],"class_list":["post-12566","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-backup","category-test","tag-active-directory","tag-ad","tag-amazon","tag-azure","tag-backup-exec","tag-bandlaufwerk","tag-centos","tag-citrix","tag-client","tag-cloud","tag-datenbank","tag-debian","tag-deduplizierung","tag-disaster-recovery","tag-disk","tag-e-mail","tag-exchange","tag-google","tag-hyper-v","tag-index","tag-katalog","tag-linux","tag-microsoft","tag-monitoring","tag-novell","tag-office","tag-on-premise","tag-oracle","tag-redhat","tag-restore","tag-rss","tag-s3","tag-sdr","tag-server","tag-sharepoint","tag-speicherpool","tag-sql-server","tag-suse","tag-tape","tag-ubuntu","tag-vdap","tag-veritas","tag-virtual-san","tag-virtualisierung","tag-vmware","tag-vsphere","tag-vss","tag-wechselspeicher","tag-windows","tag-xenserver"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12566","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12566"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12566\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12581,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12566\/revisions\/12581"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/12567"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12566"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12566"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12566"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}