{"id":11865,"date":"2017-11-09T14:47:39","date_gmt":"2017-11-09T13:47:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=11865"},"modified":"2017-11-08T08:51:18","modified_gmt":"2017-11-08T07:51:18","slug":"ein-optimistischer-ausblick-auf-die-uebermenschliche-app","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=11865","title":{"rendered":"Ein optimistischer Ausblick auf die \u00fcbermenschliche App"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/F5-Sydekum2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11863\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/F5-Sydekum2-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/F5-Sydekum2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/F5-Sydekum2.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/f5.com\/de\">Ralf Sydekum, Technical Manager DACH bei F5 Networks<\/a>\/gg<\/p>\n<p>Das Aufkommen kognitiver Apps f\u00fchrt zu kl\u00fcgeren Entscheidungen. Unser Geist ist die neue Maschine, die fruchtbare Ideen hervorbringt, welche unseren Alltag verbessern k\u00f6nnten. Es gibt keine Grenzen mehr. Die Aussichten f\u00fcr Apps sind rosig.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die von F5 Networks in Auftrag gegebene Studie \u201eThe Future of Apps\u201c (FoA), zeigt eine Vision, wie das sich wandelnde Konsumentenverhalten k\u00fcnftige Gesch\u00e4ftsmodelle pr\u00e4gen wird; entscheidend wird daf\u00fcr die Nutzung K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI), dezentraler Systeme und eingebetteter interaktiver Biometrieger\u00e4te sein.<\/p>\n<p><strong>Kontextverst\u00e4ndnis<\/strong><\/p>\n<p>Kluge Unternehmen denken langfristig. Eine normale IT-Abteilung hat mehr als genug mit Themen zu k\u00e4mpfen, die von massiven Cyber-Angriffen, Betrugsvorbeugung bis hin zu Problemen mit Nutzeridentit\u00e4ten reichen. Au\u00dferdem m\u00fcssen sie mit einer Vielzahl an M\u00f6glichkeiten der Cloud-Architekturl\u00f6sungen zurechtkommen. Heute noch stellt die operative Komplexit\u00e4t konventionelles Denken infrage. Morgen schon entstehen neue Gesch\u00e4ftschancen mit der Entwicklung zukunftsweisender Apps und Wissensverarbeitung.<\/p>\n<p>Um auch in Zukunft noch erfolgreich Gesch\u00e4fte t\u00e4tigen und technologisch an vorderster Front zu sein, m\u00fcssen sich Unternehmen eine Reihe von Schl\u00fcsselfaktoren zu eigen machen. H\u00f6chste Priorit\u00e4t f\u00fcr die digitale \u00d6konomie haben Ver\u00e4nderungen in der Art, wie wir mit Kunden interagieren und sensible Informationen absichern. Die M\u00e4rkte bewegen sich immer schneller, der Wettbewerb agiert immer kl\u00fcger, und H\u00e4ndler wie auch Verbraucher wollen noch sicherer sein, wenn sie Handel treiben.<\/p>\n<p>Die FoA-Studie beschreibt Erwartungen und Prognosen von Experten aus der EMEA-Region. Diese \u00e4u\u00dfern sich dazu, welche Auswirkungen aufkommende Technologien und neue Gewohnheiten und Anspr\u00fcche von Verbrauchern auf Unternehmen haben und wie sie den Weg f\u00fcr k\u00fcnftige Generation bereiten, die \u00fcber gr\u00f6\u00dfere eingebettete Funktionalit\u00e4ten verf\u00fcgen werden. Pr\u00e4diktive Methoden zur Gefahrenerkennung sollen die Vorbeugung vor Cyber-Angriffen und -Einbr\u00fcchen erheblich verbessern. Unternehmen und Konsumenten sind sich bewusst, dass Gesundheits- und medizinische Informationen der Lebensnerv jeder pers\u00f6nlichen Identit\u00e4t sind. Das k\u00fcnftige Wohlbefinden eines Einzelnen wird sich nicht nur auf die Diagnose und Behandlung physischer St\u00f6rungen beschr\u00e4nken, sondern auch die kognitiven Aktivit\u00e4ten \u00fcberwachen und diese effizienter gestalten.<\/p>\n<p>In der FoA-Studie wirft Rodolfo Rosini, CEO und Mitgr\u00fcnder von weave.ai, einen Blick in die Zukunft: \u201eEs gibt viele Start-ups, die mithilfe von Audio- und Beschleunigungssensoren Fr\u00fchanzeichen von Alzheimer oder Parkinson noch vor einem Menschen erkennen. Diese Technologie ist also Menschen \u00fcberlegen; sie ist sogar \u00fcbermenschlich in dem Sinn, dass sie ein Zittern oder Stimmprobleme besser erkennt als ein Arzt. Sie zeigt Symptome schon ein oder zwei Jahre an, bevor ein Arzt sie \u00fcberhaupt wahrnehmen kann.\u201c Rosini f\u00e4hrt fort: \u201eIch denke, wenn man Alexa betrachtet, bekommt man einen ersten Eindruck von der Zukunft, in der eine App keine App mehr sein wird. Das hei\u00dft nicht so sehr, dass sich die App \u00e4ndern wird. Es ist die zugrundeliegende Plattform, auf der Apps entwickelt werden, die sich \u00e4ndern wird. Je m\u00e4chtiger KI wird, desto komplexer k\u00f6nnen Apps werden und miteinander interagieren, Vorhersagen treffen und den Kontext einer Anfrage verstehen.\u201c<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p>Biometrie wird zu einer Zukunft f\u00fchren, in der die Schnittstelle zwischen Mensch und App sich grundlegend ver\u00e4ndert und sich M\u00f6glichkeiten f\u00fcr neue, individuelle Realit\u00e4ten er\u00f6ffnen. Die DNA der Daten wird, so die Prognosen der Studie, in allem sein, was wir tun und wie wir mit einer intelligenten Gesellschaft interagieren, die ein \u00d6kosystem aus L\u00f6sungen nutzt, um Identit\u00e4ten bereitzustellen, auszutauschen und zu verifizieren. \u201eDer Tag wird kommen, an dem die Dinge schichtweise behandelt werden. Sie haben vielleicht mein Gesicht in Ihrer Datenbank und k\u00f6nnen damit meine Haust\u00fcr \u00f6ffnen. Aber wenn Sie mit meinen Biometriedaten meine Finanzunterlagen erschlie\u00dfen wollen, brauchen Sie dazu meine Stimm-PIN. Ich glaube, dass wir anstelle einer Einmal-Freischaltung (PIN) jeden Monat per Fingerabdruck erneut best\u00e4tigen m\u00fcssen, dass die App bestimmte Berechtigungen hat\u201c, schildert Paul Armstrong, der Gr\u00fcnder von HERE\/FORTH, einer Beratungsagentur f\u00fcr entstehende Technologien, seine Vision.<\/p>\n<p>Biometrische Sicherheit wird nicht von allen als K\u00f6nigsweg gesehen. Melanie Rieback ist CEO und Mitgr\u00fcnderin von Radically Open Security, der weltweit ersten Non-Profit-Beratungsagentur f\u00fcr Computersicherheit in Amsterdam. Biometrie bringt ihrer Ansicht nach Herausforderungen mit sich: \u201eIch denke, dass Biometrie unheimlich ist und besser vermieden werden sollte. Wenn ein Hacker ein Passwort stiehlt, kann man dieses einfach \u00e4ndern. Wenn ein Hacker jedoch Fingerabdr\u00fccke stiehlt, ist man aufgeschmissen. Au\u00dferdem ist es so, dass biometrischen Daten kein Geheimnis sind; jemand k\u00f6nnte sich meine Fingerabdr\u00fccke von einem Glas besorgen, und es kostet nur ein wenig Zeit, gef\u00e4lschte Fingerabdr\u00fccke anzufertigen, wenn man sie braucht. Das gilt auch f\u00fcr die Handvenenstruktur oder die Handgeometrie oder jedes beliebige Merkmal, wie beispielsweise die Stimme. Biometrische Verfahren k\u00f6nnen hilfreich bei der Identifizierung von Menschen sein, ich halte sie aber f\u00fcr die Authentisierung f\u00fcr v\u00f6llig ungeeignet.\u201c<\/p>\n<p><strong>Intelligenter, schneller und sicherer<\/strong><\/p>\n<p>Experten aus aller Welt blicken optimistisch in die Zukunft der Cyber-Sicherheits- und Technologiebranche. Die rasanten Fortschritte der Entwickler erm\u00f6glichen die Entwicklung spannender F\u00e4higkeiten, die KI in robuste biometrische Implantierungstechniken integrieren und so eine intelligentere, schnellere und sicherere Gesellschaft schaffen. Sichere sensorische Dienste, die von einer \u00fcbermenschlichen App getragen werden \u2013 wenn wir einen Blick in die Glaskugel werfen, erscheint dort ein K\u00f6rper mit Embedded-Technologien \u2013 das verk\u00f6rpert das Business der Zukunft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor\/Redakteur: Ralf Sydekum, Technical Manager DACH bei F5 Networks\/gg Das Aufkommen kognitiver Apps f\u00fchrt zu kl\u00fcgeren Entscheidungen. 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