{"id":11852,"date":"2017-11-07T14:25:00","date_gmt":"2017-11-07T13:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=11852"},"modified":"2017-11-06T10:28:51","modified_gmt":"2017-11-06T09:28:51","slug":"managed-private-cloud-public-cloud-vorteile-im-eigenen-rechenzentrum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=11852","title":{"rendered":"Managed Private Cloud: Public-Cloud-Vorteile im eigenen Rechenzentrum"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_11850\" aria-describedby=\"caption-attachment-11850\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/?attachment_id=11850\" rel=\"attachment wp-att-11850\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-11850\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Hensche_Michael_c_Axians_IT_Solutions-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Hensche_Michael_c_Axians_IT_Solutions-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Hensche_Michael_c_Axians_IT_Solutions.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-11850\" class=\"wp-caption-text\">Michael Hensche ist Leiter Consulting bei Axians IT Solutions (Quelle: Axians IT Solutions)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.axians.de\/de\/\">Michael Hensche, Leiter Consulting bei Axians IT Solutions<\/a>\/gg<\/p>\n<p>Skalierbarkeit, Flexibilit\u00e4t und nutzenbasierte Abrechnung: Unternehmen kennen die Vorteile der Public Cloud. Dem entgegen stehen jedoch oft Sicherheits- und Datenschutzbedenken. Eine Alternative im eigenen Rechenzentrum ist die Managed Private Cloud. Unternehmen sind damit \u00e4hnlich flexibel wie in der Public Cloud, behalten jedoch die volle Kontrolle \u00fcber ihre Daten. Innovative Modelle rechnen nach Verbrauch ab und verwandeln CAPEX in OPEX.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Digitalisierung stellt hohe Anforderungen an die IT. Mehr denn je muss sie skalierbar und flexibel sein, damit Unternehmen schnell auf sich \u00e4ndernde Marktanforderungen reagieren k\u00f6nnen. Am besten l\u00e4sst sich das mit Public Cloud Services erreichen. Doch viele Unternehmen scheuen diesen Schritt, weil sie sensible Daten nicht aus der Hand geben m\u00f6chten. Stattdessen setzen sie auf eine Private Cloud im eigenen Rechenzentrum. Damit behalten Unternehmen zwar die Kontrolle \u00fcber ihre Daten, nehmen aber auch Einschr\u00e4nkungen in Kauf. Denn die IT-Abteilung muss sich selbst um die Infrastruktur und den Betrieb der Cloud k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Das verursacht Kosten und bindet Ressourcen. Au\u00dferdem skaliert die IT-Umgebung nur im Rahmen der angeschafften Hardware. Das erfordert eine genaue Planung und f\u00fchrt h\u00e4ufig zu \u00dcberprovisionierung. Um Spitzenlasten abzufangen, investieren IT-Verantwortliche nicht selten in teure Hardware, die sie die meiste Zeit \u00fcber gar nicht brauchen.<\/p>\n<p>Weder Public Cloud noch Private Cloud sind also die ideale L\u00f6sung. Eine Alternative, die das Beste aus beiden Welten verbindet, ist die Managed Private Cloud.<\/p>\n<p><strong>Wie die Managed Private Cloud funktioniert<\/strong><\/p>\n<p>Bei einer Managed Private Cloud \u00fcbernimmt ein externer Dienstleister den Betrieb der Cloud. Wo sich die Hardware befindet, entscheidet der Kunde: ob im eigenen Rechenzentrum, in einer Filiale oder bei einem Colocation-Anbieter. Moderne Modelle wie vPack von Axians bieten die komplette Infrastruktur daf\u00fcr in einem Micro Datacenter. Ein vorkonfiguriertes Rack enth\u00e4lt Netzwerkequipment, Storage und Server. Die Inbetriebnahme erfolgt nahezu per Plug-and-play.<\/p>\n<p>Die Managed Private Cloud skaliert in einem vorher definierten Rahmen zwischen einer Mindest- und Maximalmenge von vCPU, vRAM und vDisk. Der Clou: Unternehmen kaufen das Equipment nicht, sondern zahlen f\u00fcr die verbrauchten Ressourcen \u2013 also \u00e4hnlich wie bei einer Public Cloud. Dadurch k\u00f6nnen sie Investitionskosten (CAPEX) in Betriebskosten (OPEX) umwandeln, was sich in den meisten F\u00e4llen positiv auf die Unternehmensbilanz auswirkt. Bei einem guten Paket stammen die Hardware-Komponenten von f\u00fchrenden Herstellern und sind speziell aufeinander abgestimmt. Dadurch sind ein reibungsloses Zusammenspiel und die Voraussetzungen f\u00fcr einen effizienten Betrieb gew\u00e4hrleistet. \u00dcber ein intuitiv zu bedienendes Webportal k\u00f6nnen IT-Verantwortliche jederzeit einsehen, wie viele Ressourcen sie verbraucht haben und ihre virtuellen Maschinen (VMs) provisionieren. Sind die VMs eingerichtet, k\u00f6nnen die Anwendungen \u00fcber die IP-Adresse und ein Remote Desktop installiert werden. Der Zugriff ist gesch\u00fctzt und erfolgt rollenbasiert.<\/p>\n<p>Der Dienstleister gew\u00e4hrleistet einen 99,99 Prozent ausfallsicheren Betrieb und \u00fcberwacht das System 24 Stunden sieben Tage die Woche \u00fcber einen Remote-Zugang via VPN. Alle Komponenten sind mindestens doppelt verbaut, sodass das System auch bei einem Hardware-Defekt sicher weiterl\u00e4uft. Sollte es erforderlich sein, Komponenten zu reparieren oder auszutauschen, k\u00fcmmert sich der Dienstleister vor Ort darum.<\/p>\n<p>Solche Angebote verbinden also die Vorteile von Private und Public Cloud. Dadurch, dass der Dienstleister das Management der Cloud-Infrastruktur \u00fcbernimmt, steht der IT-Abteilung wieder Zeit f\u00fcr innovative Aufgaben und die Herausforderungen der Digitalisierung zur Verf\u00fcgung. Das erkennen auch immer mehr Unternehmen, darauf deutet der \u201eCloud Monitor 2017 \u201c des Wirtschaftspr\u00fcfungs- und Beratungsunternehmens KPMG und Bitkom hin: Nur noch 13 Prozent der befragten Unternehmen betreiben die Private Cloud komplett in Eigenregie. Vor vier Jahren war der Anteil mit 26 Prozent noch doppelt so hoch.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Managed Private Cloud und Digitalisierung<\/strong><\/p>\n<p>Mit Managed Private Cloud gewinnt die IT-Abteilung aber nicht nur Zeit, die Digitalisierung voranzutreiben, die L\u00f6sung selbst unterst\u00fctzt sie dabei. Eine Anwendungsm\u00f6glichkeit ist beispielsweise die Analyse von Daten vernetzter Maschinen direkt am Entstehungsort.<\/p>\n<p>F\u00fcr dieses sogenannte Edge Computing eignet sich eine Managed Private Cloud auf Micro-Datacenter-Basis sehr gut. Sie ist schnell startklar, alle Komponenten stecken in einem Rack. Ein Dienstleister \u00fcberwacht das System 24 Stunden t\u00e4glich und k\u00fcmmert sich um den sicheren Betrieb. M\u00f6gliche Fehler behebt er. Der Vorteil dabei: Der Anwender braucht vor Ort kein eigenes IT-Personal.<\/p>\n<p>Edge Computing kommt unter anderem dann zum Einsatz, wenn das zentrale Rechenzentrum nur bestimmte Daten ben\u00f6tigt. Beispiel: Ein Aufzughersteller m\u00f6chte wissen, wann er seine Aufz\u00fcge warten muss. Daf\u00fcr ben\u00f6tigt er nur genau diese Information: \u201eDiesen Aufzug jetzt warten.\u201c Die Daten aus denen sich diese Aussage ergeben hat, braucht er dagegen nicht. Die Auswertung kann also im Edge-Rechenzentrum ausgef\u00fchrt werden. Zeigt sie keine Auff\u00e4lligkeiten, gibt es auch keinen Anlass f\u00fcr eine Wartung und die Daten werden sofort wieder gel\u00f6scht. Nur die Differenzdaten, also Ergebnisse, werden \u00fcbertragen. Das spart Ressourcen und Daten\u00fcbertragungskosten.<\/p>\n<p>Die Managed Private Cloud eignet sich au\u00dferdem f\u00fcr Entwicklungs- und Testabteilungen. Um eine Entwicklungsumgebung aufzubauen und neue Software zu testen, sind zum Beispiel Datenbankserver, Anwendungsserver oder Webserver erforderlich. Ein Entwickler hatte daf\u00fcr fr\u00fcher mehrere Rechner im B\u00fcro stehen. Heute nutzt er virtualisierte Systeme. Daf\u00fcr muss er die Gr\u00f6\u00dfenordnung der ben\u00f6tigten virtuellen Maschinen (VMs) bestimmen und sich \u00fcberlegen, wie lange er sie braucht. Mit diesen Informationen bestellt er sie dann beim IT-Leiter. Erfolgt dieser Prozess nicht automatisiert, k\u00f6nnen je nach Unternehmen teils Wochen vergehen, bis ihm die Bestellung freigegeben wird und die VMs zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Fehlt dem Tester die Zeit, so lange zu warten, erliegt er unter Umst\u00e4nden der Versuchung, sich die ben\u00f6tigten Ressourcen einfach per Kreditkarte selbst aus der Public Cloud zu besorgen. So entsteht Schatten-IT.<\/p>\n<p>Mithilfe einer Managed Private Cloud, holen sich IT-Verantwortliche die Kontrolle zur\u00fcck: Langwierige Bestellprozesse vermeiden sie mit einem Self-Service-Portal. Entwickler bekommen bestimmte Berechtigungen. Innerhalb dieser k\u00f6nnen sie sich ihre VMs dann selbst provisionieren. Der Bestellprozess verk\u00fcrzt sich von Wochen auf Minuten. Endet der Buchungszeitraum, gibt das System die Ressourcen automatisch wieder frei.<\/p>\n<p>Eine Management-Konsole verschafft den IT-Verantwortlichen jederzeit einen \u00dcberblick dar\u00fcber, welche VMs gerade in Betrieb sind und was sie kosten. Das macht die Abrechnung transparent und vermeidet, dass Ressourcen, die schon lange nicht mehr genutzt werden, dauerhaft allokiert bleiben und das Budget belasten.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Unternehmen, die die Sicherheit ihrer sensiblen Daten nicht aufs Spiel setzen wollen, gleichzeitig aber \u00e4hnlich flexibel wie in der Public Cloud sein m\u00f6chten, eignet sich eine Managed Private Cloud. Damit reagieren IT-Abteilungen in Unternehmen schnell auf neue Marktanforderungen und die Herausforderungen der Digitalisierung. Innovative Modelle skalieren fast wie eine Public Cloud, w\u00e4hrend unternehmenskritische Informationen im Rechenzentrum oder bei einem Colocator bleiben. Abgerechnet wird nach Verbrauch, welcher sich jederzeit \u00fcber eine Management-Konsole \u00fcberwachen l\u00e4sst. Damit verwandeln Firmen CAPEX in OPEX.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor\/Redakteur: Michael Hensche, Leiter Consulting bei Axians IT Solutions\/gg Skalierbarkeit, Flexibilit\u00e4t und nutzenbasierte Abrechnung: Unternehmen kennen die Vorteile der Public<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":11850,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[8,22],"tags":[9290,5038,3642,10416,1015,6714,3851,10415,2831,2806,3643,5583,4726,184,36,61,10417,6144,2590,180,10418],"class_list":["post-11852","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-cloud","tag-axians","tag-bitkom","tag-capex","tag-colocation","tag-datenschutz","tag-edge-computing","tag-kpmg","tag-managed-private-cloud","tag-netzwerk","tag-on-premise","tag-opex","tag-plug-and-play","tag-public","tag-server","tag-sicherheit","tag-speicher","tag-vcpu","tag-vdisk","tag-vm","tag-vpn","tag-vram"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11852"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11852\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11853,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11852\/revisions\/11853"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11850"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}